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Ein Auto, reisehungrige Roadtripper, strahlender Sonnenschein und eine wunderschöne Küstenstraße – komm mit auf eine Reise entlang der traumhaften Pazifikküste Kaliforniens! Genauer gesagt geht es nach Big Sur, einem der landschaftlich schönsten Abschnitte des berühmten Highway 1 zwischen San Francisco und Los Angeles.
Steile Felsen, tiefblaues Meer, kurvenreiche Straßen und hinter beinahe jeder Ecke ein neues Postkartenmotiv: Big Sur habe ich bis heute genau vor Augen. Welche Highlights du auf der Strecke nicht verpassen solltest, warum ich dir die Fahrt von Norden nach Süden empfehle und was du aktuell bei der Planung beachten musst, verrate ich dir in diesem Reisebericht.
California Dreaming – Anders als erwartet
Wenn ich früher an Kalifornien gedacht habe, hatte ich ein Bild von breiten Sandstränden, warmen Temperaturen, lässigen Surferboys und Strandschönheiten in knappen Bikinis vor Augen. Ganz klar, das ist Kalifornien – doch es ist noch so viel mehr.
Heute weiß ich, wie vielseitig der Bundesstaat ist und dass dazu ganz gewiss nicht nur Strand und Meer zählen, sondern auch grüne Oasen wie der Yosemite National Park oder faszinierende Wüstenlandschaften wie die des Joshua Tree National Parks.
Ganz genau weiß ich selbst nicht warum, aber auch die Küstenstraße des Golden State hatte ich mir anders vorgestellt. Vielleicht weil mir die Größe des Staates vor unserem USA-Westküsten-Roadtrip gar nicht mal so bewusst war. Doch mit einer Fläche von über 420.000 Quadratkilometern ist Kalifornien nicht nur größer als Deutschland, sondern sogar der drittgrößte Bundesstaat der USA. Die Küste erstreckt sich dabei über mehr als 1.300 Kilometer und hat dementsprechend auch viel Abwechslung zu bieten.
Besonders beeindruckt hat mich dabei die Strecke entlang des Highway 1, an der sich wunderschöne Aussichtspunkte, schroffe Küstenfelsen und kleine Buchten aneinanderreihen. Ein echtes Highlight unserer Rundreise!
Mein Tipp: Du planst ebenfalls einen Roadtrip an der USA-Westküste? In meinem Artikel zur USA-Westküsten-Rundreise findest du unsere komplette 25-Tage-Route zum Nachfahren, inklusive einer kürzeren Variante für drei Wochen.
Highway 1 – Big Sur und Pacific Coast Highway
Als Highway 1 wird die berühmte Küstenstraße Kaliforniens bezeichnet, die über rund 1.000 Kilometer durch den Bundesstaat führt und auf weiten Abschnitten direkt am Pazifischen Ozean entlangverläuft. Einige Teilabschnitte tragen dabei eigene Namen, während die gesamte Strecke häufig auch als Pacific Coast Highway bezeichnet wird.
Besonders bekannt ist der Abschnitt Big Sur, der sich über rund 145 Kilometer zwischen Carmel-by-the-Sea im Norden und der Gegend um San Simeon im Süden erstreckt. Hier schlängelt sich die Straße an steilen Küstenfelsen entlang und bietet immer wieder traumhafte Ausblicke auf den Pazifik.
Empfehlen würde ich dir, die gesamte Küstenroute zwischen San Francisco und Los Angeles bzw., wenn du Zeit hast, sogar bis nach San Diego einmal zu fahren. Landschaftlich besonders schön fand ich die Strecke ab Monterey durch Big Sur.
Ist der Highway 1 durch Big Sur aktuell geöffnet?
Gerade auf dieser Strecke lohnt es sich, etwas zeitlichen Spielraum einzuplanen. Selbst wenn der Highway geöffnet ist, möchte man schließlich nicht ständig auf die Uhr sehen müssen, wenn sich hinter der nächsten Kurve schon wieder ein wunderschöner Ausblick auftut.
