- Transparenz: Meine Reise nach Aruba wurde im Rahmen einer Pressereise von der Aruba Tourism Authority unterstützt. Meine Meinung und Erfahrungen im folgenden Artikel wurden dadurch nicht beeinflusst. Einige Links, die auf ein bestimmtes Produkt weiterleiten, sind sogenannte Affiliate Links. Kaufst du eines der empfohlenen Produkte über diesen Link, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich fallen natürlich keine zusätzlichen Kosten an.
Du planst einen Aruba Urlaub und fragst dich, was du vor deiner Reise auf die One Happy Island wissen solltest? Dann geht es dir wahrscheinlich ähnlich wie mir vor meiner ersten Reise:
Brauche ich für Aruba ein Visum? Was ist die ED Card? Wann ist die beste Reisezeit für Aruba, wie teuer ist die Insel, lohnt sich ein Mietwagen und kann man dort eigentlich das Wasser aus dem Hahn trinken?
In diesem Artikel findest du meine Aruba Reisetipps aus eigener Erfahrung kombiniert mit aktuellen Informationen zu Einreise, ED Card, Wetter, bester Reisezeit, Kosten, Währung, Mietwagen, Internet, eSIM und Unterkünften.
Wenn du dagegen vor allem wissen möchtest, welche Strände, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele sich auf Aruba lohnen, habe ich dafür inzwischen einen separaten ausführlichen Guide erstellt.
Aruba Reisetipps auf einen Blick
Wenn du gerade mitten in der Reiseplanung steckst, findest du hier zunächst die wichtigsten Informationen kompakt zusammengefasst. Weiter unten gehe ich auf alle Punkte ausführlicher ein
| Thema | Das solltest du für deinen Aruba Urlaub wissen |
|---|---|
| Einreise | Reisepass erforderlich; Personalausweis reicht nicht. Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt aktuell kein Visum. |
| ED Card | Für alle Reisenden verpflichtend, auch für Kinder und Babys. Sie kann innerhalb der sieben Tage vor der Einreise ausgefüllt werden. |
| Sustainability Fee | Aktuell 20 US-Dollar pro Person. Die Zahlung erfolgt im ED-Card-Prozess; Kinder unter acht Jahren und bestimmte weitere Personengruppen sind ausgenommen. |
| Beste Reisezeit | Aruba ist ganzjährig bereisbar. Dezember bis April ist besonders trocken, gleichzeitig aber Hauptsaison. |
| Währung | Aruba-Florin (AWG); US-Dollar werden sehr weit verbreitet akzeptiert. |
| Kreditkarte | Kartenzahlung ist weit verbreitet, etwas Bargeld finde ich trotzdem praktisch. |
| Mietwagen | Für die individuelle Inselerkundung aus meiner Sicht sehr empfehlenswert. |
| Internet | WLAN ist weit verbreitet. Für unterwegs bieten sich lokale SIM-Karten oder eine eSIM an; EU-Roaming gilt nicht automatisch. |
| Strom | 127 Volt / 60 Hz; überwiegend Steckdosen Typ A und B. Reiseadapter mitnehmen. |
| Leitungswasser | Kann auf Aruba bedenkenlos getrunken werden. |
| Zeitverschiebung | Im deutschen Sommer sechs Stunden, im deutschen Winter fünf Stunden hinter Deutschland. |
Wo liegt Aruba?
Die kleine Insel Aruba liegt in der südlichen Karibik vor den Toren Venezuelas. Von der lateinamerikanischen Küste trennen Aruba gerade einmal knapp 25km. Arubas Nachbarinseln sind Bonaire und Curaçao. Gemeinsam bilden diese drei Inseln die ABC-Inseln.

Aruba Einreise: Brauche ich einen Reisepass oder ein Visum?
Obwohl Aruba zum Königreich der Niederlande gehört, gelten für die Insel nicht dieselben Einreisebestimmungen wie für die europäischen Niederlande.
Ein deutscher Personalausweis reicht deshalb nicht aus. Du benötigst einen gültigen Reisepass. Nach den offiziellen Aruba-Einreisebestimmungen darf der Reisepass nicht älter als zehn Jahre sein und muss mindestens für die gesamte Dauer des Aufenthalts gültig sein.
