Zuletzt aktualisiert am 01.12.2019

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Spätestens nachdem mir eine gute Freundin Fotos ihres Auslandssemesters in Irland gezeigt hatte, wusste ich, dass ich unbedingt ebenfalls einmal nach Irland muss. Um ehrlich zu sein, hatten mich ihre Erzählungen und Bilder damals total überrascht, denn Irland stand zwar schon länger einmal auf meiner Reiseliste, doch dass es dort wirklich so atemberaubend schön sein würde, hatte ich selbst damals noch nicht erwartet.

Somit machte ich mich auf den Weg auf die grüne Insel und begab mich auf einen einwöchigen Roadtrip durch den Südwesten Irlands.

Irland-Roadtrip – Ein rasanter Start auf der „falschen“ Seite

Wie ich dir in diesem ausführlichen Blogbeitrag erzählt hatte, standen mir für den Roadtrip durch Irland leider nur 8 Tage zur Verfügung. Da das Land allerdings sehr klein ist, kannst du bereits an einem Tag größere Strecken zurücklegen und viele Stopps an unterschiedlichen Ausflugszielen einlegen.

Nach der Ankunft in Dublin ging es direkt los in Richtung Athlone, wo die Klosteranlage „Clonmacnoise“ auf dem Programm stand. Also ab ins Auto und losfahren, oder? Aber Moment mal, ganz so easy ist es dann irgendwie doch nicht, denn an eines musst du dich natürlich erst einmal vorsichtig gewöhnen: den Linksverkehr.

  • Tipp: Bist du noch auf der Suche nach einem Mietwagen für deinen Irland-Roatrip? Meinen Mietwagen habe ich über diese Mietwagen-Preisvergleich* für Irland gefunden. 

Auch wenn ich selbst das Fahren auf der „falschen Seite“ noch sehr gut aus Australien kannte, solltest du natürlich trotzdem immer sehr aufmerksam sein. Insbesondere wenn es darum geht, sich am Anfang auf den ungewohnten Straßen zurecht zu finden oder wenn du „falsch herum“ in den Kreisel einfahren musst.

Der Weg zur besagten Klosterruine bot sich zum „Üben“ dabei eigentlich ganz gut an. Denn fast genau in der Landesmitte gelegen, führt die Autobahn von Dublin aus bis nach Ahtlone selbst und ab dort geht es weiter auf einer für Irland so typischen engen Landstraße. Auf diesen Straßen musst du teilweise wirklich vorsichtig sein. Warum? Das habe ich dir in diesem Blogartikel ausführlicher erzählt.

  • Lesetipp: Du planst ebenfalls einen Irland-Roadtrip? In diesem Blogartikel habe ich dir meine komplette Reiseroute zum Nachfahren inklusive Reisetipps, Übernachtungsmöglichkeiten und interaktiver Karte zusammengestellt.

Klosteruine Clonmacnoise – Einmal ins Mittelalter, bitte!

Auch wenn es sich bei der Klosteruine „Clonmacnoise“ im County Offaly um eine der besucherreichsten Sehenswürdigkeiten Irlands handelt, muss ich gestehen, dass ich die Ruine auf dem Weg zu meinem eigentlichen Ausflugsziel des Tages – die Cliffs of Moher an der Westküste des Landes – als Zwischenstopp eingebaut hatte, da sie ohnehin auf dem Weg lagen.

Jetzt kann ich dazu allerdings nur sagen: zum Glück! Denn die Überbleibsel der Klosteranlage Clonmacnoise, deren Ursprünge ins 6. Jahrhundert zurückgehen, sind wirklich sehr beeindruckend. In der Mitte des 6. Jahrhunderts von St. Ciaran gegründet, entwickelte sich das Kloster mit der Zeit zu einem Religions- und Bildungszentrum, das Gelehrte aus aller Welt anzog.

Ab dem 12. Jahrhundert n. Chr. wurde die Klosteranlage jedoch, u.a. von den Wikingern und den Normannen, immer wieder angegriffen und schlussendlich sodann von Cromwell so sehr verwüstet, dass nur noch der Verfall blieb. Die Überreste ergeben heute eine tolle Kulisse und es ist schon sehr beeindruckend durch die geschichtsträchtige Ruine zu spazieren.   