Monterey und der 17-Mile-Drive
Die Reise beginnt in dem kleinen Küstenörtchen Monterey. Hier kannst du nicht nur das weltbekannte Monterey Bay Aquarium besichtigen, sondern die schnuckelige Hafenstadt ist auch ein idealer Ausgangspunkt für den 17-Mile-Drive, eine wunderschöne Panoramastraße durch Pebble Beach, bevor es weiter nach Big Sur geht.
Wir haben uns damals einen Tag für Monterey und den 17-Mile-Drive Zeit genommen und sind erst am nächsten Morgen weiter in Richtung Süden gefahren. Eine Entscheidung, die ich dir durchaus empfehlen kann, wenn du die Küstenstrecke etwas entspannter erleben möchtest.
Monterey Bay Aquarium
Das Monterey Bay Aquarium gehört zu den bekanntesten Schauaquarien der Welt. Neben Seeottern, vielen verschiedenen Arten an Fischen und Quallen beherbergt das Aquarium auch Haie und Pinguine. Besonders sehenswert sind die großen Wasserbecken, die einen faszinierenden Einblick in die Unterwasserwelt des Pazifiks bieten.
Ganz günstig ist ein Besuch allerdings nicht. Der reguläre Eintritt kostet derzeit 65 US-Dollar für Erwachsene zwischen 18 und 69 Jahren. Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren sowie Senioren ab 70 Jahren zahlen 50 US-Dollar, während Kinder bis einschließlich 4 Jahre freien Eintritt haben. Die aktuellen Preise und Öffnungszeiten findest du auf der offiziellen Website des Monterey Bay Aquariums.


17-Mile-Drive – Lohnt sich die Fahrt?
Ab Monterey kannst du sehr gut auf den 17-Mile-Drive starten. Neben den schönen Stränden am Pazifik, wilden Felsen und der Tierwelt fährst du auf der Panoramastraße durch Pinienwälder und an herrlichen Villen vorbei.
Besonders bekannt ist die sogenannte Lone Cypress, eine einsam auf einem Felsen stehende Zypresse, die zu den meistfotografierten Motiven der Strecke zählt.
Die Einfahrt kostet aktuell 12,50 US-Dollar pro Fahrzeug. Die Tore sind grundsätzlich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Die neuesten Informationen findest du auf der offiziellen Website von Pebble Beach.
Nett fand ich den 17-Mile-Drive, aber sicher kein Highlight unserer Route. Wenn du jedoch schon einmal in der Gegend bist, ist es auf jeden Fall lohnenswert, die Strecke in deine Reiseplanung zu integrieren.

Big Sur – Ein Postkartenmotiv nach dem anderen
Der Weg ist das Ziel! Zumindest wenn du eine der beliebtesten Straßen der USA, den Highway 1, entlangfährst, die Musik aufdrehst und dich hinter jeder Ecke der geschwungenen Küstenstraße aufs Neue von der Natur verzaubern lässt.
Absolut zu empfehlen ist, die Straße von Norden nach Süden zu befahren, da du auf diese Weise auf der Meeresseite fährst und dementsprechend auch eine bessere Aussicht hast. Außerdem liegen viele Aussichtspunkte dann auf deiner Straßenseite. Beinahe wie in einer Filmkulisse fühlt man sich, wenn du die malerische Kurvenstraße entlangfährst.
Da überrascht es auch kaum, dass wir bei unserem ersten Stopp gleich eine Handvoll Künstler vorfanden, die mit der Palette in der einen und dem Pinsel in der anderen Hand das wunderschöne Panorama auf der Leinwand ihrer Staffelei einzufangen versuchten. So lässt es sich leben, oder?

Ganz gleich, wo du dich auf dem Big-Sur-Küstenabschnitt gerade befindest, beinahe überall erwarten dich die schönsten Postkartenmotive. Zum Beispiel an Stellen, an denen das tiefblaue Wasser des Pazifiks auf steile Felsen trifft oder das Meer einen wunderschönen Kontrast zum bewaldeten Gebirge darstellt.

Bixby Creek Bridge – Das berühmteste Fotomotiv von Big Sur
Eines der bekanntesten Motive ist sicherlich die Bixby Creek Bridge, eine 1932 eröffnete Stahlbetonbrücke, die mit ihrem geschwungenen Bogen bestimmt schon auf so manchem Kalifornienkalender und in vielen persönlichen Urlaubsalben gelandet ist.
