New York ist unglaublich. New York ist wahnsinnig. New York ist wunderbar!
Und auch nach unzähligen Spaziergängen durch Manhattan, Fahrten mit der Subway und der Zeit, in der ich selbst in New York gelebt und gearbeitet habe, gehört die Stadt für mich zu diesen Orten, an denen man eigentlich nie wirklich fertig mit Entdecken ist.
Gerade bei der ersten New-York-Reise kann man allerdings schnell ziemlich überwältigt sein von all den Sehenswürdigkeiten, Aussichtsplattformen, Touren und Angeboten. Und natürlich gehören das Empire State Building, die Brooklyn Bridge, der Central Park oder das 9/11 Memorial für mich trotzdem zu New York dazu. Richtig spannend wird die Stadt aber oft an weniger bekannten Orten als den klassischen Sehenswürdigkeiten.
Deshalb findest du hier meine New York Geheimtipps für Orte und Erlebnisse, die etwas abseits der üblichen Touristenroute liegen – von kleinen Parks mitten zwischen den Hochhäusern über ungewöhnliche Aussichtspunkte bis zu Möglichkeiten, Broadway-Tickets deutlich günstiger zu bekommen.
- Meine Favoriten: Wenn du nur ein paar meiner New York Geheimtipps in deine Reise einbauen möchtest, würde ich mir besonders Governors Island, die Roosevelt Island Tram und den Rooftop Park auf Pier 57 merken. Greenacre Park und die Whispering Gallery sind perfekt, wenn du ohnehin in der Nähe bist. Für ungewöhnlichere Abstecher und längere Aufenthalte kommen Green-Wood Cemetery, Elevated Acre und das Little Red Lighthouse dazu.
Wenn du gerade erst mit der Planung beginnst, findest du in meinem großen New York Guide außerdem alle wichtigen Reisetipps, Tagesrouten und Planungshinweise für deine Reise.
Meine New York Geheimtipps im Überblick
| New York Geheimtipp | Wo? | Kosten | Für wen lohnt es sich? |
|---|---|---|---|
| Governors Island | New York Harbor | 5 USD hin & zurück mit der Fähre; am Wochenende vor 11 Uhr kostenlos | Schon bei der ersten Reise |
| Roosevelt Island Tram | Midtown East / Roosevelt Island | Regulärer MTA-Tarif | Schon bei der ersten Reise |
| Pier 57 Rooftop Park | Chelsea / Hudson River | Kostenlos | Schon bei der ersten Reise |
| Greenacre Park | Midtown East | Kostenlos | Perfekt, wenn du ohnehin in Midtown East bist |
| Whispering Gallery | Grand Central Terminal | Kostenlos | Perfekt in Verbindung mit Grand Central |
| Green-Wood Cemetery | Brooklyn | Kostenlos | Eher bei längeren Aufenthalten |
| Elevated Acre | Financial District | Kostenlos | Gut als kurzer Stopp in Lower Manhattan |
| Little Red Lighthouse | Washington Heights | Kostenlos von außen zu sehen | Eher für Wiederholungsbesucher |
| Broadway Rush & Lottery | Manhattan | Je nach Show unterschiedlich | Für alle, die flexibel sind und sparen möchten |
| Sample Sales | Wechselnde Locations | Je nach Sale | Für Shopping- und Schnäppchenfans |
Governors Island: Skylineblick und plötzlich ganz viel Ruhe
Schon gewusst, dass du von der kleinen Insel Governors Island einen wundervollen Blick auf Manhattan hast?
Die Insel ist ganzjährig geöffnet und eignet sich wunderbar, wenn du für ein paar Stunden aus dem Trubel Manhattans raus möchtest.
Schon die Fahrt mit der Fähre macht Spaß, spätestens auf der Insel hast du dann immer wieder schöne Blicke auf Lower Manhattan, den New Yorker Hafen und die Freiheitsstatue. Du kannst einfach über die Insel spazieren, dir ein Fahrrad ausleihen oder es dir irgendwo im Grünen gemütlich machen.
