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8 Tage, 1200 km Route und eine Anzahl von Fotos, die ich hier lieber nicht verraten will 😀 Ich muss schon sagen, Irland hat mich komplett umgehauen. Was für ein unfassbar schönes Land! Nach einer Woche Roadtrip über die grüne Insel, wäre ich am liebsten noch viel länger geblieben. Diese wunderschöne Landschaft, die entspannte Mentalität der Iren, die niedlichen Tiere – eines ist auf jeden Fall sicher: I’ll be back!

Die grüne Entspannungskur

Kaum in Irland angekommen, setzte bei mir bereits eine totale Entspannungsphase ein. Raus aus dem Alltag und hinein in eine Kur, die natürlicher nicht hätte sein können.

Tatsächlich kann man in Irland manchmal seinen Augen kaum trauen, so schön ist die Landschaft die einen dort umgibt und noch dazu so abwechslungsreich: Unglaubliche Weiten, steile Klippen, wunderschöne Berge, grandiose Küstenstraßen und natürlich so viele tolle unterschiedliche Grüntöne, von denen ich zuvor nicht einmal wusste, dass sie existieren.

Noch dazu die Herzlichkeit der Iren, die nicht nur durchweg tolle Gastgeber in ihren eigens betriebenen Bed and Breakfasts waren, sondern auch immer eine kleine Geschichte zu erzählen hatten oder bei Fragen gleich hilfsbereit Rede und Antwort standen.

Irland-Roadtrip – Die Routenplanung

Wie vor jedem Roadtrip stand natürlich auch vor dem Roadtrip durch Irland die Planungsphase auf dem Programm. Gerade bei Roadtrips liebe ich es eigentlich, nicht allzu viel zu planen, sondern einfach „drauf los zu fahren“ und die Gegend zu erkunden.

So ist man flexibel und kann an schönen Orten spontan ein wenig länger bleiben. Nichtsdestotrotz musste aufgrund des begrenzten Zeitraums für Irland gleichwohl ein bisschen vorausgeplant werden. Zumindest die grobe Richtung sollte feststehen. Ziemlich schnell wurde mir bei der Recherche allerdings klar, dass es in den Südwesten des Landes gehen würde, denn unglaublich gerne wollte ich einmal die Cliffs of Moher sehen und auch von den Skellig Islands und dem Ring of Kerry hatte ich zuvor schon viele tolle Berichte gelesen. Die Route baute ich demnach einfach um diese Ausflugsziele herum auf.

    Tag 1 – Clonmacnoise und Cliffs of Moher

    Nach unser späten Ankunft am Abend zuvor in Dublin und unserer Weiterfahrt zu unserem ersten Übernachtungsstopp in Athlone, ging es direkt am ersten Tag unseres Irland-Roadtrips schon zu einem absoluten Irland-Highlight, den Cliffs of Moher. 

    Zuvor stoppten wir aber an einem weiteren sehr sehenswerten Ort: Clonmacnoise. Die Klostersiedlung ist eine beeindruckende Ruine, direkt am Fluss Shannon gelegen. Ungefähr anderthalb Stunden spazierten wir durch die mystische Kulisse und staunten nicht schlecht, wie geschichtsträchtig die Stätte ist (Eintritt: 8,00 EUR). Ausführlich habe ich dir zu unserem Stopp in Clonmacnoise in diesem Artikel erzählt. 

    Imposante Ruinenlandschaft in Clonmacnoise

    Nach diesem tollen ersten Ausflugsziel unseres Irland-Roadtrips ging es dann weiter an die Westküste Irlands. Schon vor unserer Reise auf die grüne Insel war mir klar, dass ich unbedingt einmal die Cliffs of Moher sehen möchte. Diese imposanten Steilklippen im Südwesten des Landes dürften dem ein oder anderen Harry Potter Fan bekannt sein, da sie als Filmkulisse für eine Szene aus “Harry Potter und der Halbblutprinz” dienten. 