Die Brücke überspannt eine tiefe Schlucht direkt an der Pazifikküste und gehört für mich definitiv zu den schönsten Fotomotiven des Highway 1. Besonders beeindruckend ist dabei auch die Landschaft rund um die Brücke, die mit ihren steilen Felsen und dem tiefblauen Meer fast ein wenig unwirklich aussieht.

Wale beobachten an der Küste von Big Sur
Ein persönliches Highlight war darüber hinaus, von einigen Haltepunkten entlang der Strecke Wale im Meer beobachten zu können, manche weit draußen, andere näher an der Küste.
Auch wenn wir den Tieren nicht so nah kamen wie damals in Australien, finde ich es doch immer wieder beeindruckend, diese tollen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben zu können.
Mit etwas Glück kannst du entlang der Küste von Big Sur ebenfalls Wale entdecken. Insbesondere während der Wanderungszeiten der Grauwale zwischen ungefähr Dezember und April bestehen gute Chancen, die Tiere vom Land aus zu beobachten. Daneben können in den Gewässern vor Kalifornien unter anderem Buckelwale und Blauwale gesichtet werden.
Eine Garantie gibt es natürlich nicht, aber schon die Möglichkeit, während einer Kaffeepause oder an einem Aussichtspunkt ganz unverhofft einen Wal zu entdecken, macht diesen Küstenabschnitt für mich besonders.

Wenn du Wale gerne aus nächster Nähe erleben möchtest, bietet sich alternativ eine geführte Walbeobachtungstour ab Monterey an. Die Monterey Bay zählt zu den bekanntesten Walbeobachtungsgebieten Kaliforniens.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Big Sur
Neben der Bixby Creek Bridge und den vielen wunderschönen Aussichtspunkten gibt es entlang des Highway 1 noch einige weitere Orte, für die sich ein zusätzlicher Zwischenstopp lohnt.
Garrapata State Park
Schon wenige Kilometer südlich von Carmel erwartet dich mit dem Garrapata State Park eine beeindruckende Küstenlandschaft aus schroffen Felsen, kleinen Buchten und Wegen entlang des Pazifiks. Besonders schön sind die vielen Aussichtspunkte, von denen aus du die wilde Küste überblicken kannst. Gerade wenn du gerne fotografierst oder zwischendurch ein Stück laufen möchtest, ist der Park eine wunderbare Ergänzung für deinen Roadtrip.
Pfeiffer Beach – Der Strand mit dem Keyhole Rock
Einer der bekanntesten Strände von Big Sur ist Pfeiffer Beach. Besonders berühmt ist er für den sogenannten Keyhole Rock, einen großen Felsen mit einer natürlichen Öffnung, durch die bei passendem Sonnenstand sogar die Sonnenstrahlen scheinen.
Außerdem kannst du hier mit etwas Glück Sand entdecken, der durch bestimmte Mineralien stellenweise leicht violett schimmert. Ein wirklich außergewöhnlicher Anblick.
Allerdings liegt Pfeiffer Beach nicht direkt am Highway 1. Die Zufahrt erfolgt über die schmale und kurvenreiche Sycamore Canyon Road, für die du etwas zusätzliche Zeit einplanen solltest. Die Tagesgebühr beträgt derzeit 15 US-Dollar pro Fahrzeug. Ob die Zufahrt bei deinem Besuch geöffnet ist, solltest du beim Los Padres National Forest überprüfen.
Pfeiffer Big Sur State Park
Eine ganz andere Landschaft erwartet dich im Pfeiffer Big Sur State Park. Statt der offenen Küstenpanoramen stehen hier vor allem die beeindruckenden Redwood-Bäume, bewaldete Berge und der Big Sur River im Mittelpunkt.
Nach den Waldbränden im Sommer 2026 wurde der Park vorübergehend geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für den 16. Oktober 2026 angekündigt. Dann sollen unter anderem der River Path, Nature Trail, Redwood Grove Boardwalk und Buzzards Roost Trail wieder zugänglich sein. Andere Wanderwege, darunter der Pfeiffer Falls Trail, bleiben dagegen bis auf Weiteres gesperrt. Prüfe daher unbedingt vor deinem Besuch die aktuellen Parkinformationen.
