Australien Ostküste Rundreise: 4 Wochen Route + Tipps

Zuletzt aktualisiert am 10.09.2026

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Endlose Strände, entspannte Surferorte, Kängurus am Meer, tropischer Regenwald, paradiesische Inseln und natürlich das Great Barrier Reef: Eine Rundreise entlang der australischen Ostküste wird dir für immer in Erinnerung bleiben.

Auf dieser Reise war ich insgesamt vier Wochen zwischen Sydney und dem tropischen Norden Queenslands unterwegs. Die eigentliche Mietwagen-Rundreise startete allerdings erst in Brisbane, denn den langen Abschnitt zwischen Sydney und Brisbane haben wir ganz bewusst mit einem Inlandsflug übersprungen.

Warum?

Weil wir unsere vier Wochen möglichst intensiv für die Orte nutzen wollten, auf die ich mich besonders gefreut hatte:

K’gari, die Whitsundays, Magnetic Island, das Great Barrier Reef und den Daintree Rainforest.

Und rückblickend?

Ich würde die Route ziemlich genau wieder so fahren.

In diesem Guide findest du unsere komplette Australien-Ostküste-Route zum Nachfahren – inklusive Tagesetappen, Unterkünften, gefahrenen Kilometern, persönlichen Erfahrungen und meinen Tipps dazu, was ich heute genauso und was ich vielleicht etwas anders planen würde.

Bist du bereit für ein unvergessliches Abenteuer entlang der atemberaubenden Ostküste Australiens? Dann lass dich gerne von meiner Reise inspirieren!

Australien Ostküste Rundreise auf einen Blick

  • Reisedauer: 30 Tage / rund 4 Wochen
  • Route: Sydney → Brisbane → Noosa → Rainbow Beach → K’gari → Hervey Bay → Rockhampton → Cape Hillsborough → Airlie Beach → Whitsundays → Magnetic Island → Atherton Tablelands → Cairns → Port Douglas → Daintree → Cape Tribulation
  • Fortbewegungsmittel: Mietwagen ab Brisbane, zwei Inlandsflüge
  • Übernachtungen: Hotels, Apartments und besondere Unterkünfte
  • Reisestil: individuell mit Mietwagen und teilweise Selbstverpflegung
  • Meine größten Highlights: K’gari, Whale Watching, Cape Hillsborough, Whitsundays, Great Barrier Reef und Daintree Rainforest
  • Roadtrip-Richtung: von Süden nach Norden

Du suchst zuerst die schönsten Orte statt einer kompletten Route?

4-Wochen-Route entlang der Ostküste Australiens

Tage Stopp Meine Highlights
1–3 Sydney Opera House, Harbour, Bondi Beach
4 Brisbane South Bank, Brisbane River
5 Noosa Noosa National Park, Main Beach
6 Rainbow Beach Surfen, Carlo Sand Blow
7–8 K’gari Lake McKenzie, 75 Mile Beach, Champagne Pools
9 Hervey Bay & Rockhampton Whale Watching
10 Mount Archer & Cape Hillsborough Nurim Circuit, Küstenlandschaft
11 Cape Hillsborough & Airlie Beach Kängurus am Strand bei Sonnenaufgang
12–15 Whitsundays & Hamilton Island Whitehaven Beach, Hill Inlet
16–18 Townsville & Magnetic Island Strände, Inselerkundung, Wildlife
19–21 Atherton Tablelands Wasserfälle, Paronella Park, Curtain Fig Tree
22–24 Cairns Great Barrier Reef, Schnorcheln, Helikopterflug
25 Mossman Gorge & Port Douglas Regenwald, Dreamtime Walk, Four Mile Beach
26–28 Daintree & Cape Tribulation Daintree Rainforest, Cape Tribulation, tropische Strände
29–30 Cairns & Sydney Rückfahrt, Rückflug & Reiseabschluss

4 Wochen Australien Ostküste Rundreise Karte

Australien Ostküste Rundreise Route

Tag 1-3 – Ankunft in Sydney

Meine Australien Ostküste Rundreise startet in Sydney. Zwei Mal war ich schon in dieser grandiosen Stadt und könnte immer wieder zurückkehren, denn die Mischung aus der traumhaften Lage am Wasser, zahlreichen Highlights und dem urbanen Lebensstil machen die Stadt zu einer der (für mich) lebenswertesten Städte der Welt.

