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Traumziel Südafrika – Schon Ewigkeiten stand das Land im Süden des afrikanischen Kontinents auf meiner Sehnsuchts-Bucket-List. Ich konnte es kaum erwarten, Land, Leute und Tierwelt endlich kennenzulernen. Drei Wochen ging es auf eigene Faust mit dem Mietwagen durch Südafrika, inklusive Krüger Nationalpark, Garden Route und Kapstadt. Du planst ebenfalls einen Roadtrip durch Südafrika? Dann lass dich von meinen Reiseerfahrungen und meinem Routenbeispiel inspirieren.

Routenbeispiel für 3 Wochen Roadtrip durch Südafrika

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    Tag 1 – Ankunft in Johannesburg, Mietwagen und Reise nach Waterval Boven

    Von Frankfurt aus startete das Afrika-Abenteuer mit dem Nachtflug nach Johannesburg. Mit nur einer Stunde Zeitverschiebung war die Ankunft am nächsten Morgen entspannt. Da ich im Flugzeug leider nie sonderlich gut schlafen kann, sollten an diesem Tag nur noch einige wenige Kilometer zurückgelegt werden. Nachdem wir kurzerhand unseren Mietwagen direkt am Flughafen abgeholt hatten, ging es gleich raus aus der Stadt und weiter in das knapp 260km entfernte Waterval Boven.

    Dort wartete auch schon die erste, ganz besondere Unterkunft auf uns: die Acra Retreat Mountain View Lodge. Gastgeber Holger begrüßte uns gleich freundlich auf Deutsch. Vor einigen Jahren hatte er das Anwesen selbst auf der Reise durch Südafrika erworben und beherbergt seitdem Reisende aus aller Welt. Einquartiert hatten wir uns hier, um nach dem Flug einfach ein wenig auszuspannen. Bei der tollen Lage in der Natur und mit einem grandiosen Ausblick auf das Tal von Waterval Boven fiel das keineswegs schwer.

    • Du benötigst auch noch einen Mietwagen für deine Südafrika-Reise? Hier* habe ich mein Mietauto vom Anbieter First Car gefunden. Die Anmietung und Abwicklung vor Ort lief super unkompliziert. Ein erheblicher Vorteil gegenüber den großen Mietwagenanbietern: an den Schaltern von First car war immer ziemlich wenig Betrieb!

    Gefahrene Strecke: 258km, 2:50h
    Unterkunft: Acra Retreat Mountain View Lodge*, Waterval Boven

    Was für eine Aussicht, oder? Hier hätte ich definitiv auch noch länger bleiben können.

    Tag 2 – Panorama Route & Blyde River Canyon

    Bevor es weiter in den Krüger Nationalpark geht, steht ein erstes Highlight auf unserer Reiseroute: der Blyde River Canyon! Die malerische Landschaft rund um den Canyon bietet auf der Panorama Route wundervolle Aussichtspunkte und sollte auf dem Weg von Johannesburg in den Krüger Nationalpark keinesfalls übersprungen werden.

    Den drittgrößten Canyon der Welt kann man entweder mit dem Auto entlang der R532 mit seinen zahlreichen Aussichtspunkten bereisen oder aber auf Wanderwegen zu Fuß erkunden. Aus Zeitgründen entschied ich mich für die erste Variante, wurde aber trotzdem keinesfalls enttäuscht. Auch wenn die Sonne nicht die ganze Zeit über schien, zeigte sich die Natur gleichwohl von ihrer schönsten Seite.

    Zwei Nächte blieben wir in der Gegend und quartierten uns im Blyde Canyon, A Forever Resort ein. Die großzügige und sehr gepflegte Anlage beherbergt zahlreiche Self-Service-Hütten mit Küchenzeile, Grillplatz und eigenem Badezimmer (ein Restaurant und ein kleiner Shop befinden sich ebenfalls auf dem Areal). Auch wenn die Hütten bereits etwas in die Jahre gekommen sind, ist die Anlage als Ausgangspunkt für die Panorama Route auf jeden Fall zu empfehlen. Auf dem Gelände befinden sich zudem gleich zwei Aussichtspunkte auf die Three Rondavels, für die man sonst als Besucher Eintritt bezahlen müsste.

    Gefahrene Strecke: 166km, 2:25h
    Unterkunft: Blyde Canyon, A Forever Resort*

    Tag 3 – Blyde River Canyon, Graskop

    Nach der Ankunft im Blyde River Canyon am Tag zuvor hatten wir lediglich einen kurzen Blick auf die Three Rondavels gewagt (für mich definitiv das Highlight der Panorama Route). Nun nahmen wir uns aber einen ganzen Tag Zeit, die zahlreichen Stopps ausgiebig zu erkunden. Immer wieder bieten sich am Wegesrand der R532 Möglichkeiten, Aussichtspunkte wahrzunehmen, z.B. auf die Bourke’s Luck Potholes, Berlin Falls oder God’s Window. Für jeden von ihnen wird eine kleine Eintrittssumme berechnet, die kaum der Rede wert ist.

    Die kleine Stadt Graskop am südlichen Ende der Panorama Route bietet sich sodann für einen Lunch- und Tank-Stop an. Nichts falsch machen kann man hier bei Harrie’s Pancakes, wo sowohl deftige als auch süße Pancakes serviert werden und für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.