Die vom Governors Island Fähre startet unter anderem am Battery Maritime Building in Lower Manhattan. Erwachsene zahlen aktuell 5 Dollar für Hin- und Rückfahrt.
Samstags und sonntags sind die Fahrten vor 11 Uhr sogar für alle kostenlos. Die Fahrpläne und saisonalen Verbindungen können sich allerdings ändern, deshalb würde ich sie vor deinem Besuch noch einmal kurz prüfen.
Was ich an Governors Island besonders mag: Du bekommst hier eben nicht nur „noch einen Aussichtspunkt“, sondern gleich ein kleines Kontrastprogramm zu Manhattan dazu.
- Lesetipp: Mehr über die Fahrt nach Governors Island inklusive vieler Bilder davon, was dich dort erwartet, habe ich dir in diesem Blogbeitrag erzählt.


Mit der Roosevelt Island Tram über den East River schweben
Ein weiterer Tipp, den ich schon lange mag und den du wunderbar mit einer normalen Sightseeing-Route verbinden kannst, ist die Roosevelt Island Tram.
Die rote Seilbahn fährt von Midtown East hinüber nach Roosevelt Island und schwebt dabei neben der Queensboro Bridge über den East River. Für mich ist das eine dieser typisch New Yorker Erfahrungen, die erstaunlich wenig kosten und trotzdem etwas Besonderes sind.
Das Beste daran: Du brauchst kein separates Sightseeing-Ticket. Für die Tram gilt derselbe Tarif wie bei der MTA und du kannst inzwischen auch ganz normal mit OMNY bezahlen. Damit lässt sich die Fahrt genauso unkompliziert in deinen New-York-Tag integrieren wie eine Fahrt mit Subway oder Bus.
Auf Roosevelt Island selbst würde ich nicht sofort wieder umdrehen. Lauf ein Stück am Wasser entlang und genieße den Blick zurück auf Manhattan. Wenn du Zeit hast, kannst du bis an die Südspitze der Insel laufen und den Franklin D. Roosevelt Four Freedoms Park besuchen.
Die Fahrt allein dauert zwar nicht lange, aber gerade deshalb lässt sie sich perfekt in einen Tag in Midtown oder auf der Upper East Side einbauen.
- Tipp: Noch mehr günstige und kostenlose Unternehmungen findest du in meinem Guide New York on a Budget – Freizeit.
Pier 57 Rooftop Park: Aussicht ohne Aussichtsplattform
New York hat inzwischen wirklich spektakuläre Aussichtsplattformen – und ich finde durchaus, dass sich eine davon bei der ersten Reise lohnt. Du musst aber ganz sicher nicht jedes Mal 40, 50 oder noch mehr Dollar bezahlen, nur um einen schönen Blick auf die Stadt zu bekommen.
Ein ziemlich gutes Beispiel dafür ist der Rooftop Park auf Pier 57. Der öffentliche Dachpark liegt direkt am Hudson River, unmittelbar neben Little Island und bietet dir einen weiten Blick über den Hudson River.
Gerade die Lage von Pier 57 macht ihn für mich für der Reiseplanung interessant: Wenn du ohnehin über die High Line läufst, Chelsea Market besuchst oder Little Island ansehen möchtest, kannst du ihn ohne großen Umweg mitnehmen.
Der Rooftop Park ist öffentlich zugänglich und aktuell täglich von 6 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts geöffnet.
- Mehr Aussicht: Welche der großen New Yorker Aussichtsplattformen sich wirklich lohnt, habe ich in einem eigenen Vergleich zusammengestellt.
Greenacre Park: Der versteckte Wasserfall mitten in Midtown
Noch so ein Ort, an dem du wahrscheinlich vorbeilaufen würdest, wenn du nicht weißt, dass er existiert: Greenacre Park.
Der kleine Park liegt in der East 51st Street zwischen Second und Third Avenue – also mitten in Midtown – und trotzdem wirkt er durch den großen Wasserfall und die vielen Pflanzen erstaunlich abgeschirmt vom Straßenlärm.
