Zuletzt aktualisiert am 18.08.2019

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Vancouver – was für eine Wahnsinnsstadt! Nicht umsonst wurde die Metropole an der kanadischen Westküste schon mehrmals zu einer der lebenswertesten Städte der Welt gekürt. Am Wasser gelegen, urban, modern und so wunderschön, dass man sich sogar überlegen könnte dort einmal für eine längere Zeitspanne zu bleiben.

Mich hat Vancouver im Nu um den Finger gewickelt und ich wäre gerne länger geblieben als die 2 Tage, die uns insgesamt in dieser tollen Stadt zur Verfügung standen. In Vancouver startete unser großes Kanadaabenteuer und auch wenn wir es kaum erwarten konnten, in die Wildnis Kanadas aufzubrechen, so zog mich Vancouver gleich absolut in seinen Bann! Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man das erste Mal in einer neuen Stadt ankommt und auf Anhieb weiß

Hier wird es mir gefallen!


Genau so ging es mir mit dieser wundervollen Stadt, die sich inmitten eines Panoramas aus Wasser, Bergen und Wolkenkratzern befindet. Meine Highlights stelle ich euch heute auf der Sunny Side vor und träume dabei weiterhin von dieser wundervollen Metropole an der kanadischen Küste!

Gastown

Den ersten Tag in Vancouver beginnen wir dank Jetlag früh. Auch wenn wir am Vortag trotz Ankunft am frühen Nachmittag relativ lang durchgehalten hatten, waren wir dann doch um kurz nach fünf wieder hellwach.

Tatsächlich aber störte uns der Jetlag in Kanada überhaupt nicht und wir behielten das frühe Aufstehen sogar auch weiterhin bei, denn die Attraktionen waren früh morgens alle noch nicht so überlaufen und abends wurde es ohnehin schon recht früh dunkel. Als Frühaufsteher hatten wir also am meisten vom Tag.

Nach einem gemütlichen Aufstehen und fertig machen ging es also erst einmal los in Richtung Gastown. Das ehemalige Arbeiterviertel ist heute ein sehr beliebter Stadtteil der Vancouveraner. Hippe Boutiquen, coole Bars und Restaurants, die du übrigens auch gut auf einer geführten kulinarischen Tour* erkunden kannst.

Tagsüber belebt, abends trendiges Ausgehviertel – nicht nur die Hipster der Stadt fühlen sich hier wohl. Der älteste Teil Vancouvers ist sehenswert und nicht nur wegen des bekannten Touristenmagnets – der Steam Clock in der Water Street – zu empfehlen. Man hat das Gefühl, dass man sich in Gastown trotz Trendviertel gut unter die Einwohner mischen kann und einen Eindruck davon erhält, warum die Stadt so lebenswert ist.

Geführte Stadttour sehr lohnenswert

Schon öfter habe ich in unbekannten Städten an einer „Free Walking Tour“ teilgenommen. Die Idee hinter solchen Touren: Die Stadttour selbst ist kostenlos, am Ende kann aber jeder Teilnehmer dem Tourguide ein Trinkgeld hinterlassen.

In Vancouver entschied ich mich für die Free Walking Tour der „Tour Guys“. Je nach Tag werden in der Woche unterschiedliche Touren angeboten, wobei ich an einem Montag an der knapp anderthalbstündigen Downtown & Waterfront Tour teilnahm.

In entspannter Atmosphäre erkundeten wir auf der Tour das Financial District, Downtown und die Wasserfront und hatten die Gelegenheit die Stadt auf diese Weise bereits etwas kennen zu lernen. Die Tour war dabei mit anderthalb Stunden zeitlich genau richtig, um einige Infos zu erfahren, aber nicht mit Daten und Fakten überhäuft zu werden.

Die Tour beinhaltete u.a.:

  • Vancouver Art Gallery
  • Court District
  • Fairmont Hotel Vancouver
  • Christ Church Cathedral
  • Vancouver Convention Centre
  • Vancouver Harbour

Seawall Water Walk

Wen du in Vancouver bist, wirst du wohl kaum umhin kommen, dich in die tolle Wasserfront zu verlieben. Wunderschön angelegt ist der Seawall Water Walk, bei dem man gar nicht so genau weiß, wo man zuerst hinschauen soll: auf das Wasser, wo im Minutentakt Wasserflugzeuge abheben und ankommen, die Bergfront auf der anderen Seite des Fjords (West Vancouver) oder die supermodernen Wohn- und Geschäftsgebäude, die sich an der Wasserfront nebeneinander reihen.

Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie viel die Mieter für diesen grandiosen Blick hinblättern müssen – viel lieber denkt man da schon an die netten Stunden auf deren Balkonen, die sie dort sicherlich verbringen werden.

Ein Spaziergang an der Wasserfront ist auf jeden Fall ein absolutes Muss, wenn du in Vancouver bist. Ich hätte dort Stunden lang verweilen und den Boots- und Flugverkehr beobachten können.