Folgende Highlights darfst du in Sydney nicht verpassen:

  • Sydney Opera House
  • Sydney Harbour Bridge
  • Royal Botanical Gardens
  • Darling Harbour
  • Bootstour durch den Hafen von Sydney
  • Bondi Beach (inkl. Küstenweg von Bondi nach Coogee)
  • Ausflug in die Blue Mountains

Die Liste könnte gefühlt ewig weiter gehen, würde aber diesen Artikel sprengen. Lass dich vor Ort einfach ein bisschen treiben und überlege dir, wir viel du dir vornehmen möchtest (insbesondere, wenn Sydney dein Ankunftsort nach der langen Anreise aus Deutschland sein sollte.)

Unterkunft: Fraser Suites Sydney, 488 Kent Street, Sydney CBD, 2000 Sydney, Australien

Tag 4 – Brisbane

Tag 4 startet direkt in den frühen Morgenstunden mit einem Flug nach Brisbane. Die Alternative wäre gewesen, die Australien Ostküste Rundreise ab Sydney mit dem Mietwagen zu starten. Zwischen Sydney und Brisbane gibt es natürlich auch einiges zu entdecken (u.a. Byron Bay und die Gold Coast), aber die für mich spektakuläreren Highlights der australischen Ostküste befinden sich nördlich von Brisbane. Aus diesem Grund sparten wir den Abschnitt südlich von Brisbane auf diesem Australien Ostküste Roadtrip aus.

Angekommen in „Brissie“ nahmen wir uns einen Tag lang Zeit diese hübsche Stadt zu erkunden.

Empfehlenswert sind beispielsweise

  • die Brisbane City Botanic Gardens
  • South Bank (u.a. mit dem coolen Streets Beach) und
  • eine Flussfahrt über den Brisbane River
  • wenn du es kaum erwarten kannst, endlich die niedlichen Koalas zu Gesicht zu bekommen, dann ist ein Ausflug zur Lone Pine Koala Sanctuary sicher etwas für dich.

Unterkunft: Adina Apartment Hotel Brisbane, 171 George Street, Brisbane CBD, 4000 Brisbane, Australien

Tag 5 – Sunshine Coast & Noosa

Am nächsten Tag geht sie endlich richtig los: unsere Australien Ostküste Rundreise!

Wir starten mit unserem Mietwagen von Brisbane und fahren entlang der Sunshine Coast zu unserem ersten Stopp: dem hübschen Surferstädtchen Noosa.

Spätestens jetzt sind wir im Urlaub angekommen! Die Kombination aus Natur und entspanntem Stadtleben lässt mich gleich vermuten, was mich in den kommenden Wochen auf dem Australien Ostküste Road Trip noch erwarten wird.

Was hat mir in Noosa gefallen?

  • An der Hauptstraße in Noosa, der Hastings Street, gibt es coole Restaurants, schicke Geschäfte und Kunstgalerien.
  • Der Noosa National Park bietet Wanderwege mit tollen Aussichten und Chancen, wilde Tiere wie Koalas und Vögel zu sehen.
  • Der Vorort Noosa Heads ist bekannt für seine Strände. Insbesondere am Main Beach kannst du hier Surfer beobachten.
  • Und wenn du gerne Kajak fährst, kannst du das auf dem ruhigen Noosa River tun.

Und noch ein praktischer Roadtrip-Tipp:

In Noosa decken wir uns auch direkt mit ein paar Snacks und Getränken für die kommenden Tage ein.

In Australien gibt es übrigens zwei große Supermarktketten „Woolworths“ und „Coles“. In kleinen Orten findest du dann oft auch kleinere Supermärkte (z.B. IGA).

  • Die Ostküste Australiens ist sehr gut erschlossen und ausgebaut. Im Gegensatz zur Westküste ist die Ostküste recht dicht besiedelt, sodass du dir um zu wenig Tankstellen o.ä. kaum Gedanken machen musst. Nur weiter nördlich, im Daintree Rainforest, solltest du etwas vorausschauender planen.

Unterkunft: La Mer Sunshine Beachfront, 5-7 Belmore Terrace, 4567 Sunshine Beach, Australien
Gefahrene Kilometer: 165km, 02:10 h

Blick auf Strand und Küste bei Noosa an der Sunshine Coast AustraliensNoosa – Entspannter Surferort

Tag 6 – Rainbow Beach

Auf geht’s am nächsten Tag in den nächsten lässigen Küstenort: Rainbow Beach.