McWay Falls im Julia Pfeiffer Burns State Park
Zu den bekanntesten Fotomotiven von Big Sur gehören auch die McWay Falls, ein rund 24 Meter hoher Wasserfall, der von einer Felsklippe in eine wunderschöne Bucht herabfällt.
Normalerweise kannst du den Wasserfall von einem Aussichtspfad aus betrachten. Dieser sogenannte Waterfall Overlook Trail ist allerdings wegen Bauarbeiten weiterhin gesperrt. Auch der Strand unterhalb des Wasserfalls ist nicht öffentlich zugänglich. Ob und von wo aus sich der Wasserfall bei deinem Besuch betrachten lässt, solltest du deshalb vorher auf der offiziellen Parkwebsite überprüfen.
Die schönsten Stopps von Norden nach Süden
Wenn du Big Sur von Norden nach Süden befährst, bietet sich ungefähr folgende Reihenfolge für deine Zwischenstopps an:
- Garrapata State Park: Felsige Küstenlandschaft und schöne Aussichtspunkte.
- Bixby Creek Bridge: Die wohl berühmteste Brücke entlang des Highway 1.
- Pfeiffer Beach: Außergewöhnlicher Strand mit Keyhole Rock.
- Pfeiffer Big Sur State Park: Redwood-Bäume und Wege im Wald.
- Café Kevah und Nepenthe: Kaffeepause mit traumhaftem Ausblick.
- McWay Falls: Beeindruckender Wasserfall, sofern ein geeigneter Aussichtspunkt zugänglich ist.
Natürlich musst du nicht alle Stopps einplanen. Schon die Fahrt selbst ist ein Highlight und ich würde dir empfehlen, lieber ein paar Orte in Ruhe zu genießen, statt möglichst viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag abzuhaken.
Coffee with a View – Mein Tipp für eine Kaffeepause
Einen Tipp für die Kaffeeliebhaber oder alle, die es werden wollen, habe ich außerdem noch.
Im Café Kevah bekommst du nicht nur einen hervorragenden Milchkaffee serviert, sondern kannst diesen auch noch mit einer unglaublichen Aussicht genießen.
Im Restaurant Nepenthe, zu dem das Café gehört, werden bereits seit 1949 Gäste mit dem traumhaften Blick über die Pazifikküste begrüßt und hätten wir hier mehr Zeit gehabt, hätte ich am liebsten meinen Laptop ausgepackt und auf der Stelle einen Liebesroman in die Tasten gehauen.
Das Café liegt direkt am Highway 1 und ist für mich der ideale Ort, um während der Fahrt eine kleine Pause einzulegen und einfach nur die traumhafte Aussicht zu genießen.
Big Sur Roadtrip planen – Meine Tipps für deine Reise
Ich habe Big Sur damals als Teil unserer USA-Westküsten-Rundreise besucht und sind nach einem Zwischenstopp in Monterey am nächsten Tag entlang des Highway 1 bis nach Santa Barbara gefahren.
Für uns war das eine wunderschöne Etappe, allerdings würde ich mir bei einer erneuten Reise durchaus noch etwas mehr Zeit für die Küstenregion nehmen.
Wie viel Zeit solltest du für Big Sur einplanen?
Grundsätzlich lässt sich die Strecke zwischen Carmel und San Simeon an einem Tag zurücklegen. Die reine Fahrtzeit beträgt ohne größere Zwischenstopps ungefähr zwei bis drei Stunden, abhängig von Verkehr und möglichen Baustellen. Allerdings wäre es wirklich schade, Big Sur einfach nur möglichst schnell hinter sich zu bringen.
Wann ist die beste Reisezeit für Big Sur?
Big Sur ist grundsätzlich das ganze Jahr über eine Reise wert, allerdings kann das Wetter an der kalifornischen Küste deutlich wechselhafter sein, als man vielleicht zunächst vermutet.