Gerade weil der Park nur einen winzigen Teil eines New-York-Tages einnimmt, finde ich ihn als Ergänzung schön: Du musst dafür keine komplette Sightseeing-Route umstellen, sondern kannst ihn beispielsweise mit Midtown East, der Roosevelt Island Tram oder einem Spaziergang Richtung United Nations verbinden.
Der Park ist aktuell von April bis Dezember täglich geöffnet, die genauen Öffnungszeiten verändern sich im Laufe der Saison.
Für mich wäre Greenacre Park deshalb kein Ort, um den herum ich einen ganzen Tag planen würde – aber genau das ist ja manchmal das Schöne an solchen kleinen Geheimtipps. Wenn du ohnehin vorbeikommst, schau einfach hinein.
Die Whispering Gallery im Grand Central Terminal
Grand Central Terminal selbst ist nun wirklich kein Geheimtipp. Die meisten New-York-Besucher laufen aber einmal durch die große Main Concourse, fotografieren die berühmte Decke und ziehen dann wieder weiter.
Dabei gibt es im Bahnhof ein kleines Detail, das erstaunlich viele verpassen: die Whispering Gallery in der Nähe des Oyster Bar Restaurants.
Stell dich mit einer zweiten Person in zwei diagonal gegenüberliegende Ecken unter die gefliesten Bögen, dreht euch jeweils zur Wand und sprecht leise hinein. Durch die besondere Akustik kannst du die andere Person auf der gegenüberliegenden Seite erstaunlich deutlich hören, mitten im Lärm eines der bekanntesten Bahnhöfe der Welt.
Das Ganze dauert vielleicht fünf Minuten, kostet nichts und lässt sich perfekt mit einem ohnehin geplanten Besuch in Grand Central verbinden. Genau deshalb mag ich solche kleinen New-York-Tipps: Man muss nicht jedes Mal eine riesige Attraktion daraus machen.

Green-Wood Cemetery: Einer der ungewöhnlichsten Spaziergänge in Brooklyn
Ein Friedhof als Reisetipp ist natürlich Geschmackssache. Green-Wood Cemetery ist allerdings weit mehr als nur eine Begräbnisstätte.
Das historische Gelände in Brooklyn umfasst 193 Hektar und verbindet Landschaftsgestaltung, Architektur, Geschichte und Natur. Der reguläre Eintritt ist kostenlos und der Haupteingang ist täglich geöffnet. Die Öffnungszeiten verändern sich je nach Jahreszeit.
Wenn du Friedhöfe grundsätzlich unpassend als touristischen Programmpunkt findest, würde ich ihn selbstverständlich auslassen. Wenn du historische Orte, alte Architektur und ruhige Spaziergänge magst, kann Green-Wood dagegen eine interessante Alternative zu einem weiteren klassischen Sightseeing-Spot sein.
Wichtig ist dabei natürlich, dass Green-Wood weiterhin ein aktiver Friedhof ist – entsprechend respektvoll sollte man sich dort auch verhalten.
Mein Tipp für die Reiseplanung: Green-Wood lässt sich gut mit einem Brooklyn-Tag verbinden. Nur für den Friedhof würde ich bei einer ersten kurzen New-York-Reise wahrscheinlich nicht extra dorthin fahren.
Noch zwei Geheimtipps, wenn du New York schon kennst
Nicht jeder Geheimtipp muss automatisch auf die Route einer ersten New-York-Reise. Zwei Orte finde ich besonders interessant, wenn du schon einmal in der Stadt warst, länger bleibst oder ganz bewusst abseits der üblichen Wege unterwegs sein möchtest.
Elevated Acre: Ein kleiner Park über den Straßen des Financial District
Zwischen all den Wolkenkratzern des Financial District versteckt sich in der 55 Water Street ein ziemlich ungewöhnlicher öffentlicher Platz: der Elevated Acre.
Der Name verrät eigentlich schon, was ihn besonders macht. Statt direkt auf Straßenniveau zu liegen, befindet sich der begrünte Plaza erhöht über dem Trubel von Lower Manhattan. Von der Straße aus kann man ihn ziemlich leicht übersehen.
