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Du planst eine Reise nach L.A.? Im folgenden Blogartikel verrate ich dir, welche Sehenswürdigkeiten dich erwarten, welche Orte mir bei meinen bisherigen Besuchen besonders gut gefallen haben und welche Los Angeles Reisetipps ich dir für deine eigene Reise mitgeben möchte.
Los Angeles Reise – Love or hate?
Los Angeles ist die größte Stadt Kaliforniens und weltbekannt als Zentrum der amerikanischen Filmindustrie. Vor meiner ersten Reise in die „Stadt der Engel“ hatte ich bereits von verschiedenen Seiten gehört, dass L.A. nicht unbedingt den Preis für die schönste der amerikanischen Städte gewinnen würde.
Viele Ecken seien dreckig, teilweise heruntergekommen und der Glamour der Filmmetropole sei ohnehin schon lange nicht mehr dort zu spüren. Eines wurde mir jedoch von jedem, der schon dort war, mitgeteilt: Gesehen haben sollte man Los Angeles auf jeden Fall einmal!
Ich glaube, Los Angeles ist eine dieser Städte, die man entweder mag oder nicht mag. Um ehrlich zu sein, würde ich mich eher zu der letzteren Gruppe zählen. Drei Mal war ich inzwischen in Los Angeles und auch wenn ich es jedes Mal super interessant finde, an den zahlreichen bekannten Orten zu stehen und diese einmal mit eigenen Augen betrachten zu können, so wird Los Angeles wohl niemals zu meinen Lieblingsstädten gehören.
Trotzdem hat die Stadt natürlich einige sehr coole Orte zu bieten und im Folgenden habe ich dir meine persönlichen Los Angeles Reisetipps und die schönsten Sehenswürdigkeiten zusammengefasst.
Walk of Fame & Dolby Theatre – Hollywoods berühmteste Sehenswürdigkeiten
Fangen wir mit einem echten Klassiker unter den Los Angeles Reisetipps an. Denn seien wir mal ehrlich: Um einen Spaziergang über den Walk of Fame auf dem Hollywood Boulevard kommt man während der ersten Reise nach Los Angeles eigentlich nicht umhin, oder?
Mich hat der Walk of Fame wenig begeistert und das, obwohl ich selbst ein riesiger Filmfan bin. Zahlreiche Namen einiger der begnadetsten Schauspieler der Welt reihen sich hier auf den berühmten Sternen entlang des Hollywood Boulevards und der Vine Street aneinander. Von Glamour fehlt an diesem Touri-Hotspot allerdings jede Spur.
Wenn du ohnehin in der Gegend bist, kannst du auch einen Blick auf das berühmte TCL Chinese Theatre werfen, vor dem du die Hand- und Fußabdrücke zahlreicher Filmstars findest. Einen halben Tag würde ich für den Walk of Fame allein aber nicht einplanen.
Sehr interessant fand ich hingegen das Dolby Theatre, in dem seit 2002 die Oscarverleihungen stattfinden. Auf einer geführten Tour kannst du hinter die Kulissen der berühmten Veranstaltungsstätte schauen.
Griffith Observatory – Einer meiner Lieblingsorte in Los Angeles
Südlich des Mount Hollywood im Griffith Park gelegen, befindet sich oberhalb der Stadt einer meiner Lieblingsorte in Los Angeles: das Griffith Observatory.
Wenn du eine Reise nach Los Angeles planst, dann kann ich dir einen Ausflug zu dem Observatorium nur empfehlen. Dieses zeichnet sich neben wissenschaftlichen Ausstellungen und dem Planetarium insbesondere durch eines aus: den sagenhaften Blick über ganz Los Angeles und auf das berühmte Hollywood Sign.
Das Griffith Observatory war definitiv ein Highlight meiner Los Angeles Reisen, das ich bisher bei jedem meiner Besuche wieder aufgesucht habe. Gerade wenn du zum ersten Mal hier bist, solltest du dir diesen Ort meiner Meinung nach auf keinen Fall entgehen lassen.