Im Frühjahr zeigt sich die Landschaft häufig besonders grün, während sich auch der Herbst gut für einen Roadtrip eignet. Im Sommer kannst du wunderschöne Sonnentage erleben, musst an der Küste allerdings immer wieder mit Nebel rechnen.
Ich selbst war damals im August unterwegs und hatte auf unserer Fahrt wirklich Glück mit dem Wetter. Trotzdem würde ich dir empfehlen, auch im Sommer eine Jacke einzupacken, denn gerade an den Aussichtspunkten kann es ziemlich windig werden.
Im Winter und nach stärkeren Regenfällen solltest du außerdem besonders auf mögliche Erdrutsche und Straßensperrungen achten.
Für die Fahrt entlang des Highway 1 würde ich dir definitiv einen Mietwagen empfehlen. Gerade die Freiheit, spontan an schönen Aussichtspunkten anzuhalten und die Route ganz nach deinen eigenen Vorstellungen zu gestalten, macht einen Roadtrip doch erst so besonders. Ein normales Auto ist für die asphaltierte Küstenstraße völlig ausreichend. Ein Geländewagen ist nicht erforderlich.
Worauf du bei der Mietwagenbuchung in den USA achten solltest und welche Versicherungen sinnvoll sind, habe ich dir in meinem ausführlichen Artikel Mietwagen USA – Tipps zu Kosten, Versicherung und Buchung zusammengestellt.
Mietwagen-Tipp: Wenn du noch das passende Fahrzeug suchst, kannst du hier Mietwagenangebote für die USA bei Chec24 vergleichen.
Big Sur – Übernachtungsmöglichkeiten
Möchtest du ein bisschen länger in der Gegend bleiben und suchst noch eine Übernachtungsmöglichkeit? Dann würde ich dir vor allem Monterey, Carmel oder eine Unterkunft direkt in Big Sur empfehlen.
Wir selbst haben damals in Monterey übernachtet, was ich als Ausgangspunkt für den Roadtrip entlang der Küste wirklich praktisch fand. So konnten wir uns am ersten Tag das Monterey Bay Aquarium und den 17-Mile-Drive ansehen, bevor es am nächsten Morgen über Big Sur in Richtung Santa Barbara weiterging.
Monterey Beach Hotel – Unsere Unterkunft in Monterey
Übernachtet haben wir im heutigen Monterey Beach Hotel (damals Monterey Tides).
Das Hotel liegt direkt am Strand und bietet damit eine schöne Ausgangslage für einen Aufenthalt in Monterey. Inzwischen wurde es umfassend renoviert und 2024 unter dem Namen Monterey Beach Hotel als Teil der Marriott Tribute Portfolio Collection wiedereröffnet.
Gerade wenn du nach deinem Besuch in Monterey am nächsten Morgen entlang des Highway 1 weiterfahren möchtest, ist die Lage auf jeden Fall interessant.
Weitere schöne Unterkünfte in Monterey und Carmel
- Wave Street Inn: Eine schöne Alternative in Monterey, insbesondere wenn du gerne zentral übernachten möchtest. Das Hotel liegt in der Nähe der bekannten Cannery Row und eignet sich gut, um Monterey zu Fuß zu erkunden.
- Hyatt Carmel Highlands: Wow! Wenn du dir während deines Roadtrips eine besondere Unterkunft gönnen möchtest, ist das Hyatt Carmel Highlands definitiv einen Blick wert. Besonders schön ist die Lage oberhalb der Küste mit einem herrlichen Blick auf den Pazifik.
Direkt in Big Sur übernachten
Wenn du noch ein bisschen länger in der Natur bleiben möchtest, ist auch die Big Sur Lodge im Pfeiffer Big Sur State Park eine interessante Möglichkeit. Die Lodge liegt mitten zwischen hohen Redwood-Bäumen und bietet damit eine ganz andere Atmosphäre als die Unterkünfte direkt an der offenen Küste.
Nach den Waldbränden im Sommer 2026 ist die Wiedereröffnung gemeinsam mit dem State Park für den 16. Oktober 2026 angekündigt. Prüfe vor einer Buchung bitte die aktuelle Verfügbarkeit direkt bei der Lodge.
