Reiseguide für 2 Wochen Campervan-Roadtrip durch Westkanada

Vor meiner Reise nach Kanada habe ich mir bereits von meinen Bloggerkollegen hilfreiche Tipps für den geplanten Roadtrip durch British Columbia und Alberta geben lassen. Mit vielen Reisetipps im Gepäck ist eine Reiseplanung für insgesamt knapp drei Wochen entstanden. Die erste Woche verbachten wir mit dem Mietauto auf Vancouver Island. DIe darauffolgenden Wochen brachen wir dann mit dem Campervan von Vancouver in Richtung Banff & Jasper auf. Am Ende der Reise kehrten wir wieder nach Vancouver zurück.

Du planst auch einen Roadtrip durch Westkanada? Dann hilft dir vielleicht mein folgender Planungsguide inklusive Routenbeispiel und Unterkunftsempfehlungen. Dabei bezieht sich die Planung allerdings lediglich auf die letzten beiden Wochen meiner Reise, also auf den Roadtrip mit dem Campervan.

Die Route

    Tag 1 – Camperübernahme und Fahrt nach Kamloops

    Unseren Campervan haben wir über Camperhero bei CanaDream gebucht und uns für unseren Roadtrip zu zweit für einen Vancouver in Sprintergröße entschieden, den wir am ersten Tag unserer Camperreise bei CanaDream in Delta abholten. Empfehlenswert ist, sich für die Camperübernahme einige Stunden Zeit zu nehmen. Je nach Besucheraufkommen kann es bei CanaDream nämlich auch schon einmal etwas dauern, bis Du an der Reihe bist und die Übernahme an sich sollte zeitlich natürlich auch nicht zu kurz kommen. In aller Ruhe ließen wir uns von der CanaDream-Mitarbeiterin unser Zuhause auf vier Rädern zeigen und im Detail erklären. Wir stellten außerdem alle notwendigen Fragen, bis wir das gute Gefühl hatten, auch endlich losfahren zu können. Alles in allem hat die Camperübernahme ca. 2,5 Stunden gedauert. Praktisch: Unsere Koffer konnten wir noch vor Ort ausräumen und bei CanaDream bis zu unserer Rückkehr zwischenlagern.

    Unser erster Stopp mit Henry, wie wir unseren Camper tauften, war das knapp 40 Minuten Fahrtzeit entfernte Abbotsford. In dem riesigen Wal-Mart Supercentre deckten wir uns erst einmal ordentlich für die kommenden Wochen ein. Unser Tagesziel war damit allerdings noch nicht erreicht, denn übernachten wollten wir an diesem Tag in Kamloops. Los ging es also nach dem Einkauf Richtung Nordwesten und allein der Weg bis zu der knapp 90.000 Einwohner-starken Stadt war ein kleines Highlight. Durch die Berge cruisten wir mit Henry knapp 3,5 Stunden entspannt bis nach Kamloops, wo wir gegen Abend eintrafen.

    Campground: Knutsford RV Campground
    Gefahrene Strecke: 351 km, 3:30h

    Die erste Nacht im Camper verbrachten wir in Kamloops

    Tag 2 – Kamloops nach Golden

    Sehenswertes: Mt. Revelstoke National Park – Glacier National Park
    Gefahrene Strecke: 360 km, 4:00 h
    Campground: Golden Eco Adventure Ranch

    Am zweiten Tag ging es uns vor allem darum, ein bisschen mehr Strecke zu bewältigen, da wir relativ schnell den Yoho National Park und schließlich den Banff National Park erreichen wollten. So fuhren wir an Tag 2 gute vier Stunden von Kamloops nach Golden. Langweilig wurde es aber auf der Fahrt keinesfalls. Immer wieder stoppten wir am Wegesrand und betrachteten die tolle Aussicht auf die Berge und die Natur ringsherum, bis wir am frühen Abend schließlich in unserer Unterkunft für den heutigen Tag eintrafen, der Golden Eco Adventure Ranch. Der Campground gehörte zu einem der schönsten Campingplätze auf der gesamten Reise und ich hatte ihn euch hier schon einmal inklusive Fotos vorgestellt. Wunderschön inmitten der Natur gelegen konnten wir den Abend ganz ruhig und entspannt ausklingen lassen.

    Bei so einer Aussicht wird es auf der Fahrt nie langweilig!