    Die Fahrt von Clonmacnoise bis zur Hafenstadt Doolin betrug knapp zwei Stunden. Dort angekommen ging es für uns direkt auf ein Ausflugsschiff, das uns auf dieser einstündigen Tour* zu den bekannten Klippen brachte. Empfehlen würde ich dir, die Cliffs of Moher einmal von oben und einmal von unten (also vom Wasser aus) zu erkunden, denn beide Perspektiven sind richtig beeindruckend. 

    Die Cliffs of Moher vom Boot aus

    Die Cliffs of Moher von oben

    Die Cliffs of Moher sind für Besucher sehr gut zugänglich (Eintritt: 8,00 EUR). So führt an der Küste ein nett angelegter Weg entlang, von dem du tolle Aussichtsmöglichkeiten auf die Klippen hast. 

    Nachdem wir dieses tolle Highlight ausgiebig erkundet hatten, ging es für weiter in das kleine Örtchen Doolin, wo wir in einer richtig schönen Unterkunft, der “Blackberry Lodge*” übernachteten. Zum Abendessen ging es zudem noch in den coolen Irish Pub “Fitzpatrick’s Bar” inklusive Live-Musik – genau der richtige Einstieg in unser Irland-Abenteuer.

    Ausflugsziele: Clonmacnoise, Cliffs of Moher
    Gefahrene Strecke: 174 km, 2:45h
    Unterkunft: Blackberry Lodge*, Doolin

    Tag 2 – Aran Islands/Inis Mór

    In Irland würde ich dir unbedingt empfehlen, so oft es geht in Bed and Breakfasts zu übernachten (warum genau, das habe ich dir in diesem Artikel schon einmal erzählt). Auf der Insel gibt es zahlreiche davon und so hast du die Möglichkeit, mit Einheimischen oder anderen Reisenden ins Gespräch zu kommen.

    Nach einem gemütlichen Frühstück ging es für uns wieder zurück zum Hafen von Doolin, wo wir erneut eine Schiffstour gebucht hatten. Heute sollte es nämlich zu den Aran Islands gehen, einer, aus drei Inseln bestehenden Inselgruppe, die der Westküste Irlands vorgelagert ist.

    Nach einer knapp einstündigen Überfahrt kamen wir auf der Insel Inis Mór (Inishmore) an, wo wir uns zunächst einmal ein Fahrrad ausliehen. Direkt im Hafen der Insel findest du den Anbieter “Aran Bike Hire”, bei denen du dir für ein paar Euro aus verschiedenen Fahrrad-Modellen eines aussuchen kannst. Mein Fahrrad hat 10,00 EUR/Tag gekostet.  

    Obwohl Inis Mór die größte der drei Aran Inseln ist, ist sie gleichwohl sehr überschaubar (sie hat eine Fläche von rund 31 km²) und du kannst sie ganz wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Neben tollen Ausblicken auf die Küste und die Landschaft macht das Fahrradfahren darüber hinaus auch noch richtig viel Spaß. 

    Inis Mór kannst du super mit dem Fahrrad erkunden

    Empfehlen kann ich dir, mit dem Fahrrad bis zum Fort “Dun Aonghasa” zu radeln. Von dort hast du nämlich Wahnsinnsausblicke auf die Steilküste der Insel – aber Vorsicht, von dort oben geht es teilweise richtig steil bergab und das ganz ohne Absperrungen. 

    Den Ausflug auf die Insel Inishmore habe ich als richtig entspannend empfunden. Weit weg von der nächstgrößeren Zivilisation, konnte man gar nicht anders, als einfach mal ein bisschen abzuschalten. 

    Nach der Überfahrt zurück aufs Festland ging es dann mit dem Auto noch ein Stück weiter in Richtung Süden bis nach Limerick, wo wir an diesem Abend übernachteten. 

    • Tipp: Bist du noch auf der Suche nach einem Mietwagen für deinen Irland-Roatrip? Meinen Mietwagen habe ich über diese Mietwagen-Preisvergleich* für Irland gefunden. 