Griffith Observatory: Eintritt, Öffnungszeiten und Parken
Der Eintritt in das Griffith Observatory und zu den Ausstellungen ist kostenlos. Für Vorstellungen im Samuel Oschin Planetarium benötigst du ein separates kostenpflichtiges Ticket.
Das Gebäude ist regulär dienstags bis freitags von 12 bis 22 Uhr und am Wochenende von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Montags ist es geschlossen. Rund um Feiertage können Abweichungen gelten.
Etwas schwierig hatte sich bei meinen Besuchen mehrmals das Parken herausgestellt. Direkt neben dem Griffith Observatory befindet sich zwar ein Parkplatz, der aber besonders zum Sonnenuntergang schnell überfüllt sein kann. Die Parkplätze in diesem Bereich sind kostenpflichtig. Weiter unten im Griffith Park gibt es weitere Parkmöglichkeiten, von denen du teilweise recht steile Wege nach oben laufen musst.
Alternativ kannst du den DASH Observatory/Los Feliz nutzen. Der Bus fährt unter anderem von der Metro-Station Vermont/Sunset (B Line) zum Observatory. Eine Fahrt kostet derzeit 0,50 USD bei Barzahlung beziehungsweise 0,35 USD mit TAP-Karte.
Aktuelle Informationen findest du beim Griffith Observatory. Wenn du mehr Hintergrundwissen möchtest, kannst du zusätzlich eine geführte Tour buchen.
Kann man das Hollywood Sign vom Griffith Observatory aus sehen?
Zum berühmten Hollywood-Schriftzug hast du vom Griffith Observatory einen tollen Blick. Er liegt allerdings ein gutes Stück entfernt. Für ein näheres Fotomotiv ist der Lake Hollywood Park eine weitere bekannte Möglichkeit; beachte dort unbedingt die geltenden Park- und Verkehrsregeln.
Auch vom Einkaufs- und Unterhaltungskomplex Ovation Hollywood am Hollywood Boulevard ist der Schriftzug zu sehen. Direkt mit dem Auto bis zum Hollywood Sign fahren kannst du dagegen nicht. Die offizielle Hollywood-Sign-Website zeigt dir die empfohlenen Aussichtspunkte und Wanderwege.
Downtown Los Angeles – Diese Sehenswürdigkeiten lohnen sich
Während Hollywood und das Griffith Observatory zu den klassischen Stationen einer Los-Angeles-Reise gehören, warten in Downtown einige weitere interessante Orte. Angel’s Flight, Grand Central Market, Central Library und Walt Disney Concert Hall kannst du relativ gut miteinander verbinden.
Angel’s Flight – Die historische Standseilbahn
Dieser Los Angeles Reisetipp ist dir vielleicht aus Filmen wie „La La Land“ oder „The Muppets“ bekannt.
Die bereits im Jahr 1901 eröffnete Standseilbahn Angel’s Flight bringt dich in Downtown Los Angeles auf einer wirklich kurzen Fahrt von der Hill Street hinauf zur Grand Avenue am Bunker Hill. Bei der Kürze der Strecke könntest du natürlich auch einfach die Treppen nehmen, aber das macht ja nur halb so viel Spaß.
Die Bergstation befindet sich am California Plaza, die Talstation direkt gegenüber dem Grand Central Market.
Grand Central Market – Kulinarische Vielfalt mitten in Los Angeles
Wenn du ohnehin bereits durch deinen Besuch der Standseilbahn Angel’s Flight in der Nähe bist, dann lohnt sich auch ein Spaziergang durch den Los Angeles Grand Central Market – insbesondere wenn du auf der Suche nach einem leckeren Snack bist. Denn hier wirst du ganz sicher fündig.
Die Essensstände sind wirklich vielfältig. Neben frischen Lebensmitteln werden hier nahezu alle kulinarischen Wünsche erfüllt. Du findest beispielsweise mexikanische Spezialitäten, asiatische Gerichte, Burger, Gebäck und vieles mehr.