Clonmacnoise – Beeindruckende Klosterruine am Fluss Shannon

In Clonmacnoise kannst du locker anderthalb Stunden Zeit verbringen

Eintritt: 8,00 EUR
Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr

Cliffs of Moher – Nicht nur was für Harry Potter Fans

Tja, wie schaffe ich jetzt den Sprung von der Klosteruine aus dem Mittelalter in unsere Zeit, in der man Filme über Quidditch-spielende Zauberlehrlinge schaut? So fernliegend sind die beiden Themen eigentlich gar nicht, denn Irland diente aufgrund der tollen Landschaft bereits vielen Filmen als Drehort.

Bei einer Sehenswürdigkeit wie der mystisch wirkenden Klosterruine konnte ich mir nur allzu gut vorstellen, dass diese in einem Film wie „Harry Potter“ sicher eine spektakuläre Kulisse abgegeben hätte. Doch die Wahl fiel nicht etwa auf Clonmacnoise, sondern vielmehr auf das nächste Ausflugsziel, das an diesem Tag auf meinem Reiseprogramm stand – die Cliffs of Moher. Im Film „Harry Potter und der Halbblutprinz“ wurden die Klippen nämlich für die Szene verwendet, in der Harry und Dumbledore auf einen, den Klippen vorgelagerten, Felsen apparieren und sich bei der Suche nach dem Hocrux in eine Höhle begeben (die Szene könnt ihr hier noch einmal ansehen).

Die imposanten Steilklippen im Südwesten des Landes standen ganz weit oben auf meiner Irland-Bucketlist. Gerade mal zwei Stunden von Clonmacnoise entfernt gelegen, erreichten wir die kleine Hafenstadt Doolin am späten Nachmittag mit unserem Mietwagen, um dort gleich auf das Boot aufzusteigen, das uns zu den berühmten Klippen brachte. Direkt am Wasser gelegen, gibt es einige Touranbieter, die sich von den Preisen nicht wirklich unterscheiden.

Unsere einstündige Bootstour* kostete 15 €, nicht gerade viel wenn du bedenkst, was du dafür zu Gesicht bekommst: eine Kulisse, die ihresgleichen sucht! Ich kann dir nur empfehlen, dir die Klippen nicht nur von oben anzuschauen. Der Blick „von unten“ auf die 214m hohen, sich über Kilometer erstreckenden Klippen ist atemberaubend. Wahnsinn, wie steil die Felswände aus der Bootsperspektive über einem emporragen.

Imposante Steilklippen – die Cliffs of Moher vom Boot aus betrachtet

Mit zahlreichen Fotos im Gepäck ging es nach der Bootstour dann aber natürlich auch nochmal hinauf zu einem der Aussichtspunkte (Eintritt: 8,00 EUR). Nicht weniger beeindruckt von dieser Perspektive, fanden sich dann bestimmt noch einmal genauso viele Fotos auf meiner Speicherkarte ein. Kein Wunder, denn die Cliffs of Moher sind ein wirklich imposantes Ausflugsziel, das meines Erachtens auf keiner Reise durch den Südwesten Irlands fehlen sollte!

Was für eine grandiose Kulisse – die Cliffs of Moher „von oben“ betrachtet

Cliffs of Moher – Wo übernachten?

Möchtest du in der Nähe der Cliffs of Moher übernachten, beispielsweise weil du, wie ich, während deines Irland-Roadtrips von dort aus in Richtung Aran Islands aufbrechen möchtest, dann kann ich dir den kleinen Ort Doolin empfehlen, der sich nur wenige Kilometer von den Cliffs of Moher entfernt befindet.

Vom Hafen in Doolin starten beispielsweise auch die Bootstouren zu den imposanten Steilklippen.

Ich selbst habe in Doolin in dem richtig schönen Bed and Breakfast Blackberry Lodge* übernachtet, das ich auch immer wieder aufsuchen würde. Darüber hinaus stehen dir in Doolin aber auch noch viele weitere Unterkünfte zur Verfügung, von denen ich dir im folgenden einige aufgeführt habe. Vielleicht ist ja auch die passende Unterkunft für dich dabei:

Cliffs of Moher Touren ab Dublin, Cork und Galway

Bist du nicht mit dem eigenen Auto unterwegs, so ist das auch gar kein Problem, denn es werden zahlreiche Touren ab verschiedenen Ausgangsorten zu den Cliffs of Moher angeboten.

Einige von ihnen habe ich dir im folgenden aufgelistet:

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