    Gefahrene Strecke: 102km, ca. 5 Std. mit Zwischenstopps
    Unterkunft: Blyde Canyon, A Forever Resort*

    Am Wegesrand der R532 befinden sich zahlreiche Aussichtspunkte, wie dieser hier auf die Bourke’s Luck Potholes

    Tag 4 – Auf dem Weg in den Krüger Nationalpark

    Am vierten Tag unserer Reise machten wir uns auf den Weg in den Krüger Nationalpark. Unglaublich gespannt war ich auf die Erfahrungen, die dort auf mich warten würden und wollte endlich die Tierwelt in einem der größten Wildschutzgebieten Afrikas kennenlernen. Für den Krüger Nationalpark hatte ich insgesamt fünf Tage eingeplant. Neben der Unterkunft in einem privaten Game Reserve nahe des Orpen Gates im Park selbst, sollte es außerdem zu einer zweiten Location am südlichen Rand des Nationalparks gehen.

    Nun steht aber zunächst einmal die Fahrt zu unserer heutigen Unterkunft auf dem Programm. Knapp 180km trennten uns von der Imbali Safari Lodge im mittleren Teil des Nationalparks. Eine Strecke, die wir gut in zweieinhalb Stunden hätten hinter uns bringen können – eigentlich. Leider begehen wir den Fehler und richten uns nach den Google Maps Angaben, die uns schnurstracks zum Eingangstor eines benachbarten privaten Game Reserves bringen, welches wir leider nicht passieren durfen. Somit geht es einen Teil der Strecke wieder zurück. Zum Glück hatten wir noch genügend Zeitpuffer eingeplant, um auch mit Umweg noch rechtzeitig vor Schließung des Krüger Nationalparks um 18:30 Uhr am Park Gate anzukommen.

    • Mein Tipp für dich: verlasse dich nicht unbedingt auf die GPS-Koordinaten, sondern erkundige dich bei deiner Unterkunft, welche Strecke du am besten fahren solltest.
    • An den Park-Gates kannst du dir dann super Karten für den Park selbst kaufen, nach denen ich mich im Park dann auch ausschließlich richtete.
    • Plane immer etwas Zeitpuffer ein, denn die berechneten Zeitangaben von Google Maps stimmen nicht immer.

    Die letzten anderthalb Stunden auf dem Weg zu unserer Lodge fuhren wir dann bereits durch den Park selbst und konnten unseren Augen kaum trauen, als die ersten Elefanten, Nashörner, Giraffen und Zebras zum Greifen nah auf einmal direkt vor uns standen. In diesem Moment ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen und ich hätte die Tiere Stunden beobachten können. Doch wir wollten noch vor der Dunkelheit in der Unterkunft eintreffen, sodass wir erst einmal nur kurze Stopps zur Tierbeobachtung einlegen konnten.

    Angekommen in der Lodge hieß es dann aber erst einmal: absolut entspannen. Wunderschön mitten im Nirgendwo gelegen, bietet die Imbali Safari Lodge traumhaft schöne Hütten in unterschiedlichen Größen mit Blick in die Natur.

    Gefahrene Strecke: ca. 270km, ca. 5,5 Std. (mit Umweg)
    Unterkunft: Imbali Safari Lodge*, Mluwati

    Eine der ersten Tierbegegnungen im Krüger Nationalpark. Niedlich, oder?

    Tag 5 – Auf Safari in Südafrika

    4:45 Uhr – die Weckzeit für den fünften Tag unseres Afrika-Abenteuers, denn an diesem Tag unseres 3-Wochen-Roadtrips durch Südafrika ging es das erste Mal auf Safari! Wie aufregend! Die Imbali Safari Lodge bietet täglich zwei Game Drives an (in der Zimmerrate bereits inkludiert). Einen Morning Drive von 5:30 Uhr bis 8:30 Uhr und einen Evening Drive von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Nach einem Morning Tea und Coffee in der Lounge ging es in kleiner Runde in den Safari-Jeep und los auf ein Abenteuer, das ich sicher niemals vergessen werde.

    Das Gefühl, so früh am Morgen inmitten der Natur zu sein, die mit jedem weiteren Sonnenstrahl am Horizont langsam zum Leben erwacht – einfach unbeschreiblich!

    Und gleich auf der ersten Safari hatten wir das Glück, Büffel, Elefanten, Giraffen, Zebras, eine Hyänenmama mit ihren zwei Jungen sowie eine Pantherschildkröte und vieles mehr zu sehen.

    Der restliche Tag bestand darin, einfach ein bisschen zu entspannen, was bei der wunderschönen Lage der Lodge inmitten der Natur funktionierte wie an keinem anderen Ort. Hier konnte ich einfach mal die Seele baumeln lassen, bevor es dann am Nachmittag schon wieder auf den nächsten Game Drive ging. Auch dieses Mal hatten wir unglaublich viel Glück und konnten u.a. drei Geparden sehen. Bei nur knapp 110 Geparden im ganzen Park eine außergewöhnliche Sichtung.

    • Auch wenn die Übernachtung in einem privaten Game Reserve nicht gerade billig ist, so kann ich dir nur empfehlen, wenn möglich das Geld in die Hand zu nehmen! Ich habe die Safaris als super persönlich empfunden und möchte diese Erfahrung absolut nicht missen! Der große Vorteil an einem Private Game Reserve ist zudem, dass nur die Ranger, nicht aber Privatpersonen mit ihren Autos durch das Areal fahren dürfen.

    Unterkunft: Imbali Safari Lodge,* Mluwati

    Frühstück nach dem Morning Drive auf dem Sonnendeck der Imbali Safari Lodge – manchmal hat man sogar Glück und es schaut ein Elefant vorbei!

