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Das Great Barrier Reef – die ersten Assoziationen, die dir hier direkt in den Sinn schießen, sind bestimmt traumhafte, türkisblaue Bilder vom wohl weltberühmtesten Korallenriff. Wer in Queensland urlaubt, kommt um einen Ausflug zum Riff eigentlich nicht umhin. Und wenn ich mal so darüber nachdenke, sollte es auch gar nicht erst versuchen.

Standort: Ostküste Australiens

Das Great Barrier Reef wurde im Jahr 1981 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Es ist das größte Korallenriff der Welt und erstreckt sich über 2.300 (!) Kilometer an der nordöstlichen Küste Australiens. Kein Wunder also, dass eine Schnorcheltour dort auch bei mir ganz oben auf der Australien-To-Do-Liste stand.

Schnorcheln am Great Barrier Reef: Welche Tour darf’s denn sein?

Mein Ausflug zum Great Barrier Reef startete in Cairns. Unter den unzähligen Anbietern, die Tauch- und Schnorchelausflüge anbieten findet man schnell eine passende Tour. Ich habe mich für das „Snorkel Special“ von „Down Under Cruise & Dive“ für ca. 130,00 € entschieden. Das klingt zunächst nicht billig, doch die Preise der verschiedenen Anbieter sind alle ähnlich, sodass es meines Erachtens fast egal ist, für welche Tour man sich entscheidet. Außerdem ist der Preis für einen Tagesausflug durchaus angemessen.

Für einen Aufpreis von 10 AUD konnte bei unserem Ausflug zusätzlich noch einen Tauchgang hinzugebucht werden. Eine Freundin von mir hat dies sogar während unseres Ausflugs getan und war begeistert. Gerade für Tauch-Unerfahrene ist dies eine tolle Gelegenheit, das Tauchen einfach mal auszuprobieren. Für einen Aufpreis von weiteren 100 AUD konnte man darüber hinaus auch noch einen 10-minütigen Helikopterflug über das Korallenriff unternehmen. Diese Gelegenheit habe ich bei meinem zweiten Ausflug zum Great Barrier Reef egriffen und eine unglaubliche Erfahrung machen dürfen. Mehr darüber, habe ich euch hier schon einmal erzählt.

Du kannst zwischen zahlreichen Touren auswählen:

Die Great Barrier Reef Tour

Morgens um 7.30 Uhr begann der Check-In am Reef Fleet Terminal, wo sich bereits eine große Menschenmenge vor uns eingefunden hatte. Nicht nur meine Tagestour legte hier ab, sondern auch alle anderen Ausflüge der Touranbieter.

Nachdem jeder eingecheckt und seinen Weg zum richtigen Schiff gefunden hatte, ging es dann ca. eine Stunde später los in Richtung Great Barrier Reef. Knapp eine weitere Stunde fuhren wir bis zum ersten Anlegeplatz und wer schnell seekrank wird, sei vorgewarnt: Die Fahrt kann mitunter ganz schön schaukelig werden, was insbesondere die asiatischen Mitfahrer nicht sehr gut zu ertragen schienen.

Gut unterhalten mit frischen Snacks, Kaffee und Tee sowie einem Sonnenbad auf dem Deck des Schiffes, ging die Fahrzeit wie im Fluge vorüber und kurz vor der Anlegestelle hieß es dann auch schon: Rein in den “Stingersuit”!

Der Ausflug fand nämlich während der “Quallen-Saison” statt, weshalb wir von der Crew bzgl. der zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen während des Schnorchelns informiert wurden. Von November bis ca. Mitte Mai tummeln sich nämlich in den warmen Gewässern von Cairns einige gefährliche Quallenarten. Je nachdem um welche Quallenart es sich handelt, sind die Folgen eines Kontakts, sagen wir mal, unschön.

Eine Hotelangestellte in einem Hotel auf den Whitsunday Islands sagte mir dazu einmal: “Ich habe gestandene Männer gesehen, die nach einem “Sting” geheult haben wie ein Baby.” Bei diesen Aussichten ist klar, dass der Kontakt mit den durchsichtigen kleinen Biestern möglichst verhindert werden sollte.