Den Namen hat der Ort den auffälligen Sanddünen zu verdanken, die mit ihren unterschiedlichen Farben ein wirklich schönes Fotomotiv bieten.

Auch hier fällt mir direkt wieder die lockere Atmosphäre auf, die den Ort genau wie Noosa auf Anhieb sehr einladend machen.

In Rainbow Beach haben wir eine Surfstunde gebucht. Da die Wellen hier nicht ganz so wild sind, bietet sich das Surfabenteuer perfekt für Anfänger an.

Nach dem Surfabenteuer geht es für uns am Abend noch auf einen kleinen Walk zu „Carlo Sand Blow“. Von hier aus kannst du hervorragend den Sonnenuntergang beobachten, der die Sanddünen in ein wunderschönes Licht hüllt.

Unterkunft: Little Salty Vibes, 7 Double Island Drive, 4581 Rainbow Beach, Australien
Gefahrene Kilometer: 104km, 01:20 h

Carlo Sand Blow bei Rainbow Beach im Licht des SonnenuntergangsAusblick von Carlo Sand Blow auf die Dünen von Rainbow Beach

Tag 7 & 8 – K’gari – zwei Tage auf der größten Sandinsel der Welt

Rainbow Beach ist der perfekte Ausgangspunkt, um die nahegelegene Insel „K’gari“ (vormals: Fraser Island) zu erkunden – die größte Sandinsel der Welt und unser nächstes Reiseziel auf der Australien Ostküsten Rundreise!

Um K’gari zu besuchen, benötigst du ein Fahrzeug mit Allrad-Antrieb, denn die gesamte Insel besteht aus Sand.

Generell würde ich dir empfehlen, die Insel mittels einer geführten Tour zu erkunden, da du hier aufgrund des Fahruntergrundes wirklich mit einem Allradfahrzeug geübt sein solltest. Vorteil einer Tour ist natürlich außerdem, dass die Tourguides ihr Wissen über die Insel mit dir teilen.

Auf einer vorherigen Reise entlang der Ostküste hatte ich eine 1-Tages-Tour nach Fraser Island unternommen (hier kannst du dir meinen ausführlichen Blogartikel dazu ansehen).

Dieses Mal entschieden wir uns aber direkt für eine 2-Tages-Tour mit Übernachtung auf der Insel. Die 2-Tages-Tour lohnt sich meines Erachtens bereits aufgrund des Stopps an den Champagne Pools, den wir bei der eintägigen Tour nicht eingelegt haben.

Unterkunft: K’gari Beach Resort, Eurong Township, 4581 Fraser Island, Australien

Tag 9 – Hervey Bay

Fuhren wir die vergangenen zwei Tage noch über die größte Sandinsel der Welt, ging es an diesem Tag zur Walbeobachtung ab Hervey Bay für uns aufs Meer hinaus.

Ein großes Highlight für mich auf Reisen ist immer, Tiere in freier Natur zu erleben und was war das für eine tolle Whale Watching Tour!

Wir hatten das große Glück gleich mehrere Wale zu sehen, die sogar ganz nah bis zu unserem Boot herangeschwommen sind. Was für ein Erlebnis!

Du fragst dich, wann Whale Watching in Hervey Bay möglich ist?

Die Buckelwale sind saisonal vor Hervey Bay unterwegs. Tourism Australia nennt grob Juli bis November als Whale-Watching-Zeit für die Region. Wenn Whale Watching ein absolutes Wunsch-Erlebnis für dich ist, würde ich deine Reisezeit deshalb entsprechend berücksichtigen.

Nach der Tour möchten wir noch ein bisschen Strecke zurücklegen und fahren weiter bis nach Rockhampton.

Unterkunft: Rockhampton Serviced Apartments, 128 Denham Street, 4700 Rockhampton, Australien
Gefahrene Kilometer: 382km, 04:15 h

Buckelwal neben unserem Whale-Watching-Boot in Hervey Bay AustralienWhale Watching Tour in Hervey Bay

Tag 10 – Mount Archer NP und Fahrt nach Cape Hillsborough

Nach einem ausgelassenen Frühstück in Rockhampton brechen wir auf in den Mount Archer National Park.

Sehenswert sind der Sleipner Lookout sowie der nett angelegte Treetop Boardwalk „Nurim Circuit Elevated Boardwalk Mount Archer“ mit tollen Aussichten auf die umliegende Landschaft.

