- Transparenz: Meine Reise nach Aruba wurde im Rahmen einer Pressereise von der Aruba Tourism Authority unterstützt. Meine Meinung im folgenden Artikel wurde dadurch nicht beeinflusst. Dieser Artikel enthält sog. Affiliate Links. Solltest du eines der Produkte über den angeklickten Link erwerben, erhalte ich dafür eine kleine Provision, ohne dass für dich zusätzliche Kosten anfallen.
Bonbini, also herzlich willkommen auf Aruba, wie es in der Landessprache Papiamento heißt!
Die kleine Insel bildet das „A“ der ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao und liegt in der südlichen Karibik nur wenige Kilometer vor der Küste Venezuelas. Trotz dieser geografischen Nähe zu Südamerika gehört Aruba zum Königreich der Niederlande.
Bevor ich selbst nach Aruba gereist bin, hatte ich bei der Insel vor allem weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und natürlich die vielen Flamingo-Fotos im Kopf, die einem bei der Reiseplanung praktisch zwangsläufig begegnen.
Und auch wenn Aruba zahlreiche wunderschöne Karibikstrände vorzuweisen hat, so habe ich die Insel nicht als typische Karibikinsel wahrgenommen. Aruba hat sehr viel mehr zu bieten als Sonnenbaden und Cocktails schlürfen am Strand. Als sehr vielfältig bleibt mir die kleine Insel in Erinnerung.
Die Westküste lädt zu langen Strandspaziergängen an den zahlreichen Sandstränden ein, im Norden trifft man auf schroffe Felsformationen und trockene Kakteenlandschaften. Im südöstlichen Teil der Insel bietet der Arikok Nationalpark mit seinen Kalksteinformationen und wunderschönen Höhlen noch einmal eine ganz neue Landschaftsfacette.
Gerade diese Gegensätze sind mir von meiner Reise besonders in Erinnerung geblieben.
In diesem Artikel zeige ich dir deshalb nicht einfach nur eine möglichst lange Liste an Sehenswürdigkeiten, sondern die Aruba Highlights, die mich während meiner eigenen Reise besonders begeistert haben.
Und weil nicht jeder bekannte Ort automatisch mein persönliches Highlight war, findest du natürlich auch meine ehrliche Einschätzung zu den Dingen, die mich weniger überzeugt haben.
Du bist noch mitten in der Reiseplanung und suchst Informationen zu Einreise, ED Card, Reisezeit, Kosten, Währung, Mietwagen oder Internet auf Aruba? Diese Themen findest du bewusst in meinem separaten Aruba-Q&A.
Aruba Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
Wenn du Aruba zum ersten Mal besuchst, würde ich neben den Stränden vor allem ausreichend Zeit für den Arikok Nationalpark und die wilde Küstenlandschaft einplanen. Genau dort hat mich Aruba am meisten überrascht.
| Aruba Highlight | Warum es sich lohnt | Mein persönlicher Eindruck |
|---|---|---|
| Arikok Nationalpark | Höhlen, Kakteen & raue Küste | Eines meiner größten Highlights |
| Quadirikiri Cave | Beeindruckende Höhle mit besonderem Lichteinfall | Unbedingt einplanen |
| Conchi Natural Pool | Natürlicher Pool an der wilden Küste | Spektakulär, die Anfahrt ist allerdings speziell |
| Mangel Halto | Mangroven, ruhige Atmosphäre & Schnorcheln | Einer meiner Lieblingsstrände |
| Eagle Beach | Breiter weißer Sandstrand & Fofoti-Bäume | Für mich deutlich angenehmer als Palm Beach |
| Manchebo Beach | Breiter Strand & wunderschöne Sonnenuntergänge | Besonders am Abend wunderschön |
| Antilla-Wrack | Spannendes Ziel zum Schnorcheln und Tauchen | Eine schöne Abwechslung zum Strand |
| San Nicolas | Street Art & eine andere Seite Arubas | Für Street-Art-Fans sehr interessant |
| California Lighthouse | Weitblick über den Norden der Insel | Schöner Stopp für einen Roadtrip |
| Aruba Aloe | Einblick in Arubas lange Aloe-Tradition | Interessanter kurzer Zwischenstopp |
Aruba – Die glückliche Insel
„One Happy Island“ lautet der Slogan der, gerade einmal 178km² kleinen karibischen Insel. Gründe, um hier glücklich zu sein? Türkisblaues Wasser, traumhafte Sandstrände und fast 365 Tage Sonnenschein im Jahr, um nur mal einige zu nennen. Mit Sonnenschein wurde auch ich gleich nach der Ankunft auf der Insel begrüßt.