    Tag 3 – Golden nach Banff

    Sehenswertes: Yoho National Park – Natural Bridge – Emerald Lake – Lake Louise
    Gefahrene Strecke: 158km, 2:00h
    Campground: Tunnel Mountain Trailer Court

    An Tag 3 wartete ein Highlight nach dem anderen auf uns. Auch wenn das Wetter an diesem Tag mit etwas Regen und grauem Himmel nicht ganz so schön war, tat dies der Schönheit der Natur absolut keinen Abbruch. Manche Ecken dieser Welt entfalten gerade bei Regenfall so eine schöne Atmosphäre, dass man überhaupt nicht traurig über das nicht ganz so gute Wetter ist. So war es auch bei der Natural Bridge und dem Emerald Lake im Yoho Nationalpark, die wir uns an diesem Tag zuerst anschauten. An der Natural Bridge war trotz des Regens ziemlich viel Trubel und ich möchte gar nicht wissen, wie voll es dort bei Sonnenschein gewesen wäre. Auch der Emerald Lake mit seinem smaragdfarbenen Wasser (dem der See seinen Namen zu verdanken hat) ist ein Touristenmagnet. Wer den Menschenmassen entgehen möchte, der wandert am besten einmal um den See herum oder spaziert zumindest ein Stück am Seeufer entlang. Dies ist mir ohnehin in Kanada aufgefallen: Die Hauptaussichtspunkte waren meist recht gut besucht, sobald Du aber nur ein paar Schritte in die Natur hinein spazierst, kannst Du diese auch ungestört genießen.

    Doch der Emerald Lake war nicht der letzte See, den wir uns an diesem Tag anschauten. Da Lake Louise ohnehin auf dem Weg zu unserem Tagesziel Banff lag, legten wir hier bereits einen kurzen Stopp ein, obwohl wir „für einen richtigen Besuch“ erst in den nächsten Tagen wiederkommen wollten. Nachmittags war es hier komplett überfüllt und wir freuten uns bereits darauf, dass dies nicht unser letzter Ausflug zu dem bekannten See sein würde.

    Die Natural Bridge im Yoho National Park

    Auch bei Regenwetter wunderschön: Der Emerald Lake

    Tag 4 – Banff

    Sehenswertes: Banff – Lake Minnewanka – Bow Valley Parkway
    Gefahrene Strecke: 15km, 0:20h
    Campground: Tunnel Mountain Trailer Court

    Da das Wetter auch am nächsten Tag nicht besser war, beschlossen wir einen entspannten Tag in Banff und Umgebung einzulegen. Wir erkundeten das kleine Städtchen und shoppten uns durch die Souvenirläden und kleinen Galerien der Stadt. Empfehlen kann ich die All in the wild Galerie mit tollen Fotos der kanadischen Tierwelt. Im Winter ist Banff ein beliebter Skiort und man kann sich richtig gut vorstellen, wie gemütlich es in einer der Hütten bei meterhohem Schneefall mit Blick auf die Berge sein muss.

    Am Nachmittag legten wir dann noch einmal einen kurzen Stopp am Lake Minnewanka ein. Bei besserem Wetter kann man hier mit dem Schiff über den See schippern und die hübsche Aussicht genießen. Im Anschluss fuhren wir dann den Bow Valley Parkway entlang, eine Parallelstraße zum Highway 1 von Banff Richtung Lake Louise und wieder zurück. Auf der Landstraße hat man viel bessere Chancen, Wildlife zu entdecken als auf der Autobahn. Wenn Du also etwas Zeit mitgebracht hast, kann ich Dir die Fahrt über den Bow Valley Parkway nur empfehlen.

    Bei schönerem Wetter empfiehlt sich eine Schifffahrt auf dem Lake Minnewanka

    Geheimtipp: Auf dem Bow Valley Parkway (einer Parallelstraße des Icefield Parkway) verbergen sich ebenfalls sehr hübsche Aussichtspunkte!

