Die beste Aussichtsplattform in New York

  • Transparenz: Einige Links in diesem Beitrag sind sogenannte Affiliate Links, die dich direkt zu einem beschriebenen Angebot führen. Sollte eines der Produkte käuflich über den angeklickten Link erworben werden, erhalte ich dafür eine kleine Provision. Für dich als Leser fallen natürlich keine weiteren Kosten an.

In New York kommt man um das Aufzugfahren einfach nicht herum. Kein Wunder, wenn man sich mal vor Augen führt, dass die ganze Stadt quasi aufeinander gestapelt wurde und man bei den vielen beeindruckenden Wolkenkratzern aufpassen muss, keine Genickstarre zu bekommen. Wenn man hier lebt, geht es also sehr oft Richtung „oben“. Nur verständlich, dass es in New York einige der wohl beeindruckendsten Aussichtsplattformen der Welt gibt. Die drei bekanntesten möchte ich euch heute vorstellen und euch meine Tipps mitteilen, wie ihr das Beste aus einem Besuch machen könnt.

Rockefeller Center – Einmal in den 67. Stock, bitte!

Das Rockefeller Center ist ein aus 21 Gebäuden bestehender Gebäudekomplex. Das General Electric Building, auf dem sich die Aussichtsplattform befindet, ist dabei mit 70 Stockwerken das höchste dieser Gebäude. Aber wer jetzt glaubt, dass das schon hoch ist, aufgepasst: das Rockefeller Center ist gerade mal das 15.-höchste (!) Gebäude in Manhattan.

Bekannt ist das Rockefeller Center insbesondere auch für seine Prometheus-Statue vor dem Haupteingang des Gebäudes – hier wird zur Weihnachtszeit der berühmte riesige Weihnachtsbaum mitsamt Schlittschuhlaufbahn aufgebaut und die Statue ist deshalb bereits mehrmals zum Komparsen in diversen Filmen geworden. Unvergessen beispielsweise die Szene aus Kevin allein in New York, als der kleine Kevin an Heiligabend vor dem Weihnachtsbaum endlich seine Mutter in den Arm schließt, nachdem er mal wieder verloren gegangen war.

  • Übrigens: Bei dem Bau des General Electric Buildings wurde das berühmte Foto „Lunch Atop A Skyscraper“ von Charles Clybes Ebbets aufgenommen, das die Bauarbeiter während der Mittagspause beim Bau des Gebäudes im Jahr 1932 zeigt.

Die Aussichtsplattform befindet sich um 67. Stockwerk und besteht aus insgesamt drei Etagen, wobei zwei davon von einer Glasfront umgeben sind, die dritte dann aber im Freien steht.

Der Blick:

WOW auf dem One World Trade Center

Also das nenne ich mal eine Aussicht! Wow, da hat es sogar mir ausnahmsweise mal kurz die Sprache verschlagen. Das Observatory Deck des One World Trade Centers wurde 2015 eröffnet und bietet auf jeden Fall den höchsten Blick auf New York! Unglaublich, wie klein die sonst so riesigen Wolkenkratzer auf einmal aus knapp 380 Metern Höhe aussehen. Das Gebäude trohnt also quasi über der Stadt und hat sich schnell zu einem der Wahrzeichen New Yorks entwickelt. Mehr zur Geschichte des Gebäudes und wie ich New York nach dem 11. September wahrgenommen habe, erfahrt ihr übrigens in diesem Blogbeitrag.

Der Blick:

Der Klassiker – Das Empire State Building

Das inmitten Manhattans stehende Empire State Building braucht sich neben seinen beiden “Kontrahenten” keineswegs zu verstecken. Was die anderen nicht haben, das Empire State Building aber schon – den Blick von oben auf das Flatiron Building und einen hübschen Blick auf das Chrysler Building! Auch nicht schlecht, oder? Die Aussichtsplattformen befinden sich hier einmal auf der 86., einmal auf der 102. Etage (Aufpreis). 

Der Blick:

Welche Aussichtsplattform ist die Beste?

Doch warum sollte man nun unbedingt gerade auf die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers oder die des Empire State Buildings oder eben vielleicht doch auf die des One World Trade Centers?