    Ausflugsziele: Inishmore, Aran Islands
    Gefahrene Strecke: 80 km, 1:20h
    Unterkunft: Limerick Strand Hotel*, Limerick 

    Tag 3 – Adare und Dingle Peninsula

    Bevor wir an diesem Tag unsere Irland-Roadtrips früh morgens zu unserem Tageshauptziel, der Dingle Peninsula aufbrachen, legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp in der kleinen Ortschaft Adare ein. Hier findest du einige, für die Ortschaft typische und ganz nett anzuschauende reetgedeckte Häuser. Adare besuchten wir, weil es ohnehin auf dem Weg Richtung Küste lag. Ansonsten hätte ich den Ort eventuell nicht unbedingt angesteuert. 

    Typisch für Adare – ein reetgedecktes Häuschen

    Im Nachhinein würde ich dafür aber die Ausflugsziele, die an diesem Tag im Anschluss noch auf unserem Reiseprogramm des Irland-Roadtrips standen, als absolute Irland-Reisehighlights bezeichnen. Auch wenn die Dingle Peninsula, auf der wir uns an diesem Tag tummelten, nur eine der fünf Halbinseln (“five fingers” genannt) im Südwesten Irlands darstellt, so hat sie mir im Nachhinein am besten gefallen. 

    Wow! Was waren da für tolle Ausblicke dabei – die Fahrt über die Dingle Halbinsel hat richtig Spaß gemacht. Obwohl die Halbinsel recht klein ist, ist sie landschaftlich sehr abwechslungsreich. Empfehlen kann ich dir, zum Aussichtspunkt Srón Bhroin (Brandon Point) zu fahren, den du über eine knapp 5km lange Fahrt von dem kleinen Ort Cloghane entfernt, über eine kurvige und recht enge Küstenstraße erreichst. Der Ausblick von dort oben war einfach nur sagenhaft und allein dafür hat sich der Abstecher auf die Dingle Peninsula schon gelohnt. 

    Die Fahrt zum Brandon Point lohnt sich definitiv

    Ebenfalls grandios ist der Slea Head Drive am westlichen Zipfel der Halbinsel mit wunderschönen Ausblicken auf die felsige Küstenlandschaft, immer wieder gepaart mit den tollen Grüntönen der irischen Insel. Wir kamen gerade zur rechten Zeit dort an – zur “Golden Hour” – und die tiefstehende Sonne tauchte die Küste in ein perfektes Licht. 

    Übernachtet haben wir an diesem Abend wieder in einem richtig tollen B’n’B, dieses Mal in Dingle und direkt am Wasser gelegen.

    • Lesetipp: Meinen ausführlichen Reisebericht über die Dingle Halbinsel findest du hier.

    Was für eine Küstenstraße – der Slea Head Drive auf der Dingle Halbinsel

    Unsere klasse Unterkunft direkt am Wasser in Dingle

    Ausflugsziele: Adare, Dingle Peninsula
    Gefahrene Strecke: 200 km, 3:30h
    Unterkunft: Coastline House*, Dingle 

    Tag 4 – Slea Head Drive, Dingle Peninsula & Portmagee

    Der Slea Head Drive hatte uns am Tag zuvor so gut gefallen, dass wir die Küstenstraße am nächsten Morgen direkt noch einmal gefahren sind. Und auch an diesem Tag staunten wir wieder über die wunderschöne Natur auf der Dingle Halbinsel. 

    Wir ließen uns an diesem Tag noch einmal richtig viel Zeit für die Dingle Peninsula, hielten dort, wo es uns gefiel (u.a. am hübschen Inch Beach) und verließen die Halbinsel entlang der Südküste dann in Richtung Ring of Kerry. 