Das Auswärtige Amt weist zusätzlich darauf hin, dass Grenzbeamte grundsätzlich verlangen können, dass das Reisedokument noch sechs Monate über die geplante Ausreise hinaus gültig ist. Ich würde deshalb nicht mit einem Pass nach Aruba fliegen, der kurz nach deiner Reise abläuft.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen normalen touristischen Aruba-Aufenthalt derzeit kein Visum. Für Staatsangehörige eines Schengen-Staates wie Deutschland ist ein visumfreier Aufenthalt auf Aruba aktuell bis zu 180 Tage innerhalb eines Zeitraums von 365 Tagen möglich.
Bei der Einreise können außerdem ein Rück- oder Weiterflugticket, Angaben zu deiner Unterkunft und gegebenenfalls ein Nachweis ausreichender finanzieller Mittel verlangt werden.
Da Einreisebestimmungen jederzeit geändert werden können, würde ich sie kurz vor Abflug trotzdem noch einmal beim Auswärtigen Amt beziehungsweise auf der offiziellen Aruba-Seite kontrollieren.
Was ist die Aruba ED Card?
Neben deinem Reisepass benötigst du für die Einreise die Aruba ED Card, ausgeschrieben Embarkation and Disembarkation Card.
Die digitale Einreisekarte ist verpflichtend und muss für jeden Reisenden einzeln ausgefüllt werden. Das gilt auch für Kinder und Babys.
Die ED Card kannst du innerhalb der sieben Tage vor deiner Reise nach Aruba online ausfüllen. Dabei werden unter anderem persönliche Daten, Reisepassinformationen und Angaben zu deiner Reise abgefragt.
Anschließend kannst du online überprüfen, ob dein Antrag genehmigt wurde. Ich würde die ED Card nicht erst am Flughafen erledigen, sondern ein paar Tage vor dem Abflug in Ruhe ausfüllen und die Bestätigung anschließend auf dem Smartphone speichern.
Aruba empfiehlt zusätzlich, Antrag und Bestätigung auszudrucken.
- Wichtig finde ich außerdem: Nutze wirklich die offizielle ED-Card-Seite. Im Internet gibt es verschiedene Drittanbieter, die gegen zusätzliche Gebühren beim Ausfüllen helfen. Nötig ist das nicht – das offizielle Formular kannst du selbst ausfüllen.
Was kostet die ED Card für Aruba?
Die ED Card selbst hat keine eigene Bearbeitungsgebühr, im Rahmen des Antrags wird allerdings die sogenannte Sustainability Fee erhoben. Diese beträgt aktuell 20 US-Dollar pro Person und wurde 2024 eingeführt, um unter anderem die Wasser- und Abwasserinfrastruktur der Insel zu finanzieren.
Die Zahlung ist inzwischen direkt in den ED-Card-Prozess integriert und muss abgeschlossen werden, bevor die ED Card genehmigt werden kann.
Kinder unter acht Jahren und bestimmte weitere Personengruppen sind von der Gebühr ausgenommen. Für wiederkehrende Besucher gibt es ebenfalls Sonderregelungen, weshalb ich bei mehreren Aruba-Reisen innerhalb kurzer Zeit noch einmal die aktuellen Bedingungen prüfen würde.
Wann ist die beste Reisezeit für Aruba?
Aruba ist grundsätzlich ganzjährig bereisbar, sodass die beste Reisezeit für Aruba vor allem davon abhängt, ob dir möglichst trockenes Wetter, niedrigere Preise oder weniger Betrieb wichtiger sind.
Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über ungefähr im hohen Zwanzigerbereich, gleichzeitig sorgen die Passatwinde dafür, dass sich die Hitze oft angenehmer anfühlt. Genau diese Winde sollte man allerdings nicht unterschätzen – dazu später beim Thema Sonnenschutz noch mehr.
Aruba von Dezember bis April
Die Monate Dezember bis April gelten als besonders trockene Reisezeit und fallen gleichzeitig in die Hauptsaison. Gerade viele Nordamerikaner entfliehen in diesen Monaten ihrem Winter und reisen in die Karibik.
Wenn du in dieser Zeit nach Aruba möchtest, würde ich Unterkünfte und Mietwagen deshalb eher früh buchen. Ein Blick in die amerikanischen Ferien- und Feiertagskalender kann ebenfalls nicht schaden (Aruba ist von zahlreichen US-Städten vergleichsweise schnell erreichbar und entsprechend beliebt).