Empire State Building

  • Grandioser Ausblick auf Midtown gen Norden und das Flatiron Building und das One World Trade Center gen Süden
  • 86. Etage in 320 Metern Höhe oder/und 102. Etage in 373 Metern Höhe
  • Möchte nicht jeder einmal gerne auf dem wunderbaren Empire State Building gestanden haben?
  • Eintritt: 86. Etage = 32 $, 102. Etage = 52 $ (hier gibt es Tickets “ohne Anstehen”)

Rockefeller Center

  • Einzige Aussichtsplattform mit Blick auf den Central Park und das Empire State Building
  • 67. Etage in 259 Metern Höhe
  • Mehrere Stockwerke, jeweils mit Glaswand, die oberste sogar ganz im Freien, sodass man hier tolle Fotos schießen kann.
  • Eintritt: 32 $, hier findet ihr flexible Tickets

One World Trade Center

  • 360°-Blick über Manhattan, Brooklyn und New Jersey – eine unfassbar atemberaubende Aussicht
  • 100-102. Etage in 380 Metern Höhe
  • Fotos können nur durch die Glaswand aufgenommen werden.
  • Eintritt: 34 $, es gibt auch hier Tickets “ohne Anstehen”

Die beiden größten „Nachteile“ der Aussichtsplattform des Empire State Buildings sind meiner Meinung nach (1) dass man keinen uneingeschränkten Blick hat, sondern die Aussichtsplattform vielmehr eingezäunt ist und man bloß durch Stäbe hindurch auf die Stadt blicken kann und (2) dass man das Empire State Building selbst gerade nicht sehen kann – denn dieser Anblick lohnt sich allemal, insbesondere wenn es schon dunkel ist und dieses bunt angestrahlt wird. Das Observatory Deck des One World Trade Centers hingegen hat den kleinen Nachteil, dass die Aussichtplattform im Gegensatz zu der des Rockefeller Centers und des Empire State Buildings nicht im Freien ist, sondern Fotos nur durch die Glaswand aufgenommen werden können. Je nachdem, zu welcher Tageszeit man dort hinauffahren möchte, spiegelt das Glas zu sehr um gute Fotos schießen zu können. Nichtsdestrotrotz gibt es von dort oben einen atemberaubenden Blick auf Manhattan!

Empfehlenswert sind alle drei Plattformen, da jede von ihnen einen einzigartigen Blick auf New York bietet, den man von den jeweils anderen Plattformen so nicht hat. Sollte man allerdings nur Zeit für eine Aussichtsplattform haben, würde ich die des Rockefeller Centers empfehlen. Warum? Weil man von dort aus sowohl den Central Park als auch das wunderschöne Empire State Building sehen kann und die besten Fotos aufgrund der obersten Plattform gelingen, die nicht mit einer Glaswand umzäunt ist.

Das „Top of the Rock“-Erlebnis kostet $ 32. Wer möchte, kann allerdings auch das Kombiticket „Sun & Stars“ für $ 47 erwerben, mit dem man gleich zweimal am Tag auf die Aussichtsplattform darf. Die Idee, die dahinter steckt ist folgende: man soll die Stadt einmal bei Tageslicht und einmal abends sehen können, wenn die Gebäude beleuchtet sind.

Mein Tipp: die $ 15 kann man sich allerdings auch ganz einfach sparen und kurz vor Sonnenuntergang hinauf fahren und dann solange dort bleiben, bis es dunkel wird. Man hat ohnehin so viel zu sehen, dass man dort oben viel Zeit verbringen wird, um den Anblick dieser beeindruckenden Stadt, der unterschiedlichen Gebäude und natürlich des wunderschönen Central Parks so gut und lange wie möglich aufnehmen zu können und auf sich wirken zu lassen. Übrigens: Wer bereits vorab Tickets kaufen möchte, der sollte darauf achten, dass man eine bestimmte Uhrzeit angeben muss, zu der man die Aussichtsplattform besuchen möchte (außer man zahlt einen Aufpreis und bucht ein flexibles Ticket). Dabei handelt es sich keineswegs um eine “ca.-Angabe”, sondern der Einlass am Eingang ist tatsächlich zeitlich durchgetaktet und die Mitarbeiter achten sehr genau auf die Uhrzeit, die auf dem Ticket steht. Also: am besten schon vorher genau überlegen, wann man auf die Aussichtsplattform möchte und dann auch pünktlich da sein.

  • Psst: Einen absoluten Geheimtipp habe ich aber übrigens auch noch für euch! Was viele nicht wissen ist, dass sich direkt unter der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers (Top of the Rock) die Bar Sixty Five im weltbekannten Rainbow Room befindet. Das grandiose daran? Der Blick auf die Stadt ist genau derselbe wie der ein Stockwerk höher auf der Aussichtsplattform, Eintritt zahlt man hier allerdings keinen. Mehr zu diesem und anderen New York Geheimtipps findet ihr hier!

Ward ihr schon mal auf einer der drei Plattformen? Wie hat es euch gefallen?
No Comments Yet

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Join The Sunny Side auf Instagram
Tweet Tweet
JOIN THE SUNNY SIDE ON YOUTUBE