    Den Slea Head Drive kannst du dir definitiv auch ein zweites Mal anschauen

    Inch Beach auf der Dingle Peninsula

    Bereits bei meiner Recherche vor unserer Reise war mir aufgefallen, dass der Ring of Kerry sehr gehyped wird. Insbesondere in der Hauptsaison im Sommer sollen sich hier zahlreiche Reisebusse auf den Straßen tummeln. 

    • Tipp: Solltest du im Sommer auf dem Ring of Kerry unterwegs sein, kann ich dir für deine Reise empfehlen, früh aufzubrechen und im Uhrzeigersinn zu fahren. Aufgrund der engen Straßen auf der Halbinsel fahren die Busse in der Hauptsaison nämlich entgegen des Uhrzeigersinns, sodass du im besten Fall genau die andere Richtung wählst, um nicht ständig hinter den Bussen fahren zu müssen, ohne diese überholen zu können.  

    Unser Irland-Roadtrip fand allerdings in der Nebensaison (Ende April) statt, sodass uns dieses Problem nicht wirklich tangierte und wir deshalb auch entgegen des Uhrzeigersinns fuhren. 

    Übernachtet haben wir an diesem Tag in der Nähe des kleinen Ortes Portmagee, von wo aus am nächsten Tag unsere Bootstour Richtung Skellig Islands starten würde. 

    Ausflugsziele: Slea Head Drive, Inch Beach, Ring of Kerry
    Gefahrene Strecke: 130 km, 2:30h
    Unterkunft: Atlantic Sunset B’n’B*, Portmagee 

    Tag 5 – Skellig Islands und Ring of Kerry

    Auf unsere heutige Bootstour hatte ich mich vorab schon richtig gefreut. Als “Sandwich-Kind” zwischen zwei Brüdern bin ich mit Star Wars groß geworden und freute mich schon riesig, die Inselgruppe Skellig Islands zu besuchen, die für die letzte Szene aus “Star Wars – Episode VII” ausgewählt wurde (nerd alert :D). 

    Es gibt im Grunde zwei unterschiedliche Touren, mit denen du die Skellig Islands besuchen kannst. Eine Bootstour führt dich zu der Inselgruppe, ohne dass du aussteigen kannst. Die andere bietet dir die Möglichkeit, an “Skellig Michael” auszusteigen und den Felsen zu “erklimmen”. Da wir in der Nebensaison unterwegs waren, stand uns lediglich die erste Variante zur Verfügung. 

    Die Überfahrt zur Inselgruppe Skellig Islands vom Festland aus hat es definitiv in sich. Auch wenn ich normalerweise nicht seekrank werde, so war ich am Ende der Tour aber zumindest ganz froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Gelohnt hat sich der Ausflug aber auf jeden Fall und hat noch dazu auch richtig viel Spaß gemacht!

    • Lesetipp: Ausführlich habe ich dir von unserem Ausflug zu den Skellig Islands in diesem Blogartikel berichtet.

    Skellig Michael vom Boot aus betrachtet

    Nach der Bootstour stiegen wir wieder ins Auto und fuhren die wunderschöne Küstenstraße “Skellig Ring” entlang und genossen einmal mehr unglaubliche Aussichten auf das Meer und die felsige Küstenlandschaft. Mehr dazu hier. Genau genommen gehört der Skellig Ring noch nicht zum Ring of Kerry, sondern stellt einen eigenen Rundweg dar, der die Städte Portmagee, Ballinskelligs und Waterville verbindet. 

    Auf den Ring of Kerry fuhren wir dann aber wenig später auf und was soll ich sagen, es kommt nicht von ungefähr, dass sich hier in der Hauptsaison so viele Touristen tummeln. Wunderschön ist die Landschaft der Halbinsel und nicht nur einmal hatte ich das Gefühl, diese sei einem Gemälde entsprungen. 

    • Lesetipp: Mehr zu den Highlights auf dem “Ring of Kerry” erfährst du in diesem Blogartikel.   

    Mit wundervollen Eindrücken im Gepäck kehrten wir abends im Ort Kenmare ein, wo wir einmal mehr in einem wundervollen B’nB übernachteten. 