Gerade wenn du mit mehreren Personen unterwegs bist und jeder Lust auf etwas anderes hat, ist der Grand Central Market eine gute Anlaufstelle. Der Markt an der 317 South Broadway ist normalerweise täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet, einzelne Stände können abweichende Zeiten haben. Das aktuelle Angebot findest du auf der Markt-Website.
Los Angeles Central Library – Ein Tipp für Bücher- und Architekturfans
Wenn du Bücher und Bibliotheken magst, dann ist dieser Los Angeles Reisetipp vielleicht etwas für dich. Die Los Angeles Central Library, offiziell Richard J. Riordan Central Library, befindet sich in Downtown und kann kostenlos besucht werden.
Die Bibliothek verbindet das historische Goodhue Building mit dem 1993 eröffneten Tom Bradley Wing. Neben Büchern gibt es hier also auch architektonisch einiges zu entdecken. Es werden regelmäßig kostenlose Führungen angeboten. Aktuelle Termine findest du auf der Website der Los Angeles Public Library.
Walt Disney Concert Hall – Ein architektonisches Highlight
Die Walt Disney Concert Hall ist die Heimat des Los Angeles Philharmonic Orchestra und gehört schon allein aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur zu den interessanten Sehenswürdigkeiten in Downtown Los Angeles.
Entworfen wurde das Gebäude von Frank Gehry, der unter anderem auch das berühmte Guggenheim Museum in Bilbao gestaltet hat. Mit ihren geschwungenen, silbrig glänzenden Fassaden hebt sich die Walt Disney Concert Hall deutlich von den umliegenden Gebäuden ab.
Du kannst hier natürlich nicht nur ein Konzert besuchen, sondern je nach Programm auch eine Führung machen oder das Gebäude selbstständig erkunden. Informationen zu Terminen und Zugangsmöglichkeiten findest du beim The Music Center.
Beverly Hills – Auf den Spuren der Stars
Man könnte fast meinen, die Nobelwohngegend Beverly Hills sei für Touristen eher weniger interessant, da die Sicht auf die prachtvollen Villen der „Schönen und Reichen“ (verständlicherweise) meist durch hohe Zäune oder Steinmauern versperrt ist.
Auf den berühmten Star- und Promihäuser-Bustouren bekommst du aber zumindest einen kleinen Überblick über die Gegend, auch wenn du natürlich nicht erwarten solltest, dabei tatsächlich einem Hollywoodstar zu begegnen.
Ich selbst habe eher Spaß an moderner Architektur und so stand Beverly Hills als kleiner Zwischenstopp auf dem Weg zum Griffith Observatory auf meinem Reiseprogramm.
Warum Beverly Hills dabei so viele Stars und Sternchen anzuziehen scheint, kann man bei der Spazierfahrt durch die hügelige Landschaft gut nachvollziehen. Die großzügigen Anwesen, gepflegten Straßen und Ausblicke über die Stadt haben durchaus ihren Reiz. Wenn du zum ersten Mal hier bist, lohnt sich außerdem ein Abstecher zum Rodeo Drive.
Beverly Hills ist übrigens eine eigenständige Stadt und stellt nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen, einen Stadtteil von Los Angeles dar.
Getty Center – Kunst, Architektur und eine tolle Aussicht
Das Getty Center befindet sich in Brentwood im Westen von Los Angeles und beherbergt unter anderem einen bedeutenden Teil der Kunstsammlung des J. Paul Getty Museums.
Bekannt ist das Getty Center besonders für seine Architektur, die Kunstsammlung, hübsch angelegte Gärten und die Aussicht über Los Angeles. Zu sehen sind unter anderem europäische Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien. Auch der vom Künstler Robert Irwin entworfene Central Garden ist sehenswert.
Der Eintritt ist kostenlos, du benötigst aber eine Reservierung für ein Zeitfenster. Vom Besucherparkplatz führt eine Tram zum Museum auf dem Hügel. Fürs Parken zahlst du derzeit regulär 25 USD pro Auto, nach 15 Uhr 15 USD.
