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Der Sequoia National Park liegt in der südlichen Sierra Nevada Kaliforniens und ist vor allem für seine gigantischen Riesenmammutbäume bekannt. Unmittelbarer Nachbar des Nationalparks ist der Kings Canyon National Park, weshalb beide Parks vom National Park Service auch gemeinsam verwaltet werden. Viel zu sehen und erleben gibt es hier: Höhlenfeeling in der Crystal Cave, tolle Wanderpfade, beeindruckende Aussichtspunkte und natürlich die riesigen Sequoias, die zu den größten Bäumen der Welt gehören.
Den Nationalpark habe ich während meines USA-Westküsten-Roadtrips besucht. Was du im Sequoia National Park nicht verpassen solltest, welche weiteren Sehenswürdigkeiten sich lohnen und was du für deinen Besuch wissen musst, verrate ich dir in diesem Artikel.

Sequoia & Kings Canyon National Park – Zwei Parks, unzählige Naturwunder
Auf meinem USA-Westküsten-Roadtrip hatte ich bislang schon tolle Ausflugsziele gesehen, unter anderem den Grand Canyon, das Monument Valley und den Bryce Canyon National Park. Und doch war auch der Sequoia National Park noch einmal landschaftlich ein ganz anderes Naturspektakel.
Gleich zu Anfang unseres Besuchs im Sequoia Nationalpark versuchte uns die nette Dame hinter der Theke des Visitor Centers mehrere Routen aufzuzeigen. Da wir allerdings nur ein paar Stunden bleiben wollten, interessierte uns vor allem ein ganz bestimmtes Ausflugsziel: der Giant Forest mit den riesigen Sequoias.
Und was soll ich sagen? Allein für diese gewaltigen Bäume hat sich unser Abstecher wirklich gelohnt!
- Gut zu wissen: Der Sequoia und der Kings Canyon National Park sind zwei eigenständige Nationalparks, die unmittelbar aneinandergrenzen und gemeinsam verwaltet werden. Während der Sequoia National Park vor allem für den Giant Forest und den General Sherman Tree bekannt ist, warten im Kings Canyon National Park unter anderem der General Grant Tree und die beeindruckende Schlucht des Kings River auf dich.
Giant Forest – Mensch, sind die groß!
Star unter den Riesenmammutbäumen ist hier ganz klar der über 2.000 Jahre alte, rund 84 Meter hohe General Sherman Tree, der an seiner Stammbasis einen Durchmesser von gut 11 Metern vorweisen kann. Unglaublich beeindruckend, wenn man darüber nachdenkt, dass es diesen Baum bereits länger als unsere heutige Zeitrechnung gibt.
Doch ohnehin kann man im Giant Forest wirklich nur staunen, wenn du vor diesen riesigen Naturwundern stehst und dabei fast aufpassen musst, den Nationalpark nicht mit einer Genickstarre zu verlassen.

Aufgefallen ist mir in dem Nationalpark außerdem, wie wenig überlaufen er doch war. Gerade im Gegensatz zum Yosemite National Park, war es im Sequoia National Park angenehm ruhig und man konnte die kurzen Pfade des Giant Forest gemütlich entlangspazieren.
Natürlich hängt das immer von der Jahreszeit und dem jeweiligen Besuchstag ab. Gerade in den Sommermonaten und an Wochenenden kann es besonders rund um den General Sherman Tree durchaus voll werden. Trotzdem war es für uns damals ein wirklich schöner Kontrast zu den vorherigen Stopps unserer Rundreise.
Was mich dabei besonders fasziniert hat: Erst wenn man unmittelbar vor den Mammutbäumen steht, bekommt man überhaupt ein Gefühl dafür, wie gigantisch sie tatsächlich sind. Auf Fotos lassen sich diese Ausmaße kaum richtig einfangen.

General Sherman Tree – Der größte Baum der Welt
Der berühmteste Baum des Giant Forest ist der General Sherman Tree. Er gilt als der größte lebende Baum der Welt, wobei sich dieser Titel nicht auf seine Höhe, sondern auf das Volumen seines Stammes bezieht. Mit einem geschätzten Stammvolumen von rund 1.487 Kubikmetern ist er der voluminöseste bekannte lebende Einzelstammbaum der Erde.