    An Elefanten werde ich mich wohl niemals satt sehen können

    Was für ein Glück beim Evening Drive: zwei von nur noch knapp 110 Geparden im Krüger Nationalpark

    Tag 6 – Krüger-Safari und Self-Drive durch den Krüger Nationalpark

    Obwohl dies zunächst eigentlich nicht geplant war, unternehmen wir auch an diesem Morgen einen weiteren Morning Drive mit den Rangern der Imbali Safari Lodge. Die Erlebnisse am Tag zuvor waren zu atemberaubend und einprägend gewesen, dass wir gar nicht anders konnten als noch einmal früh am Morgen in die Natur aufzubrechen. Genau die richtige Entscheidung, denn an diesem Morgen sahen wir neun (!) Löwen, die super entspannt in der Morgensonne dösten. Natürlich wird dir schon ein wenig mulmig, wenn man bedenkt, dass die Tiere mit einem kleinen Hops im wahrsten Sinne des Wortes bereits auf deinem Schoß sitzen könnten. Doch mit den erfahrenen Rangern fühlte ich mich zu keiner Zeit unsicher.

    Aber auch den Self-Drive durch den Krüger Nationalpark wollten wir uns nicht entgehen lassen und so ging es nach dem Frühstück mit unserem Mietwagen zur zweiten Location. Das ist schon wirklich etwas ganz Besonderes, wenn der einzige Stau auf den Straßen von einer Elefantenherde oder einer Giraffenfamilie verursacht wird. Unser heutiges Ziel sollte die Kruger Riverside Lodge sein, die außerhalb des Parks im angrenzenden Ort Marloth Park liegt. Wir ließen uns super viel Zeit, dort anzukommen, genossen die Landschaft um uns herum. Am liebsten wäre ich bis zur letzten Sekunde im Park geblieben, so sehr faszinierten mich die wunderschöne Natur und die zahlreichen Tiersichtungen!

    Gefahrene Strecke: 155km – ca. 6 Std. (wir haben uns viel Zeit gelassen)
    Unterkunft: Kruger Riverside Lodge*, Marloth Park

    Und dann liegen da auf einmal neun Löwen vor dir!!

    Tag 7 – Half-Day Safari im Krüger Nationalpark

    Auch heute können wir es einfach nicht lassen. Hatten wir uns eigentlich vorgenommen, am letzten Tag im Krüger Nationalpark noch einmal selbst durch den Park zu fahren, entschieden wir uns doch noch total spontan am Abend zuvor, an einem weiteren geführten Morning Drive* teilzunehmen. Dies stellte sich jedoch als gar nicht so einfach heraus. Im Dezember sind die Touren meist gut (aus)gebucht und wir hatten das große Glück, dass wir über die Managerin unserer Unterkunft noch zwei Plätze ergattern konnten.

    Überglücklich (und ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde) standen wir also auch an diesem Tag wieder um 4:00 Uhr morgens auf und begaben uns auf unsere letzte Safari des dreiwöchigen Südafrika-Roadtrips. Unser Tourguide Sven fuhr mit uns bis ca. 11.45 Uhr durch die Natur und führte uns unter anderem zu mehreren Elefantenherden, Zebras, Giraffen an einem Wasserloch, zwei Löwinnen in der Morgensonne. Mein Highlight an diesem Morgen: die Sichtung eines wunderschönen Spitzmaulnashorns.

    Ein Spitzmaulnashorn (“Black Rhino”) – einfach wunderschön, nicht wahr?

    Spitzmaulnashörner stehen auf der roten Liste der Tierarten und sind vom Aussterben bedroht. Der größte Feind? Der Mensch – denn durch Wilderei ist die Anzahl der Tiere in den letzten 60 Jahren von 100.000 auf nur noch knapp 2.000 gesunken. Auf den geführten Safaris lernen wir viel über die Tierwelt und die Natur um uns herum und ich versuche ganz wissbegierig jede Information so gut es nur geht aufzunehmen. Auch wenn mich Informationen wie diejenigen über das Spitzmaulnashorn unendlich wütend machen, bin ich sehr ergriffen von all dem, was ich in den letzten Tagen über die Tierwelt Südafrikas lernen konnte und gleichzeitig unglaublich dankbar für die wundervolle Erfahrung.

    Und als wir an diesem Tag den Park wieder verlassen, war mir bereits klar, wie sehr ich dieses wunderschöne Fleckchen dieser Erde vermissen würde.

    Beseelt von unseren letzten Tierbegegnungen, machten wir es uns den Rest des Tages in der Kruger Riverside Lodge gemütlich. Die Lodge bietet auf der oberen Etage eine schöne Veranda mit Blick über den Crocodile River in den Park. Die Zimmer sind nett eingerichtet und bieten soweit alles, was man braucht.

    Unterkunft: Kruger Riverside Lodge*, Marloth Park

    Tolles Aussichtsdeck in der Kruger Riverside Lodge

    Tag 8 – Fahrt nach Johannesburg

    Für den achten Tag unserer Reise hatten wir uns nicht viel vorgenommen, außer der Rückfahrt nach Johannesburg. Von dort würden wir früh am nächsten Morgen mit dem Flieger nach Port Elizabeth aufbrechen. Ganz gemütlich frühstückten wir ein letztes Mal in der Lodge und fuhren dann die knapp 4,5 Stunden zurück nach Johannesburg. Einen Lunch-Stop legten wir in Waterval Boven ein, da die kleine Stadt ungefähr auf der Hälfte der Strecke liegt und wir diese von der Hinfahrt schon kannten. In Johannesburg übernachteten wir an diesem Tag im Holiday Inn Airport Hotel. Nichts besonderes, aber für eine (kurze) Nacht und aufgrund der Nähe zum Flughafen vor dem Abflug absolut in Ordnung.