Einen Eindruck vom Museumsareal findest du auch in diesem offiziellen Instagram-Beitrag des Getty Museums.
Getty Villa – Antike Kunst in Pacific Palisades
Nicht zu verwechseln mit dem gerade genannten Getty Center ist die Getty Villa in Pacific Palisades. Sie ist der zweite Standort des J. Paul Getty Museums und widmet sich vor allem der Kunst und Kultur des antiken Griechenlands und Roms.
Besonders sehenswert ist auch das Gebäude selbst, das einer antiken römischen Villa nachempfunden ist und von schönen Gärten umgeben wird. Anders als das Getty Center liegt der Schwerpunkt hier also auf der Antike.
Auch die Getty Villa kannst du kostenlos besuchen, benötigst aber eine Reservierung. Normalerweise ist sie von 10 bis 17 Uhr geöffnet und dienstags geschlossen. Die reguläre Parkgebühr liegt bei 25 USD pro Fahrzeug, nach 15 Uhr bei 15 USD.
Nach den Waldbränden in Pacific Palisades Anfang 2025 musste die Villa vorübergehend schließen. Sie ist inzwischen wieder zugänglich. Prüfe trotzdem vorab mögliche Einschränkungen bei der Anfahrt. Die aktuellen Angaben findest du auf der offiziellen Website.
Venice Beach & Santa Monica – Los Angeles Reisetipps am Pazifik
Kalifornien ist berühmt für seine lange Küstenfront und tollen Sandstrände. Venice Beach und Santa Monica zählen dabei sicherlich zu den bekanntesten Orten an der Küste von Los Angeles.
Dabei ist insbesondere die mit zahlreichen Souvenirläden und -ständen sowie dem berühmten Muscle Beach ausgestattete Strandpromenade von Venice Beach ein absoluter Touristenmagnet.
Hier ist jeder irgendwie verrückt, freaky und ausgefallen. Gut in Erinnerung geblieben ist mir beispielsweise ein älterer Herr im Country-Style, der auf einem Klappstuhl saß und auf den ein Schild zeigte, das die Aufschrift „Shitty Advice – $ 1“ trug. Erfolg schien er mit seinem kleinen Geschäftsmodell zu haben, da allein drei Personen für seinen Rat bezahlten, während der wenigen Minuten, die ich Zeit hatte, ihn zu beobachten.
Venice Beach ist irgendwie cool und hip, aber gleichzeitig auch heruntergekommen und dreckig – insbesondere vorne an der Strandpromenade.
Umso schöner ist aber der kilometerlange Sandstrand. Wenn du Lust auf ein bisschen Bewegung hast, dann kann ich dir einen Spaziergang von Venice Beach bis zum Santa Monica Pier empfehlen. Je nachdem, wo du in Venice startest, solltest du dafür ungefähr eine Stunde einplanen.
Alternativ kannst du diese Strecke auch super mit dem Fahrrad zurücklegen, entweder auf einer geführten Tour oder du leihst dir direkt am Strand ein Fahrrad aus.
Santa Monica Pier – Jahrmarktstimmung mit Meerblick
Am Santa Monica Pier angekommen, erwartet dich eine andere Atmosphäre als an der etwas verrückten Strandpromenade von Venice Beach.
Der berühmte Pier mit seinem Riesenrad, den Fahrgeschäften und kleinen Ständen ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten an der Küste von Los Angeles. Besonders am späten Nachmittag oder gegen Sonnenuntergang lohnt sich ein Spaziergang. Den Pier selbst kannst du kostenlos besuchen, einzelne Attraktionen sind kostenpflichtig.
Übrigens befindet sich hier auch das bekannte „End of the Trail“-Schild der historischen Route 66, ein symbolischer Endpunkt und beliebtes Fotomotiv bei USA-Roadtrip-Fans.
Venice Canals – Mein persönliches Highlight in Venice
Mein Highlight in Venice ist allerdings der wenige Straßen landeinwärts gelegene Venice Canal Historic District.