Auch an diesem Tag möchten wir noch etwas Strecke zurücklegen, sodass es nachmittags weiter Richtung Norden geht. Unser Tagesziel ist der Cape Hillsborough National Park mit einer „Attraktion“, auf die ich mich schon die gesamte Reise über freue.

Warum?

Jeden Morgen in der Dämmerung soll hier nämlich eine Herde von Kängurus aus dem umliegenden Regenwald zur Nahrungssuche an den Strand hoppeln.

Wichtig: Du begegnest hier wilden Tieren. Bitte Abstand halten, nicht anfassen und vor allem nicht füttern.

Wir übernachten an diesem Abend ganz bewusst direkt am Strand, damit der Weg zu den Kängurus am frühen Morgen nicht ganz so weit ist.

Unterkunft:  Cape Hillsborough Nature Resort, 51 Risley Parade, Cape Hillsborough QLD 4740, Australien
Gefahrene Kilometer: 399km, 04:37 h

Tag 11 – Cape Hillsborough & Airlie Beach

Der Wecker an diesem Morgen klingelte sehr früh, denn immerhin sollte der Moment der Morgendämmerung nicht verpasst werden.

Und tatsächlich, da standen sie auf einmal direkt am Strand vor uns: ca. 12 Kängurus. Was für ein wunderschöner Moment!

Über die gesamte Erfahrung habe ich im folgenden Blogartikel geschrieben, den ich dir an dieser Stelle gerne empfehle:

Doch der Cape Hillsborough National Park hat noch mehr zu bieten als Kängurus. Du kannst den Tag hier verbringen und den Rest des Nationalparks erkunden. Allein der Strandspaziergang zwischen den beiden Landzungen und bei Ebbe bis zu Wedge Island ist wunderschön. Du findest hier auch zahlreiche Wanderwege.

Kängurus und Wallabys am Strand von Cape Hillsborough bei SonnenaufgangFrühstück mit Kängurus

Weiter geht es nach Airlie Beach.

Das entspannte Küstenörtchen ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touren zum Great Barrier Reef und den Whitsunday Islands. Von hier aus legen beispielsweise die mehrtägigen Whitsunday Segeltouren mit Übernachtung auf dem Boot ab. Die Stadt bietet eine lebendige Mischung aus Bars, Restaurants und Geschäften.

Unterkunft: La Boheme Whitsunday, 61 Timberland rd, 4802 Airlie Beach, Australien
Gefahrene Kilometer: 130km, 01:35 h

Tag 12-15 – Whitsunday Islands

An Tag 12 geht es uns für uns mit der Fähre nach Hamilton Island, wo wir einige Tage einfach nur entspannen und die zahlreichen Erlebnisse der vergangenen Tage etwas Revue passieren lassen.

Die kleine Insel gehört zur Inselgruppe der Whitsunday Islands und ist der perfekte Ort, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Die einstige Gebirgskette wurde vor vielen Jahren nach der letzten Eiszeit vom Festland getrennt und mehr oder weniger vom Wasser ertränkt. Die Inseln, die du heute siehst, sind tatsächlich die Bergspitzen des Gebirges. Was für ein Anblick!

Neben zahlreichen Strand- und Poolausflügen begeben wir uns auch auf eine Tagestour zum malerischen Whitehaven Beach am Hill Inlet.

Der bekannte Aussichtspunkt Tongue Point liegt am nördlichen Ende von Whitehaven Beach. Wenn dir der berühmte Blick auf Hill Inlet wichtig ist, solltest du bei der Buchung darauf achten, dass deine Tour Hill Inlet Lookout/Tongue Point tatsächlich beinhaltet (dies ist nicht bei jeder Whitehaven-Tour der Fall).

Whitsundays erleben:

Unterkunft: Whitsunday Apartments, Resort Drive, 4803 Hamilton Island, Australien

Ausblick vom Balkon der Whitsunday Apartments

Täglicher Besucher auf Hamilton Island

Tag 16-18 – Townsville & Magnetic Island

Von Inseln können wir nicht genug bekommen und so geht es nach der Rückkehr aufs Festland auch schon wieder auf die nächste Insel: Magnetic Island.

An Tag 16 brechen wir von Airlie Beach zunächst auf nach Townsville – wieder eine richtig nette Küstenstadt. Besonders cool: Der Salzwasserpool, der direkt am Meer gelegen ist. Ebenfalls zu empfehlen ist der Goat Track zum Caste Hill Lookout.