Offiziell gehört der Elevated Acre zu den sogenannten Privately Owned Public Spaces, kurz POPS: privat unterhaltene Flächen, die öffentlich zugänglich sind.
Wenn du ohnehin rund um Wall Street, Battery Park oder South Street Seaport unterwegs bist, würde ich hier also nicht extra einen halben Tag einplanen. Als kleine Pause zwischendurch ist der Elevated Acre aber genau die Art von Ort, die bei einer klassischen New-York-Route schnell untergeht.
Little Red Lighthouse: Ein Leuchtturm unter der George Washington Bridge
Ein Leuchtturm in Manhattan klingt im ersten Moment ein bisschen absurd, oder?
Genau deshalb passt das Little Red Lighthouse so gut in einen Artikel über ungewöhnliche New-York-Orte. Der kleine rote Leuchtturm steht im Fort Washington Park direkt unter der gigantischen George Washington Bridge und wirkt daneben beinahe wie ein Miniaturmodell.
Das heutige Jeffrey’s Hook Lighthouse wurde 1921 an dieser Stelle aufgebaut und ist einer der erhaltenen historischen Leuchttürme New York Citys. Bekannt wurde es zusätzlich durch das Kinderbuch „The Little Red Lighthouse and the Great Gray Bridge“.
Ich würde diesen Ort vor allem dann einplanen, wenn du ohnehin Richtung Washington Heights oder Fort Tryon Park möchtest oder Lust auf einen längeren Spaziergang am Hudson hast. Für eine klassische Drei- oder Vier-Tage-Erstreise würde ich dagegen nicht extra quer durch Manhattan fahren.
Broadway Lottery & Rush Tickets: Mein Spartipp für Shows
In New York ist immer etwas los. Ob Broadway, Off-Broadway, Theater oder Comedy – hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Der einzige Haken? Tickets können schnell richtig teuer werden.
Besonders interessant sind die Rush- und Lottery-Angebote verschiedener Broadway-Shows. Bei vielen Produktionen gibt es eine begrenzte Anzahl deutlich günstigerer Tickets, die entweder am Vorstellungstag verkauft oder über eine digitale Lottery verlost werden. Welche Shows teilnehmen, was die Tickets kosten und wann du dich bewerben kannst, unterscheidet sich allerdings von Produktion zu Produktion.
Wenn du zeitlich und bei der konkreten Show flexibel bist, lohnt es sich deshalb, vor dem Kauf eines regulären Tickets nach den aktuellen Rush- und Lottery-Angeboten zu schauen.
Daneben gibt es natürlich weiterhin TKTS. Dort werden je nach Verfügbarkeit Broadway- und Off-Broadway-Tickets mit Rabatten von 20 bis 50 Prozent angeboten. Ein wirklicher Geheimtipp ist TKTS inzwischen allerdings nicht mehr – Rush und Lottery finde ich deshalb spannender.
- Spartipp: Noch mehr Möglichkeiten, in New York bei Unternehmungen und Tickets zu sparen, findest du in meinem Artikel New York on a Budget – Freizeit.
Sample Sales: Shopping in New York für Schnäppchenjäger
Dass man in New York gut shoppen kann, ist sicher kein Insidertipp. Aber wusstest du, dass in der Stadt regelmäßig sogenannte Sample Sales stattfinden?
Bei diesen Verkäufen bieten Designer und Marken unter anderem Musterkollektionen, Restbestände oder Ware aus vergangenen Kollektionen teilweise deutlich reduziert an. Die Locations wechseln ständig und reichen von festen Sample-Sale-Venues bis zu temporär angemieteten Räumen.
Bei Lazar Shopping findest du eine laufend aktualisierte Übersicht über Sample Sales in New York.
Wenn du gerne Designerstücke oder Mode kaufst und zeitlich ein bisschen flexibel bist, würde ich kurz vor deiner Reise beziehungsweise während deines Aufenthalts einfach schauen, was gerade stattfindet.

Welche New York Geheimtipps würde ich beim ersten Besuch einplanen?
Wenn du zum allerersten Mal nach New York reist, würde ich nicht anfangen, sämtliche bekannten Sehenswürdigkeiten aus deiner Route zu werfen, nur damit du möglichst viele „Geheimtipps“ gesehen hast.