    Ausflugsziele: Skellig Islands, Skellig Ring, Ring of Kerry
    Gefahrene Strecke: 91 km, 2:00h
    Unterkunft: Mountain View Bed & Breakfast*, Kenmare

    Einen Ausflug wert: der Skellig Ring

    Immer wieder tolle Ausblicke im Südwesten Irlands

    Tag 6 – Ring of Beara

    Am sechsten Tag unseres Irland-Roadtrips hatten wir die Wahl, entweder bereits Richtung Dublin aufzubrechen, wo wir in wenigen Tagen unseren Heimflug antreten würden oder noch ein bisschen länger im Südwesten der Insel zu bleiben. 

    Wir entschieden uns für die zweite Variante und erkundeten an diesem Tag mit der Beara Peninsula eine weitere Halbinsel im Südwesten Irlands. Wie schon an den Tagen zuvor, ließen wir uns auch auf dem Ring of Beara richtig viel Zeit und fuhren die ca. 140 km lange Küstenstraße ganz gemütlich entlang, mit einem kleinen Abstecher durch die Berge im Landesinneren. 

    Einen Zwischenstopp legten wir im Derreen Garden ein, eine nett angelegte Gartenanlage direkt am Wasser. Wir spazierten knapp anderthalb Stunden durch die Anlage, bevor wir wieder ins Auto stiegen und die äußerste Spitze der Beara Halbinsel ansteuerten. 

    Der Beara Peninsula vorgelagert ist an dieser Stelle die kleine Insel Dursey Island. Mit einer Seilbahn kannst du auf die Insel übersetzen, auf der nur noch ein Dutzend Menschen leben. Aufgrund von Bauarbeiten war die Seilbahn an diesem Tag leider geschlossen, sonst hätten wir diese sicher auch einmal ausprobiert. 

    Gelohnt hat sich die Fahrt bis zu diesem Punkt der Halbinsel aber auf jeden Fall. Satte Wiesen und einmal mehr die tolle Küste gab es auf dem Weg dorthin für uns zu sehen. 

    • Lesetipp: Mehr zu unserem Ausflug auf die Beara Peninsula habe ich dir in diesem Blogartikel zusammengefasst. 

    Auf der Südseite der Halbinsel ging es dann wieder zurück Richtung Festland, genauer gesagt bis nach Bantry, wo wir an diesem Tag übernachteten. 

    Ausflugsziele: Derreen Garden, Ring of Beara
    Gefahrene Strecke: 145 km, 2:50h
    Unterkunft: Seafort Luxury Hideaway*, Bantry

    Ring of Beara – Irland wie im Bilderbuch

    Tag 7 – Rock of Cashel

    Da wir uns am Tag zuvor für die Natur und gegen die Fahrt in Richtung Dublin entschieden hatten, lag an diesem Tag unseres Irland-Roadtrips die bislang längste Fahrtstrecke vor uns. Tagesendziel war Dublin, sodass wir noch knapp 350km zu bewältigen hatten. Wirklich viel ist das auch nicht, insbesondere wenn ich auf unsere langen Fahrstrecken des USA-Westküsten-Roadtrips zurückdenke. 

    Gefühlt seit einer Ewigkeit fuhren wir an diesem Tag aber wieder eine längere Strecke über die Autobahn. Gerade auf den Halbinseln hatten wir uns an den Tagen zurvor geradezu durch die kurvigen, engen Straßen geschlängelt. Empfehlen würde ich dir bei der Buchung deines Mietwagens* für den deinen Irland-Roadtrip daher, auf jeden Fall ein eher kleines Auto zu wählen. 