Er ist also weder der höchste noch der älteste Baum der Welt, aber allein seine gewaltigen Ausmaße machen ihn zu einem der beeindruckendsten Naturwunder des Nationalparks.
Vom regulären Hauptparkplatz erreichst du den General Sherman Tree über einen etwa 800 Meter langen, befestigten Fußweg, der zunächst bergab führt. Auf dem Rückweg musst du dieselbe Strecke wieder bergauf laufen, was auf rund 2.100 Metern Höhe durchaus etwas anstrengender sein kann, als man zunächst vermutet.
Für Besucher mit entsprechender Parkberechtigung gibt es außerdem einen kürzeren, barrierefreien Zugang über einen separaten Parkplatz an der Generals Highway. Während der Shuttle-Saison kann dieser Zugang auch mit dem kostenlosen Park-Shuttle erreicht werden.
Wandern im Giant Forest – Die schönsten Wege
Wenn du etwas mehr Zeit mitbringst, lohnt es sich, nicht nur den General Sherman Tree anzuschauen, sondern auch einen der kurzen Wanderwege durch den Giant Forest zu unternehmen.
Besonders schön sind diese beiden Wege:
- Congress Trail: Der rund 3,2 Kilometer lange Rundweg beginnt in der Nähe des General Sherman Tree und führt dich an zahlreichen weiteren beeindruckenden Mammutbäumen vorbei. Vom regulären Sherman-Tree-Parkplatz kommt zusätzlich noch der Hin- und Rückweg zum Ausgangspunkt hinzu. Plane für die gesamte Wanderung je nach Tempo und Fotostopps ungefähr zwei Stunden oder etwas mehr ein. Beachte, dass es 2026 Bauarbeiten an einem Abschnitt des Trails gab und sich die Wegführung zeitweise ändern kann.
- Big Trees Trail: Der etwa 1,2 Kilometer lange Rundweg führt um die Round Meadow, eine von gigantischen Mammutbäumen umgebene Wiese. Informationstafeln erklären die Besonderheiten dieser Bäume und ihres Lebensraums. Der Weg ist befestigt und eignet sich auch dann gut, wenn du nur wenig Zeit für einen Spaziergang hast. Ausgangspunkt ist das Giant Forest Museum.
Gerade der Big Trees Trail ist eine schöne Möglichkeit, die Mammutbäume in Ruhe zu entdecken, ohne dafür gleich eine längere Wanderung einplanen zu müssen.
Die aktuellen Informationen zu den Wanderwegen und möglichen Sperrungen findest du auf der offiziellen Website des National Park Service.

Weitere Sehenswürdigkeiten im Sequoia National Park
Auch abseits des Giant Forest hat der Sequoia National Park noch einiges zu bieten. Da wir uns bei unserem Besuch hauptsächlich auf die riesigen Mammutbäume konzentriert haben, möchte ich dir die folgenden Sehenswürdigkeiten als zusätzliche Tipps für deine eigene Reiseplanung vorstellen.
Moro Rock – Fantastische Aussicht über die Sierra Nevada
Schon bei der Einfahrt in den Sequoia National Park ragt der Moro Rock hoch über der Landschaft empor. Bei der riesigen Granitkuppel handelt es sich um eine der bekanntesten geologischen Besonderheiten des Nationalparks, die du dir nicht nur von unten anschauen, sondern auch besteigen kannst.
Über eine Treppe mit mehr als 350 Stufen gelangst du bis zum Gipfel, wo dich eine spektakuläre Aussicht auf die Sierra Nevada und die Great Western Divide erwartet.
Der Aufstieg ist zwar vergleichsweise kurz, aufgrund der vielen Treppenstufen und der Höhenlage aber durchaus anstrengend. Außerdem führt der Weg teilweise entlang steiler Abhänge, weshalb du etwas schwindelfrei sein solltest.
Bei Schnee, Eis oder Gewitter solltest du den Aufstieg unbedingt vermeiden. Gerade außerhalb der Sommermonate ist es deshalb sinnvoll, vorab die aktuellen Bedingungen zu prüfen.
Crescent Meadow und Tunnel Log
Eine weitere schöne Sehenswürdigkeit ist die Crescent Meadow, eine von hohen Bäumen umgebene Wiese im Giant Forest, die Ausgangspunkt verschiedener kleinerer Wanderwege ist.