Von Venedig inspiriert, durchziehen dieses Viertel einige sehr nett angelegte Kanäle, die ein absolutes Kontrastprogramm zu der doch recht trashigen Strandpromenade darstellen. Kleine Brücken führen über die Wasserwege, hübsche Häuser säumen die Kanäle und obwohl man sich noch immer mitten in Los Angeles befindet, wirkt die Umgebung plötzlich erstaunlich ruhig.
Wenn du also ohnehin in Venice Beach unterwegs bist, solltest du unbedingt noch einen kleinen Abstecher zu den Venice Canals machen. Mir persönlich hat es hier deutlich besser gefallen als an der eigentlichen Strandpromenade.
Universal Studios Hollywood – Ein Muss für Film- und Serienfans?
Als Film- und Serienfan stand natürlich auch ein Besuch der Universal Studios Hollywood auf meinem Programm. Am meisten interessierte mich daran die Busfahrt durch die Drehlandschaft und weniger die Fahrgeschäfte.
Entlang am Bates Motel oder der Wisteria Lane – das ist schon wirklich beeindruckend, wenn man hier einmal hinter die Kulissen der Serien und Filme schauen kann, die man sonst nur aus dem Kino, dem Fernsehen oder dem Streaming-Dienst seiner Wahl kennt.
Heute bieten die Universal Studios Hollywood neben der berühmten Studio Tour noch zahlreiche Attraktionen, darunter die Wizarding World of Harry Potter und SUPER NINTENDO WORLD. Die ungefähr einstündige Studio Tour ist im regulären Parkticket enthalten. Weil es sich um ein aktives Filmstudio handelt, können die angefahrenen Kulissen je nach Dreharbeiten variieren.
Wenn dich vor allem die Filmkulissen interessieren, solltest du dich vorher informieren, welche Studiotour zu deinen Erwartungen passt. Für die Universal Studios Hollywood würde ich idealerweise einen ganzen Tag einplanen. Die Ticketpreise hängen vom Besuchsdatum ab.
Alternative: Warner Bros. und Paramount Studio Tour
Neben den Universal Studios kannst du auch andere Filmstudios in Los Angeles besuchen, beispielsweise auf einer Tour durch die Warner Bros. Studios in Burbank oder bei Paramount Pictures in Hollywood.
Wenn dich vor allem echte Filmsets und Studioproduktionen interessieren, können diese Touren eine Alternative zum Freizeitparkbesuch sein.
Lohnt sich ein Los Angeles Sightseeing Pass?
Wenn du mehrere kostenpflichtige Attraktionen besuchen möchtest, kann sich ein Vergleich der Los-Angeles-Pässe von Go City lohnen. Die frühere Go Los Angeles Card wird heute unter der Marke Go City angeboten.
Es gibt unterschiedliche Varianten, die nicht dieselben Attraktionen beinhalten. Die Universal Studios Hollywood sind beispielsweise nicht automatisch in jedem Pass enthalten: Achte genau auf den Unterschied zwischen dem regulären All-Inclusive Pass und dem All-Inclusive Pass Plus.
Wenn du vor allem kostenlose Highlights wie das Griffith Observatory, Venice Beach oder die Getty-Museen sehen möchtest, brauchst du wahrscheinlich keinen Pass. Bei mehreren Studiotouren oder anderen kostenpflichtigen Angeboten kann sich ein Vergleich dagegen lohnen.
Los Angeles Reisetipps: Fortbewegung, Mietwagen und Verkehr
Los Angeles ist riesig und die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten sollte man wirklich nicht unterschätzen. Während du rund um den Hollywood Boulevard oder in Downtown einiges zu Fuß erreichen kannst, liegen andere Highlights viele Kilometer voneinander entfernt. Hinzu kommt, dass die Straßen gerade zur Rushhour ziemlich voll sein können.
Braucht man in Los Angeles einen Mietwagen?
