Zuletzt aktualisiert am 25.11.2019

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Ein Roadtrip durch den Westen der USA gehört zu den schönsten und beliebtesten Roadtrip-Strecken der Welt. Auch bei mir stand ein USA-Westküsten-Roadtrip schon lange auf der Reise-Bucket-List, bis ich mir diesen Wunsch nach meiner Zeit in New York endlich erfüllte und mich auf einen Roadtrip begab, der seinesgleichen sucht. 

Im folgenden Reiseguide für einen USA-Westküsten-Roadtrip habe ich dir meine komplette Reiseroute zum Nachfahren, inklusive Reisetipps, gefahrenen Kilometern, Highlights und Unterkunftsmöglichkeiten aufgeführt.

Die Roadtrip-Fakten

Hier findest du nützliche Tipps für deine Reise, Inspiration hinsichtlich deiner Route und den passenden Ausflugszielen sowie zahlreiche Fotos, die dir hoffentlich die Wartezeit bis zum Start deines ultimativen Roadtrips versüßen oder dir einfach schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf geben, was du in den unendlichen Weiten der amerikanischen Landschaft zu erwarten hast!

Reisezeit: 25 Tage (3,5 Wochen)
Reisestrecke: ca. 4.500 km
Reiseziele: ca. 15
Bundesstaaten: Kalifornien, Arizona, Utah, Nevada

Ein paar Infos zu unserem Roadtrip und Reisestil vorweg:

  • Unsere Unterkünfte haben wir immer spontan einen, maximal zwei Tage vor Ankunft gebucht, weil wir auf der Reise so flexibel wie möglich bleiben wollten – das hat zur Hauptreisezeit im August tatsächlich auch sehr gut funktioniert. Möchtest du in bestimmten Unterkünften (z.B. direkt in den Nationalparks selbst übernachten, empfehle ich dir, diese aber schon vorab zu buchen).
  • Viel Fahrerei machte uns nichts aus, denn selbst das ist auf dem USA-Westküsten-Roadtrip ein Highlight – wir genossen es, die sich stetig ändernde Landschaft aus dem Auto heraus zu betrachten.
  • Meine Reiseroute soll dir verdeutlichen, was und in welcher Zeit an der USA-Westküste möglich ist und wie lange du für bestimmte Strecken benötigst – natürlich kannst du einzelne Ziele weglassen oder an den einzelnen Reisestopps länger oder kürzer bleiben.

Die Route

Tag 1-3 – Los Angeles

Die USA-Westküsten-Reise startete für mich in Los Angeles. Die “Stadt der Engel” wollte ich schon immer einmal besucht haben und auch wenn uns in L.A. nur ein paar wenige Tage zur Verfügung standen, haben wir dann doch so einiges von unserer “To-Do-Liste” abhaken können.

In Los Angeles fällt dir die Akklimatisierung an die USA auf jeden Fall sehr leicht und ich habe den Aufenthalt als einen gelungenen Einstieg empfunden. Mit dem Mietwagen fuhren wir quer durch die Stadt und sahen uns unter anderem Downtown L.A., Beverly Hills, das Griffith Observatory, Venice Beach, Santa Monica und die Universal Studios an. Zu meinem ausführlichen Artikel über Los Angeles gelangst du hier

Blick vom Griffith Observatory über die Stadt

Tag 4 – Joshua Tree National Park

An Tag 4 des Westküsten-Abenteuers ging unser Roadtrip dann tatsächlich “richtig” los und zwar mit dem ersten großen Naturhighlight auf der Agenda: dem Joshua Tree National Park

Total begeistert hat mich die abwechslungsreiche Natur in diesem Nationalpark und beim nächsten Mal würde ich definitiv noch etwas mehr Zeit für eine der vielen Wandermöglichkeiten einplanen. Ausführlich habe ich dir über unseren Stopp im Joshua Tree National Park in diesem Artikel erzählt. 

Am ersten Fahrtag wollten wir noch gerne etwas mehr Fahrtstrecke zurücklegen, sodass es nach einigen Stunden im Joshua Tree National Park auch schon weiter des Weges ging. Denn am nächsten Tag wollten wir schon den Grand Canyon erreichen, der vom Joshua Tree National Park immerhin noch über 400km entfernt liegt.