Aruba von Mai bis August
Mai bis August finde ich als Alternative sehr interessant. Das Wetter bleibt warm und meist trocken, während die Nachfrage gegenüber der klassischen Wintersaison teilweise etwas niedriger ausfällt.
Wenn du bei deinen Reisedaten flexibel bist, würde ich deshalb nicht automatisch nur Dezember bis April betrachten, sondern Preise für mehrere Zeiträume vergleichen.
Aruba von September bis November
Von September bis November wird es besonders warm und die Wahrscheinlichkeit kurzer Regenschauer nimmt zu.
Die regenreichere Phase liegt ungefähr zwischen Oktober und Januar, wobei „Regenzeit“ auf Aruba etwas anderes bedeutet als in vielen tropischen Reisezielen. Mehrere Tage Dauerregen sind aufgrund des trockenen Klimas wesentlich weniger typisch als kurze Schauer.
Auf Aruba scheint fast das ganze Jahr über die Sonne
Wie ist das Wetter auf Aruba?
Aruba besitzt ein warmes und vergleichsweise trockenes Klima. Die Durchschnittstemperatur liegt ungefähr bei 27 Grad und die jährliche Niederschlagsmenge lediglich bei rund 400 Millimetern.
Gerade im Vergleich zu vielen anderen Karibikinseln ist das ausgesprochen wenig. Hinzu kommen die fast ständig wehenden Passatwinde, die ich während meiner Reise als ziemlich angenehm empfunden habe.
Natürlich kann es auch auf Aruba regnen oder bewölkt sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein kompletter Karibikurlaub ins Wasser fällt, ist aufgrund des Klimas aber vergleichsweise gering.

Gibt es auf Aruba eine Hurrikan-Saison?
Ja, allerdings mit einer wichtigen Besonderheit. Die atlantische Hurrikan-Saison dauert offiziell von Juni bis Ende November.
Aruba liegt jedoch außerhalb des eigentlichen Hurrikan-Gürtels und wird deshalb wesentlich seltener direkt von Hurrikans getroffen als viele weiter nördlich gelegene Karibikinseln.
Das bedeutet trotzdem nicht, dass tropische Stürme für Aruba völlig irrelevant wären. Eine Aruba-Reise würde ich deshalb nicht allein wegen der Hurrikan-Saison ausschließen. Wenn du zwischen Juni und November reist, würde ich vor und während der Reise aber (wie eigentlich überall in der Karibik) die Wetterentwicklung im Blick behalten.
Ist Aruba teuer?
Aruba gehört nicht unbedingt zu den günstigsten Karibikinseln.
Gerade Flüge, Unterkünfte und Restaurants in den touristischen Gegenden können das Reisebudget ziemlich schnell nach oben treiben.
Besonders rund um Palm Beach findest du viele große internationale Hotelketten und Resorts, und entsprechend sind dort auch die Preise teilweise auf ein nordamerikanisches Urlaubspublikum ausgelegt.
Trotzdem muss ein Aruba Urlaub nicht zwangsläufig unbezahlbar sein. Apartments und Villen mit eigener Küche können deutlich günstiger sein als große Strandresorts. Wenn du zwischendurch selbst kochst und nicht ausschließlich in den touristischsten Restaurants essen gehst, lässt sich ebenfalls einiges sparen.
Gerade Lebensmittel sind aufgrund der vielen Importe allerdings nicht unbedingt günstig. Für mich wäre Aruba deshalb eher ein Reiseziel, bei dem ich gezielt an bestimmten Stellen spare, statt zu versuchen, die gesamte Reise möglichst billig zu gestalten.
Kulinarisch fand ich die Insel übrigens ziemlich abwechslungsreich. Von lokalen Snacks über Cafés und Bowls bis hin zu wirklich schönen Restaurants findest du erstaunlich viel Auswahl. Meine persönlichen Restauranttipps findest du im großen Aruba-Sehenswürdigkeiten-Guide.

Welche Währung hat Aruba?
Die offizielle Landeswährung ist der Aruba-Florin beziehungsweise Aruban Florin (AWG).
Für deinen Urlaub musst du allerdings nicht zwingend vorher Florin besorgen, denn US-Dollar werden auf Aruba sehr weit verbreitet akzeptiert. Es kann allerdings passieren, dass du in US-Dollar bezahlst und dein Wechselgeld in Florin zurückbekommst.