Auf dem Weg dorthin kommst du außerdem am sogenannten Tunnel Log vorbei. Dabei handelt es sich um einen umgestürzten Mammutbaum, in den bereits vor vielen Jahrzehnten eine Durchfahrt für Autos geschnitten wurde. Heute gehört er zu den bekanntesten Fotomotiven des Nationalparks.
Die Crescent Meadow lässt sich gut mit einem Besuch des Moro Rock kombinieren. Beachte allerdings, dass die Zufahrtsstraße während der Shuttle-Saison zeitweise für private Fahrzeuge gesperrt sein kann.
Crystal Cave – Beeindruckende Marmorhöhle
Du möchtest nach all den riesigen Mammutbäumen noch etwas ganz anderes erleben? Dann könnte die Crystal Cave interessant für dich sein.
Bei der Crystal Cave handelt es sich um eine Marmorhöhle, die du ausschließlich im Rahmen einer geführten Tour erkunden kannst. Auf dem Rundweg erwarten dich außergewöhnliche Gesteinsformationen und ein ganz anderer Einblick in die Natur des Nationalparks.
Für den Besuch solltest du insgesamt ungefähr einen halben Tag einplanen, denn zusätzlich zur rund 50-minütigen Führung benötigst du Zeit für die Anfahrt und den Fußweg vom Parkplatz zum Höhleneingang.
Die Tickets müssen vorab online gebucht werden und können nicht direkt am Höhleneingang gekauft werden.
Weitere Aktivitäten im Nationalpark
Natürlich gibt es im Sequoia National Park neben diesen bekannten Sehenswürdigkeiten noch viele weitere Möglichkeiten, die Natur zu erkunden.
Vor allem Wanderfreunde kommen hier auf ihre Kosten, denn die beiden Nationalparks bieten zahlreiche Wanderwege, von gemütlichen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Touren durch die Sierra Nevada. Daneben werden saisonal auch geführte Reitausflüge und Ranger-Programme angeboten.
Eine Übersicht der verschiedenen Wanderwege im Giant Forest und rund um Lodgepole findest du hier beim National Park Service.
Kings Canyon National Park – Lohnt sich der Abstecher?
Da der Kings Canyon National Park direkt an den Sequoia National Park grenzt, kannst du beide Parks grundsätzlich gut miteinander kombinieren. Allerdings solltest du die Entfernungen nicht unterschätzen, denn auf den kurvenreichen Straßen bist du teilweise deutlich länger unterwegs, als es die Karte vermuten lässt.
Besonders bekannt ist der Kings Canyon National Park für den General Grant Tree, der nach dem General Sherman Tree als zweitgrößter lebender Baum der Welt nach Stammvolumen gilt. Du findest ihn im sogenannten Grant Grove, wo er über einen kurzen Spazierweg erreichbar ist.
Daneben gehört die namensgebende Schlucht des Kings Canyon zu den landschaftlichen Highlights. Über den Kings Canyon Scenic Byway gelangst du in den tiefer gelegenen Bereich rund um Cedar Grove, wo dich hohe Felswände, der Kings River und verschiedene Wanderwege erwarten.
Der Scenic Byway Richtung Cedar Grove ist allerdings nur saisonal zugänglich und wird im Winter normalerweise gesperrt. Wenn du diesen Bereich besuchen möchtest, solltest du dich deshalb unbedingt vorab über die aktuellen Straßenbedingungen informieren.
Sequoia National Park – Eintritt, Anreise und praktische Tipps
Was kostet der Eintritt in den Sequoia National Park?
Für den Besuch des Sequoia und Kings Canyon National Parks fällt eine gemeinsame Eintrittsgebühr an. Der reguläre Eintritt mit einem privaten Fahrzeug kostet aktuell 35 US-Dollar und ist sieben Tage lang gültig.
Wichtig für internationale Besucher: Seit dem 1. Januar 2026 gelten in verschiedenen beliebten US-Nationalparks zusätzliche Eintrittsgebühren für Personen ohne US-amerikanischen Wohnsitz. Auch Sequoia und Kings Canyon gehören dazu.
Besucher ohne US-Wohnsitz müssen ab 16 Jahren zusätzlich 100 US-Dollar pro Person bezahlen, sofern sie nicht über einen anerkannten Pass verfügen, der diese Zusatzgebühr abdeckt.