Tagesendziel und Übernachtungsstopp war an diesem Tag Lake Havasu, wo es am Abend noch American Pizza im Rosati’s Pizza & Pasta Restaurant gab. 

Gefahrene Strecke: 496km, 5:25h
Unterkunft: Travelodge by Wyndham Lake Havasu*, Lake Havasu

Tolle Wüstenlandschaft im Joshua Tree National Park

Tag 5 – Grand Canyon

Das Grandiose an einem Roadtrip durch den Westen der USA ist, dass dich jeden Tag ein neues, tolles Reisehighlight erwartet. Ich weiß gar nicht, wie lange ich mir gewünscht hatte, einmal vor dem berühmten Grand Canyon zu stehen und nun sollte es endlich so weit sein! 

Von Lake Havasu aus starteten wir daher am fünften Tag unserer Reise zum knapp 200km entfernten Grand Canyon National Park

  • Lesetipp: Was du im Grand Canyon National Park alles erleben kannst, das habe ich dir in meinem ausführlichen Artikel über unseren Stopp am Grand Canyon zusammengefasst. 

Knapp vier Stunden dauerte die Anreise von Lake Havasu aus. Insbesondere kurz vor Einfahrt in den Nationalpark staute es sich dann doch etwas zurück, sodass wir (mit Pausen) erst am späten Nachmittag im Park selbst ankamen. 

Da wir zur Hauptreisezeit (im August) unterwegs waren, war im Park selbst das Bus-Shuttle-System eingerichtet, mit dem du zu den einzelnen Spots im Grand Canyon National Park gebracht wirst. Wir kamen gerade pünktlich zur “Golden Hour” und ließen und richtig viel Zeit, um die Abenddämmerung zu beobachten. Wow, was für ein Naturwunder! Den Grand Canyon sollte wirklich jeder einmal mit eigenen Augen gesehen haben! 

Nachdem die Sonne fast untergegangen war, setzten wir uns dann wieder ins Auto und fuhren weiter bis nach Flagstaff, wo wir an diesem Abend übernachteten. Es gibt auch deutlich nähere Unterkunftsmöglichkeiten zum Grand Canyon National Park. Wie eingangs bereits erklärt, würde ich dir aber empfehlen Unterkünfte im Nationalpark selbst schon vorab zu buchen (da diese in der Hauptreisezeit auch schon einmal ausgebucht sein können=, wenn du genau dort übernachten möchtest.

Unterkunftsmöglichkeiten in der unmittelbaren Nähe zum Grand Canyon habe ich dir hier aufgeführt.

Gefahrene Strecke: 520km, 5:10h
Unterkunft: Little America Hotel Flagstaff*, Flagstaff

Tag 6 – Grand Canyon

Auch an Tag 6 stand der wunderschöne Grand Canyon auf unserem Reiseprogramm. Wir fuhren von Flagstaff wieder zum Eingang am South Rim des Nationalparks und ließen uns den ganzen Tag lang Zeit, die berühmte Schlucht zu erkunden. 

Der Shuttle-Bus brachte uns zu den schönsten Aussichtspunkten und wir staunten jedes mal ein bisschen mehr über diese atemberaubende Natur. Eine gute Übersicht der Shuttle-Busrouten findest du übrigens hier

Erst am späten Nachmittag und mit wundervollen Eindrücken setzten wir uns wieder in unseren Mietwagen und fuhren ein Stück weiter in Richtung des nächsten Reisehighlights. 

Tagesendziel war Kayenta, ein kleiner Ort in der Nähe des Monument Valley, wo es am nächsten Tag hingehen sollte. 

Gefahrene Strecke: 370km, 4:10h
Unterkunft: Kayenta Monument Valley Inn*, Kayenta

Tag 7 – Monument Valley (& Antelope Canyon)

Das Monument Valley ist für seine roten Tafelberge bekannt, die im Grenzgebiet zwischen Arizona und Utah stehen. Das Tal selbst ist nicht als Nationalpark organisiert, da das Monument Valley Indianergebiet ist und daher als Navajo-Tribal-Park formiert. 