    Gefahrene Strecke: 447km – 4:30h
    Unterkunft: Holiday Inn Aiport Hotel*, Johannesburg

    Tag 9 – Flug nach Port Elizabeth & Ausspannen in Oyster Bay

    Obwohl wir das frühe Aufstehen ja inzwischen gewohnt waren, fiel es mir an den vorherigen Safari-Vormittagen doch um einiges leichter. Die Aussicht auf eine atemberaubende Safari auf der einen und ein frühmorgendlicher Flug auf der anderen Seite sind dann doch zwei unterschiedliche Paar Schuh. Nichtsdestotrotz ging es auch an diesem Morgen früh los zum Flughafen JNB, wo wir zunächst ohne Probleme unseren Mietwagen zurückgaben und sodann mit Mango Airlines nach Port Elizabeth aufbrachen.

    Dort angekommen schnappten wir uns kurzerhand den zweiten Mietwagen der Reise und machten uns auf den Weg zur Garden Route beziehungsweise zunächst zu unserem Zwischenziel des Tages: Jeffreys Bay. Der kleine Küstenort überraschte mich – und das nicht unbedingt positiv. Nachdem ich in den Tagen zuvor die Stille und Ruhe in der Natur absolut genossen hatte, war es mir hier einfach viel zu überfüllt. Als kleinen „Kulturschock“ könnte ich dies fast schon beschreiben, war die Strandpromenade am Dolphin Beach doch einfach komplett überlaufen. (Später habe ich mir sagen lassen, dass es in Jeffreys Bay ziemlich touristisch sein kann, man aber auch sehr schöne ruhige Ecken findet.) Gut zu Mittag gegessen haben wir hier aber gleichwohl, mit einem netten Blick auf den Strand im „Kitchen Windows“.

    Danach ging es dann weiter zu unserem heutigen Übernachtungsort Oyster Bay. Das kleine Dorf liegt knapp 40km von Jeffreys Bay entfernt und ich konnte es kaum abwarten, in unserer tollen Unterkunft anzukommen – der Oyster Bay Beach Lodge. Wunderschön direkt am Strand gelegen, hatten wir von unserem Zimmer aus direkten Meerblick und waren einfach nur froh, wieder ein bisschen abgelegener und mitten in der Natur sein zu können.

    Mit dem Haus-Hund Basil spazierten wir am Nachmittag noch gemütlich am Strand entlang. Den Abend genossen wir mit anderen Reisenden bei einem Glas Wein und super leckerem Abendessen, das uns Gastgeber Nick persönlich zubereitete. Knapp acht Monate des Jahres reist Nick übrigens auf Safari durch das Land. Die anderen vier Monate betreibt er die Beach Lodge (ziemlich beneidenswert, oder?).

    So lässt es sich leben, oder? Von unserem Zimmer in der Oyster Bay Beach Lodge haben wir direkten Meerblick

    Gefahrene Strecke: 120km – 1:35h
    Unterkunft: Oyster Bay Beach Lodge*, Oyster Bay

    Tag 10 – Tsitsikamma Nationalpark

    Mit Meeresrauschen einzuschlafen und wieder aufzuwachen – einfach wunderbar! Die Lage der Oyster Bay Beach Lodge ist wirklich super und ich wäre liebend gerne noch länger geblieben. Nichtsdestotrotz ging es an diesem Tag weiter, in den knapp 80km entfernten Tsitsikamma Nationalpark. Der Nationalpark bietet eine Vielzahl an Aktivitäten, u.a. Bungee Jumping, Cayaking* oder Quad-Touren*. Wir interessierten uns aber vor allem für die Walking/Hiking Trails. Für den Tag der Ankunft nahmen wir uns dabei erst einmal den 1km kurzen Mouth Trail vor, der über einen kurzen Walk durch den Wald zu drei Hängeseilbrücken führt. Die längste von ihnen ist über die Stelle gespannt, an welcher der Storms River ins Meer mündet.

    Unsere Unterkunft an diesem Tag: Die Tsitsikamma Backpackers in der Storms River Village. Der kleine Ort bildet einen guten Ausgangspunkt für die Aktivitäten in und um den Nationalpark und bietet neben Unterkünften auch einen Shop und einige Restaurants. Möglich ist es auch, im Nationalpark selbst zu übernachten (die Buchung läuft über SANParks). Da die wenigen Unterkünfte aber grundsätzlich schnell ausgebucht sind, solltest du dich hier am besten schon frühzeitig um Verfügbarkeiten kümmern.

    • Für die Foodies: Am ersten Abend aßen wir in der Unterkunft. Das BBQ war in Ordnung, noch einmal würde ich es aber eher nicht dazu buchen. Viel eher zu empfehlen ist das coole “Tsitrus Cafe” gleich um die Ecke.

    Gefahrene Strecke: 77km – 1:05h
    Unterkunft: Tsitsikamma Backpackers*, Stormsriver Village

    Tag 11 – Tsitsikamma Nationalpark

    Nach dem Frühstück in unserer Unterkunft geht es am Vormittag erneut in den Nationalpark. Heute steht der drei Kilometer lange (one-way) Waterfall Trail auf dem Programm. Dieser bildet die ersten drei Kilometer des Otter Trails und endet an einem hübschen Wasserfall. Obwohl die Gesamtstrecke nur 6km beträgt, dauert der Walk insgesamt knapp drei bis dreieinhalb Stunden. Denn den Großteil der Strecke kletterst du hier über große Felsbrocken an der Küste. Das macht einen riesigen Spaß, feste Schuhe und Beachtung der Ebbe- und Flutzeiten sind aber ein Muss!

    Gefahrene Strecke: ca. 30km – 15 Min. (bis zum Nationalpark-Gate und zurück)
    Unterkunft: Tsitsikamma Backpackers*, Stormsriver Village

    Tag 12 – Nature’s Valley – Robberg Nature Reserve – Knysna

    Am zwölften Tag des 3 Wochen Roadtrips durch Südafrika verlassen wir den Tsitsikamma Nationalpark mit einem kurzen Zwischenstopp an der Bloukrans Bridge. Mit 216m gehört die Brücke zu einer der höchsten Bungee-Jumping-Brücken der Welt und befindet sich knapp 23km vom Nationalpark entfernt. Wir schauen uns das Spektakel lieber aus der Ferne an und staunen nicht schlecht, wie viele Abenteurer hier – gefühlt im Minutentakt – den Sprung in die Tiefe wagen.

