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Die Wüstenlandschaft des Joshua Tree National Park im Südosten Kaliforniens ist ein empfehlenswertes Ausflugsziel, sei es für einen Kurztrip von Los Angeles aus oder auf der Durchreise während deines Roadtrips entlang der Westküste der USA. Warum sich eine Reise lohnt, das verrate ich dir im folgenden Artikel.

Joshua Tree National Park – Naturhighlight in der Nähe von Los Angeles

Raus aus der Stadt, rein in die Natur hieß es zum Start meines USA West Coast Roadtrips, nachdem wir früh morgens von Los Angeles Richtung Osten aufgebrochen waren. Der Grand Canyon sollte das Endziel der ersten großen Etappe des Roadtrips sein und auf dem Weg dorthin sollten natürlich alle wichtigen Zwischenstopps abgegrast werden.

Als erstes Ausflugsziel in der amerikanischen Wildnis stand demnach der Joshua Tree National Park in Kalifornien auf dem Programm, der von Los Angeles aus in knapp zweieinhalb Stunden mit dem Auto zu erreichen ist.


Quelle: Google Maps

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 3000 km², die von zwei Wüsten, der Mojave Desert und der Colorado Desert durchzogen wird. Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen der beiden Wüsten, durchquerst du bei der Durchreise auch zwei unterschiedliche Ökosysteme, die sich in ihrem Aussehen doch sehr auffällig voneinander unterscheiden.

Während die höher gelegene Mojave Wüste Heimat einer besonderen Yuccapflanze ist (dem sogenannten Joshua Tree, dem der Nationalpark auch seinem Namen zu verdanken hat), ist die Colorado Wüste trockener und erscheint weniger belebt und abwechslungsreich.

Dem Joshua Tree hat der Nationalpark seinen Namen zu verdanken – die Bäume findest du vor allem in der Mojave Wüste

Die Colorado Wüste sieht im Vergleich direkt viel trockener aus

Geöffnet ist der Joshua Tree Nationalpark ganzjährig. Auf den ca. 800.000 Hektar des Nationalparks findest du nur sehr wenige Einrichtungen, was den Park, der sich nur wenige Stunden von Los Angeles und San Diego entfernt befindet, zu einer wahrlich einsamen Wüste macht. Und das obwohl ca. 2,8 Millionen Besucher jedes Jahr in den Park zum Wandern, Campen, Fotografieren oder Ausspannen kommen. 

  • Tipp: Du befindest dich in der Planung deines USA West Coast Roadtrips? Hier geht es zu meiner Reiseroute!

Joshua Tree Nationalpark – Highlights für deine Reise

Auf Wandertour

Neben den Yuccapflanzen zeichnet sich der Joshua Tree National Park außerdem durch seine besonderen, teils interessanten, teils lustigen Steinformationen aus, die ein tolles Fotomotiv abgeben. Doch natürlich eignet sich der Nationalpark nicht nur zum Fotos schießen, sondern insbesondere auch für Wanderungen.

Zahlreiche Trails findest du im Joshua Tree Nationalpark (eine sehr gute Übersicht findest du hier), die es zu erkunden gibt. Unbedingt informieren solltest du dich aber immer vorher über die Wetterprognose, denn das Wüstenwetter kann sich schnell und drastisch ändern.

Obwohl die Wüstenlandschaft wunderschön ist, kann sie auch gefährlich sein. Bedenke vor deiner Reise, dass es im gesamten Nationalpark kein Mobilfunknetz gibt und du immer ausreichend Wasser dabei haben solltest. Auch das Wandern in extremer Hitze solltest du natürlich vermeiden und entsprechend sonnengeschützt angezogen und mit Sonnencreme eingecremt sein.

Da es am Tag unserer Durchreise leider auch unfassbar heiß war, fielen große Wandertouren flach. Kleine Spaziergänge konnten wir aber gut unternehmen und staunten nicht schlecht über die wunderschöne Wüstenlandschaft während unseres Ausflugs. 

Klettern im Joshua Tree Nationalpark

Der Joshua Tree Nationalpark ist bekannt für seine guten Klettervoraussetzungen. Mit mehr als 8.000 Kletterrouten, und 2.000 Bouldermöglichkeiten bietet der Park etwas für alle Könnerstufen.

Es werden sogar geführte Klettertouren angeboten, wobei du auf Empfehlung der Nationalparkbetreiber bei der Buchung eines Guides darauf achten solltest, dass dieser im Joshua Tree Nationalpark auch tatscählich arbeiten darf. Wichtig ist dies, da im Nationalpark nur Kletterguides mit entsprechender Zertifizierung tätig sein dürfen, die auch in der Wildnis entsprechend erste Hilfe leisten können.

Auf dem Pferederücken durch den Nationalpark

Eine weitere coole Aktivität im Joshua Nationalpark sind Reitausflüge. Es gibt zahlreiche ausgewiesene Reitwege. Die beiden beliebtesten Bereiche des Parks für Reiter sind dabei der Black Rock Canyon und die Bereiche in der Nähe des Westeingangs. Eine gute Übersicht zu den Trails findest du hier.

Übernachten in und um den Joshua Tree Nationalpark

Einmal in der Wüste übernachten – was für ein Abenteuer. Die Gegend um den Joshua Tree Nationalpark ist bekannt für super coole (Wüsten)Unterkünfte, von denen du unbedingt eine ausprobieren solltest, wenn du über Nacht bleiben möchtest.

Diese coolen Unterkünfte solltest du dann am besten einmal genauer anschauen:

Empfehlenswert?

Den Joshua Tree Nationalpark solltest du auf deinem USA West Coast Roadtrip keinesfalls auslassen. Gerade wenn du die “klassischen” Westküstenziele wie Las Vegas oder Grand Canyon ansteuerst, liegt der Joshua Tree Nationalpark ohnehin mehr oder weniger auf dem Weg. 

Besonders toll fand ich die wunderschöne Wüstenlandschaft, die erstaunlich abwechselungsreich war. Ich komme gerne wieder!

Warst du auch schon mal im Joshua Tree Nationalpark? Schreib mir doch gerne in die Kommentare, wie es dir dort gefallen hat!

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9 Comments
  1. Schöne Bilder!! Ich liebe die Wüsten im Südwesten der USA. 2013 hab ich im Joshua Tree NP zum ersten Mal den südlichen Teil gesehen und war im Cholla Cactus Garden. Das hat mir auch gut gefallen. Empfehelnswert ist auch der kurze Hidden Valley Trail. Zum Sonnenuntergang ist es im Joshua Tree NP sagenhaft schön. Ein absolut lohnenswerter Park. Du machst mir gerade Lust, auch einen Artikel zu schreiben. Ich kram mal die Fotos von 2013 raus. 🙂
    LG
    Silke

    1. Ich glaube ich muss auch noch einmal zurück, wenn du so davon schwärmst 🙂 Hätte auch nicht unbedingt gedacht, dass mir der Park so gut gefällt, sondern dachte eigentlich wir nehmen ihn auf der Reise zum Grand Canyon einfach mal mit und zack, wird man direkt super überrascht 🙂

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