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Du planst einen Roadtrip durch eines der schönsten Länder Europas? Irland wird dich begeistern, da bin ich mir sicher! Mich hat das Land einfach nur umgehauen! Die abwechslungsreiche, wunderschöne Natur, die Mentalität der Iren – am liebsten würde ich gleich wieder zurück! Bevor dein Roadtrip über die grüne Insel allerdings starten kann, gebe ich dir heute noch einmal einige nützliche Tipps für eine perfekte Reise!

Linksverkehr in Irland

Ups… Stimmt, da war ja was! In Irland herrscht auf den Straßen Linksverkehr! Auch wenn das Fahren auf der „falschen“ Seite eigentlich nicht schwer ist, brauchst du am Anfang doch erst einmal ein wenig Eingewöhnungszeit.

Insbesondere wenn du auf einmal falsch herum in den Kreisel einfahren musst oder auf den Landstraßen mit Gegenverkehr auf der rechten Seite konfrontiert wirst. Doch das Schöne an Irland ist auch, dass es eben gerade so ländlich ist und man auf vielen Straßen fast alleine unterwegs ist.

Natürlich solltest du aufgrund des Linksverkehrs ganz besonders aufmerksam und konzentriert Auto fahren, aber keine Sorge – den Dreh hast du schnell raus. Was mir seltsamerweise viel schwerer fiel als mich an den Linksverkehr zu gewöhnen, war die Abgewöhnung nachdem ich wieder zu Hause war und wieder auf der „richtigen“ Seite der Straße fahren musste.

  • Tipp: Bist du noch auf der Suche nach einem Mietwagen für deinen Irland-Roatrip? Meinen Mietwagen habe ich über diese Mietwagen-Preisvergleichsseite* für Irland gefunden. 

Vier Jahreszeiten an einem Tag

Du willst nach Irland? Da regnet es doch die ganze Zeit! So oder so ähnlich waren die Reaktionen von Bekannten als ich von meinem bevorstehenden Irland-Roadtrip erzählt hatte. Klar, das Wetter in Irland ist unbeständig und was im Wetterbericht vorhergesagt wird, muss nicht immer stimmen. Doch tatsächlich scheint in Irland auch die Sonne! Und während meines Aufenthalts dort im April sogar fast ausschließlich!

Gleichwohl solltest du für den Irland-Roadtrip Regen vorsichtshalber einplanen. Das Gute ist jedoch, dass das Wetter auch sehr schnell umschlägt (insbesondere an der Küste), sodass die Regenschauer meist nur von kurzer Dauer sind und die Sonne sich danach auch gerne mal wieder blicken lässt.

Zeitplanung in Irland

100km sind nicht gleich 100km. Auf die Zeitangaben von Google Maps & Co. solltest du dich in Irland nicht immer hundertprozentig verlassen, denn aufgrund der teils sehr engen Straßen, auf denen du oftmals für den Gegenverkehr stoppen musst, kannst du nicht immer die erlaubte Geschwindigkeit fahren und willst dies manchmal auch gar nicht.

Gerade in Irland könntest du nämlich fast überall rechts – ähm links 😉 – ran fahren und die schöne Aussicht genießen. Selbst wenn sich die Fahrt dann etwas hinzieht, sollte gerade in Irland die Devise gelten: Der Weg ist das Ziel.

Da insbesondere die Küstenstraße zusätzlich auch noch sehr kurvenreich ist, solltest du unbedingt den Fuß vom Gas nehmen und dich nur vorsichtig an den teils sehr steilen Abhängen vorwärts bewegen.

Weiteres Hindernis: die Schafe! Richtig gelesen, immer mal wieder hopst das ein oder andere Schaf auf die Straße und blockiert diese. Langsam auf die Herde oder die einzelnen Schafe zufahren und diese so von der Straße vertreiben. Fazit: Wer also einen festen Tagesplan hat, sollte dafür in Irland immer ein bisschen mehr Zeit einplanen.

  • Tipp: Du planst ebenfalls einen Irland-Roadtrip? In diesem Blogartikel habe ich dir meine komplette Reiseroute zum Nachfahren inklusive Reisetipps, Übernachtungsmöglichkeiten und interaktiver Karte zusammengestellt.