Ich selbst war während meiner Los Angeles Reisen immer mit einem Mietwagen unterwegs und fand das insbesondere für die weiter auseinanderliegenden Sehenswürdigkeiten sehr praktisch.
Wenn Los Angeles Teil deiner Rundreise durch den Westen der USA ist, wirst du wahrscheinlich ohnehin mit einem Mietwagen reisen. Ein Mietwagen ist für Los Angeles allerdings nicht zwingend erforderlich. Je nach Unterkunft kommst du auch mit Metro, Bussen oder Fahrdiensten wie Uber und Lyft zurecht.
Eine reguläre Einzelfahrt mit LA Metro kostet derzeit 1,75 USD. Linien und aktuelle Preise findest du bei LA Metro.
- Mehr über die Buchung, Versicherungen und das Autofahren in den USA erfährst du in meinem Beitrag Mietwagen USA: Tipps zu Buchung und Versicherung.
- Und hier geht es direkt zum Mietwagenpreisvergleich für die USA bei Check24.
Los Angeles Reise – Wo übernachten?
Vor deiner Reise nach Los Angeles fragst du dich bestimmt, wo sich deine Unterkunft befinden sollte. Das kommt natürlich immer auch ein wenig darauf an, welche Sehenswürdigkeiten du sehen möchtest und ob dir während deiner Reise ein Auto zur Verfügung steht.
Die Viertel von Los Angeles sind sehr unterschiedlich. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, sind die besten Gegenden für einen touristischen Aufenthalt meines Erachtens Beverly Hills, West Hollywood, Hollywood, Venice und Santa Monica.
Santa Monica und Venice Beach
Diese beiden Gegenden eignen sich besonders, wenn du gern am Meer übernachten und die Strandatmosphäre genießen möchtest. Santa Monica ist häufig ziemlich teuer. Venice ist alternativer und lebhafter.
Eine interessante Unterkunft in Venice ist beispielsweise das Venice Beach House, ein kleines historisches Haus mit individuell gestalteten Zimmern in Strandnähe.
West Hollywood, Hollywood und Beverly Hills
Wenn du vor allem Hollywood, Beverly Hills und das Griffith Observatory erkunden möchtest, kannst du dir hier eine Unterkunft suchen. Ich würde persönlich West Hollywood oder Beverly Hills dem unmittelbaren Umfeld des Walk of Fame vorziehen, wenn dein Budget es zulässt.
Culver City
Ebenfalls nicht schlecht gelegen ist Culver City, besonders wenn du mit dem Mietwagen unterwegs bist. Eine mögliche Unterkunft ist beispielsweise das Mayumi.
Downtown Los Angeles
Auch Downtown wäre eine Alternative, denn hier befinden sich direkt einige der oben genannten Sehenswürdigkeiten. Mir persönlich hat es dort allerdings überhaupt nicht gefallen, sodass ich hier nicht unbedingt eine Unterkunft buchen würde. Wenn du viel in Downtown unternehmen und die Metro nutzen möchtest, kann die Lage trotzdem praktisch sein.
Wann ist die beste Reisezeit für Los Angeles?
Los Angeles kannst du grundsätzlich das ganze Jahr über besuchen. Die Winter sind vergleichsweise mild, während die Sommer vor allem in den weiter im Landesinneren gelegenen Stadtteilen ziemlich heiß werden können.
Für einen klassischen Städtetrip finde ich vor allem das Frühjahr und den Herbst interessant. Im späten Frühjahr und Frühsommer kann es an der Küste morgens allerdings häufiger bewölkt sein – bekannt als „May Gray“ oder „June Gloom“. Teilweise klart es erst später auf.
Wenn du hauptsächlich für die Strände nach Los Angeles kommst, sind die wärmeren Sommer- und frühen Herbstmonate attraktiv. Für eine längere Westküsten-Rundreise solltest du allerdings auch das Wetter in den Nationalparks berücksichtigen. Mehr dazu findest du in meinen Tipps zur Planung eines USA-Roadtrips.
Wie viele Tage sollte man für Los Angeles einplanen?