Was für ein Landeanflug auf Aruba – da hat sich der 10-Stunden-Flug doch gleich gelohnt
Meine persönlichen Aruba Highlights
Wenn ich heute aus meiner Reise nur wenige Erlebnisse auswählen müsste, würden überraschenderweise weder Palm Beach noch Flamingo Beach ganz oben auf meiner Liste stehen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Arikok Nationalpark. Die Höhlen, die Kakteenlandschaft und die raue Küste waren so gar nicht das, was ich vorher mit Aruba verbunden hatte und wahrscheinlich genau deshalb haben sie mich so beeindruckt.
Auch Mangel Halto gehört zu meinen Lieblingsorten auf der Insel. Durch die Mangroven wirkt der Strand deutlich naturbelassener als die großen Hotelstrände und lässt sich außerdem wunderbar mit Schnorcheln verbinden.
Und dann wären da noch Arubas Sonnenuntergänge. Besonders der Abend am Manchebo Beach gehört für mich zu diesen Urlaubsmomenten, an die ich mich auch Jahre später sofort wieder erinnern kann. Genau diese Mischung aus wilder Natur, Strand und kleinen Überraschungen macht Aruba für mich wesentlich interessanter als eine reine Badeinsel.
Arikok Nationalpark – Arubas wilde Seite
Wenn du mich fragst, welche Sehenswürdigkeit du auf Aruba wirklich nicht auslassen solltest, würde ich dir ziemlich eindeutig den Arikok Nationalpark nennen.
Fast ein Fünftel der Insel gehört zum geschützten Nationalpark. Statt großer Hotelanlagen erwarten dich hier trockene Landschaften, Kakteen, Kalksteinformationen, Höhlen und eine ziemlich raue Küste. Mich hat der Nationalpark damals total überrascht.
Die Landschaft erinnerte mich teilweise sogar an den Joshua Tree National Park in Kalifornien. Dass ich ausgerechnet in der Karibik zwischen riesigen Kakteen stehen würde, hatte ich vor meiner Reise jedenfalls nicht erwartet.

Ich habe den Nationalpark sowohl auf eigene Faust als auch im Rahmen einer geführten Jeep-Safari erkundet und würde bei einem erneuten Besuch wieder möglichst viel individuell machen. Die Jeep-Tour war durchaus praktisch, um einen ersten Überblick zu bekommen und auch schwerer zugängliche Orte zu erreichen, für meinen Geschmack war sie allerdings etwas zu touristisch.
ATVs und UTVs dürfen heute nicht mehr in den Arikok Nationalpark fahren. Es gibt zwar weiterhin UTV-Touren auf Aruba, die Nordküste und andere Gebiete ansteuern. Wird eine Tour mit Natural Pool beworben, solltest du aber genau darauf achten, wie der Abschnitt innerhalb des Nationalparks tatsächlich zurückgelegt wird. Manche Anbieter wechseln hierfür beispielsweise in einen Jeep.
Die Höhlen im Park sind nach aktuellem Stand während der Parköffnungszeiten von 8 bis 16 Uhr zugänglich. Für den Nationalpark fällt eine Eintrittsgebühr an, die dem Naturschutz zugutekommt. Da sich Preise und Zugangsbedingungen ändern können, würde ich diese aber an deiner Stelle noch einmal kurz vor dem Besuch gegenprüfen.