Kreditkarten werden ebenfalls sehr häufig akzeptiert und Geldautomaten findest du an verschiedenen Stellen auf der Insel. Und eine Besonderheit fand ich damals ziemlich nett: Die arubanische 50-Cent-Münze, der sogenannte „Yotin“, ist quadratisch. So etwas findet man schließlich nicht jeden Tag im Portemonnaie.
Brauche ich auf Aruba Bargeld?
Komplett ohne Bargeld würde ich persönlich nicht reisen, obwohl du sehr vieles mit Karte bezahlen kannst.
Ein kleiner Bargeldbetrag ist für kleinere Einkäufe, Snacks, Trinkgeld oder Situationen praktisch, in denen eine Kartenzahlung gerade nicht funktioniert.
Große Mengen Aruba-Florin würde ich dagegen nicht bereits in Deutschland wechseln. Wenn du US-Dollar mitnimmst, kannst du sie auf Aruba problemlos an vielen Stellen einsetzen.
Wie viel Trinkgeld gibt man auf Aruba?
Trinkgeld ist auf Aruba nicht verpflichtend, wird aber natürlich gerne gesehen. Bevor du automatisch etwas auf die Rechnung aufschlägst, würde ich zunächst prüfen, ob bereits eine Servicegebühr berechnet wurde.
Manche Restaurants und Bars schlagen ungefähr 10 bis 15 Prozent Service Charge auf die Rechnung. Wenn noch keine Servicegebühr enthalten ist und du mit dem Service zufrieden warst, kannst du natürlich Trinkgeld geben. Einen verpflichtenden festen Prozentsatz gibt es aber nicht.
Lohnt sich ein Mietwagen auf Aruba?
Für mich persönlich ganz klar: Ja, wenn du mehr sehen möchtest als Hotel und den Strand direkt vor deiner Tür.
Aruba ist zwar klein und verfügt auch über Busse und Taxis, aber gerade die überschaubaren Entfernungen machen einen Mietwagen meiner Meinung nach besonders praktisch.
Du kannst spontan einen anderen Strand ausprobieren, zum Sonnenuntergang noch einmal losfahren oder Mangel Halto, San Nicolas und verschiedene Teile der Insel miteinander kombinieren, ohne dich nach einem Fahrplan richten zu müssen.
Genau diese Flexibilität mochte ich während meiner Reise sehr. Wenn du hauptsächlich in Palm Beach wohnst und einen klassischen Hotel- und Strandurlaub planst, kannst du natürlich auch gut ohne Auto zurechtkommen.
Möchtest du die Insel dagegen individuell erkunden, würde ich dir einen Mietwagen empfehlen.
Für den Arikok Nationalpark ist noch wichtig zu wissen, dass du viele Bereiche mit einem normalen Pkw erreichen kannst, nicht aber jede Strecke. Zum Natural Pool / Conchi führt beispielsweise kein Weg mit einen gewöhnlichen Mietwagen. Alles dazu habe ich ausführlicher in meinem Sehenswürdigkeiten-Guide erklärt.
Erkundungstouren über die Insel (wie hier zum Lighthouse) funktionieren am besten mit dem eigenen Mietwagen
Brauche ich für Aruba einen internationalen Führerschein?
Der deutsche Führerschein wird grundsätzlich anerkannt.
Häufig wird außerdem vorausgesetzt, dass du deinen Führerschein bereits seit mindestens zwei Jahren besitzt.
Ich würde deshalb beim konkreten Vermieter kurz überprüfen, welche Dokumente verlangt werden. Den physischen deutschen Führerschein solltest du auf jeden Fall dabeihaben. Auf Aruba herrscht wie in Deutschland Rechtsverkehr.
Kann man Aruba auch mit dem Bus erkunden?
Teilweise funktioniert das durchaus gut.
Arubus verbindet vor allem Oranjestad, die Hotelzone und verschiedene beliebte Strände miteinander. Gerade wenn du dich überwiegend zwischen Palm Beach, Eagle Beach und Oranjestad bewegst, kann der Bus eine günstige Alternative zum Mietwagen sein.
Für eine komplette Inselerkundung wäre mir persönlich das öffentliche Verkehrsnetz trotzdem zu unflexibel. Wenn du Nationalpark, Mangel Halto, San Nicolas und verschiedene kleinere Stopps miteinander kombinieren möchtest, ist das eigene Auto einfach bequemer.