    Tag 5 – Banff nach Thomspon Creek (Icefield Pwy)

    Sehenswertes: Lake Louise – Moraine Lake – Peyto Lake – Icefield Parkway
    Gefahrene Strecke: 147 km, 1:50h
    Campground: Thompson Creek Campground

    An Tag 5 starteten wir bereits früh morgens in den Tag, da wir uns einiges vorgenommen hatten. Auf diese Etappe hatte ich mich schon riesig vor der Reise gefreut und konnte kaum erwarten, bis wir endlich den legendären Icefield Parkway befahren würden. Zunächst wollten wir vor dem großen Touristenandrang aber noch einmal zu Lake Louise und fuhren entsprechend zeitig los. Bereits vor 9.00 Uhr am Morgen trafen wir dort ein und staunten nicht schlecht, wie schön ruhig es hier sein konnte. Im Gegensatz zu unserem Besuch zwei Tage zuvor war es am frühen Morgen noch sehr entsptannt und man hatte wenigstens ein paar Minuten Zeit, den schönen See ohne viel Trubel zu genießen. Gleich nach unserem zweiten Stopp bei Lake Louise sollte es dann eigentlich direkt weiter zum Moraine Lake gehen. Der Parkplatz war jedoch so früh am Morgen bereits wegen Überfüllung geschlossen, dass wir auf den Shuttlebus-Service zurückgreifen mussten. Dafür ließen wir unseren Campervan auf einem, wenige Minuten entfernten, Parkplatz stehen und fuhren mit dem Bus ca. eine halbe Stunde durch die Berge bis wir am Moraine Lake ankamen. Was für ein Anblick! So etwas Schönes sieht man sicher nicht alle Tage! Für mich war der Moraine Lake tatsächlich der schönste Ort während des gesamten Roadtrips und ich hätte hier noch ewig bleiben können. Doch gegen Mittag ging es nach einer Kanufahrt über den See dann für uns auch schon weiter in Richtung Icefield Parkway – ein weiteres Highlight, für das allein sich die Reise nach Kanada schon absolut lohnt. Knapp 230 km fährst Du hier zwischen Banff und Jasper durch die Rocky Mountains. Höhepunkt des Parkways an diesem Reisetag war für uns der Peyto Lake und das nicht nur, weil er wie ein Wolf geformt ist 😉 Türkis strahlend liegt er eingebettet in Bergmassiven und gibt ein Bild ab, das man so schnell nicht vergessen wird. Das Wetter spielte perfekt mit und wir hatten einen wunderschönen Ausblick über das vor uns liegende Gletschertal. Unsere Unterkunft an diesem Abend war der unserviced Thompson Creek Campground, den ich euch hier bereits einmal empfohlen hatte.

    Dick eingepackt am Moraine Lake konnte es auch mit dem Kanu auf das Wasser gehen

    Der Peyto aka “Wolf” Lake

    Tag 6 – Thomspon Creek nach Jasper

    Sehenswertes: Columbia Icefield – Glacier Skywalk – Sunwapta Falls
    Gefahrene Strecke: 162 km, 2:00h
    Campground: Whistlers Campground

    Tag 6 war ebenfalls ein einziges Highlight, legten wir doch heute die zweite Hälfte der Icefield-Parkway-Strecke zurück. Manchmal kann ich kaum glauben, dass die Natur uns so etwas Schönes gezaubert hat und ich war so froh, dass wir uns für den Icefield Parkway gleich zwei Tage Zeit genommen hatten. Was wir dort Sehenswertes gefunden haben, das habe ich Dir in diesem Beitrag bereits einmal zusammengefasst. Unterkunft an diesem Abend war übrigens der Whistlers Campground in Jasper, wo wir uns gleich für zwei Nächte einquartierten. Ein netter bewaldeter Campground, bei dem man nichts falsch machen kann.

    Tag 7 – Jasper Nationalpark

    Sehenswertes: Athabasca Falls – Pyramid Lake – Jasper
    Gefahrene Strecke: 70 km, 1:00h
    Campground: Whistlers Campground

    Auch am heutigen Tag boten uns unzählige Möglichkeiten zum Staunen. Von Jasper aus fuhren wir zu den Athabasca Falls und gleich danach zum Pyramid Lake, der eine absolute Überraschung für mich war. Empfehlen kann ich dir, einen kleinen Snack einzupacken und auf Pyramid Island (einer kleinen Insel inmitten desd Pyramid Lake) zu picknicken. Die Insel ist nur über einen Steg zu erreichen, von dem man bereits einen hübschen Blick auf den See und die Gegend ringsherum hat. Abends ließen wir unsere Camperküche ruhen und aßen stattdessen in dem netten Lokal „Earl’s“ in Jasper.

