Zuletzt aktualisiert am 21.11.2019

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Das grandiose an einem Roadtrip durch den Westen der USA ist, dass du jeden Tag die Möglichkeit hast, ein weiteres Reisehighlight zu entdecken. Nachdem ich an den Tagen zuvor bereits wunderschöne Reiseziele wie den Grand Canyon oder den Joshua Tree Nationalpark besucht hatte, stand nun ein Reiseziel auf der Roadtrip-Route, das eigentlich kaum mehr unter die Kategorie „USA-Westküste“ passt. Das Monument Valley in Arizona und Utah befindet sich nämlich bereits über 1000 km weit von der Küste entfernt im Landesinneren.

Monument Valley Standort

Das Monument Valley ist dir vielleicht aus Filmen wie zum Beispiel „Zurück in die Zukunft III“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“ bekannt. Das innerhalb der Navajo-Tribal-Parks im Grenzgebiet der beiden Bundesstaaten Arizona und Utah gelegene Tal ist für seine roten Tafelberge bekannt, die in interessanten Formationen aus dem Boden hervorragen und ein grandioses Panorama abgeben – für mich auf jeden Fall ein absolutes Highlight des Roadtrips!

Ankunft im Monument Valley

Bereits die Anfahrt zum Monument Valley ist ein Erlebnis, denn mehrere Kilometer vor Erreichen offenbart sich dir dessen wahre Schönheit schon längst aus der Ferne (also: Kamera bereithalten!).

Bei der Ankunft am Parkeingang ist zunächst die Park Fee in Höhe von 20 USD je Fahrzeug (bis zu 4 Personen) zu begleichen, um bis zum Tal vordringen zu können. Da das Monument Valley vom indianischen Volk Navajo selbst und nicht staatlich verwaltet wird, ist die Park Fee nicht in den herkömmlichen National Park Pässen enthalten.

Infomaterial erhälst du im Visitor Center am Parkeingang, wie zum Beispiel eine Park Map mit der Route derjenigen Fahrtstrecke, die du mit dem eigenen Auto abfahren kannst. Da es im Monument Valley keine festen Straßen gibt, sondern nur die 27 km lange dirt road, solltest du dich vor der Ankunft unbedingt über die aktuelle Wetterlage informieren.

In der Wüste kann es nämlich schon mal vorkommen, dass starke und recht plötzliche Regenfälle die unbefestigten Straßen überfluten und es unmöglich machen, mit dem normalen Rental Car ohne Allradantrieb voranzukommen. Bevor du also erst einmal eine Weile im Monument Valley feststeckst, am besten vor der Einfahrt noch einmal ein bisschen abwarten, bis sich die Konditionen wieder gebessert haben.

Aktivitäten im Monument Valley

Neben der Tour mit dem eigenen Auto, kannst du den Park auch mit geführten Jeep-Touren durchqueren. Ich selbst bevorzuge die Erkundung von Nationalparks auf eigene Faust, daher kann ich leider keinen Bericht zu den geführten Touren abgeben, kann aber zumindest aus eigener Erfahrung sagen, dass das Monument Valley sehr gut mit dem eigenen Auto erkundet werden kann. Denn auf der Park Map, die du bei der Einfahrt erhälst, sind bereits alle wichtigen Tafelberge mitsamt Namen und einigen Informationen eingezeichnet und es gibt viele Möglichkeiten auf der Route auszusteigen und sich die einzelnen Berge etwas genauer anzuschauen.

Überaus spannend wäre es aber sicher gewesen, auf einer geführten Tour von einem Navajo Tourguide mehr über das Navajovolk zu erfahren. Interessant ist es bestimmt auch, den Park auf dem Pferderücken (ca.65 USD für eine Stunde) oder zu Fuß auf einer Wanderexkursion zu durchforsten.

Es gibt wirklich viele tolle Touren und Highlights, wie du das Monument Valley entdecken kannst. Einige habe ich dir im folgenden einmal zusammengetragen:

Übernachtungsmöglichkeiten

Möchtest du das Monument Valley besuchen, hast du die Möglichkeit im Park selbst zu übernachten oder in unmittelbarer Nähe in einer der umliegenden Ortschaften (z.B. Mexican Hat: 33km entfernt, Kayenta: 36km entfernt).

Im Park selbst gibt es nur ein Hotel namens „The View“, bei dem jedes der Zimmer in Richtung der Tafelberge ausgerichtet ist und du von dort bestimmt einen tollen Ausblick (insbesondere bei Sonnenauf- und untergang) haben musst. Da es allerdings nur dieses eine Hotel dort gibt, solltest du den Aufenthalt am besten schon einige Zeit im Voraus planen.

Zudem besteht ebenfalls die Möglichkeit im Park zu campen, wobei sowohl das Wildcampen als auch die Übernachtung im Camper erlaubt ist. Mehr Infos dazu findet ihr hier und hier.

Ebenfalls im Park selbst befinden sich die Zelt-Lodges „Arizona Luxury Expeditions – Monument Valley„*. Hier schläfst du mitten in der Natur mit Blick auf die Berge des Monument Valley – das muss ein tolles Erlebnis sein.

Weitere Unterkünfte in der Nähe:

Monument Valley – Unendliche Weiten

Bereits die Anfahrt hat mich begeistert und auch wir kamen währenddessen nicht umhin, mehrmals rechts ran zu fahren, um das wohl bekannteste aller Monument Valley Motive – eine kilometerlange Straße in the middle of nowhere mit den roten Felsen im Hintergrund – einzufangen (s.o.). Fährt man dann erst einmal durch das Tal wird man überwältigt von der wunderschönen Landschaft und fühlt sich beinahe wie auf einem anderen, sehr roten Planeten. Aber seht am besten selbst, was ich damit meine:

4 Comments
  1. Liebe Sonja,
    das Monument Valley möchte ich auch unbedingt mal mit eigenen Augen sehen. Ich hab zwar schon zwei Mal einen Roadtrip entlang der Westküste gemacht, aber irgendwie haben wir es beide Mal nicht dorthin geschafft. Deine Bilder sehen wirklich toll aus!
    Liebste Grüße
    Sophia
    http://miss-phiaselle.com/

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