    Weiter geht es danach zu Nature’s Valley, einem kleinen Ferienort direkt am Meer. Besonders toll: der Salt River mündet hier in einer hübschen Lagune in den Ozean. Total entspannt wirkt dieser kleine Ort und ich kann mir gut vorstellen, wie es sich die Südafrikaner hier in den Ferien gut gehen lassen.

    Auf der Weiterfahrt entlang der Garden Route zum Robberg Nature Reserve stoppen wir an dem Weingut „Newstead Wine Estate“ und lunchen ganz vorzüglich! (Absolute Empfehlung!) Gut gestärkt geht es weiter zur Halbinsel Robberg, die hinter Plettenberg Bay liegt und jeden Naturliebhaber erfreuen wird. Auf drei Trails (die ineinander übergehen) lässt sich die ganze Halbinsel entlang der Küste umrunden. Wahnsinns-Ausblicke garantiert!

    Wir entscheiden uns für eine Kombination aus dem Trail „The Gap“ und dem „Witsand Trail“ und können unseren Augen kaum trauen, so schön ist die Natur hier. Für den längsten Trail „The Point“ hatten wir vor Einbruch der Dunkelheit leider nicht mehr genug Zeit, sonst wären wir auch super gerne um die ganze Halbinsel gewandert.

    Unsere heutige Unterkunft ist das Protea Hotel by Marriott, das sehr schön am Hafen in Knysna liegt. Abends kannst du hier ganz unbeschwert noch am Hafen entlang spazieren und in einem der zahlreichen Restaurants den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein und gutem Essen genießen.

    Gefahrene Strecke: 120km – 1:50h
    Unterkunft: Protea Hotel by Marriott Knysna Quays*, Knysna

    Im Robberg Nature Reserve lohnt sich eine Wanderung um die Halbinsel mit solch tollen Ausblicken

    Tag 13 – Knsyna & Wilderness

    Bevor es weiter nach Wilderness geht, erkunden wir Knysna und die Umgebung. Da die Südafrikaner bereits im Weihnachtsurlaub sind, ist die Stadt total überfüllt und es macht nicht wirklich viel Spaß, durch die vollen Straßen zu fahren. Wir nehmen die Brücke zur Insel Thesen Island, auf der die „Schönen und Reichen“ leben. Hübsche Villen mit direktem Boots-/Wasserzugang sind hier ganz nett anzuschauen. Im „WHE+“ trinken wir noch schnell einen Kaffee mit Blick aufs Wasser, bevor es zum nächsten Stopp, dem „The Heads Viewpoint“ geht. Von hier hat man einen netten Blick auf die Lagune, innerhalb derer sich Knysna befindet.

    Weiter geht es danach in das knapp 50km entfernte Wilderness. Der Ort mit dem schönen Namen gefällt mir auf Anhieb. Hier ist es gleich viel entspannter und nicht so überfüllt wie in Knysna. Nach einem kurzen Mittagessen im italienischen Restaurant „Pomodoro“ checken wir in unserer heutigen Unterkunft ein: Serenity at Wilderness. Und was soll ich sagen? WOW! Einfach nur wow! Von der sehr stilvollen Villa, die auf einem Berg über der Stadt gelegen ist, hat man einen unglaublichen Ausblick auf Wilderness und das Meer.

    Gefahrene Strecke: 65km – 1:15h
    Unterkunft: Serenity at Wilderness*, Wilderness

    Im “Serenity at Wilderness” lässt es sich definitv aushalten

    Tag 14 – Wilderness

    In Wilderness bleiben wir gleich zwei Nächte und starten den Tag mit einer Kanufahrt auf dem Touwsriver. Unser Ziel: ein Wasserfall in den umliegenden Bergen. Knapp eine halbe Stunde paddeln wir in unserem Kanu über den Fluss und steigen schließlich am Endpunkt mitten im Wald aus, um das letzte Stück bis zum Wasserfall (weitere knapp 45 Minuten) durch die Natur zu wandern. Am Wasserfall angekommen, setzen wir uns auf die Steine und picknicken mit Blick auf das Wasser und den umliegenden Wald.

    • Die Kanufahrt inklusive Wanderung war wirklich ein super Erlebnis. Das solltest du dir in Wilderness auf keinen Fall entgehen lassen.
    • Die Kanus kannst du die z.B. bei “Eden Adventures” ausleihen.

    Gefahrene Strecke: 15km – 20 Min.
    Unterkunft: Serenity at Wilderness*, Wilderness

    Tag 15 – Hermanus

    Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Schon zwei Wochen unseres 3-Wochen-Roadtrips durch Südafrika sind vorüber und nun soll schon die letzte Woche angebrochen sein? Die Zeit verging wie im Flug und ich versuche, jede verbleibende Südafrika-Minute zu genießen.

    Weiter geht es heute nach Hermanus. Der Ort ist insbesondere in der Whale Season ein beliebtes Reiseziel für Whale Watching Touren*. Wir sind außerhalb der Saison da und wählen den Ort als Zwischenstopp auf dem Weg nach Stellenbosch und Kapstadt. Unsere heutige Unterkunft ist das B&B 138 Marine Beachfront Guesthouse, in welchem unsere Gastgeberin uns direkt mit einer Dinner-Reservierung in der Stadt überrascht hat.

