Hamilton Island – Ein kleines Paradies

Es gibt Orte auf dieser Welt, die sind so schön, dass man sich von ihnen kaum losreißen kann, dort verweilen möchte und sich auch noch lange nach der Rückkehr nach ihnen sehnt. Nach dem Geschmack des Salzwassers auf der Zunge, der milden Meeresbrise, die einem abends durch das Haar weht und nach dem Gefühl des Sandes, den man unter den Füßen spürt.

Hamilton Island – Der „Star“ unter den Whitsunday Islands

Einer dieser Orte ist – zumindest für mich – Hamilton Island. Die kleine Insel gehört zur Inselgruppe der Whitsunday Islands vor der australischen Ostküste. Die einstige Gebirgskette wurde vor vielen Jahren nach der letzten Eiszeit vom Festland getrennt und mehr oder weniger vom Wasser ertränkt, sodass die Inseln, die man heute sehen kann, tatsächlich die Bergspitzen des damaligen Gebirges darstellen, welches nun tief im Wasser ruht.

Viele der insgesamt 74 zu den Whitsunday Islands zählenden Inseln sind unbewohnt und für Besucher nicht zugänglich. Anders jedoch Hamilton Island, eine der wenigen Inseln, die neben Daydream Island, Hayman Island und Hook Island Infrastruktur aufweisen und Besucher mit tollen Ressorts und noch viel schöneren Stränden anlocken. Der schicke Yachthafen, die teuren Villen – der Ruf eines Urlaubsziels für die Schönen und Reichen Australiens eilt der Insel voraus. Doch hinter diesem Ruf steckt viel mehr als nur die „Schicki-Micki“-Atmosphäre. Allem voran eine so schöne Natur, dass man seinen Augen kaum trauen kann. Erklimmt man erst einmal einen der über der Insel thronenden Aussichtspunkte, erstreckt sich die ganze Schönheit der Whitsunday Islands vor den eigenen Augen. Kilometerweit liegt der ruhige Ozean vor dir und erzeugt im Sonnenuntergang ein Gemälde, das man schöner nicht hätte malen könnte.

Raus aufs Meer

Kein Wunder also, dass man die Insel während des Urlaubs unbedingt auch einmal verlassen muss – so schön diese auch sein mag. Man muss weit hinaus aufs Wasser, ganz gleich ob nun mit dem Segelboot, dem Stand Up Paddle oder dem Katamaran. Das Schippern um die vielen kleinen und großen Inseln, das Betreten des weltberühmten Whitehaven Beaches, es gibt wohl kaum einen besseren Ort, an dem man so schön einfach mal die Seele baumeln lassen kann. Und wenn dann noch die Schildkröte unter dem eigenen Longboard auftaucht und sich einige Meter mit dir treiben lässt, spätestens dann weißt du, dass dies wohl der schönste Ort ist, den du bisher gesehen hast, vielleicht einer der schönsten die du jemals sehen wirst. Es sind Momente wie diese, die dich später – zu Hause – lange wenn dein Alltag dich wieder eingeholt hat, sehnen lassen. Nach diesem schönen Ort und der Ruhe, die er auf dich ausgestrahlt hat.

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