Welche Unterkünfte gibt es auf Aruba?
Aruba bietet Unterkünfte in praktisch allen Kategorien. Rund um Palm Beach findest du viele internationale Resorts und große Hotelketten, entlang von Eagle Beach und Manchebo Beach liegen verschiedene Strandhotels und etwas abseits der großen Hotelzone gibt es zahlreiche Apartments, Villen und kleinere Boutiquehotels.
Welche Gegend am besten zu dir passt, hängt stark davon ab, wie du deinen Aruba Urlaub verbringen möchtest. Wenn du viele Restaurants, Bars, Aktivitäten und Infrastruktur direkt vor der Tür haben möchtest, ist Palm Beach praktisch. Mir persönlich wäre die Gegend für einen längeren Aufenthalt allerdings zu touristisch.
Mit Mietwagen finde ich ein Apartment, eine Villa oder ein kleineres Hotel etwas abseits oftmals interessanter, weil du dich ohnehin flexibel auf der Insel bewegen kannst.
| Unterkunft | Gut geeignet für | Preisniveau / Charakter |
|---|---|---|
| Ladybugs Apartments | Selbstversorger und preisbewusstere Reisende | € / Apartments |
| Swiss Paradise Villas & Suites | Paare, Familien und Reisende mit Mietwagen | €€ / Villen, Suiten und Apartments |
| Ocean Z Boutique Hotel | Paare und Reisende, die kleinere Hotels bevorzugen | €€€ / Boutiquehotel im Norden |
| Manchebo Beach Resort & Spa | Strandurlaub und Ruhesuchende | €€€ / direkt am Manchebo Beach |
Poollandschaft im Manchebo Beach Resort & Spa
Ferienhaus im Swiss Paradise Villas & Suites
Wie ist das Internet auf Aruba?
WLAN ist auf Aruba sehr weit verbreitet. Hotels, Apartments, Restaurants und Cafés bieten häufig einen WLAN-Zugang an, sodass du zumindest in deiner Unterkunft normalerweise problemlos online sein solltest.
Unterwegs finde ich mobiles Internet inzwischen trotzdem ausgesprochen praktisch. Gerade mit Mietwagen möchte ich Google Maps benutzen, kurz Öffnungszeiten prüfen, ein Restaurant reservieren oder nachsehen, ob ein bestimmter Strand beziehungsweise eine Sehenswürdigkeit erreichbar ist.
Lokale Mobilfunkangebote gibt es unter anderem von SETAR und Digicel. Alternativ kannst du schon vor der Reise eine eSIM organisieren.
Gilt EU-Roaming auf Aruba?
Nein. Und das ist ein Punkt, den man aufgrund der Verbindung zu den Niederlanden leicht übersehen kann.
Aruba gehört zwar zum Königreich der Niederlande, ist aber kein Teil des EU-Gebiets. Die europäischen Roaming-Regeln „Roam like at home“ gelten deshalb auf Aruba nicht automatisch.
Bevor du dein deutsches Mobilfunk-Roaming einschaltest, würde ich also unbedingt die Preise deines Anbieters prüfen.
Sonst kann mobiles Internet schnell unnötig teuer werden. Gerade deshalb kann für Aruba eine lokale SIM oder eSIM interessant sein.
Lohnt sich eine eSIM für Aruba?
Wenn dein Smartphone eSIM-fähig ist, finde ich eine eSIM für Aruba ausgesprochen praktisch.
Du kannst alles bereits vor der Reise vorbereiten und musst nach der Landung nicht erst einen Mobilfunkshop suchen. Vor allem wenn du am Flughafen direkt deinen Mietwagen abholst, finde ich es angenehm, sofort Navigation nutzen zu können.
Holafly bietet aktuell ebenfalls eine eSIM-Abdeckung für Aruba an. Welche Variante für dich sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel mobiles Internet du tatsächlich brauchst und wie lange du auf der Insel bleibst.
- Wenn du direkt nach der Landung mobiles Internet nutzen möchtest, kannst du eine Aruba-eSIM beispielsweise vorab über Holafly buchen. Mit meinem Code „JTSS“ erhältst du 5% Rabatt auf jede Holafly Reise-eSIM!
Welche Steckdosen gibt es auf Aruba und brauche ich einen Reiseadapter?
