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Auf etwas ganz Bestimmtes hatte ich mich bei meinem Roadtrip durch den Südwesten Irlands  bereits besonders gefreut: das Übernachten in den für Irland so typischen Bed’n’Breakfasts. Das Rad wurde von airbnb und Co. sicher nicht neu erfunden, denn die Übernachtung bei Einheimischen haben die Iren bereits seit Jahrzehnten perfektioniert.

Typisch irisch – Übernachten in Bed and Breakfasts

In jeder Stadt und jedem Dorf stehen den Reisenden in Irland zahlreiche B’n’Bs zur Verfügung. Hierbei laden die Einheimischen für kleines Geld zur Übernachtung ein und bereiten den Gästen am nächsten Morgen zusätzlich noch ein irisches Frühstück zu. Meistens handelt es sich dabei um ein ganz traditionelles „Full Irish Breakfast“ mit Spiegelei, Speck, Würstchen, Black and White Pudding sowie Baked Beans und Toast.

Oft hatten sich die Betreiber der B’n’Bs aber auch ganz viel Mühe gegeben und sogar eine Menükarte bereitgestellt, auf der man zwischen verschiedenen Angeboten auswählen konnte. Das Frühstück war dabei meist so reichhaltig, dass wir erst abends wieder eine volle Mahlzeit zu uns nahmen und tagsüber nur ein paar Snacks gegessen haben.

  • Lesetipp: Du planst ebenfalls einen Irland-Roadtrip? In diesem Blogartikel habe ich dir meine komplette Reiseroute zum Nachfahren inklusive Reisetipps, Übernachtungsmöglichkeiten und interaktiver Karte zusammengestellt.

B’n’Bs – Besser als Hotels?

Auf unserer Reise übernachteten wir auch mal im Hotel und ich muss sagen, dass ich fast am liebsten wieder aus- und in eines der B’n’Bs eingezogen wäre. Warum? Weil, du dort einfach viel herzlicher aufgenommen wirst und die Zimmer mit viel Bedacht ganz liebevoll eingerichtet waren. Hier hat man sich einfach gleich wohl und willkommen gefühlt, wohingegen in den Hotels natürlich alles viel anonymer und kalkulierter war.

Ein weiterer Pluspunkt für die B’n’Bs sind natürlich die Iren selbst. Stets bemüht und total freundlich haben sie sich um ihre Gäste gekümmert, standen bei Fragen mit Tipps und Tricks für die jeweilige Umgebung zur Seite und hatten stets Lust ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wenn du bedenkst, dass du in den B’n’Bs teilweise auch noch günstiger wohnst als in Hotels, fällt die Entscheidung doch eigentlich ganz leicht, oder nicht?

Für ein Doppelzimmer zahllst du meist zwischen 60 – 80 € pro Nacht, die Preise fingen jedoch teilweise auch bereits bei 40 €/Nacht an. Gebucht haben wir stets erst am Tag der Übernachtung selbst, teilweise gerade mal eine oder anderthalb Stunden vor der Ankunft und zwar über Bed and Breakfast Ireland und Booking.com*. Da die Reise in der Nebensaison (April) stattfand, stand uns stets noch eine große Auswahl zur Verfügung. Das könnte in den Sommermonaten bereits anders aussehen. Empfehlen würde ich dir, dies am ersten Tag der Reise einfach mal auszuprobieren.

Willkommen zu Hause – das Übernachten in B’n’Bs in Irland hatte stets etwas Familiäres

Blackberry Lodge in Doolin

Als Beispiel für eines der B’n’Bs, in dem wir übernachtet haben, möchte ich dir die Blackberry Lodge in Doolin* vorstellen. Dort haben wir nach unserem ersten Roadtrip-Tag und der Besichtigung von Clonmacnoise und den Cliffs of Moher übernachtet.

Die kleine Hafenstadt Doolin war ohnehin schon zuckersüß – mit ihren bunten Häusern und den vielen Pubs hat man sich gleich richtig wohl dort gefühlt. Von der Blackberry Lodge aus konnte man zu Fuß ein paar Minuten ins Zentrum spazieren und wohnte in dem noch sehr neu erbauten Haus schön ruhig „auf dem Land“.

Die Zimmer waren dabei wunderschön eingerichtet, alles in einem sehr modernen Stil gehalten. Im Frühstücksraum konnte man sich zusätzlich jederzeit Kaffee und Tee zubereiten. In dem B’n’B hat es uns tatsächlich so gut gefallen, dass wir sogar überlegten, unseren Aufenthalt dort um eine weitere Nacht zu verlängern. Aufgrund der kurzen Zeitspanne (8 Tage), die uns für Irland zur Verfügung stand, entschieden wir uns dann schweren Herzens doch dagegen.

Blackberry Lodge B’n’B, Doolin*
Übernachtung:
ca. 70,00 EUR/DZ
Frühstück: 8,00 EUR pP

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