    Die wasserstarken Athabasca Falls im Jasper National Park

    Pyramid Lake und Pyramid Island

    Tag 8 – Jasper nach Mount Robson

    Sehenswertes: Maligne Lake – Medicine Lake – Maligne Canyon
    Gefahrene Strecke: 191km, 3:03h
    Campground: Mount Robson Lodge & Shadows Campground

    Wahnsinn, eine komplette Woche waren wir am achten Tag bereits mit unserem Henry unterwegs. Die Zeit verging natürlich viel zu schnell und die Highlights, die wir bisher gesehen hatten, konnten kaum mehr getoppt werden. So schien es zumindest. Doch auch an diesem Tag sollten wir nicht enttäuscht werden. Mit unserem Camper starteten wir früh morgens Richtung Maligne Lake. Der Weg dorthin war bereits ein einziger Traum. Über Nacht war Schnee gefallen und wir fuhren durch eine schneebedeckte Landschaft, sahen Elche inmitten derselben und die Berge, die das Bild dann noch perfekt machten. Angekommen am Maligne Lake selbst unternahmen wir eine Bootstour zu Spirit Island, einer Insel auf dem See, die vor einigen Jahrzehnten ungewollte Berühmtheit erlangte. Denn die Bilderserie „Colorama“, die von Kodak in der Grand Central Station in New York über vierzig Jahre lang ausgestellt wurde, enthielt im Jahr 1960 auch ein Foto von Pete Gales, welches Spirit Island zeigte.

    Auf dem Weg von Maligne Lake zum Maligne Canyon, unserem nächsten Stopp hielten wir noch kurz am Medicine Lake. Da dieser sich durch Gletscherwasser speist, schwankt der Wasserspiegel über das Jahr verteilt, wobei bei unserem Besuch kaum mehr Wasser zu sehen war. Umso mehr Wasser gab es jedoch am Maligne Canyon, eine fünfzig Meter tiefe Schlucht, die allerdings so verschachtelt ist, dass man den Boden an den tiefsten Stellen gar nicht sehen kann. Beeindruckend ist der Canyon aber trotzdem und ich kann nur jedem empfehlen, den halbstündigen Rundweg an der Schlucht entlang zu wandern.

    Nachmittags ging es dann weiter in Richtung Mount Robson, also aus dem Jasper Nationalpark heraus und noch einmal anderthalb Stunden weiter durch den Mount Robson Provincial Park bis zu unserer heutigen Unterkunft. Der Mount Robson Lodge & Shadows Creek Campground war definitiv der schönste Campground unserer gesamten Reise, mehr dazu hatte ich euch hier schon einmal beschrieben.

    Spirit Island auf dem Maligne Lake!

    Tag 9 – Mount Robson nach Clearwater

    Sehenswertes: Kinney Lake Trail – Mount Robson
    Gefahrene Strecke: 224km, 2:16h
    Campground: Dutch Lake Resort & RV Park

    Am nächsten Tag ging es auf Wandertour und zwar auf dem Kinney Lake Trail auf den Mount Robson zu. Die 4km (one way) lange Wanderung durch den Wald ist moderat und die Belohnung wartet am Ende des Weges: der wunderschöne Kinney Lake. Was für ein Ausblick! Der Wanderweg ist Teil des anspruchsvollen Berg Lake Trails, für den man jedoch mehr Zeit benötigt als uns zur Verfügung stand.

    Nach einer kurzen Stärkung fuhren wir nach der Wanderung schließlich weiter bis nach Clearwater, wo wir im Dutch Lake Resort & RV Park übernachteten. Hier erwartete uns ein kleiner Temperaturschock. Hatten wir die vergangenen Tage noch dick eingepackt in den schneebedeckten Bergen verbracht, erwarteten uns in Clearwarter auf einmal Temperaturen um die zwanzig Grad.

    Tag 10 – Clearwater nach Whistler

    Sehenswertes: Duffey Lake Road
    Gefahrene Strecke: 423km, 5:10h
    Campground: Riverside, A Parkbridge Camping & RV Resort

    Heute stand ein Fahrtag vor uns, denn in drei Tagen würden wir leider schon wieder nach Deutschland zurückfliegen müssen. Dies allerdings von Vancouver aus, das noch fast 600km entfernt lag. Auch wenn wir uns mit fünf Stunden Fahrtzeit bis nach Whistler viel vorgenommen hatten, konnten wir ja zuvor nicht wissen, wie wunderschön diese Fahrtstrecke werden würde. Auf der Duffey Lake Road fuhren wir den Highway 99 entlang und konnten unseren Augen kaum trauen, so schön war das Straßenpanorama durch Wälder und Berge. Die Duffey Lake Road war noch einmal ein riesiges Highlight unserer Reise! Angekommen sind wir schließlich passend zum Sonnenuntergang in Whistler, wo wir uns auf dem Riverside Campground einquartierten.