    Für alle ihre Gäste reserviert sie bereits einen Tisch in Hermanus und überlasst es dann den Gästen, ob sie diese annehmen möchten oder nicht. Wir sind dankbar und freuen uns über die coole Location, die sie für uns ausgesucht hat: The Wine Glass. Das moderne Lokal bietet eine riesige Auswahl an Weinen. Wir entscheiden uns für einen Weißwein aus der Gegend und leckere spanische Tapas – absolute Empfehlung in Hermanus!

    Gefahrene Strecke: 371km – ca. 4:00h
    Unterkunft: 138 Marine Beachfront Guesthouse*, Hermanus

    Tag 16 – Stony Point, Franschoek, Stellenbosch

    Unser heutiges Tagesziel der Südafrika-Rundreise soll die Weinregion Stellenbosch vor den Toren Kapstadts sein. Wir entscheiden uns für einen Zwischenstopp in Stony Point, wo eine Pinguinkolonie lebt (Alternative zu Boulders Beach). Auf der R44 fahren wir danach auf dem Clarence Drive weiter bis nach Gordon’s Bay. Die Straße entlang der Küste ist absolut sehenswert und bietet wunderschöne Ausblicke auf die Küstenlandschaft und die angrenzenden Berge. In der Walsaison kann man zudem an den zahlreichen Viewpoint-Buchten anhalten und nach Walen im Meer Ausschau halten.

    Ab Gordon’s Bay fahren wir durch die Berge einen kleinen Umweg, da wir unbedingt den Franschoek Pass nehmen möchten, um nach Franschoek und dann schließlich nach Stellenbosch zu gelangen. Durch die Berge und vorbei an den ersten Weingütern führt uns der Weg in den noblen Weinort Franschoek. Zum Lunch kehren wir bei „Le Petite Ferme“ ein und genießen das super leckere Essen mit Blick auf die Weinregion.

    Unsere heutige Unterkunft befindet sich in Stellenbosch. Über Weihnachten quartieren wir uns in das hübsche Devon Valley Hotel ein. Wunderschön im Devon Valley gelegen, haben wir vom Zimmer und der Terrasse einen super Blick auf das Weintal und die Berge.

    Gefahrene Strecke: 190 km – ca. 3:00h
    Unterkunft: The Devon Valley Hotel*, Stellenbosch

    Tag 17 – Weihnachten in Stellenbosch

    Es ist Weihnachten! Und wir lassen es uns im Devon Valley Hotel einfach gut gehen. Wir entscheiden uns bewusst gegen die obligatorische Weintour und verbringen den Tag stattdessen am Pool und genießen Weihnachten in der Sonne. Auch wenn die Familie natürlich fehlt, entlohnt die schöne Umgebung, der leckere Wein und das gute Essen dann doch ein wenig.

    Unterkunft: The Devon Valley Hotel*, Stellenbosch

    Mal etwas anderes: Weihnachten am Pool mit Blick in die Weinberge

    Tag 18 – Kapstadt

    Es ist soweit, der letzte Reisestopp des 3-Wochen-Roadtrips durch Südafrika ist erreicht. Wir brechen morgens schon nach Cape Town auf, beziehen unsere Unterkunft und starten mit einer Tour im Hop-On/Hop-Off-Bus* in den Tag.

    Die Sightseeing Busse sind eine gute Möglichkeit, sich einen ersten Überblick über die Stadt und die Umgebung zu verschaffen. An der V&A Waterfront steigen wir aus und schlendern durch den super coolen Crafts Market “The Watershed“. Im Anschluss schlemmen wir uns durch die verschiedenen Köstlichkeiten des angrenzenden Food Markets und erkunden danach die Gegend rund um die Wasserfront.

    Leider ist der Tafelberg an diesem Tag mit Wolken verhangen, sodass wir uns gegen eine Fahrt auf die Aussichtsplattform entscheiden. Mit dem Bus geht es zurück nach Camps Bay, wo sich unsere Unterkunft befindet. Das Primi Royal Hotel liegt ein paar Straßen vom Strand entfernt und bietet für die nächsten Tage so ziemlich alles, was wir benötigen. Der gehobene Vorort Camps Bay gefällt mir nicht ganz so gut. Gerade an der Wasserfront finde ich es viel zu überlaufen und touristisch.

    • Wenn du ein Auto hast, bietet sich der Ort allerdings schon als gute “Homebase” an. Von hier bist du schnell auf dem Tafelberg, in Hout Bay und dem Chapman’s Peak Drive. Auch in die Stadt selbst sind es mit dem Auto nur ca. 15 Minuten.
    • Sehr zu empfehlen ist in Camps Bay allerdings das Restaurant “The Hussar Grill“, wo du wirklich ganz vorzügliche Steaks essen kannst.

    Gefahrene Strecke: 41km – ca. 50 Min.
    Unterkunft: Primi Royal Hotel*, Kapstadt

    Tag 19 – Muizenberg, Boulders Beach, Chapman’s Peak Drive, Tafelberg

    Heute geht es wieder raus aus der Stadt, denn wir möchten die Kap-Halbinsel erkunden. Die Halbinsel bietet viele tolle Aktivitäten, Highlights und Aussichtspunkte, sodass man hier auch gut mehrere Tage verbringen kann.

    Auf dem Weg nach Boulders Beach halten wir zunächst für einen kleinen Strandspaziergang in Muizenberg. Der Surferort ist nicht nur für seine Wellen, sondern auch die bunten Strandhäuschen bekannt. Die farbenfrohen Hütten (z.B. am St. James Beach) dienen als Umkleidekabinen und sind einfach nett anzuschauen. Im coolen Café „Hang Ten“ stärken wir uns mit einem Cappuccino, bevor es weiter zum Boulders Beach geht.