Times Square, Central Park, Brooklyn Bridge, das 9/11 Memorial oder eine der großen Aussichtsplattformen gehören für mich weiterhin zu einer ersten Reise dazu, wenn sie dich interessieren. Der bessere Ansatz ist meiner Meinung nach, ein paar ungewöhnlichere Orte dort einzubauen, wo sie geografisch ohnehin passen.
Governors Island kannst du beispielsweise mit Lower Manhattan verbinden. Die Roosevelt Island Tram und Greenacre Park passen gut zu Midtown East. Pier 57 lässt sich hervorragend mit Chelsea, der High Line und Little Island kombinieren. Und die Whispering Gallery kostet dich bei einem Besuch im Grand Central Terminal praktisch keine zusätzliche Zeit.
Green-Wood Cemetery, Elevated Acre und vor allem das Little Red Lighthouse würde ich dagegen eher dann einplanen, wenn du länger in New York bist, die Stadt bereits kennst oder bewusst etwas abseits der klassischen Route sehen möchtest.
Genau so entdecke ich eine Stadt am liebsten: nicht indem ich zwanghaft versuche, alle bekannten Orte zu vermeiden, sondern indem ich zwischendurch immer wieder ein bisschen vom offensichtlichen Weg abbiege.
- Planungstipp: Wenn du noch an deiner kompletten Route bastelst, findest du in meinem Guide 5 Tage in New York ein Tagesprogramm, bei dem du die verschiedenen Viertel möglichst sinnvoll miteinander verbinden kannst.
Du suchst vor allem kostenlose New York Geheimtipps?
Dann würde ich diesen Artikel bewusst nicht noch mit sämtlichen kostenlosen Sehenswürdigkeiten New Yorks aufblasen, denn dafür gibt es inzwischen einen eigenen, ausführlichen Guide.
Dort findest du unter anderem kostenlose Fähren, Parks, Veranstaltungen und andere Aktivitäten, mit denen du New York auch mit kleinerem Budget erleben kannst.
- Weiterlesen: Hier findest du meine kostenlosen und günstigen Aktivitäten in New York.
- Museen: Welche New Yorker Museen wirklich kostenlos sind, wann einzelne Häuser Gratiszeiten anbieten und für wen „Pay what you wish“ gilt, findest du in meinem New York Museums-Guide.
Alte New York Geheimtipps: Was heute leider nicht mehr funktioniert
Einer der Gründe, warum ich ältere Reiseartikel regelmäßig aktualisiere, ist ziemlich simpel: New York verändert sich ständig. Und tatsächlich waren gleich mehrere Tipps aus der ursprünglichen Version dieses Artikels richtig gut – funktionieren heute aber schlicht nicht mehr.
Mein alter Bar-SixtyFive-Tipp statt Top of the Rock
Hach ja, New York und seine Rooftop Bars – eine Story für sich.
Früher war einer meiner liebsten Tricks, statt für Top of the Rock zu bezahlen einfach in die Bar SixtyFive im Rainbow Room zu gehen. Dort konnte man mit einem Cocktail in der Hand einen fantastischen Blick auf Manhattan genießen – und genau deshalb hatte ich diesen Tipp ursprünglich ziemlich begeistert hier aufgenommen.
Heute funktioniert dieser Trick leider nicht mehr: Bar SixtyFive ist nicht mehr regulär für die Öffentlichkeit geöffnet, sondern wird als private Eventlocation genutzt.
Schade? Absolut. Die Aussicht fand ich damals großartig. Aber ein Geheimtipp hilft dir wenig, wenn du vor Ort gar nicht hineinkommst.
- Heute besser: Wenn du eine richtig gute Aussicht über New York suchst, findest du meine aktuellen Empfehlungen im Vergleich der besten Aussichtsplattformen in New York.
Die Dachterrasse des Met
Auch mein alter Tipp mit der Dachterrasse des Metropolitan Museum of Art ist aktuell nicht mehr aktuell.