Am nächsten Morgen geht es mit der Fähre nach Magnetic Island. Du kannst die Insel auch innerhlab eines Tages (morgens hin und abends zurück) besuchen, denn die Überfahrt dauert nur 20 Minuten. Wir entscheiden uns aber für eine Übernachtung in einer der coolen Hütten in der parkähnlichen Unterkunft Selina Magnetic Island.

Auf Magnetic Island kannst du dir gut einen Roller ausleihen und damit über die Insel cruisen. Oder wenn es dich eher aufs Wasser zieht: Auch Stand up Paddles oder Kajaks eignen sich gut, um die Insel noch einmal aus einer anderen Perspektive zu entdecken.

Unterkunft: Selina Magnetic Island, 26 – 40 Horseshoe Bay Road, 4819 Horseshoe Bay, Australien
Gefahrene Kilometer: 275km, 03:20 h

Tag 19-21 –Atherton Tablelands, Paronella Park & Mamu Tropical Skywalk

In Queensland wartet wirklich ein Highlight nach dem anderen auf dich! Die nächsten Tage verbringen wir in den Atherton Tablelands. Das Hochland eignet sich hervorragend, um die wunderschöne australische Natur zu erkunden.

Hier findest du Regenwald, Seen, Wasserfälle, Curtain Fig Trees (und wenn du Glück hast sogar Tree Kangaroos und Platypus Schnabeltiere).

Highlights in den Atherton Tablelands:

  • Millaa Millaa Falls
  • Paronella Park
  • Wooroonoon National Park inkl. Mamu Tropical Skywalk
  • Historisches Dorf Heberton
  • Curtain Fig Tree
  • Lake Eacham
  • Windin Falls
  • Crystal Caves

Beschränken möchte ich mich in diesem Beitrag auf zwei der Highlights in den Atherton Tablelands: Den verwunschenen Paronella Park und den Mamu Tropical Skywalk.

Der einzigartige Paronella Park wurde von dem spanischen Immigranten José Paronella in den 1930er Jahren geschaffen und dich erwartet hier eine Mischung aus Natur und beeindruckender Architektur.

Dabei wirken die Gebäude so verwunschen, weil die Häuserfronten durch eine dicke Moosschicht bedeckt sind. Die Kulisse ist wirklich etwas ganz Besonderes!

Direkt im Anschluss geht es weiter zum Mamu Tropical Skywalk (wir hatten uns direkt ein Kombi-Ticket für beide Attraktionen gekauft).

Der Mamu Skywalk ermöglicht es dir, den beeindruckenden Regenwald des Wooroonoon National Parks vom Waldboden bis in die Baumkronen zu erkunden. Der Skywalk führt durch einen der größten zusammenhängenden Bestände von komplexem Rebenwald auf Basaltböden in den feuchten Tropen.

Unterkunft: Sharlynn by the River, 11 Kidd Close, 4885 Malanda, Australien
Gefahrene Kilometer: 346km, 04:20 h

Paronella Park

So süß – Ein Tree Kangaroo

Giant Fig Tree

Tag 22 – 24 – Cairns & Great Barrier Reef

Die nächsten Tage stehen ganz im Zeichen von Stränden und dem weltberühmten Great Barrier Reef!

Wir brechen auf nach Cairns – ein beliebter Küstenort für Ausflüge an das beeindruckende Korallenriff.

Am Tag der Ankunft spazieren wir durch Cairns und schauen uns die Wasserfront und den Hafen an. Außerdem besuchen wir die hübschen Cairns Botanic Gardens.

Natürlich möchten wir aber auch das Great Barrier Reef erleben und entscheiden uns für eine eintägige Schnorcheltour mit Helikopterflug am nächsten Tag. Ein unvergleichliches Erlebnis!

Vor allem den Ausblick aus dem Helikopter über die wunderschöne Wasserlandschaft des Korallenriffs werde ich sicher niemals vergessen. Über meine Erfahrungen zu dieser Tour habe ich im folgenden Blogartikel schon einmal ausführlich geschrieben, sodass ich an dieser Stelle gerne darauf verweise.