Und was soll ich sagen, hier fühlt man sich wirklich wie im Wilden Westen! Wahnsinn, diese Landschaft – atemberaubend schön! Das Monument Valley kannst du super gut mit deinem eigenen Mietauto durchqueren. Da es hier aber keine befestigten Straßen gibt und du somit auf einer dirt road fährst, solltest du dir vorher unbedingt den Wetterbericht anschauen. Bei Überschwemmungen kann es nämlich schon einmal vorkommen, dass die Straßen nicht passierbar sind. 

  • Tipp: Viele andere tolle Möglichkeiten, das Monument Valley zu erkunden gibt es außerdem, z.B. auf dem Pferderücken! Mehr dazu erfährst du in meinem ausführlichen Blogartikel!

Was für eine Landschaft – Durch das Monument Valley fährst du auf einer dirt road

Mit Überschwemmungen im Monument Valley hatten wir zwar an diesem Tag keine Probleme, obwohl es kurz vor Ende unserer Durchfahrt zu regnen begann. Leider führte dieser Regenfall aber dazu, dass der Antelope Canyon, den wir eigentlich noch an diesem Tag besuchen wollten, gesperrt war. 

Das Betreten des Canyons (übrigens nur mit einer geführten Tour möglich) kann bei Sturzfluten nämlich lebensgefährlich sein, weshalb dieser bei starken Regenfällen für die Besucher gesperrt wird. 

Wir übernachteten nichtsdestotrotz in der Nähe zum Antelope Canyon in Lake Powell, um eventuell am nächsten Tag doch noch einmal mehr Glück zu haben. 

Gefahrene Strecke: 234km, 2:32h
Unterkunft: Days Inn & Suites by Wyndham Page Lake Powell*, Lake Powell

Tag 8 – Bryce Canyon

Leider ließen die Wetterbedingungen aber auch am nächsten Tag das Betreten des Canyons nicht zu, sodass wir dieses Reiseziel leider schweren Herzens streichen mussten. 

  • Inzwischen kannst du den Antelope Canyon übrigens nur noch schlecht spontan besuchen und du solltest deine Tour* unbedingt im Voraus buchen. 

Auf ging es für uns aber dafür zum nächsten Roadtrip-Highlight: dem Bryce Canyon! Der Bryce Canyon National Park mit seiner orangefarbenen Landschaft war im Nachhinein betrachtet definitiv besonders einprägsam, denn die Natur hier war einfach unvergleichlich zu allem, was ich bislang gesehen hatte.

Empfehlen kann ich dir, den Bryce Canyon einmal von oben und auch einmal von unten zu erkunden. An mehreren Aussichtspunkten hast du einen tollen Blick auf die orangefarbenen Hoodoos. Zudem kannst du auf Wanderwegen auch in den Canyon hinabsteigen und das Spektakel somit auch noch einmal aus nächster Nähe betrachten. 

  • Tipp: Mehr zu Aktivitäten und Wanderrouten im Bryce Canyon National Park findest du in diesem Blogartikel.  

Nach dem Besuch im Bryce Canyon National Park ging es für uns dann mit tollen Eindrücken im Gepäck weiter Richtung Springdale, wo wir an diesem Abend übernachteten. 

Gefahrene Strecke: 355km, 3:55h
Unterkunft: La Quinta by Wyndham at Zion Park/Springdale*, Springdale

Auf zahlreichen Aussichtspunkten hast du einen tollen Blick ins Bryce Canyon Amphitheater

Tag 9 – Zion National Park 

Nur unweit von unserem Hotel entfernt befand sich der Zion National Park, sodass wir es nach dem Frühstück nicht weit zu unserem heutigen Ausflugsziel hatten. Der Zion National Park ist landschaftlich schon wieder so anders als alle Reisestopps der Tage zuvor und einmal mehr genossen wir die Zeit in dieser wunderschönen Natur. 

Auch im Zion National Park nutzten wir wieder den Nationalpark-Shuttle-Service. Die Fortbewegung innerhalb der Nationalparks klappt damit wirklich hervorragend und es ist bei den ohnehin schon vielen Stunden im Auto sogar sehr angenehm, im Bus “herum kutschiert” zu werden. 