    Als Ausflugsziel hatten wir uns an diesem Tag den Rock of Cashel vorgenommen, mittelalterliche Gebäuderuinen auf einer Anhöhe in der Nähe der Stadt Cashel gelegen. Schon beeindruckend, wenn du hier durch die, aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammenden Gesteinsruinen spazierst (Eintritt 8,00 EUR). Am Rock of Cashel kannst du gut ein bis zwei Stunden verbringen und wir waren überrascht, wie viele Touristen hier unterwegs waren. Waren wir an den Tagen zuvor fast immer alleine an unseren Ausflugszielen unterwegs, so mussten wir uns erst wieder an die Menschenmengen gewöhnen. 

    Von dort fuhren wir dann direkt weiter nach Dublin, wo wir von unserem B’n’B aus in das Stadtzentrum spazierten und uns schon einmal ein wenig die irische Hauptstadt ansahen. 

    Ausflugsziele: Rock of Cashel, Dublin
    Gefahrene Strecke: 345 km, 4:05h
    Unterkunft: Arranmore House*, Dublin

    Tag 8 – Dublin

    Hach ja, Dublin hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn wir nur einen Tag in der irischen Hauptstadt verbracht haben, so konnten wir uns doch so einige Highlights anschauen. Ganz Touri-like hatten wir uns in Dublin für eine Stadtrundfahrt mit dem Hop-On/Hop-Off Bus* entschieden. Damit konnten wir bereits einen super Überblick über die Stadt gewinnen und einfach an den Stopps, die uns interessierten aussteigen. 

    Gefallen an Dublin hat mir insbesondere, dass die Stadt so überschaubar ist und du viele der Stadtteile zu Fuß erkunden kannst. Super fand ich das Trinity College und den Besuch der dortigen Bibliothek sowie den hübschen Phoenix Park. 

    Bye, bye Irland 

    8 Tage Irland, 8 Tage lang wunderschöne Natur und Reiseeindrücke, an die ich immer wieder gerne zurückdenke. Auch wenn wir jeden Tag im Auto unterwegs waren, so war der Roadtrip zu keiner Zeit stressig oder anstrengend. Ganz im Gegenteil – den Irland-Roadtrip habe ich als super entspannend empfunden. Hier scheinen die Uhren noch etwas langsamer zu ticken und das hilft dir ungemein, selbst ebenfalls ein wenig zu entschleunigen. 

    Irland würde ich definitiv immer wieder bereisen und kann es eigentlich schon jetzt kaum erwarten, irgendwann einmal wieder diese wundervolle grüne Insel zu erkunden!

    8 Tage Irland – ist das nicht zu kurz?

    Natürlich! Eigentlich sind 8 Tage für einen Irland-Roadtrip viel zu kurz. Am liebsten hätte ich mich gleich für ein paar Monate im schönen Irland eingenistet. Aber trotzdem muss ich sagen, dass du auch in „nur“ acht Tagen schon ziemlich viel vom Land zu sehen bekommst. Denn oft musst du keine weiten Strecken zurücklegen, um ans nächste Ausflugsziel zu gelangen.

    Das liegt daran, dass Irland ein recht überschaubares Land ist – Deutschland ist beispielsweise gleich fünfmal so groß. Bei begrenzter Zeit würde ich für den perfekten Irland-Schnupperkurs einen Aufenthalt von 10 bis 12 Tagen empfehlen.

    Auch wenn du dich wahrscheinlich selbst dann noch zwingen musst weiterzufahren, anstatt doch noch ein bisschen länger an einem der vielen schönen Orte zu bleiben, ist die Zeitspanne auf jeden Fall gut geeignet um entspannt das Land auf eigene Faust zu erkunden.

    8 Tage Irland-Roadtrip – die Route

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    2 Comments
    1. Am liebsten hätte ich gerade das Emoji, das total entgeistert und erschrocken gut platziert. WOAW, die Bilder sind wunderschön und lustig ist, das ich in letzter Zeit auch immer wieder bei Roadtrips durch Irland hängengeblieben bin. Sollte ich dieses Jahr Irland noch mit reinquetschen können, werde ich mir deine Route auf jeden Fall noch mal genauer ansehen.
      Viele Liebe Grüße,
      Anie
      http://www.fashanie.com

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