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Als Great Ocean Road wird die rund 243 km lange Straße zwischen Allansford und Torquay im australischen Bundesstaat Victoria bezeichnet. Die fast ausschließlich an der Küste verlaufende Panoramastraße ist ein Touristenhighlight im Südosten Australiens. Zwischen sechs und sieben Millionen Reisebegeisterte sehen sich die Region jährlich an. Doch ob die Küstenstraße tatsächlich so großartig ist wie ihr Name ihr vorauseilt und was es überhaupt zu sehen gibt, das erfährst du im folgenden Blogartkel.

Great Ocean Road – Die Highlights & was es zu sehen gibt

Die Great Ocean Road schlängelt sich teils äußerst kurvenreich an der Küste des Ozeans entlang und bietet auf Grund dessen eine ganz fabelhafte Aussicht auf das Meer, das hier auf steile Klippen trifft, aber auch auf die teils weit in das Wasser hineinragenden Landzungen. Entlang der Küstenstraße befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, für die du auf jeden Fall links ran fahren solltest. Welche das sind?

Surferparadies Bell’s Beach

Das Surferparadies Bell’s Beach ist einen kurzen Abstecher wert, wenn du Lust hast dir mal ein paar richtig gute Surfer anzuschauen. Wahre Surfprofis triffst du hier übrigens jährlich zu Ostern zum „Rip Curl Pro“, einem der bekanntesten Surfwettkämpfe der Welt. Da macht es richtig Spaß zuzuschauen und allem voran zu staunen, was die Surfelite zu bieten hat! Der Strand/die Bucht hat es übrigens auch schon auf die große Leinwand geschafft und zwar im Film „Point Break („Gefährliche Brandung“)“ mit Keanu Reeves und Patrick Swayze!

London Arch/London Bridge

Als London Arch wird ein Kalksteinbogen bezeichnet, der durch natürliche Erosion abgetragen wurde und nun ein tolles Naturkunstwerk darstellt. Sieht richtig klasse aus und ist einen Stopp entlang der Great Ocean Road definitiv wert.

Das Highlight – Die Twelve Apostles

Unglaublich! So wunderschön: der Sonnenuntergang an den „Twelve Apostles“! Die bis zu sechszig Meter hohen Kalksteinfelsen sind wahrscheinlich ein, wenn nicht sogar das Highlight jedes Great Ocean Roadtrips.

Ganz gerecht wird die Felsformation ihrem Namen allerdings nicht, da sie ursprünglich nur aus neun der Felsen bestand. Inzwischen sind es sogar nur noch acht – durch die natürliche Erosion brechen die Kalksteinfelsen nämlich nach und nach weg. Also lieber nochmal schnell hin und dieses schöne Naturspektakel bewundern!

Aires Inlet und „The White Queen“

Der „Split Point“ Leuchtturm, der von den Einheimischen auch „The White Queen“ genannt wird, thront auf einem Felsvorsprung der Aires Inlet Bucht. Schön anzuschauen ist die weiße Königin, die einen netten Kontrast zu der Natur um sie herum abgibt.

Lorch Ard Gorge

Auch einfach nur wunderschön ist die Lorch Ard Schlucht. Sowohl von oben als auch von unten toll anzuschauen. Unbedingt aussteigen und ein bisschen umher spazieren!

The Grotto

Auch The Grotto hat ihre Berühmtheit der natürlichen Erosion zu verdanken. Durch den Druck der Wellenbewegung brach der untere Teil des Felsens weg und hinterließ eine Bogen, durch den du auf das dahinterliegende Becken schauen kannst, das immer wieder mit Wasser befüllt wird.

Cape Otway

Ein weiterer Leuchtturm findet sich am Cape Otway. Schon der Weg dorthin ist ein Erlebnis: dieser führt zunächst durch einen Eukalyptuswald, bis du schließlich zu dem imposanten Felsvorsprung gelangst, auf dem der weiße Leuchtturm steht.

Die Natur

Keine einzelne „Sehenswürdigkeit“, aber dafür durchweg beeindruckend: die Natur in der Region rund um die Great Ocean Road. Immer wieder triffst du in den bewaldeten Gebieten auf Koalas in den Bäumen (oder auch mal Kühen auf der Straße) und kannst dich an der kurvenreichen Küstenstraße kaum satt sehen. Zumindest mir ging es so, dass ich immer wieder links ran fahren musste, um die nächste Landzunge zu fotografieren, die in den Ozean hineinragte.

Great Ocean Road – Wo übernachten?

Theoretisch kannst du die Great Ocean Road auch an nur einem Tag „abklappern“. Davon würde ich dir aber definitiv abraten. Es gibt so viele schöne Stellen zu sehen, dass du dir besser etwas mehr Zeit lassen solltest, anstatt dich später darüber zu ärgern, nicht alles gesehen zu haben.

Da die Küstenstraße ein wahrhaftiger Touristenmagnet ist, gibt es auch zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Aus eigener Erfahrung empfehlen kann ich dabei, in der Nähe der Zwölf Apostel zu übernachten, denn zu beobachten wie dort abends die Sonne unter und morgens wieder aufgeht ist eine unvergleichliche Erfahrung!

Im folgenden habe ich dir einige Unterkunftsmöglichkeiten in der Nähe der 12 Apostles zusammengestellt. Vielleicht ist ja auch die passende Unterkunft für dich dabei:

In welche Richtung solltest du fahren?

Empfehlenswert ist es auf die Great Ocean Road von Melbourne Richtung Adelaide zu starten. Da in Australien Linksverkehr herrscht, fährst du nämlich nur in dieser Richtung auf der linken Spur und somit direkt am Wasser entlang. So fällt es meist oft leichter kurz links ran zu fahren und du hast einfach einen besseren Blick auf die Küste.

Tipps für den Great Ocean Road Trip

Soviel ist sicher: die Great Ocean Road ist einmalig und eine Fahrt entlang der Panoramaküstenstraße lohnt sich auf jeden Fall! Nicht umsonst ist die Great Ocean Road einer der bekanntesten und beliebtesten Scenic Roads in Australien!

Meine Tipps für deinen Trip:

  • Nicht an einem Tag „durchhetzen“, sondern dir viel Zeit lassen, um die Natur zu genießen!
  • In der Nähe der Twelve Apostles übernachten und dort den Sonnenuntergang beobachten!
  • Start: Melbourne Richtung Adelaide um auf der Küstenseite der Straße zu fahren!

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