Quadirikiri Cave: Mein Höhlen-Highlight im Arikok Nationalpark
Eine meiner liebsten Stationen im Nationalpark war die Quadirikiri Cave. Durch Öffnungen in der Höhlendecke fällt Tageslicht in die ansonsten dunklen Kammern und sorgt dort für eine ziemlich besondere Atmosphäre.
Bei meinem Besuch am Morgen fiel das Licht so in die Höhle, dass ein wunderschöner Lichtstrahl entstand. Genau dort ist auch eines meiner liebsten Fotos der Reise entstanden. Wie das Licht tatsächlich in die Höhle fällt, hängt allerdings vom Sonnenstand und den jeweiligen Bedingungen ab.

Fontein Cave und historische Felszeichnungen
Ebenfalls sehenswert ist die Fontein Cave. Sie unterscheidet sich von der Quadirikiri Cave vor allem dadurch, dass du dort historische Felszeichnungen entdecken kannst. Gerade wenn du dich neben den Landschaften auch ein bisschen für die Geschichte Arubas interessierst, würde ich sie deshalb nicht einfach überspringen.
Quadirikiri und Fontein lassen sich hervorragend miteinander verbinden und genau solche Orte machen den Nationalpark für mich so spannend. Innerhalb relativ kurzer Distanzen verändert sich die Landschaft immer wieder.
Natural Pool / Conchi: spektakulär, aber nicht mal eben mit dem Mietwagen erreichbar
Der Natural Pool, auch Conchi oder Cura di Tortuga genannt, ist vermutlich eines der bekanntesten Naturhighlights Arubas.
Das natürliche Wasserbecken befindet sich zwischen dunklen Felsen an der rauen Nordostküste des Arikok Nationalparks. Während außerhalb die Wellen gegen die Felsen schlagen, liegt dazwischen das von Gestein geschützte Becken.
Die Lage ist allerdings genau der Grund, warum du den Besuch etwas genauer planen solltest. Mit einem normalen Mietwagen darfst und solltest du nicht bis Conchi fahren.
Der Natural Pool ist über das unwegsame Gelände mit einem geeigneten 4×4, im Rahmen einer geführten Jeep-Tour, zu Pferd oder zu Fuß erreichbar. Auch wandern kannst du zum Natural Pool.
Je nach gewählter Strecke, Tempo und Bedingungen solltest du dafür mehrere Stunden einplanen. Für eine längere Hin- und Rückwanderung werden grob drei bis vier Stunden genannt.
Ob du anschließend tatsächlich im Pool schwimmen kannst, hängt außerdem von den Meeresbedingungen ab. Auch wenn das Becken geschützt wirkt, können Wellen über die Felsen schlagen und die Situation kann sich schnell verändern. Hinweise der Ranger solltest du deshalb unbedingt ernst nehmen.
- Du möchtest Conchi besuchen? Buche hier deine Jeep-Safari durch den Arikok Nationalpark!
Boca Prins und Dos Playa
Wenn du schon im Arikok Nationalpark unterwegs bist, würde ich außerdem nicht nur von Höhle zu Höhle fahren.
Gerade die wilde Küstenlandschaft rund um Boca Prins und Dos Playa hat mich unglaublich fasziniert. Hier zeigt Aruba noch einmal ein völlig anderes Gesicht als an Eagle oder Palm Beach.
Statt ruhigem türkisfarbenem Wasser bekommst du Brandung, Felsen und eine sehr viel rauere Küstenlandschaft. Zum klassischen Baden würde ich andere Strände wählen, als Aussichtsstopp gehören diese Orte für mich aber unbedingt zum Nationalpark dazu.

Der Norden Arubas: California Lighthouse, Alto Vista Chapel und raue Küste
Auch nördlich der Hotelzone findest du einige Sehenswürdigkeiten, die sich sehr gut zu einer kleinen Rundfahrt verbinden lassen.
Wenn du einen Mietwagen hast, würde ich California Lighthouse, Alto Vista Chapel und je nach Zeit einen Strandstopp an Arashi Beach oder Boca Catalina zusammenlegen.