Stanley Park

Den Stanley Park könnte man beinahe als Stadtteil Vancouvers bezeichnen. Mit über 400 Hektar bietet die im Norden der Stadt gelegene Grünfläche auf jeden Fall genug Platz für die Einwohner, dem Stadttrubel zu entfliehen. Den Park kannstu du gut zu Fuß, mit dem Auto oder auch auf dem Fahrrad erkunden.

Wenn du mehr über den Park erfahren möchtest, dann stehen dir verschiedene Touranbieter zur Verfügung. So werden beispielsweise auch geführte Fahrrad-Touren* durch den Park angeboten. Eines gilt aber für jedes Fortbewegungsmittel: genießen und die Vancouveraner um diese grüne Oase beneiden.

Vancouver Lookout

Nun ja, schön ist der 177m hohe Turm namens „Harbour Centre“ auf dem sich der Vancouver Lookout befindet nicht gerade. Die Aussicht von der Aussichtsplattform in 130m Höhe ist dafür aber umso beeindruckender.

Den 360°-Blick über die Stadt solltest du dir während des Vancouver Aufenthalts nicht entgehen lassen. Bei gutem Wetter siehst du nicht nur die Wolkenkratzer dicht vor den eigenen Augen in Downtown Vancouver, sondern auch die, in West Vancouver auf der gegenüberliegen Fjordseite gelegenen. Nicht zu vergessen ist da natürlich auch der Blick auf die schneebedeckten Berge in der Ferne und die regelmäßig ankommenden und abfliegenden Wasserflugzeuge im Hafen.

  • Preis: ca. 12 € pro Person – hier kannst du das Ticket sogar schon vorab kaufen*!
  • Tipp: Das Ticket gilt für den ganzen Tag. Empfehlenswert ist daher, sich die Tickets entweder bereits vorher online oder vor Ort morgens zu kaufen und auch morgens das erste Mal hochzufahren und am Abend zum Sonnenuntergang noch einmal wieder zu kommen.

Schlemmend durch die Stadt 

Kulinarisch ist Vancouver wirklich ein Highlight! Warum? Weil es SO viel Angebot gibt! Beinahe hinter jeder Ecke findet man das nächste coole Lokal und könnte wahrscheinlich auch den ganzen Tag damit verbringen, von einem zum nächsten zu ziehen.

Empfehlenswert ist das süße Café „Artigiano„, das sich beispielsweise auch gut zum Frühstücken eignet. Für abends empfehle ich das Restaurant „Cardero’s“ an der Wasserfront, mit Blick auf den Fjord und Live-Musik.

Einen schönen Blick auf das Wasser hast du übrigens auch von den Restaurants des berühmten Pan Pacific Hotels aus. Die Hotel- und Restaurantbars sind auch für Gäste zugänglich, die nicht im Hotel wohnen und auch wenn das Hotel zu einem der teuersten der Stadt gehört, sind die Preise in den Restaurants durchaus in Ordnung.

Grouse Mountain – Aus der Stadt in die Natur

Das tolle an Vancouver ist nicht nur die Urbanität der Stadt, sondern dass man die Metropole relativ schnell in Richtung Natur verlassen kann.

So befinden sich nördlich von Vancouver zwei beliebte Ausflugsziele: der Stadtberg „Grouse Mountain“ und die „Capilano Suspension Bridge“. Beides erreichst du mit einem Free Shuttle Bus, der regelmäßig (ca. alle 15-20 Minuten) vor dem Convention Centre abfährt und wenn du genug Zeit hast, kannst du sogar beide Ziele an einem Tag gut gemeinsam erkunden*.

Der über 1200m hohe Berg „Grouse Mountain“ lohnt sich sowohl im Winter zum Skifahren als auch im Sommer zum Wandern oder Spazieren. In den Sommermonaten wird den Besuchern hier zudem einiges an Programm geboten. So leben auf dem Berg beispielsweise zwei Grizzlybären, die als Waisen aufgenommen und dort aufgezogen wurden. Auch eine Zipline gibt es dort oben, an der du durch die Wälder, die den Berg umgeben „fliegen“ kannst.

Das jeweils aktuelle Programm kannst du gut auf der Homepage der Bergtouristik nachlesen. Doch nicht nur wegen des Programms lohnt sich ein Ausflug. Highlight ist natürlich der tolle Blick über die Stadt und die Berge. Für gerade mal 44 $ bekommst du dort oben auf jeden Fall ziemlich viel geboten und einmal mehr musste ich daran denken, wie cool es für die Einwohner sein muss, einen Berg quasi direkt vor der Haustür zu haben.

  • Übrigens: Die beiden Grizzlybären Grinda und Coola auf Grouse Mountain kannst du auch über eine Webcam beobachten.

Noch mehr erleben?

Die Freizeitmöglichkeiten in Vancouver sind wirklich vielfältig und nach meinem Besuch dort kann ich gut nachvollziehen, warum sich die Bewohner hier so wohl fühlen. Ob man nun mit dem Wasserflugzeug über die Stadt fliegt oder gar ein Ausflug nach Tofino auf Vancouver Island unternimmt, langweilig wird dir hier auf jeden Fall nicht so schnell:

Lesenswert

Viele weitere Vancouver Tipps findet ihr auch bei meinen Bloggerkollegen:

Vancouver Hafen

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