Zum einen gilt „Pay what you wish“ beim Met heute nicht mehr allgemein für Touristen. Erwachsene Besucher ohne entsprechende Berechtigung zahlen regulären Eintritt. Flexibel zahlen dürfen vor allem Einwohner des Bundesstaates New York sowie bestimmte Studierende aus New York, New Jersey und Connecticut.
Noch entscheidender: Der Cantor Roof Garden ist wegen des Neubaus des Tang Wing derzeit geschlossen und soll nach aktuellem Stand erst 2030 wieder öffnen.
Das bedeutet nicht, dass sich das Met nicht mehr lohnt – ganz im Gegenteil. Nur als günstiger Rooftop-Geheimtipp funktioniert es aktuell eben nicht mehr.
- Aktuelle Museumstipps: Welche Museen du heute kostenlos oder zu bestimmten Zeiten günstiger besuchen kannst, findest du in meinem New York Museums-Guide.
Für 2,75 Dollar vom JFK Airport nach Manhattan
Auch diesen alten Spartipp würde ich heute nicht mehr geben. Von JFK kommst du zwar weiterhin problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Manhattan, aber eben längst nicht mehr zum Preis einer einzigen Subway-Fahrt.
Für den AirTrain zwischen dem Flughafen und Jamaica beziehungsweise Howard Beach fällt inzwischen ein eigener Tarif an. Anschließend kommt der Tarif für Subway oder Bahn hinzu.
Noch mehr New York abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten
Wenn du nach diesen Tipps noch weiterstöbern möchtest, schau dir auch meinen Vergleich „Touriattraktionen vs. Geheimalternativen“ an. Dort geht es nicht um dieselben Geheimtipps noch einmal, sondern ganz konkret darum, welche weniger bekannten Alternativen du zu einigen der typischen New-York-Sehenswürdigkeiten wählen kannst.
FAQ: New York Geheimtipps
Was sind echte Geheimtipps in New York?
Zu den weniger offensichtlichen Orten gehören beispielsweise Governors Island, Greenacre Park in Midtown East, der Elevated Acre im Financial District, das Little Red Lighthouse unter der George Washington Bridge und Green-Wood Cemetery in Brooklyn. Auch kleine Erlebnisse wie die Whispering Gallery in Grand Central sind eine schöne Ergänzung zu den bekannten Sehenswürdigkeiten.
Welche New York Geheimtipps sind kostenlos?
Kostenlos sind unter anderem Greenacre Park, der Elevated Acre, der öffentliche Rooftop Park auf Pier 57, die Whispering Gallery im Grand Central Terminal und der reguläre Besuch von Green-Wood Cemetery. Auch die vom Trust for Governors Island betriebenen Fähren sind samstags und sonntags vor 11 Uhr für alle Passagiere kostenlos.
Welche Geheimtipps lohnen sich bei der ersten New-York-Reise?
Bei einer ersten Reise würde ich vor allem Geheimtipps auswählen, die sich leicht in deine normale Route integrieren lassen. Governors Island passt zu Lower Manhattan, Pier 57 zu Chelsea und High Line, Greenacre Park und die Roosevelt Island Tram zu Midtown East und die Whispering Gallery zu Grand Central Terminal.
Kann man New York abseits der Touristen erleben?
Ja – allerdings bedeutet „abseits der Touristen“ in New York nicht zwangsläufig, dass du vollkommen allein bist. Viel interessanter ist es, neben den großen Sehenswürdigkeiten gezielt kleinere Parks, Wohnviertel, öffentliche Uferwege und weniger bekannte Orte in deine Route einzubauen. Oft reicht es schon, ein paar Blocks von den berühmtesten Straßen entfernt weiterzulaufen.
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- Welche ist die beste Aussichtsplattform in New York?
- 5 Tage in New York – Tagesprogramm & Tipps
- New York: Touriattraktionen vs. Geheimalternativen
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New York hat sooooo viel zu bieten. Und auch so viele „Geheimtipps“ abseits des Tourismus-Mainstreams. Man braucht eigentlich nur mal 1-2 Straßenweiter gehen, schon entdeckt man wunderbare Dinge.
NY – I miss you!!!