Wie viel Zeit du in Los Angeles verbringen solltest, hängt natürlich immer davon ab, was dich besonders interessiert. Meiner Meinung nach sind zwei volle Tage für einen ersten Eindruck ein guter Kompromiss. Wenn du zusätzlich die Universal Studios Hollywood besuchen möchtest, würde ich mindestens einen weiteren Tag einplanen.
Los Angeles in 2 Tagen – Mein Vorschlag
Tag 1: Hollywood, Beverly Hills und Griffith Observatory. Beginne am Hollywood Boulevard und spaziere über den Walk of Fame. Wenn du möchtest, kannst du das Dolby Theatre oder das TCL Chinese Theatre besuchen. Anschließend bietet sich Beverly Hills an, bevor du am Nachmittag zum Griffith Observatory fährst und möglichst den Sonnenuntergang genießt.
Tag 2: Venice Beach und Santa Monica. Starte in Venice, entdecke die Strandpromenade und mache unbedingt einen Abstecher zu den Venice Canals. Anschließend kannst du am Meer entlang bis zum Santa Monica Pier spazieren oder Fahrrad fahren.
Wenn du dich eher für Kunst und Architektur interessierst, kannst du alternativ einen Teil des zweiten Tages für das Getty Center oder die Getty Villa reservieren. Mit drei oder vier Tagen hast du zusätzlich Zeit für eine Studiotour und Downtown.
Lohnt sich Los Angeles als Stopp auf einem USA-Westküsten-Roadtrip?
An der Westküste der USA gibt es meiner Ansicht nach viel schönere Ausflugsziele und Städte als Los Angeles. Besonders gut hat mir beispielsweise San Diego gefallen, das ich für seine entspannte Atmosphäre und die schöne Küstenlage wirklich empfehlen kann.
Nichtsdestotrotz war es super interessant, Los Angeles einmal mit eigenen Augen gesehen zu haben. Insbesondere wenn du eine Rundreise durch den Westen der USA planst, ist L.A. ein guter Ausgangs- und/oder Zielort, den es sich lohnt, für einige Tage zu erkunden.
Ich persönlich würde bei einer ersten Rundreise deshalb durchaus einen Stopp in Los Angeles einplanen, auch wenn ich nicht allzu viele Tage von meiner Reisezeit abzweigen würde. Dafür gibt es im Westen der USA einfach zu viele andere wunderschöne Orte zu entdecken. Anregungen findest du in meiner USA-Westküsten-Rundreise für 3–4 Wochen.
Warst du schon einmal in Los Angeles? Wie hat es dir dort gefallen? Gehört L.A. für dich zu den absoluten Highlights Kaliforniens oder ging es dir ähnlich wie mir?
Häufige Fragen zu Los Angeles
Wie viele Tage braucht man für Los Angeles?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten würde ich zwei volle Tage einplanen. Wenn du die Universal Studios Hollywood oder mehrere Museen besuchen möchtest, sind drei bis vier Tage angenehmer.
Braucht man in Los Angeles einen Mietwagen?
Nicht unbedingt. Ein Mietwagen ist praktisch, wenn du wie ich viele weit auseinanderliegende Sehenswürdigkeiten sehen oder Los Angeles als Station eines USA-Roadtrips besuchen möchtest. Mit Metro, Bussen und Fahrdiensten kannst du aber auch ohne eigenes Auto einiges unternehmen.
Ist der Eintritt ins Griffith Observatory kostenlos?
Ja, der Eintritt in das Gebäude und zu den Ausstellungen ist kostenlos. Für Planetariumsvorstellungen zahlst du separat. Parkplätze in der Nähe können kostenpflichtig sein.
Was sollte man in Los Angeles auf keinen Fall verpassen?
Mein persönliches Highlight ist das Griffith Observatory, am liebsten zum Sonnenuntergang. Für einen ersten Besuch gehören außerdem Hollywood, Venice Beach mit den Venice Canals und der Santa Monica Pier für mich dazu. Der Walk of Fame ist zwar berühmt, hat mich aber eher enttäuscht.