Für die reguläre Einfahrt in den Sequoia National Park ist derzeit keine gesonderte Reservierung erforderlich. An den Parkeingängen kannst du die Eintrittsgebühr bargeldlos mit Karte oder einer unterstützten digitalen Zahlungsmethode bezahlen.
Aktuelle Preise und Informationen zum Nationalparkpass findest du auf der offiziellen Website des National Park Service.
Anreise zum Sequoia National Park
Am bequemsten erreichst du den Sequoia National Park mit dem Mietwagen. Je nachdem, aus welcher Richtung du anreist, bieten sich zwei unterschiedliche Zufahrten an:
- Ash Mountain Entrance über Highway 198: Die südliche Zufahrt liegt in der Nähe von Three Rivers und eignet sich vor allem bei der Anreise aus Richtung Visalia. Von hier führt die kurvenreiche Generals Highway hinauf zum Giant Forest.
- Big Stump Entrance über Highway 180: Die nördliche Zufahrt führt über Fresno zunächst in den Kings Canyon National Park. Von dort kannst du über die Generals Highway weiter zum Giant Forest fahren.
Beachte unbedingt, dass du innerhalb der Parks teilweise deutlich länger unterwegs bist, als die Entfernungen auf der Karte vermuten lassen. Allein zwischen dem südlichen Ash Mountain Entrance und dem Giant Forest solltest du je nach Verkehr ungefähr 45 bis 60 Minuten Fahrzeit einplanen.
Gerade mit einem Wohnmobil ist außerdem Vorsicht geboten: Die südliche Zufahrt über Highway 198 hat zahlreiche enge Kurven und starke Steigungen. Für Fahrzeuge über rund 6,7 Meter Länge wird der besonders kurvenreiche Abschnitt zwischen Potwisha Campground und Giant Forest Museum nicht empfohlen. Für größere Fahrzeuge ist die nördliche Anreise über Highway 180 meist die bessere Wahl.
Du planst einen längeren Roadtrip durch den Westen der USA? Dann schau gerne auch in meinem ausführlichen Artikel zum Thema Mietwagen in den USA vorbei. Dort erfährst du, worauf du bei der Buchung achten solltest und welche Versicherungen sinnvoll sind.
Shuttlebusse im Sequoia National Park
Während der Hauptreisezeit verkehren im Sequoia National Park kostenlose Shuttlebusse, mit denen du unter anderem den General Sherman Tree, das Giant Forest Museum, Lodgepole und weitere Sehenswürdigkeiten erreichen kannst.
Das ist besonders praktisch, weil die Parkplätze an beliebten Aussichtspunkten und Wanderwegen gerade im Sommer schnell voll werden können.
2026 verkehrten die regulären Sommer-Shuttles vom 22. Mai bis zum 7. September. Zusätzlich sind für die Feiertage im Herbst und Winter 2026/2027 begrenzte Shuttle-Verbindungen vorgesehen. Die jeweils geltenden Fahrpläne solltest du vor deinem Besuch überprüfen.
Außerdem gibt es im Sommer eine kostenpflichtige Shuttle-Verbindung von Visalia über Three Rivers bis zum Giant Forest Museum. Für diese Verbindung ist eine vorherige Reservierung erforderlich.
Wichtig: Die kostenlosen Park-Shuttles fahren ausschließlich innerhalb des Sequoia National Parks. Eine Shuttle-Verbindung zum Kings Canyon National Park gibt es nicht.
Die aktuellen Fahrpläne und Shuttle-Routen findest du hier beim National Park Service.
Beste Reisezeit für den Sequoia National Park
Grundsätzlich kannst du den Sequoia National Park das ganze Jahr über besuchen, allerdings unterscheiden sich die Bedingungen je nach Jahreszeit ziemlich deutlich.
Die Monate Juni bis September sind besonders beliebt, da viele Straßen und Wanderwege dann normalerweise gut zugänglich sind und du die verschiedenen Sehenswürdigkeiten relativ unkompliziert miteinander kombinieren kannst. Gleichzeitig fällt in diese Zeit aber auch die Hauptreisezeit, sodass es vor allem an Wochenenden und rund um den General Sherman Tree voller werden kann.
