Wooow! Zion National Park (USA West Coast Roadtrip)

Bei dem Ausflugsziel, das ich euch heute vorstellen möchte, bin ich ein bisschen traurig, dass wir nicht mehr Zeit dafür eingeplant hatten. Die Rede ist vom Zion National Park in Utah. Wieder ein National Park, der mich absolut begeisterte und das sogar, obwohl ich noch die grandiosen – sehr orangefarbenen – Eindrücke des Vortages im Bryce Canyon National Park verarbeitete. Fast eine Ewigkeit schien mir der Ausflug in den Joshua Tree National Park und zum Grand Canyon schon her zu sein, obwohl wir erst vor einigen Tagen dort waren, aber in der Zwischenzeit eben schon wieder so viele neue Eindrücke hatten sammeln können.

Sagenhafte Canyonlandschaft

Der Zion National Park erstreckt sich über eine Fläche von 579km² in Utah an der Grenze zum Bundesstaat Arizona und zeigte sich uns schon wieder komplett anders als all das, was wir bisher auf unserer Reiseroute gesehen hatten. Insbesondere war er der bisher grünste aller Nationalparks und beeindruckte mit einer großartigen Canyonlandschaft, die einst der Virgin River durch die Felsabtragung geschaffen hatte.

 

Wie schon in den Nationalparks zuvor, musste man auch hier den Shuttle-Bus nehmen, um zu den einzelnen Ausflugszielen zu gelangen. Auch hier nicht weiter schlimm, da die Busse mehrmals die Stunde fahren und endlich auch mal alle „Roadtripper“ die Gelegenheit hatten, die Landschaft einfach nur zu genießen, ohne sich zusätzlich aufs Fahren konzentrieren zu müssen.

Den Zion National Park erkundet man „von unten“, das heißt man befindet sich bereits im Canyon, wenn man vom Visitor Center aus startet und kann sich – je nach Ausflugsziel (z.B. „Angels Landing“) – seinen Weg nach oben vorarbeiten.

Bisher hatten wir nur den Bryce Canyon auch „von unten“ betrachten können, dessen Erscheinungsbild aber kaum mit der Landschaft des Zion Nationalparks vergleichbar ist. Gewaltige Felsen aus braunem Sandstein ragten hier über unseren Köpfen hervor und bildeten mit den grünen Pflanzen und dem Wasser des Virgin Rivers eine wunderschöne Kulisse.

Geplant fürs nächste Mal: The Narrows

Wie bereits erwähnt, hatten wir für den Zion National Park nicht genug Zeit um beispielsweise eines der dortigen Highlights (zumindest stelle ich mir es als ein solches vor) besichtigen zu können: die Durchwanderung der Narrows. The Narrows erreicht man, wenn man bis zur letzten Busstation „Temple of Sinawa“ fährt und dann den ca. dreißigminütigen Fußweg bis zum Ende des Zion Canyons wandert. Dort zwingt eine Engstelle des Virgin Rivers dazu, den Fluss selbst zu durchwandern. Da man dabei auch schon mal hüfttief im Wasser steht und man teilweise auch schwimmen muss, ist die Durchwanderung nicht immer ganz ungefährlich. Für die Wanderung vom “top to bottom” benötigt man deshalb sogar eine Erlaubnis, sodass diese Wanderung – im Gegensatz zur “bottom to top” – Wanderung – zuvor anzumelden ist. Dies geht sogar online und sollte nicht allzu kurzfristig vor der Reise geplant werden. Ist man erst einmal in den USA sollte man sodann jedoch zusätzlich die Wetterlage im Auge behalten, da im Frühjahr bei Schneeschmelze und auch zu anderen Jahreszeiten aufgrund von Sturzfluten, die Durchwanderung eventuell zu gefährlich ist.

Da uns für die Tour leider nicht genug Zeit zur Verfügung stand, blieb es dieses Mal beim Wandern durch den Nationalpark, was natürlich für sich allein schon sehr beeindruckend war. Sollte ich aber irgendwann einmal die Gelegenheit auf einen weiteren Besuch dort haben, würde ich die Durchwanderung der Narrows auf jeden Fall nachholen wollen.

Doch genug gequatscht, jetzt ist mal wieder Zeit für Fotos, mit denen ich euch hoffentlich die Schönheit des Zion National Parks ein kleines bisschen verdeutlichen kann:

4 Comments
  1. Zion ist wirklich wunderschön. Bei meinem ersten Besuch war ich nur dort, weil wir “sowieso durchgefahren” sind . Aber der Park hat so viel zu bieten. Auch toll: Canyon Overlook, eine ganz kurze Wanderung mit einem tollen Ausblick am Ende.

    1. Beim nächsten Mal muss ich dort auch unbedingt noch länger bleiben! 🙂 Ich muss gestehen, ich hatte vorher gar nicht viel über den Zion NP gehört, also gilt es jetzt für mich umso mehr ihn noch bekannter zu machen 🙂

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