Ja, einen Reiseadapter würde ich einpacken. Auf Aruba beträgt die Netzspannung 127 Volt bei 60 Hertz.
Verbreitet sind vor allem die aus Nordamerika bekannten Steckdosen der Typen A und B, teilweise findest du auch Typ F.
Für deutsche Stecker brauchst du deshalb je nach Unterkunft einen Adapter.
Bei Smartphone-, Kamera- und Laptop-Ladegeräten ist die abweichende Spannung meistens kein Problem, weil moderne Netzteile häufig mit 100 bis 240 Volt arbeiten. Schau trotzdem kurz auf das Netzteil. Bei Geräten wie Föhn oder Glätteisen solltest du besonders darauf achten, ob sie mit 127 Volt kompatibel sind. Ein Adapter verändert nämlich nur die Form des Steckers und nicht die Spannung.
Wo kann ich auf Aruba Lebensmittel einkaufen?
Supermärkte findest du vor allem im dichter besiedelten Westen und Norden der Insel ziemlich viele.
Mir ist während meiner Reise aufgefallen, dass es neben größeren Supermärkten erstaunlich viele kleinere, häufig asiatisch geführte Märkte gibt. Einige davon waren günstiger als die größeren, stärker auf Touristen ausgerichteten Supermärkte.
Eine besonders große Auswahl findest du im Super Food Plaza in Bubali zwischen Oranjestad und der Hotelzone.
Lustigerweise findest du dort auch jede Menge niederländische Produkte – inklusive Stroopwafeln natürlich. Wenn du in einem Apartment oder einer Villa mit Küche wohnst, kannst du über Selbstversorgung durchaus einen Teil der höheren Aruba-Kosten auffangen.
Kann man auf Aruba Leitungswasser trinken?
Ja und das gehört für mich zu den praktischsten Aruba Reisetipps überhaupt. Aruba besitzt keine natürlichen Süßwasserflüsse oder Seen.
Das Trinkwasser wird deshalb aus Meerwasser gewonnen, entsalzt, gereinigt und anschließend wieder remineralisiert.
Das Leitungswasser erfüllt hohe Qualitätsstandards und kann auf der gesamten Insel direkt aus dem Wasserhahn getrunken werden. Du musst also nicht ständig Wasserflaschen im Supermarkt kaufen.
Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung für Aruba?
Eine Auslandskrankenversicherung würde ich für Aruba unbedingt abschließen. Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung deckt die karibischen Teile des Königreichs der Niederlande grundsätzlich nicht ab.
Medizinische Behandlung, Krankenhauskosten oder im schlimmsten Fall ein Rücktransport können deshalb schnell sehr teuer werden.
Ich würde darauf achten, dass deine Versicherung nicht nur ambulante und stationäre Behandlungen übernimmt, sondern auch einen medizinisch sinnvollen beziehungsweise notwendigen Rücktransport abdeckt. Das ist für mich einer dieser Punkte, bei denen ich auf Reisen nicht sparen würde.
- Ich selbst habe bisher immer sehr gute Erfahrungen mit den HanseMerkur Reiseversicherungen gemacht.
Welche Impfungen brauche ich für Aruba?
Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen derzeit grundsätzlich keine Pflichtimpfungen für Aruba.
Das Auswärtige Amt empfiehlt für Aruba nach individueller Situation unter anderem Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B.
Außerdem sollten natürlich die regulären Standardimpfungen aktuell sein. Eine Sonderregelung gilt für Gelbfieber: Reisende ab neun Monaten, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, benötigen einen entsprechenden Impfnachweis.
Das kann auch gelten, wenn du dich zwölf Stunden oder länger im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufgehalten hast.
Welche Reiseimpfungen für dich persönlich sinnvoll sind, hängt von deiner Route, Reisedauer und individuellen Gesundheit ab. Deshalb würde ich bei Bedarf vor deiner Reise reisemedizinischen Rat einholen.
Brauche ich auf Aruba Mückenschutz?
Ja, Mückenschutz würde ich ebenfalls einpacken. In den karibischen Teilen des Königreichs können durch Mücken übertragene Krankheiten wie Dengue, Chikungunya und Zika auftreten.
Auch wenn Aruba vergleichsweise trocken ist, bedeutet das also nicht, dass Mücken überhaupt keine Rolle spielen. Ein gutes Repellent gehört für mich deshalb genauso ins Gepäck wie Sonnenschutz.
Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich auf Aruba?
Die Sonne auf Aruba solltest du nicht unterschätzen. Besonders tückisch fand ich die Passatwinde. Weil fast ständig eine angenehme Brise weht, merkt man teilweise gar nicht, wie stark die Sonne eigentlich ist.
Ich würde deshalb auf hohen Sonnenschutz setzen, je nach Hauttyp beispielsweise LSF 30 oder 50, und regelmäßig nachcremen. Das gilt vor allem, wenn du viel am Strand bist, schnorcheln gehst oder mehrere Stunden im offenen Gelände des Arikok Nationalparks unterwegs bist. Kappe oder Hut und ausreichend Wasser gehören für mich ebenfalls dazu.

Wie komme ich zum Flamingo Beach auf Aruba?
Kaum ein Aruba-Motiv ist in sozialen Netzwerken so bekannt wie die Flamingos vor weißem Sand und türkisblauem Wasser. Flamingo Beach befindet sich allerdings nicht an einem öffentlich zugänglichen Strand, sondern auf Renaissance Island, der Privatinsel des Renaissance Wind Creek Aruba Resorts.
Wenn du im Renaissance Resort übernachtest, ist der Zugang zur Privatinsel grundsätzlich im Aufenthalt enthalten und du erreichst sie mit dem hoteleigenen Wassertaxi.
Aber auch ohne Hotelübernachtung kannst du einen Island Day Pass kaufen, sofern für deinen gewünschten Tag noch Pässe verfügbar sind.
Aktuell kostet der Island Pass 125 US-Dollar pro Person. Die verfügbaren Pässe werden nach Angaben des Resorts jeweils samstags um 9 Uhr für die darauffolgende Woche von Sonntag bis Samstag freigeschaltet.
Im Day Pass enthalten ist der Zugang zu Renaissance Island mit ihren privaten Stränden. Essen, Getränke und eine eventuell gewünschte Cabana sind dagegen nicht im Preis enthalten.
Flamingo Beach selbst ist als Adults-only-Bereich ausgewiesen. Für Familien gibt es auf Renaissance Island mit Iguana Beach einen separaten Strandbereich.
Welche Sprachen werden auf Aruba gesprochen?
Die beiden offiziellen Sprachen sind Papiamento und Niederländisch. Papiamento ist eine Kreolsprache mit Einflüssen unter anderem aus Portugiesisch, Spanisch, Niederländisch und Englisch und gehört für mich einfach zum Aruba-Erlebnis dazu.
Als Tourist musst du dir sprachlich allerdings wenig Gedanken machen. Englisch wird sehr weit verbreitet gesprochen und auch Spanisch hörst du häufig. Ich hatte während meiner Reise keinerlei Probleme, mich auf Englisch zu verständigen. Und ein kleines „Danki“ – also Danke auf Papiamento – kann man trotzdem schnell lernen.
Wie groß ist die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Aruba?
Aruba liegt ganzjährig in der Atlantic Standard Time (UTC−4) und stellt seine Uhren nicht auf Sommer- beziehungsweise Winterzeit um.
Dadurch beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland während unserer Sommerzeit minus sechs Stunden, während unserer Winterzeit minus fünf Stunden. Wenn es in Deutschland im Sommer also 18 Uhr ist, ist es auf Aruba erst 12 Uhr mittags.
Meine Reise-Essentials für Aruba
Ein paar Dinge würde ich für Aruba tatsächlich schon vor der Reise besorgen beziehungsweise bereitlegen. Dazu gehören für mich vor allem ein Reiseadapter, eine wiederverwendbare Trinkflasche, hoher Sonnenschutz, Mückenschutz und wenn du viel schnorcheln oder Bootsausflüge machen möchtest eine Dry Bag beziehungsweise wasserdichte Tasche.
Viele dieser Dinge kaufe ich natürlich nicht speziell für Aruba, sondern nutze sie immer wieder auf Reisen. Falls dir vor deinem Urlaub noch etwas fehlt, habe ich meine Reise-Essentials gesammelt in meiner Amazon Storefront zusammengestellt.
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Super Tipps, toller Beitrag!! Und das Essen sieht ja mal richtig lecker aus.
lg Sabi
Ganz lieben Dank!! 🙂 Oh ja, Aruba ist kulinarisch echt super ausgestellt!! 🙂
Viele Grüße
Sonja