Unterkunft: Koala Court Holiday Apartments, 147-155 McLeod Street, 4870 Cairns, Australien
Gefahrene Kilometer: 160km, 02:40 h

Great Barrier Reef aus dem Helikopter über dem türkisfarbenen Meer vor CairnsEin unvergesslicher Ausblick aus dem Helikopter

Tag 25 – Mossman Gorge & Port Douglas

Mit den wunderschönen Eindrücken des Great Barrier Reefs im Gepäck geht es am nächsten Tag weiter zur Mossman Gorge. Die Strecke dorthin führt weitestgehend am Wasser entlang, sodass du hier immer mal wieder an den hübschen Stränden anhalten kannst.

Die Mossman Gorge ist besonders für ihre beeindruckenden Felsformationen und die klaren Flusspools bekannt. Auch wenn diese unglaublich einladend aussehen, wird heute vom Schwimmen im Mossman River ausdrücklich abgeraten. Strömungen, Wasserstand und Bedingungen können sich sehr schnell verändern. Auch wenn das Wasser ruhig aussieht, kann es gefährlich sein.

Entweder erkundest du die Gegend eigenständig auf den Wanderwegen und angelegten Stegen oder mittels einer geführten Tour (Ngadiku Dreamtime Walks). Letzteres kann ich dir empfehlen, da du auf der Tour viel Wissenswertes über die Kultur der Aborigines und die ökologische Bedeutung des Gebiets erfährst.

Tagesendziel ist der Ferienort Port Douglas, wo wir gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang ankommen und diesen am wunderschönen Four Mile Beach bewundern.

Unterkunft: Port Douglas Retreat, 31-33 Mowbray Street, 4871 Port Douglas, Australien
Gefahrene Kilometer: 100km, 01:40 h

Four Mile Beach in Port Douglas bei SonnenuntergangZum Sonnenuntergang in Port Douglas mit Blick auf den Four Mile Beach

Tag 26 – 28 – Daintree Rainforest & Cape Tribulation

Von Port Douglas brechen wir in den majestätischen Daintree Rainforest auf.

Unser nördlichstes Ziel der Australien Ostküste Rundreise ist das Cape Tribulation. Seinen Namen verdankt das „Kap des Trübsals“ übrigens James Cook, der hier mit seinem Schiff auf Grund lief und erst nach größeren Reparaturmaßnahmen weiterfahren konnte.

Schon die Fahrt bis hoch zur Landzunge ist wunderschön, da du zunächst kilometerlang an der Küste und traumhaften Stränden entlangfährst, bis du schließlich mit dem Auto durch den Urwald bretterst. Um das Cape Tribulation erreichen zu können, musst du den Daintree River mit einer kostenpflichtigen Autofähre überqueren. Infos und Preise findest du auf dieser Website.

Eine ganz besondere Erfahrung war es, direkt am Cape Tribulation mitten im Regenwald zu übernachten. Die nächtliche Geräuschkulisse des Regenwalds war einfach unglaublich und definitiv ein Highlight am Ende des Road Trips entlang der australischen Ostküste!

Unterkunft: Cape Trib Beach House, 7 Rykers Road, 4873 Cape Tribulation, Australien
Gefahrene Kilometer: 90km, 02:00 h

Australien Ostküste Rundreise Daintree RainforestDaintree Rainforest – Wo der Ozean auf den Regenwald trifft

Tag 29-30 – Rückfahrt Cairns & Rückflug nach Sydney

Leider kommt die Australien Ostküste Rundreise zu einem Ende. Vom Cape Tribulation geht es zunächst nach Cairns und von dort per Inlandsflug zurück nach Sydney.

Vier Wochen Australien Ostküste Rundreise.

Und trotzdem fühlt es sich irgendwie an, als wären wir gerade erst losgefahren. Wenn ich heute an diese Reise zurückdenke, sind es nicht einmal nur die großen Sehenswürdigkeiten.

Es sind die einzelnen Momente:

  • Das Gefühl in Noosa: Jetzt sind wir im Urlaub angekommen.
  • Sand unter den Reifen auf K’gari.
  • Wale direkt neben unserem Boot.
  • Kängurus in der Morgendämmerung.
  • Türkisfarbenes Wasser rund um die Whitsundays.
  • Dieses unglaublich süße Tree Kangaroo.
  • Das Great Barrier Reef aus der Luft.
  • Und dann zum Abschluss dieses Konzert der Tiere mitten in der Nacht im Daintree.

Die Zeit verging wirklich wie im Flug und das, obwohl wir einen Monat lang unterwegs waren. Doch ich bin mir ganz sicher: Das wird nicht meine letzte Australien Ostküste Rundreise gewesen sein!