B’nB und Hotelbuchung on the way

Warum du in Irland unbedingt in Bed and Breakfasts übernachten solltest, das habe ich dir ja bereits ausführlich in einem anderen Blogbeitrag erklärt. Da ein Roadtrip aber meist am besten ist, wenn du ihn wenig im Voraus planst, musst du die B’n’Bs oft von unterwegs aus buchen.

Da ich selbst in der Nebensaison in Irland war, ging das sogar am Tag der Übernachtung immer noch ganz gut. Gebucht habe ich dabei vorwiegend übers Handy auf den Seiten booking.com* und bandbireland.com. Spätestens am Nachmittag solltest du dich um die Unterkunft für den Abend kümmern, da du zu dieser fortgeschrittenen Zeit des Tages auch meist schon absehen können wirst, in welchem Ort du die Nacht verbringen möchtest und bis dahin auch meist schon fleißig Zimmer gebucht worden sind.

Navigation vor Ort

Nicht immer sind Navigationsgeräte im gebuchten Mietwagenpreis inklusive und meist lassen sich die Mietwagenfirmen die Anmietung eines externen Navis noch einmal einiges kosten. Zum Glück gibt es aber auch Offline-Navigationen fürs Handy, die du dir schon in Deutschland herunterladen und dann vor Ort ganz einfach ohne Internet nutzen kannst.

In Irland habe ich beispielsweise die App „Navmii“ verwendet, die tatsächlich gut funktioniert hat. Eine tolle kostenfreie Alternative um durch das Land zu kommen. Empfehlen würde ich allerdings trotzdem, das Navi zusammen mit einer Karte zu nutzen, damit du auch auf dem Weg genau mitverfolgen kannst, wo das Navi einen tatsächlich hinführt.

Snacks für den Roadtrip

There’s no feeling like the ultimate Roadtrip Feeling! Und was gehört neben guter Musik zu einem grandiosen Roadtrip einfach dazu? Na klar, die Snacks für unterwegs! Da ich fast ausschließlich in B’n’Bs übernachtet habe, hatte ich den großen Vorteil, dass ich gleich mit einem reichhaltigen Frühstück in den Tag gestartet bin.

Doch natürlich musste sich auch um den Reiseproviant gekümmert werden. Wie passend, dass es in Irland günstige Supermarktketten wie LIDL gibt, in welchem – wie auch aus Deutschland bekannt – Sebstbedienungsbackwaren angeboten werden. Noch dazu gibt es dort viele Snacks für unterwegs, wie beispielsweise eine Packung „Pancakes to go“, von denen ich am liebsten gleich einen großen Vorrat mit nach Hause genommen hätte.

Auch bei der irischen Supermarktkette „Tesco“ findest du ebenfalls alles was du brauchst. Kleiner Tipp: je nachdem wohin es in den nächsten Tagen des Roadtrips gehen soll, schon im Voraus ein bisschen mehr Proviant kaufen, da du die günstigen Supermarktketten lediglich in den Städten, jedoch weniger in den kleinen Dörfern auf dem Land finden wirst.

Sich Zeit lassen

Leider standen mir für meinen Irland Roadtrip nur 8 Tage zur Verfügung. Beim nächsten Mal würde ich auf jeden Fall mehr Zeit einplanen. Warum? Weil Irland einfach ein wunderschönes Land ist, in dem ich nicht nur gerne länger geblieben, sondern auch an den verschiedenen Ausflugszielen gerne mehr Zeit verbracht hätte.

Für das nächste Mal würde ich mich wahrscheinlich auf wenige Orte konzentrieren und mich dort gleich für mehrere Tage in einem kleinen Strandhaus o.ä. einmieten und dann ganz einfach von dort aus meine Ausflüge starten.

Doch selbst wenn du nur wenig Zeit für den Irland Roadtrip mitbringst, solltest du dich keinesfalls hetzen lassen. Auf der Dingle Peninsula habe ich beispielsweise an einigen Ausflugszielen gleich den halben Tag lang verbracht und einfach mal die Natur auf mich wirken lassen. Es gibt keine bessere Erholungskur!

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