    Tag 11 – Whistler

    Sehenswertes: Trainwreck Bridge – Trainwreck – Whistler Stadt
    Gefahrene Strecke: 20km, 0:30h
    Campground: Riverside, A Parkbridge Camping & RV Resort

    Ich mag Whistler irgendwie! Die Stadt, die 2010 Austragungsort der Olympischen Spiele war ist gemütlich und super sportlich zugleich. Unser heutiger Ausflug führte uns zur Whistler Trainwreck Suspension Bridge (einer Hängebrücke im Wald) und der Trainwreck site. Mitten im Wald stehen hier Waggonwracks, die mit Graffiti besprüht sind – was für eine seltener Anblick. Vor einigen Jahrzehnten kam es zu einem Zugunglück in der Nähe des Ortes, was dazu führte, dass aufgrund des Unfalls keine Züge mehr auf der Strecke fahren konnten. Mithilfe des Grundstückinhabers wurden die Waggons daher im Wald abgestellt und befinden sich dort noch heute.

    Tag 12 – Whistler nach Vancouver

    Sehenswertes: Howe Sound – Stanley Park
    Gefahrene Strecke: 121km, 1:28h
    Campground: Parkcanada RV Park, Tsawwassen

    Nach einem gemütlichen Frühstück in Whistler ging es für uns an Tag 12 wieder zurück in Richtung Vancouver. Die Fahrt auf dem Sea-to-Sky Highway und vorbei an der Meeresenge Howe Sound war wunderschön und erinnerte ein wenig an die Überfahrt nach Vancouver Island drei Wochen zuvor. In Vancouver selbst fuhren wir noch einmal durch den schönen Stanley Park, bevor wir im Parkcanada RV Park unweit des Fähranlegers Tsawwassen übernachteten. Der Campgorund gehört sicher nicht zu den schönsten der Reise, für den letzten Abend eignete er sich aber deshalb gut, da er nur 15 Minuten von Delta und damit unserer Camperrückgabe am nächsten Tag entfernt war.

    Tag 13 – Vancouver nach Frankfurt

    Unsere Camperrückgabe verlief reibungslos. Bereits am Abend zuvor hatten wir den Camper aufgeräumt und gesäubert. Bei CanaDream hatten wir dann auch noch genügend Zeit, unser Gepäck in die Koffer umzuräumen, bevor es von dort mit dem Shuttleservice direkt zum Flughafen ging. Der Abschied von Henry fiel dann aber doch schwerer als gedacht, war er uns doch die vergangenen zwei Wochen ein gemütliches Zuhause gewesen.

    Die drei Wochen vergingen wie im Fluge und ich kann es schon jetzt kaum erwarten, irgendwann noch einmal nach Kanada zu reisen!

    Du willst mehr von Kanada sehen? Dann sieh’ dir doch das Video zu meinem Roadtrip an!

    4 Comments
    1. Schöner Bericht – wir waren 2016 in Westkanada für 2 Wochen unterwegs, hat uns super gefallen und wir wollen definitiv nochmal hin. Aber dieses Jahr geht es erstmal in den Osten Kanadas – mal schauen, wie es uns dort gefällt.

      1. Liebe Ela,

        vielen Dank für deinen netten Kommentar! Nach Westkanada muss ich auch unbedingt noch einmal 🙂 Der Osten Kanadas ist sicher ganz anders, aber nicht weniger spannend! Ganz viel Spaß dir dort!

        Viele liebe Grüße
        Sonja

    2. Ein super Bericht. Ich habe eine sehr ähnliche Tour gemacht vor etwa einem Jahr. Was ich jedem UNBEDINGT ans Herz legen würde ist eine Reiseversicherung bei einer so langen Tour, besonders mit Mietwagen. Wir hatten nämlich eine Panne, die uns so viel Geld gekostet hätte, da es unsere ganze Planung auf den Kopf gestellt hat. Ich empfehle da dieses Portal, da haben wir unsere gefunden und hatten im Endeffekt viel Glück damit. Möchte garnicht daran denken, wie teuer alles gewesen wäre, wenn wir sie nicht hätten.

      Liebe Grüße,
      Roland

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