Ich hoffe, ich konnte dich mit meinem Routenbeispiel für deinen einen Roadtrip inspirieren und wünsche dir schon jetzt eine unvergessliche Reise!

Was solltest du für deine Ostküsten-Rundreise vorab buchen?

Wir haben während unserer Reise vieles relativ spontan gebucht. Das liebe ich an Roadtrips. Trotzdem gibt es einige Dinge, die ich heute nicht mehr bis kurz vorher aufschieben würde.

1. Mietwagen

Unser Mietwagen war die Grundlage der kompletten Reise ab Brisbane.

Gerade wenn du eine Einwegmiete von Brisbane nach Cairns planst, würde ich früh verschiedene Anbieter vergleichen.

Mein Tipp: Achte beim Preisvergleich nicht nur auf den Tagespreis, sondern auch auf Einweggebühren, Versicherungsumfang, Selbstbeteiligung und erlaubte Fahrgebiete.

2. K’gari

K’gari gehört für mich zu den Orten, bei denen eine organisierte Tour wirklich sinnvoll ist.

Wenn du selbst fahren möchtest, brauchst du ein für die Sandbedingungen geeignetes High-Clearance-4WD-Fahrzeug. Außerdem ist vor dem Befahren der Insel ein Vehicle Access Permit erforderlich. Queensland Parks empfiehlt, vor jeder Reise auch den aktuellen Conditions Report zu prüfen.

Wenn du mit Sandfahren und Allradfahrzeugen wenig Erfahrung hast, würde ich persönlich eine Tour buchen.

3. Whitsundays & Whitehaven Beach

Wenn eine Whitsundays-Tour zu deinen absoluten Wunsch-Erlebnissen gehört, würde ich sie nicht erst in Airlie Beach spontan organisieren.

Gerade Whitehaven Beach und Hill Inlet gehören zu den bekanntesten Erlebnissen der Region. Hill Inlet liegt am nördlichen Ende von Whitehaven Beach. Der berühmte Blick entsteht besonders schön durch das Zusammenspiel von Sand und Wasser.

4. Besondere Unterkünfte

Bei normalen Apartments kannst du flexibel bleiben. Bei Unterkünften wie unserer Übernachtung mitten im Regenwald am Cape Tribulation oder direkt am Cape Hillsborough würde ich dagegen früher buchen.

Australien Ostküste in 3 Wochen – So würde ich unsere Route kürzen

Du hast keine vier, sondern nur drei Wochen Zeit? Dann würde ich unsere 30-Tage-Route nicht einfach schneller fahren, sondern Stopps weglassen.

Denn Australien ist nicht das Land, in dem ich jeden Morgen Koffer packen und am Abend möglichst noch 500 Kilometer geschafft haben möchte.

Meine 3-Wochen-Variante wäre ungefähr:

Brisbane → Noosa → Rainbow Beach → K’gari → Hervey Bay → Airlie Beach/Whitsundays → Magnetic Island → Cairns → Port Douglas → Daintree

Sydney könntest du davor oder danach separat ergänzen.

Was würde ich bei drei Wochen weglassen?

Am ehesten:

  • Rockhampton als reinen Zwischenstopp
  • einzelne Stopps in den Atherton Tablelands
  • einen längeren Relax-Aufenthalt auf Hamilton Island

Was würde ich unbedingt behalten?

K’gari, Whitsundays, Great Barrier Reef und Daintree. Das sind für mich die Herzstücke dieser Route.

Australien Ostküste in 2 Wochen – Welche Route ist sinnvoll?

Bei nur 14 Tagen würde ich noch konsequenter auswählen. Bitte versuche nicht, meine komplette 30-Tage-Route in zwei Wochen hineinzupressen.

Meine Variante wäre ungefähr:

Brisbane → Noosa → K’gari → Airlie Beach/Whitsundays → Cairns → Port Douglas → Daintree

Für längere Distanzen kannst du einen Inlandsflug nutzen. Damit verlierst du einige unserer schönen Stopps, aber du hast wenigstens genügend Zeit, die Orte, die du besuchst, auch wirklich zu erleben.

Beste Reisezeit für die Australien Ostküste

Die Frage nach der besten Reisezeit für Australiens Ostküste ist nicht ganz so einfach zu beantworten.

Warum?

Weil diese Route unterschiedliche Klimazonen verbindet.

Sydney im Süden funktioniert klimatisch ganz anders als Cairns und der tropische Norden.