Auch der Frühherbst kann eine schöne Reisezeit sein, allerdings solltest du bedenken, dass die höher gelegenen Bereiche des Nationalparks bereits früh von Schnee betroffen sein können.
Im Winter verwandelt sich der Giant Forest dagegen in eine ganz andere Landschaft. Verschneite Mammutbäume sind sicherlich ein beeindruckender Anblick, allerdings musst du dann mit eingeschränkten Zufahrten, gesperrten Wanderwegen und möglichen Schneekettenpflichten rechnen. Letztere können je nach Bedingungen auch für Fahrzeuge mit Allradantrieb gelten.
Gerade im Sommer ist es außerdem sinnvoll, die aktuellen Hinweise zu Waldbränden und zur Luftqualität im Blick zu behalten, da Rauch die Sicht und die Bedingungen beim Wandern beeinträchtigen kann.
Die aktuellen Straßenbedingungen und möglichen Sperrungen kannst du direkt beim National Park Service überprüfen.
Noch ein wichtiger Tipp: Schwarzbären im Nationalpark
Im Sequoia und Kings Canyon National Park leben Schwarzbären, weshalb es klare Regeln für die Aufbewahrung von Lebensmitteln und anderen stark duftenden Gegenständen gibt.
Gerade wenn du auf einem Roadtrip mit einem vollgepackten Mietwagen unterwegs bist, solltest du darauf achten, keine Lebensmittel, Kühlboxen oder Kosmetikprodukte offen im Auto liegen zu lassen.
An zahlreichen Parkplätzen und Wanderwegen stehen spezielle bärensichere Aufbewahrungsboxen zur Verfügung, die du entsprechend den Parkregeln nutzen solltest. Wo keine solchen Boxen vorhanden sind, gelten besondere Vorgaben für die sichere Aufbewahrung im Fahrzeug.
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Seite zu Schwarzbären und Lebensmittelaufbewahrung.
Wie viel Zeit solltest du für den Sequoia National Park einplanen?
- Ein paar Stunden im Giant Forest: Wenn du hauptsächlich den General Sherman Tree sehen und einen kurzen Spaziergang zwischen den Mammutbäumen unternehmen möchtest, reichen dafür ungefähr zwei bis drei Stunden vor Ort. Die An- und Abfahrt innerhalb des Nationalparks kommt allerdings noch hinzu.
- Ein ganzer Tag: Mit einem vollständigen Tag kannst du den Giant Forest deutlich entspannter erkunden, einen der längeren Spazierwege unternehmen und zusätzlich weitere Sehenswürdigkeiten wie Moro Rock oder Crescent Meadow besuchen.
- Zwei Tage oder länger: Wenn du auch den Kings Canyon National Park kennenlernen oder längere Wanderungen unternehmen möchtest, würde ich mindestens zwei Tage einplanen.
Für unsere ziemlich vollgepackte 25-tägige USA-Westküsten-Rundreise war der kurze Aufenthalt damals eine schöne Möglichkeit, noch ein weiteres Naturhighlight zu entdecken. Wir hatten am Vorabend in der Gegend von Fresno übernachtet und fuhren nach unserem Besuch noch weiter in Richtung San Francisco, bis wir schließlich in Merced einen Übernachtungsstopp einlegten.
Sequoia & Kings Canyon National Park – Übernachtungsmöglichkeiten
Möchtest du in der Nähe des Sequoia und Kings Canyon National Parks übernachten, gibt es sowohl innerhalb der Parks als auch in der näheren Umgebung verschiedene Möglichkeiten.
Besonders praktisch sind natürlich Unterkünfte direkt im Nationalpark, da du dir damit längere Anfahrten sparst und die Natur schon früh am Morgen genießen kannst. Allerdings sind die Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb der Parks begrenzt und gerade in der Hauptreisezeit oft schnell ausgebucht.
Unterkünfte direkt im Nationalpark
Wuksachi Lodge
Die Wuksachi Lodge liegt im Sequoia National Park und ist eine besonders praktische Ausgangsbasis für einen Besuch des Giant Forest. Wenn du hauptsächlich die riesigen Mammutbäume erkunden und möglichst wenig Zeit mit der Anfahrt verbringen möchtest, ist die Lage ideal.
