Eingecheckt: Coastline House, Dingle

Warum ich die Übernachtung in Bed and Breakfasts während der Irland Reise nur jedem von euch wärmstens empfehlen kann, habe ich euch ja bereits letzte Woche ausführlich erklärt. Tatsächlich haben wir bis auf zwei Nächte während des Irland Roadtrips immer in B’n’Bs übernachtet. Natürlich gab es auch hier Unterschiede zwischen den einzelnen Unterkünften, auffällig war jedoch, dass mir kein einziges in schlechter Erinnerung geblieben ist. Vorstellen möchte ich euch heute jedoch gerne ein B’n’B, dass unter den insgesamt acht Unterkünften noch einmal positiv herausgestochen ist: das “Coastline House” in dem bezaubernden, kleinen Örtchen Dingle auf der Dingle Peninsula.

Coastline House – Ein B’n’B mit Charme

Das von Vivienne O’ Shea betriebene Bed and Breakfast befindet sich, wie der Name schon verrät, gleich an der Küste der Dingle Peninsula und ich muss gestehen, dass allein die Lage am Wasser schon ein großer Pluspunkt für meine Auswahl des Coastline B’n’Bs war. Zusätzlich ist das Haus, das eigens für den Betrieb eines Bed and Breakfasts im Jahr 2000 erbaut wurde, noch recht neu. Der Charme fehlt der Unterkunft aufgrunddessen aber überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: die überaus liebevolle, bis ins kleinste Detail durchdachte Einrichtung, verleiht dem gesamten Haus einen ganz eigenen Flair und zumindest ich habe mich bei Betreten des Zimmers gleich sehr wohl gefühlt. 

Was mir am Coastline House gefallen hat

  • Die Lage: Morgens direkt am Meer aufzuwachen, das vermittelt nicht nur gute Laune, sondern auch eine große Portion Urlaubsfeeling. Doch nicht nur die wenigen Meter zum Wasser haben mich überzeugt. Auch bis ins Stadtzentrum sind es nur fünf bis zehn Gehminuten, sodass man das Auto abends einfach stehen lassen und zu Fuß zum Restaurant (sehr empfehlenswert: Lord Baker’s Restaurant) gehen kann. Zudem entpuppte sich das B’n’B als besonders guter Ausgangspunkt für den Slea Head Drive, da die Unterkunft bereits in Richtung des Rundweges gelegen ist.
  • Die Einrichtung: Bereits bei Betreten des Hauses fühlte ich mich ein bisschen als wäre ich Gast bei meiner Großmutter. Keineswegs soll das bedeuten, dass die Einrichtung altmodisch ist, vielmehr ist sie sehr liebevoll ausgewählt. Mal eine Blume hier, ein Platzdeckchen da. “Gemütlich” ist wohl das am besten passende Wort zur Beschreibung des Interieurs. So standen beispielsweise im Wohnzimmer zwei Sessel mit Aussicht aufs Wasser, davor ein kleines Regal mit einer Auswahl an Büchern. Sehr süß gemacht.
  • Das Frühstück: In B’n’Bs wird morgens meist ein Full Irish Breakfast angeboten, bestehend aus Spiegelei, Speck, Würstchen, Black and White Pudding sowie Baked Beans und Toast. Zu einer richtigen “Irish Experience” während des Urlaubs gehört das auf jeden Fall dazu. Doch für jeden Morgen ist das Frühstück (zumindest für mich) einfach viel zu deftig, sodass ich mich umso mehr freute, im Coastline House eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten zu haben. So gab es zusätzlich zum Buffet (Brot, Corissants, Wurst und Käse, Marmelade, Obst)  eine extra angefertigte Menükarte mit insgesamt fünf Vorschlägen, darunter beispielsweise Rührei mit Lachs.
  • Preis-Leistung: Für ein Doppelzimmer zahlt man je nach Saison 70 – 90 €. Mit diesen Preisen liegt das Coastline House sicherlich nicht im Segment der günstigsten B’n’Bs Irlands, der Preis ist jedoch auch absolut gerechtfertigt. Allein für die grandiose Lage und das tolle Frühstück ist man doch gerne bereit, mehr zu zahlen.

Was mir am Coastline House nicht gefallen hat

Die schönsten Unterkünfte sind doch diejenigen, an denen man nichts zu bemängeln hat. Das Coastline House würde ich auf der Stelle noch einmal beziehen und kann es daher auch nur gerne weiterempfehlen.

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