Der Zion National Park bietet dir tolle Wanderwege und viele Naturabenteuer, wie z.B. Reitausflüge, Klettermöglichkeiten und Canyoningtouren. Mehr dazu erfährst du hier

Extra rechtzeitig machen wir und an diesem Tag am frühen Nachmittag auf zu unserem heutigen Tagesendziel, Las Vegas. Leider gerieten wir aber gerade heute in einen dicken Stau aufgrund einer Fahrbahnsperrung, sodass die knapp zweieinhalb Stunden Fahrzeit doppelt so lang wurden. 

Ziemlich erschöpft kamen wir daher am Abend in Las Vegas an, aber freuten uns umso mehr über unser sehr gemütliches Bett im New York, New York Hotel in Las Vegas. 

Gefahrene Strecke: 270km, 4:45h (aufgrund Stau, ansonsten wären es nur 2:45h gewesen)
Unterkunft: New York, New York Hotel*, Las Vegas

Tag 10-11 – Las Vegas & Red Rock Canyon

Die Zeit in Las Vegas gehen wir super entspannt an und auch wenn hier erneut ganz viele neue Eindrücke auf uns einprasseln, nutzen wir die Zeit in der Stadt, die Eindrücke der letzten Tage ein wenig Revue passieren zu lassen und zu verarbeiten. 

In Las Vegas gehen wir im Outlet-Center shoppen, testen ein, zwei Casinos aus und schauen uns natürlich die Springbrunnen-Show vor dem Bellagio Hotel an. Auch ein Ausflug in den Red Rock Canyon, der sich nur 30 Minuten außerhalb von Las Vegas befindet, stand auf unserem Programm. Aktivitäten und Highlights für Las Vegas habe ich dir ausführlich in diesem Artikel zusammengefasst. 

Gefahrene Strecke: 80km, 1:30h
Unterkunft: New York, New York Hotel*, Las Vegas

Der Red Rock Canyon befindet sich nur 30 Autominuten von Las Vegas entfernt

Tag 12 – Death Valley 

Die Wüstenlandschaft Nevadas ist wirklich beeindruckend. Hatte ich mir vor unserer Durchreise durch den Death Valley National Park noch nicht wirklich vorstellen können, dass mich selbst eine “öde Wüstenlandschaft” begeistern könnte, hat mich das Death Valley tatsächlich landschaftlich total vom Hocker gehauen. 

So abwechslungsreich und wunderschön hatte ich das “Tal des Todes” wirklich nicht erwartet. Meine Eindrücke und Reisehighlights habe ich dir hier ausführlich zusammengefasst. 

Der Weg war an diesem Tag definitiv das Ziel und ich hätte noch Stunden weiter durch das Death Valley fahren können. Über Stovepipe Wells und Panamint Springs verließen wir den Nationalpark dann allerdings wieder gen Westen und fuhren noch ein paar Kilometer weiter nach Lone Pine, wo wir an diesem Tag übernachteten. 

Gefahrene Strecke: 370km, 4:00h
Unterkunft: Comfort Inn Lone Pine*, Lone Pine 

Tag 13 – Yosemite National Park

Über den wunderschönen Tioga Pass ging es früh morgens am nächsten Tag unseres USA-Westküsten-Roadtrips in Richtung Yosemite Valley, von wo aus wir – wieder mit dem Shuttle-Bus – den Yosemite National Park erkundeten. 

Der Yosemite National Park ist eine grüne Oase mit einer wundervollen Landschaft, toller Bergkulisse und wahnsinnig schönen Wanderwegen. Wenn du vor Ort bist, solltest du unbedingt genug Zeit mitbringen, um zumindest eine (kleine) Wanderung durch die grüne Natur zu unternehmen. 

  • Lesetipp: Weitere Highlights im Yosemite National Park habe ich dir in diesem Artikel aufgeführt. 

Fast den ganzen Tag verbrachten wir im Nationalpark und ließen diesen mit einer Wahnsinnsaussicht am Glacier Point ausklingen, bevor es dann noch weiter bis nach Fresno ging, wo wir an diesem Abend übernachteten. 