John Muir Lodge
Die John Muir Lodge befindet sich im Grant Grove Village im Kings Canyon National Park. Sie eignet sich besonders dann, wenn du den General Grant Tree und die Umgebung des Grant Grove erkunden möchtest. Die Lodge wird normalerweise saisonal betrieben.
Grant Grove Cabins
Ebenfalls im Grant Grove Village befinden sich die Grant Grove Cabins. Die verschiedenen Holzhütten und einfacheren Unterkünfte bieten eine schöne Alternative zu einem klassischen Hotel und liegen ebenfalls in unmittelbarer Nähe der bekannten Mammutbäume. Auch hier solltest du die saisonalen Öffnungszeiten beachten.
Weitere Informationen zu den Unterkünften innerhalb der Parks sowie zu den offiziellen Buchungsmöglichkeiten findest du auf der Unterkunftsübersicht des National Park Service.
Übernachten außerhalb des Sequoia National Parks
Wenn du lieber außerhalb der Nationalparks übernachten möchtest oder innerhalb der Parks keine passende Unterkunft mehr findest, bieten sich verschiedene Orte an.
Three Rivers
Three Rivers liegt unmittelbar südlich des Sequoia National Parks und ist eine der besten Ausgangsbasen, wenn du den Park über den Ash Mountain Entrance besuchen möchtest. Hier gibt es verschiedene Hotels, Ferienhäuser und gemütliche Cabins. Allerdings solltest du auch von Three Rivers noch ausreichend Zeit für die kurvenreiche Fahrt hinauf zum Giant Forest einplanen.
Visalia
Etwas weiter entfernt liegt Visalia, wo du eine größere Auswahl an klassischen Hotels findest. Die Stadt eignet sich gut, wenn du den Sequoia National Park im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen und anschließend wieder außerhalb des Parks übernachten möchtest.
Fresno
Fresno liegt weiter nördlich und ist vor allem dann praktisch, wenn du über den Highway 180 in den Kings Canyon National Park anreisen möchtest. Auch als Zwischenstopp auf einem längeren USA-Westküsten-Roadtrip kann die Stadt eine gute Wahl sein.
- Du suchst noch eine passende Unterkunft in Three Rivers, Visalia oder Fresno? Hier kannst du bei Booking.com Hotels und Ferienunterkünfte vergleichen.
Mein Fazit zum Sequoia National Park
Schon faszinierend, wenn man bedenkt, dass einige dieser riesigen Mammutbäume bereits Jahrtausende alt sind und man selbst daneben plötzlich wirklich winzig wirkt. Gerade die gewaltigen Dimensionen der Bäume sind etwas, das man auf Bildern zwar erahnen, aber erst vor Ort so richtig begreifen kann.
Besonders schön fand ich außerdem, dass es bei unserem Besuch vergleichsweise ruhig war und wir die kurzen Pfade zwischen den Mammutbäumen ganz gemütlich entlangspazieren konnten. Nach den vielen unterschiedlichen Landschaften, die wir während unseres Roadtrips bereits gesehen hatten, war der Sequoia National Park deshalb noch einmal ein ganz besonderes Naturerlebnis.
Wenn du auf deiner USA-Westküsten-Rundreise die Gelegenheit hast, würde ich dir einen Abstecher zu den riesigen Mammutbäumen auf jeden Fall empfehlen. Und falls du etwas mehr Zeit mitbringst, lohnt es sich sicherlich auch, über den Giant Forest hinaus weitere Ecken des Sequoia und Kings Canyon National Parks zu erkunden.

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So schöne Fotos! Der Sequoia NP ist bei mir bisher immer aus der Route rausgeflogen. Ich glaub, ich muss da auch endlich mal hin.
Wir sind dort hauptsächlich hin, weil wir die schönen Sequoias sehen wollten, die es ja auch im Yosemite NP gibt. Da hatten wir sie allerdings nicht zu Gesicht bekommen. Vielleicht ja auch ein Grund, warum im Sequoia NP nicht ganz soo viel los war, weil eben viele die schönen Bäume schon vorher auf der Reise gesehen haben 🙂
Wow einfach gigantisch!!! Das möcht ich auch mal sehen. 🙂
Liebe Grüße
Corinna
http://www.kissenundkarma.de/
♡
Ja, die waren echt riiiiesig 🙂