Warum sich Big Sur für mich gelohnt hat
Für mich sind es gar nicht unbedingt die einzelnen Sehenswürdigkeiten entlang Big Sur, die mich am meisten begeistert haben, sondern die unglaublich schöne Landschaft, die sich entlang der gesamten Küstenstraße erstreckt.
Ich könnte mich noch heute stundenlang einfach nur ins Auto setzen, die Musik aufdrehen und die wunderschönen Ausblicke auf den Pazifik genießen.
Hach ja, der Highway 1 und Big Sur sind schon wirklich bezaubernde Plätzchen auf dieser Erde und wer weiß, vielleicht komme ich eines Tages wieder und lasse mich erneut von der schönen Gegend inspirieren. Dann allerdings mit ein bisschen mehr Zeit im Gepäck.
Häufige Fragen zu Big Sur
Wo liegt Big Sur in Kalifornien?
Big Sur liegt an der kalifornischen Pazifikküste südlich von Carmel-by-the-Sea. Die Region erstreckt sich über rund 145 Kilometer entlang des Highway 1 bis in die Gegend von San Simeon und gehört zu den landschaftlich schönsten Küstenabschnitten Kaliforniens.
Kann man Big Sur an einem Tag besuchen?
Ja, du kannst Big Sur gut als Tagesetappe während eines USA-Westküsten-Roadtrips einplanen. Für die schönsten Aussichtspunkte und eine entspannte Fahrt würde ich dir allerdings einen ganzen Tag empfehlen. Wenn du zusätzlich wandern oder die Region ausführlicher erkunden möchtest, lohnt sich auch eine Übernachtung.
Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Big Sur nicht verpassen?
Zu den bekanntesten Highlights gehören die Bixby Creek Bridge, Pfeiffer Beach, die McWay Falls und die zahlreichen Aussichtspunkte entlang des Highway 1. Besonders schön finde ich persönlich allerdings die Fahrt selbst, denn beinahe hinter jeder Kurve eröffnet sich ein neuer beeindruckender Ausblick auf die Küste.
Ist Big Sur kostenlos?
Die Fahrt auf dem Highway 1 durch Big Sur ist kostenlos. Für einzelne Sehenswürdigkeiten und Naturparks können allerdings Gebühren anfallen, beispielsweise für Pfeiffer Beach oder das Parken in bestimmten California State Parks. Viele Aussichtspunkte entlang der Küstenstraße kannst du dagegen ohne Eintritt besuchen, sofern das Anhalten dort erlaubt ist.
Meine Tipps für deine USA-Reise
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Die Aussicht und die Gegend sind so toll. Ich wollte meinen Job kündigen und um die Welt reisen. Was gibt es von dort kulinarisch zu berichten? Viele Grüße, Mo
Hallo Moritz,
vielen Dank für deinen Kommentar. Das mit dem Job kündigen und um die Welt reisen klingt nach einer sehr guten Idee 😉 Kalifornien sollte dabei auf jeden Fall auf deiner Liste stehen, vor allem wenn du bisher noch nicht dort warst. Wie am Meer üblich gibt’s an der Küste natürlich viel Fisch und Meeresfrüchte – wenn du kuliniarische Vielfalt erleben möchtest, kann ich dir San Francisco nur wärmstens ans Herz legen (https://jointhesunnyside.de/usa-san-francisco).
Liebe Grüße,
Sonja
Wie schön! Ich liebe diesen Ort…
Mir hat es auch soo gut dort gefallen! 🙂
Big Sur ist wirklich unglaublich schön! Ich war 2004 zuletzt dort, das ist definitiv zu lange her. Hoffentlich klappt es nächstes Jahr mit einer Küstentour. Auf jeden Fall liebe ich die Bonbons, die Du fotografiert hast. Die sind sooo lecker und ich kaufe sie immer im USA Urlaub!
Ich hab mir davon auch viel zu viele gekauft 😀 😀
Hallo Sonja,
mal wieder sehr schön geschrieben, absolut inspirierend und traumhafte Bilder. Weiter so!
Viele Grüße
Christina
Vielen lieben Dank, Christina 🙂 Das freut mich sehr 🙂