Gefahrene Strecke: 467km, 6:14h
Unterkunft: La Quinta by Wyndham Clovis CA*, Fresno 

Tolle Bergkulissen findest du im Yosemite National Park

Tag 14 – Sequoia & Kings Canyon National Park

Auf dem Roadtrip durch den Westen der USA wartet wirklich ein Nationalpark nach dem nächsten auf dich – und jeder von ihnen hat dir so viel zu bieten, dass sich eine Reise allein dorthin schon lohnen würde. Wir wollten auf unserer Reise aber gerne sehr viele unterschiedliche Ecken erkunden und hatten uns deshalb viel Strecke vorgenommen. 

  • Tipp: Möchtest du es auf deinem Roadtrip durch den Westen der USA etwas gemütlicher angehen, dann bleib einfach etwas länger an den einzelnen Orten oder lasse gegebenenfalls einige der Stopps weg. 

An diesem Tag ging also zu den “großen Riesen”, den Riesenmammutbäumen im Sequoia & Kings Canyon National Park. Schon faszinierend, wenn man bedenkt, dass die riesigen Sequoia Bäume schon Jahrtausende alt sind.  

Der “Giant Forest” ist definitiv einen Ausflug wert und du musst hier fast aufpassen, dass du den Nationalpark nicht mit einer Genickstarre verlässt. Im Giant Forest gibt es einen netten Rundweg, auf dem du den großen Bäumen ganz nah kommst und dir natürlich auch den “voluminösesten lebenden Baum der Erde”, den General Sherman Tree anschauen kannst. 

Ein Tagesendziel hatten wir uns für diesen Tag nicht vorgenommen, sondern wollten nach dem Besuch im Sequoia & Kings Canyon National Park einfach noch ein bisschen Fahrtstrecke in Richtung San Francisco zurücklegen. 

Wir fuhren bis wir keine Lust mehr hatten und suchten uns spontan eine Unterkunft entlang des Weges in Merced. 

Gefahrene Strecke: 368km, 5:20h
Unterkunft: Holiday Inn Express Hotel & Suites Merced*, Merced 

Tag 15 – Silicon Valley & San Francisco 

Und schon wieder steht ein riesiges Reisehighlight auf dem Programm. An diesem Tag unseres Roadtrips ging es nach San Francisco – ebenfalls ein Reiseziel, das schon ewig auf meiner Bucket List stand. 

Wir machen uns nach einem gemütlichen Frühstück bei Denny’s auf den Weg in Richtung Küste mit Zwischenstopp im Silicon Valley. Auch wenn wir keine Tour* durch das Silicon Valley gebucht hatten, so ist es schon cool, einmal an den großen Tech-Riesen Google, Facebook & Co. vorbeizufahren und sich das berühmte Start-Up-Tal einmal aus nächster Nähe anzuschauen. 

Einen weiteren Stopp legten wir außerdem an der Stanford University ein und schlenderten hier gemütlich über den hübschen Campus, bevor wir weiter nach San Francisco fuhren. 

Dort angekommen, bezogen wir zunächst unser Hotel und spazierten den Rest des Tages einfach ein bisschen durch die Straßen und ließen diese schöne Stadt auf uns wirken. 

Gefahrene Strecke: 275km, 3:15h
Unterkunft: Adante Hotel*, San Francisco

Tag 16-18 – San Francisco 

Die nächsten Tage verbringen wir in San Fancisco, mit Ausflügen zur Golden Gate Bridge, nach Ashbury Heights, zur Lombard Street, nach Sausalito, zur Fishermen’s Wharf und zur University of Berkley. Mehr zu unserem Reisestopp in San Francisco erfährst du ausführlich in diesem Artikel.  

Unterkunft: Adante Hotel*, San Francisco

Tag 18 – Monterey

An Tag 18 fahren wir nach einem gemütlichen Frühstück weiter nach Monterey. Hier besuchen wir das berühmte Monterey Bay Aquarium und fahren den hübschen 17-Mile-Drive. Monterey ist ein entspanntes Örtchen mit netten Restaurants und natürlich einer tollen Ausgangslage für die Küstenstraße entlang des Highway 1, die wir uns für den nächsten Tag vorgenommen hatten. 

In Monterey entspannen wir ein wenig, lassen es uns kulinarisch gut gehen und kehren abends im Hotel ein.