    Der Strand ist für die große Kolonie südafrikanischer Pinguine bekannt, die hier lebt. Schon ein wirklich besonderes Bild, was sich dir hier bietet: unzählige Pinguine sonnen sich auf dem weißen Sand in hübscher Strandkulisse. Boulders Beach ist an diesem Tag total überlaufen und es macht wenig Spaß, sich zwischen den vielen Touristen den Blick auf die Pinguine regelrecht zu erkämpfen.

    • Mein Tipp: unbedingt früh zur Kap-Halbinsel aufbrechen, um den Touristenmassen zu entgehen!

    Beim nächsten Mal würde ich für die Begegnung mit den Pinguinen wohl eher diese Kayaktour* wählen. Begleitet von einem Guide hat man hier die Möglichkeit, die Pinguine (und wahrscheinlich auch die Menschenmassen aus sicherem Abstand) vom Wasser aus zu beobachten und erfährt zusätzlich noch Informationen zu der Kolonie und ihrem Lebensraum.

    Tolle Kulisse am Boulders Beach – Leider sind die süßen Pinguine auch ein richtiger Touri-Magnet

    Da wir schon am Boulders Beach und dem stockenden Verkehr dorthin bemerkten, dass wir mit den Touristenmassen an diesem Tag wenig Spaß haben würden, entscheiden wir uns spontan, am nächsten Tag für den Kap-Nationalpark wiederzukommen. Somit geht es kurzerhand über Noordhoek und den Chapman’s Peak Drive zurück nach Kapstadt. Den Strand von Noordhoek solltest du dir übrigens unbedingt anschauen – was für ein wunderschöner, breiter Sandstrand, an dem du stundenlang einfach nur entlang spazieren kannst!

    Das nächste Highlight auf dem Weg zurück nach Kapstadt: der Chapman’s Peak Drive, der gleich hinter Noordhoek Beach beginnt. Die weltberühmte Küstenstraße beeindruckt mit sagenhaften Ausblicken auf die Steilküste der Kap-Halbinsel und gehört definitv zu deren Highlights!

    • Da die enge Straße entlang der Küste aufgrund von schlechten Wetterbedingungen nicht immer befahrbar ist, solltest du vor deiner Reise hier überprüfen, ob der Drive überhaupt geöffnet ist.

    Der Chapman’s Peak Drive – eine Panoramastraße die ihresgleichen sucht

    Zurück in Kapstadt wartet ein weiteres Highlight auf uns! Bei bestem Wetter möchten wir heute noch auf die Aussichtsplattform des Tafelbergs fahren. Wir haben Glück und müssen nicht allzu lange warten, bis wir mit der Gondel, die uns hinauf auf das Wahrzeichen Kapstadt fahren wird, betreten können. Wahnsinn! Schon von der Gondel aus, die steil in schwindelerregende Höhe Richtung Aussichtsplattform fährt, hat man unglaubliche Ausblicke auf die Stadt, das Meer, Lion’s Head und Signal Hill. Oben angekommen kann ich meinen Augen kaum trauen: Was für ein wunderbarer Anblick auf diese tolle Stadt zu meinen Füßen! Ein weiteres Highlight: wir beobachten, wie die Sonne ganz langsam über dem Meer untergeht und Kapstadt in ein wunderschönes abendliches Dämmerungslicht taucht.

    • Die Aussichtsplattform des Tafelbergs kannst du auch zu Fuß erreichen. Der kürzeste Aufstieg dauert etwa zwei Stunden und sollte nicht unterschätzt werden. Hier findest du viele nützliche Infos, wenn du dich für eine Wanderung auf den Tafelberg entscheidest.

    Unglaublicher Sonnenuntergang über dem Meer von der Aussichtsplattform des Tafelbergs

    Gefahrene Strecke: 108km – ca. 3h (Aufenthalt an den Stopps nicht eingerechnet)
    Unterkunft: Primi Royal Hotel*, Kapstadt

    Tag 20 – Kap-Halbinsel und Hubschrauberflug

    Um 7:30 Uhr brechen wir im zweiten Anlauf von Camps Bay Richtung Kap-Halbinsel auf. Weil es so toll war, fahren wir erneut über den Chapman’s Peak Drive Richtung Kap-Halbinsel Nationalpark und freuen uns, dass wir uns mit dem Auto an der Ticketstation nicht anstellen müssen – der Plan, vor den Touristenmassen einzutreffen, hat also mit dem frühen Aufstehen gut funktioniert.

    Zunächst fahren wir bis zum Cape Point, dem südlichsten Punkt der Halbinsel. Vom erhöhten Leuchtturm inklusive kleiner Aussichtsplattform hat man einen tollen Blick auf die Küste auf der einen und das unendlich wirkende Meer auf der anderen Seite. Man könnte fast meinen, an diesem Ort sei tatsächlich das „Ende“ Afrikas erreicht. Der südlichste Punkt befindet sich allerdings knapp 300km östlich des Cape Points am Kap Aguhals.

    Im Anschluss erkunden wir den Nationalpark und natürlich darf das obligatorische Foto am Kap der guten Hoffnung auch nicht fehlen. Wir lassen uns den gesamten Vormittag Zeit, den schönen Nationalpark zu erkunden, stoppen immer wieder an den ausgewiesenen Stellen und genießen die tollen Aussichten auf das Meer und die Küste.

    Gegen Mittag brechen wir wieder Richtung Kapstadt auf und staunen nicht schlecht über die kilometerlange Autoschlange am Eingang des Nationalparks. Die Wartezeit muss bei über einer Stunde oder sogar noch mehr Zeit liegen, so langsam geht es hier voran.

