Mein Freund, der Baum im Sequoia National Park

Der Sequoia National Park liegt in der südlichen Sierra Nevada Kaliforniens. Unmittelbarer Nachbar des Nationalparks ist der Kings Canyon National Park, weshalb beide Parks vom National Park Service auch gemeinsam verwaltet werden. Viel zu sehen und erleben gibt es hier: Höhlenfeeling in der Crystal Cave, tolle Wanderpfade, Berge und Seen. Gleich zu Anfang unserer Reise in den Sequoia und Kings Canyon National Park versuchte uns deshalb die nette Dame hinter der Theke des Visitor Centers mehrere Routen aufzuzeigen. Da wir allerdings nur ein paar Stunden bleiben wollten, interessierte uns vor allem ein ganz bestimmtes Ausflugsziel – der Giant Forest mit den größten Bäumen der Welt, den Sequoias.

Mensch, sind die groß!

Star unter den Riesenmammutbäumen ist hier ganz klar der über 2000 Jahre alte, ca. 84m hohe General Sherman Tree, der einen Durchmesser von knapp 11m vorweisen kann und als der größte lebende Riesenmammutbaum der Welt gilt. Unglaublich beeindruckend, wenn man darüber nachdenkt, dass es den Baum bereits länger als unsere Zeitrechnung gibt. Doch ohnehin kann man wirklich nur staunen, wenn man vor diesen riesigen Naturwundern steht und muss aufpassen, den Nationalpark nicht mit einer Genickstarre zu verlassen.

Aufgefallen ist uns in dem Nationalpark, wie wenig überlaufen er doch war. Gerade im Gegensatz zum Yosemite National Park, der mit knapp 4 Millionen Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Nationalparks der USA gehört und auch bei unserem Stopp dort sehr viele Besucher vorzuweisen hatte, war es im Sequoia National Park angenehm ruhig und man konnte die kurzen Pfade des Giant Forests gemütlich entlang spazieren. Da wir dort wie geplant nur ein paar Stunden blieben, habe ich für euch heute auch nur noch ein paar Impressionen von den “Giganten”:

 

4 Comments
    1. Wir sind dort hauptsächlich hin, weil wir die schönen Sequoias sehen wollten, die es ja auch im Yosemite NP gibt. Da hatten wir sie allerdings nicht zu Gesicht bekommen. Vielleicht ja auch ein Grund, warum im Sequoia NP nicht ganz soo viel los war, weil eben viele die schönen Bäume schon vorher auf der Reise gesehen haben 🙂

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