Gefahrene Strecke: 210km, 2:30h
Unterkunft: Monterey Tides*, Monterey

Tag 19 – Highway 1 & Big Sur

Entlang der Küste fahren wir auf dem Highway 1 und vorbei an wunderschöner Küstenlandschaft mit Blick aufs Meer und beeindruckenden Klippen. Hier jagt wirklich ein Postkartenmotiv das nächste und ich kann dir wirklich nur empfehlen die Strecke ebenfalls von Norden nach Süden zu fahren. Denn nur so fährst du auf der Meerseite und hast einfach einen grandiosen Ausblick. 

  • Tipp: Mehr zu Big Sur und den dortigen Highlights habe ich dir in diesem ausführlichen Artikel zusammengefasst. 

Tagesendziel ist heute Santa Barbara, wo wir am Abend noch sehr gut im Carlitos Café y Cantina essen und ein bisschen an den Geschäften und Cafés vorbei durch die Straßen schlendern. 

Gefahrene Strecke: 360km, 4:50h
Unterkunft: La Quinta by Wyndham Santa Barbara Downtown*, Santa Barbara

Bixby Bridge – Nur ein wunderschöner Küstenaussichtspunkt auf dem Highway 1

Tag 20 – Oxnard

Am nächsten Tag fahren wir nicht weit und entspannen ein wenig in dem kleinen Küstenort Oxnard. Von unserem hübschen Hotel Hampton Inn Channel Islands Harbor haben wir einen klasse Blick auf einen kleinen Hafen. Viel unternehmen wir in Oxnard nicht, außer einem ausgiebigen Strandspaziergang und ein bisschen Entspannen auf unserem Balkon. 

Der Ort ist gut geeignet, um einfach zu relaxen und die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. 

Gefahrene Strecke: 60km, 0:50h
Unterkunft: Hampton Inn Channel Islands Harbor*, Oxnard 

Tolle Aussicht von unserem Hotel in Oxnard

Tag 21-25 – San Diego

Am nächsten Tag unseres Roadtrips geht es von Oxnard direkt nach San Diego, die für mich schönste Stadt der USA-Westküste. An San Diego begeisterte mich vor allem die Gelassenheit der Menschen, die hier leben, aber auch die moderne Stadt an sich und die tollen Strände. 

In San Diego habe ich bei meinen Verwandten übernachtet, sodass ich dir hier kein Hotel auflisten kann. In diesem Artikel habe ich dir aber einige Unterkunftsmöglichkeiten und Aktivitäten für San Diego aufgeführt. 

Gefahrene Strecke: 300km, 2:45h (Strecke Oxnard – San Diego)

Bye, bye USA Westküste!

Unglaublich, wie schnell die vergangenen Wochen vorüber gegangen sind und ich kann kaum fassen, dass es nun wieder zurück nach Deutschland gehen soll. Was für ein Roadtrip, was für eine Landschaft, was für unglaublich tolle Reiseeindrücke! Den USA-Westküsten-Roadtrip vergisst du definitiv nicht so schnell und kannst noch lange nach deiner Rückkehr davon träumen.

6 Comments
    1. Vielen Dank für deinen Kommentar, Jens! Freut mich, wenn dir mein Beitrag bei der Planung behilflich ist. Da wird man doch gleich ganz neidisch und würde auch gern den nächsten West Coast Roadtrip planen 😉 Wird bestimmt super!!

  1. Das klingt echt super . Wenn ich jetzt nach San Francisco über sacremento fahre , Evtl noch Salt alle City mitnehme und nach dem Grand Canyon den Hoover Dam und über Phoenix wieder auf die von dir genannte route zurückkehre, wäre das in ca 24 Tagen zu schaffen?
    Lieben Gruss manu

    1. Das ist schon eine ganz schöne Strecke! Würde vielleicht eher ein bisschen weniger einplanen und dafür dann entspannter reisen 🙂 Dann kannst du dort, wo es dir gefällt einfach auch ein bisschen länger bleiben!
      Viele Grüße
      Sonja

  2. Ok danke ist unser erster Trip deshalb laufen wir auch wohl Gefahr die route zu voll zu packen.
    Man meint ja doch das man das irgendwie schafft.
    Na ja wir werden es vielleicht doch etwas ruhiger angehen.
    Danke schön

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