    Zurück in Cape Town wartet noch ein absolutes Highlight am Ende unserer Reise auf uns: Ein Helikopterflug* über die Stadt! Unglaublich, wie klein Kapstadt, die Häuser und Berge auf einmal von oben aussehen. Knapp zwanzig Minuten fliegen wir in großer Runde einmal um die Stadt, vorbei am Chapman’s Peak Drive und Noordhoek Beach sowie Muizenberg und einmal um den Tafelberg herum. Ein Wahnsinns-Erlebnis, das ich dir nur ans Herz legen kann. Mir wird es sicher noch sehr lange im Gedächtnis bleiben.

    Nach diesem Highlight lunchen wir an der nahe gelegenen Wasserfront, bevor es an unserem letzten ganzen Tag in Kapstadt noch einmal nach Bo-Kaap geht. Dieser Stadtteil Kapstadts ist für seine vielen bunten Häuser bekannt. Das Viertel ist geschichtsträchtig: im 17. und 18. Jahrhundert ließen sich hier freigelassene Sklaven aus den kap-holländischen Kolonien nieder. Im Bo-Kaap-Museum kannst du mehr über die Gegend erfahren.

    Gefahrene Strecke: 140km – ca. 3h (Aufenthalt an den Stopps nicht eingerechnet)
    Unterkunft: Primi Royal Hotel*, Kapstadt

    Seht ihr die bunten Häuser am Strand von Muizenberg, von denen ich euch weiter oben erzählt habe? Aus der Luft sehen sie auf einmal wie Spielzeughäuser aus.

    Tag 21 – Signal Hill und Heimreise

    Der letzte Tag unseres 3-Wochen-Roadtrips durch Südafrika ist angebrochen. Kaum glauben kann ich, wie schnell die Zeit in diesem tollen Land verflogen ist und welche zahlreichen atemberaubende Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen ich mit nach Hause nehmen werde.

    Da der Heimflug nach Frankfurt erst am Abend startet, unternehmen wir noch einen letzten Ausflug auf den Signal Hill. Von hier aus kann man nicht nur wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten, sondern tagsüber auch hervorragend Paragliden*. Wir setzen uns zu den anderen Schaulustigen und beobachten, wie zahlreiche Abenteuerlustige (jeweils in Begleitung eines Guides) über den Signal Hill in die Lüfte abheben. Was für eine wunderschöne Aussicht sich diesen über der Stadt mit Blick auf das Meer, Lions Head und Tafelberg bieten muss.

    Ganz wehmütig genieße ich den Anblick des Meeres und die letzten Sonnenstrahlen auf der Haut, bevor es schon wenig später schweren Herzens zum Flughafen und schließlich mit dem Nachtflug Richtung Heimat geht.

    Gefahrene Strecke: 30km – ca. 40 Min. (Aufenthalt am Stopp nicht eingerechnet)

    Bye, bye Südafrika – wir werden uns ganz sicher irgendwann bald wiedersehen!

    6 Comments
    1. Hört sich nach einer wirklich traumhaften Reise an 🙂
      Bei mir steht Südafrika auch ganz oben auf der Reisewunschliste und ist für 2020 angepeilt, deine Route würde ich auf jeden Fall auch direkt so nachreisen (wobei wir wohl eine Gruppenreise mit Tourguide suchen werden), jetzt bin ich mir auch sicher, dass ich für Südafrika besser drei Wochen, statt nur zwei planen sollte.
      Liebe Grüße

      1. Liebe Melli,

        danke für deinen Kommentar!

        Es war sooo toll 🙂 😍 Am besten, du planst direkt fünf Wochen ein 😅 Denn es gibt soo viel zu sehen! Aber ja, du hast schon recht, in drei Wochen ist es deutlich entspannter als in zwei und ich war froh, dass wir an manchen Orten auch gleich ein wenig länger bleiben konnten.

        Liebe Grüße
        Sonja

    2. Liebe Sonja,

      mit großer Begeisterung habe ich deinen Bericht gelesen – denn auch für mich geht es in wenigen Wochen nach Südafrika.
      Viele deiner Tipps werde ich berücksichtigen und das ein oder andere Restaurant habe ich mir gemerkt 🙂
      Vielen herzlichen Dank!

      Liebe Grüße
      Kathrin

      1. Liebe Kathrin,

        vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Das freut mich total, wenn ich ein bisschen inspirieren konnte 🙂 Ich wünsche dir gaaanz viel Spaß in diesem wunderschönen Land!

        Viele liebe Grüße
        Sonja

    3. Wow, dein Block über Südafrika ist einfach Klasse.

      Für mich gehts im Februar für 3 Wochen nach Südafrika.
      Geplant ist ebenfalls Johannesburg – Kapstadt. Kannst du mir sagen, welches Budget ich einplanen muss ?
      1-2 Highlight Unterkünfte dürfen drin sein. Der Rest sollte eher bei 20€-30€ pro Nacht/ pro Person liegen.

      Liebe Grüße und danke für so viel Inspiration !

      Anika

      1. Liebe Anika,

        ganz lieben Dank für deine freundliche Nachricht! Freut mich, dass ich ein bisschen zur Reise inspirieren kann 🙂 Also eine ganz genaue Preisanzahl kann ich dir natürlich nicht geben, da die Hotelpreise natürlich auch Schwankungen unterliegen. Im Schnitt (2-3 teure Unterkünfte bereits einberechnet, die etwas teurer als der Durschnitt waren) haben meine angegebenen Hotels aber ca. 80 EUR pro Person (DZ) gekostet, wobei das sicher auch günstiger in anderen Unterkünften gegangen wäre. Auf drei Wochen gerechnet, wären das bei mir also 1200 EUR allein für die Unterkünfte gewesen.

        Ich hoffe, das hilft dir schon mal etwas weiter! Ich wünsche dir eine ganze tolle Zeit in Südafrika!

        Liebe Grüße
        Sonja

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