Für den nördlichen Teil Queenslands rund um Cairns und Daintree gilt grob:

Mai bis Oktober = trockenere Zeit

November bis April = heißer, feuchter und regenreicher

Tourism Australia bezeichnet Mai bis Oktober in Cairns entsprechend als Dry Season beziehungsweise Hauptreisezeit.

Wenn dein Fokus wie bei meiner Route stark auf Queensland, Whitsundays, Great Barrier Reef und Daintree liegt, finde ich deshalb Mai bis Oktober besonders interessant.

Und wenn du Whale Watching erleben möchtest? Dann spielt Hervey Bay zusätzlich eine Rolle. Dort liegt die grobe Buckelwal-Saison zwischen Juli und November.

Für eine Reise mit Whale Watching plus tropischem Norden finde ich deshalb August und September besonders interessant.

Aber: Eine perfekte Wettergarantie gibt es natürlich nie.

Mietwagen oder Camper für die Australien Ostküste?

Wir waren mit Mietwagen + Hotels/Apartments an der Ostküste unterwegs. Und für unsere Art zu reisen würde ich mich wieder so entscheiden. An der australischen Westküste war ich hingegen mit dem Camper unterwegs, was ebenfalls eine grandiose Erfahrung war. Im Gegensatz zur Westküste, gibt es an der Ostküste allerdings deutlich mehr Unterkünfte, Städte und Infrastruktur, sodass man sich auch spontaner in Hotels oder Apartments einbuchen kann.

Gerade weil wir an der Ostküste zwischendurch auf Inseln gefahren sind, Touren unternommen und mehrere besondere Unterkünfte gebucht haben, fand ich diese Variante unkompliziert und komfortabel.

Mietwagen + Unterkünfte passen zu dir, wenn …

  • du gerne in Hotels oder Apartments schläfst
  • du zwischendurch gerne eine richtige Küche hast
  • du besondere Unterkünfte ausprobieren möchtest
  • du nicht jeden Abend Campingplätze planen möchtest

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Camper passt zu dir, wenn …

  • Camping für dich Teil des Australien-Erlebnisses ist
  • du gerne draußen lebst
  • du Campingplätze bewusst in deine Route integrieren möchtest
  • du den klassischen Vanlife-Roadtrip suchst

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Häufige Fragen zur Australien Ostküste Rundreise

Wie viele Wochen braucht man für Australiens Ostküste?

Für eine große Rundreise würde ich mindestens drei, besser vier Wochen einplanen. Unsere eigene Reise dauerte 30 Tage. Mit weniger Zeit würde ich nicht einfach schneller fahren, sondern einzelne Regionen weglassen.

Ist die Australien Ostküste in 4 Wochen machbar?

Ja. Unsere eigene Rundreise dauerte vier Wochen und führte von Sydney über Brisbane bis Cape Tribulation. Den Abschnitt Sydney–Brisbane haben wir per Inlandsflug überbrückt, sodass der eigentliche Mietwagen-Roadtrip in Brisbane startete.

Ist die Ostküste in 3 Wochen machbar?

Ja. Bei drei Wochen würde ich mich stärker auf Queensland konzentrieren und beispielsweise Rockhampton sowie einzelne Zwischenstopps kürzen.

Sydney nach Cairns oder Cairns nach Sydney?

Beides ist möglich.

Wir sind von Süden nach Norden gereist und fanden diese Richtung schön, weil die Landschaft während der Reise immer tropischer wurde und der Daintree Rainforest einen fantastischen Abschluss bildete.

Mietwagen oder Camper für die Australien Ostküste?

Wir persönlich haben Mietwagen + Unterkünfte gewählt und würden es wieder so machen.

Wenn Camping für dich Teil des Roadtrip-Erlebnisses ist, kann ein Camper aber ebenfalls sehr gut zur Ostküste passen.

Wann ist die beste Reisezeit für Australiens Ostküste?

Für den tropischen Norden Queenslands ist die trockenere Zeit von Mai bis Oktober besonders attraktiv. Wenn Whale Watching in Hervey Bay Teil deiner Reise sein soll, ist zusätzlich die Saison ungefähr von Juli bis November relevant.

Brauche ich für K’gari einen Geländewagen?

Wenn du K’gari selbst befährst, brauchst du ein geeignetes High-Clearance-4WD-Fahrzeug; die Sandstrecken sind nicht für normale Mietwagen gedacht. Außerdem benötigst du ein entsprechendes Vehicle Access Permit.

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