Nützlich sind hier deshalb die genannten Stingersuits. Diese Ganzkörper-Lycra-Anzüge verhindern weitestgehend den direkten Körperkontakt. Zunächst hört sich das schlimmer an als es dann tatsächlich ist, denn selbst während der Quallen-Saison muss man nicht zwangsläufig auf eine solche gefährliche Qualle treffen. Die Stingersuits sind einfach eine Vorsichtsmaßnahme und ein wirklich unkompliziertes Mittel, um das ungestörte Schnorcheln und Tauchen zu ermöglichen.

Findet Nemo

Bei unserem Ausflug stoppten wir an zwei unterschiedlichen Riffen – ganz nett für die erste Schnorcheltour am Riff, da man gleich verschiedene Unterwasserwelten erkunden konnte.

Nachdem der Anker an der ersten Anlaufstelle tief im Wasser versunken war, ging es auch direkt los: Mit Schnorchelzubehör und Stingersuit gegen die gefährlichen Quallen ausgerüstet, tauchten wir ab und damit ein in eine ganz andere bunte Welt, in der man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll.

Bunte Fische und Korallen so weit das Auge reicht. Nemo habe ich leider nicht gefunden, allerdings hatte ich das große Glück eine Schildkröte zu entdecken und ihr einige Meter hinterher zu schwimmen. Dabei vergisst man ganz schnell die Zeit und kaum wollte man mal zum Pausieren auf das Schiff zurückkehren, so ging es auch fast direkt schon weiter zum nächsten Riff.

Während wir Touris schnorchelten, wurde an Bord zwischenzeitlich von der Crew bereits das Mittagessen vorbereitet. Ein typisches Aussie BBQ mit Steak, Würstchen, Garnelen, Fisch etc. und auch wenn ich keine großen Erwartungen daran hatte, da bei manchen Touren ja doch eher auf Quantität als auf Qualität gesetzt wird, wurde ich recht positiv überrascht. Das Essen, das wir sodann auf der Überfahrt zum zweiten Stopp zu uns nehmen konnten, hat erstaunlich gut geschmeckt, sodass wir gut gestärkt wenig später auch schon das zweite Riff erreichten.

Hier hieß es dann auf ein Neues: Rein in den Stingersuit und die Schnorchelausrüstung und solange schnorcheln, erkunden und entdecken wie es nur geht. Dabei habe ich aber zunächst einmal die Gunst der Stunde genutzt und mir das ganze Spektakel vom Boot aus angeschaut. Ein wahrhaftig lustiger Anblick, wie zig Touris mit ihren Stingersuits und aus-dem-Wasser-ragenden Schnorcheln um das Schiff umherdümpelten.

Nach dem zweiten Schnorchel-Ausflug ging es dann am Nachmittag bei Live-Musik und ein paar Snacks zurück Richtung Festland. 

Empfehlenswert?

Alles in allem eine gelungene Tour, die für die Erstbegegnung mit dem Great Barrier Reef absolut in Ordnung war. Nichtsdestotrotz war es natürlich ein doch sehr auf Touristen ausgelegter Ausflug, was mich nicht gestört hat – immerhin war ich in dem Moment ja selbst einer. Preis-Leistung hat gestimmt. Beim nächsten Mal würde ich dann wahrscheinlich eine andere Tour wählen, um einfach noch einmal etwas anderes ausprobieren zu können.

  • Und noch ein Tipp zum Schluss: Für solche Ausflüge lohnt es sich wirklich, sich eine Unterwasserkamera zu besorgen. Diese kannst du meist zwar auch an Bord erwerben bzw. gegen Aufpreis ausleihen. Jedoch gibt es inzwischen so viele gute Unterwasserkameras (z.B. die GoPro*)oder Handys mit ensprechender Funktion, dass sich die Anschaffung definitv lohnt.

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