Hooked On Books: “Noah” von Sebastian Fitzek

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Es ist mal wieder Zeit für eine neue Buchvorstellung! Als kleine Leseratte stelle ich euch in meiner Kategorie „Hooked On Books“ immer mal wieder Bücher vor, die mein Interesse geweckt, mich absolut begeistert oder nachdenklich gestimmt haben.

Ein Buch zum Nachdenken

Heute möchte ich euch dabei ein Buch vorstellen, das ich absolut verschlungen habe. Ich glaube innerhalb von drei Tagen hatte ich es durch, musste allerdings noch Wochen später darüber nachdenken. Das ist normalerweise ein Zeichen dafür, dass mich ein Buch sehr bewegt hat. Gleichzeitig muss ich mich an dieser Stelle allerdings auch einmal als großer Sebastian Fitzek Fan outen und auch wenn ich erst spät auf den Fitzek-Zug aufgesprungen bin, hatte ich nach dem ersten Buch, das ich von ihm gelesen hatte (Passagier 23) noch umso mehr ungelesene Exemplare vor mir, auf die ich mich freuen konnte. Ha! „Noah“ sticht unter den Fitzek-Büchern allerdings klar heraus. Anders geschrieben. Eine ganz neue Thematik. Kein Psychothriller, in dem einmal mehr ein unschuldiges Kind gebrochen wurde und von den Protagonisten gerettet werden muss. Dieses Mal ist es nicht ein Kind, das nach Rettung schreit, sondern gleich die gesamte Menschheit, die den Gefahren der beinahe unglaublichen Agenda einer geheimen Organisation ausgesetzt ist. Interessante Idee, ohne Frage. Einmal mehr geht Fitzek mit uns an die Grenzen unserer Vorstellungskraft. So weit, dass man das Buch wirklich kaum aus der Hand legen kann. Kein anderer versteht es so wie Fitzek, seine Cliffhanger am Kapitelende so gut zu inszenieren, dass man auch dann, wenn einem abends beinahe schon die Augen zufallen, man sich einfach nicht losreißen kann und unbedingt wissen muss, wie die Geschichte weitergeht.

Worum geht es in “Noah”?

„Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht …“

Warum mir “Noah” so gut gefallen hat

Wer mich auf Join The Sunny Side schon ein bisschen länger begleitet, weiß, dass mich die Themen Umwelt- und Klimaschutz sehr interessieren und auch ich ganz gerne mal meinen Unmut über diverse Missstände in diesen Bereichen kundtue. Vielleicht erinnert ihr euch ja noch an meine Kolumne „Do you really need a bag?“ zum Thema „amerikanischer Verschwendungswahn“ während meiner Zeit in New York. Auch in „Noah“ werden diese Themen angesprochen. Doch damit nicht genug, auch die Überbevölkerung, Hungernot und die Schere zwischen Arm und Reich werden thematisiert. Schon allein um das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen, kann ich nur jedem nahe legen das Buch einmal zu lesen, denn sobald man es zuschlägt, wird man äußerst nachdenklich zurückgelassen. Und genau das ist es, was jeder von uns einmal tun sollte. Über gewisse Probleme dieser Welt nachzudenken. Denn das ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Nur wenn uns ein Problem überhaupt bewusst ist, können wir in einem weiteren Schritt daran arbeiten es zu lösen. „Noah“ kann man daher auch als ein gesellschaftskritisches Buch bezeichnen, in dem der Leser nicht nur mit den „harten Fakten“ (z.B. „Alle sechs Sekunden stirbt in der Welt ein Kind an Hunger.“) bombardiert, sondern dieser auch zum Nachdenken angeregt wird. Darüber hinaus ist der Thriller auch noch äußerst spannend geschrieben und stellt dem Leser gleich mehrere Protagonisten zur Seite, die allesamt eine sehr gelungene Mischung ergeben und während des Lesens Argwohn, Mitgefühl, Überraschung, Amüsement und Trauer hervorrufen.

Ein kleines Manko, über das ich allerdings getrost hinwegsehen kann, ist, dass mir beim Lesen die Geschichte teilweise etwas bekannt vorkam. So dachte ich beim Thema „Gedächtnisverlust des Hauptdarstellers“ doch sehr an Jason Bourne und auch das Thema der Überbevölkerung erinnerte etwas an Dan Browns „Inferno“. Nichtsdestotrotz ist “Noah” meines Erachtens ein sehr gut geschriebenes Buch, das jedem gefallen wird, der dieses Gefühl, sich von spannenden Thrillern komplett mitreißen zu lassen, genauso liebt wie ich. In diesem Sinne: viel Spaß beim Nächte durchlesen! 😉

 

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