Ist das Getty Center 2027 geöffnet?
Das Getty Center schließt nach aktueller Ankündigung ab dem 15. März 2027 wegen Modernisierungsarbeiten und soll im Frühjahr 2028 wieder öffnen. Die Getty Villa bleibt währenddessen geöffnet. Prüfe vor deiner Reise die Informationen auf der offiziellen Getty-Website.
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Ich seh´s genau wie Du. Einzelne Orte sind sehr schön, Santa Monica gefällt mir z.B., aber übernachten kann man da wegen der hohen Preise auch nicht. Hollywood finde ich schrill. Muss man gesehen haben, aber wie Du schon schreibst: Glamour sucht man vergebens.
Gesehen haben sollte man LA schon, wenn man im Westen der USA unterwegs ist. Mehr als ein bis zwei Nächte (eher eine) würde ich nicht dort verbringen, es sei denn, es steht noch ein Vergnügungspark auf dem Plan.
Vielen Dank für deinen Kommentar, Silke 🙂 Interessant, dass du auch erstmal „aus der Stadt raus musstest“, um etwas zu finden, dass dir richtig gefallen hat. So war es bei mir ja auch. Hätte ich das Canal District in Venice nicht entdeckt, hätte allein Venice Beach mit der verrückten Strandpromenade wahrscheinlich auch wieder nicht so einen guten Eindruck hinterlassen.
Schön, wie unverfällscht und ehrlich dein Bericht ist. Er gibt einen guten Eindruck davon, was man von Los Angeles erwarten kann. Die Fotos gefallen wir sehr gut, sie sind dir echt toll gelungen!
Liebe Grüße,
Sabine
Vielen Dank, Sabine!! 🙂
Ach ich mag Los Angeles sehr! 🙂 Aber Du hast absolut recht, entweder man liebt oder man hasst diese Stadt. Ich habe mich auch erst bei meinem dritten Besuch so richtig wohl gefühlt. Aber auch gerade deswegen, weil wir die klassischen Touristen-Ziele links liegen lassen haben. Ich liebe Manhattan Beach und die Beach Cities im Allgemeinen. All die Orte, wo man eigentlich gar nicht vermutet in dieser mega City zu sein 😉
Deine Fotos sind aber mal wieder sehr schön.
Herzliche Grüße
Sophia
http://miss-phiaselle.com/
Danke erst einmal für das liebe Foto-Kompliment, Sophia 🙂
Ich stimme dir da voll und ganz zu, kann mir vorstellen, dass man Los Angeles mehrmals erkunden muss, um den „richtigen“ Eindruck von der Stadt zu bekommen. Beim ersten Besuch wollte ich natürlich die ganzen Touri-Ziele auch auf der Liste haben. Aber mal schauen, wie es dann beim nächsten Mal aussieht 😉
Schön einmal so eine ehrliche Meinung und Eindrücke zu lesen. Ein sehr gelungener Bericht!
Liebe Grüße
Hella von http://www.advance-your-style.de
Vielen lieben Dank, Hella! 🙂
Hallo nochmal 🙂
Jetzt genau umgekehrt wie in San Francisco: Über Los Angeles hatte ich viel schlechtes gehört und fand es nachher echt ne Reise wert. (Wahrscheinlich hat das was mit der Erwartungshaltung oder meiner Liebe für’s widersprechen zu tun…) Meine absolute Lieblingsgegend war der Arts District. Wie Brooklyn vor zehn Jahren. Nicht, dass ich damals dort gewesen wäre, aber hab ich jetzt paar mal so gehört und klingt plausibel 😉
Die Venice Canals haben mir genauso gut gefallen wie dir!
Liebe Grüße
Jocy
Irgendwann würde ich vielleicht auch noch einmal hin. Nicht unbedingt direkt in den nächsten Jahren, aber wenn sich eventuell nochmal ein bisschen was verändert hat in der Stadt 🙂