California Lighthouse: Aussicht und Kokosnuss inklusive
Im äußersten Norden der Insel findest du das California Lighthouse. Den Leuchtturm kannst du nicht nur von außen anschauen, sondern auch besteigen und von oben den Rundumblick genießen.
Schon vom Plateau aus fand ich die Aussicht auf die trockene Landschaft, die Küste und das türkisblaue Wasser ziemlich schön. Bei meinem Besuch stand außerdem ein kleiner Verkaufswagen am Leuchtturm, an dem wir uns Snacks, Getränke und eine Kokosnuss holen konnten.
Ob der Wagen bei deinem Besuch ebenfalls dort steht, kann ich natürlich nicht versprechen – für mich gehört die Kokosnuss mit Aussicht inzwischen aber irgendwie zu meiner Erinnerung an diesen Stopp.


Alto Vista Chapel
Nicht weit entfernt liegt die kleine Alto Vista Chapel inmitten der trockenen Landschaft im Norden. Der Ort hat für Aruba eine besondere religiöse und historische Bedeutung. Bereits im 18. Jahrhundert stand hier eine katholische Kapelle. Auch wenn die Kapelle selbst schnell angeschaut ist, gefällt mir die Kombination mit dem California Lighthouse gerade deshalb gut, weil du auf dieser Strecke noch einmal eine ganz andere Seite der Insel siehst.
Ich würde Alto Vista also weniger als einzelnen großen Programmpunkt betrachten, sondern als schönen Zwischenstopp auf einer Tour durch den Norden.
Natural Bridge und Bushiribana Gold Mill Ruins
Entlang der raueren Nordküste kannst du außerdem die Überreste der früheren Natural Bridge sowie die noch bestehende kleinere Baby Bridge besuchen.
Die einst berühmteste Natural Bridge Arubas stürzte bereits 2005 ein. Ihre Überreste sind aber weiterhin zu sehen.
In derselben Gegend liegen die Bushiribana Gold Mill Ruins. Die steinernen Ruinen stammen aus der Zeit des Goldrausches auf Aruba im 19. Jahrhundert und bilden vor der kargen Küstenlandschaft einen ziemlich ungewöhnlichen Kontrast.
Aruba Strände: zwischen Postkartenmotiv und meinem persönlichen Favoriten
Ausspannen am Strand? Geht auf Aruba hervorragend. Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser gehören natürlich genauso zur Insel wie Kakteen und Felsen und gerade an der Westküste findest du einige wirklich schöne Strandabschnitte.
Trotzdem haben mir die Strände sehr unterschiedlich gefallen. Ein berühmter Name bedeutet für mich eben nicht automatisch, dass ich mich dort am wohlsten fühle.
Palm Beach: praktisch, aber mir viel zu touristisch
Palm Beach ist das touristische Zentrum der Insel. Hier befinden sich zahlreiche große Resorts, Restaurants und Anbieter für Bootstouren, Schnorchel- und Tauchausflüge sowie andere Wassersportaktivitäten.
Und genau deshalb war Palm Beach nicht mein Lieblingsstrand. Mir persönlich war der Abschnitt mit seinen großen Hotelanlagen einfach zu touristisch und zu stark bebaut.
Wenn du gerne viel Infrastruktur, Restaurants und Aktivitäten direkt vor der Tür hast, kann Palm Beach natürlich sehr praktisch sein. Für entspannte Strandstunden würde ich aber jederzeit andere Ecken Arubas wählen.
Immer viel los am Palm Beach – hier findest du nicht nur die großen Hotelketten, sondern auch viele Touranbieter für Aktivitäten auf dem und unter Wasser
Eagle Beach und seine berühmten Fofoti-Bäume
Deutlich besser gefallen hat mir Eagle Beach. Der Strand ist breit, der Sand hell und das Wasser wunderschön türkis.
Gerade gegen Abend ist die Stimmung hier wirklich schön. Bekannt ist Eagle Beach außerdem für zwei besonders fotogene, vom Wind geformte Bäume. Diese werden erstaunlich oft als Divi-Divi-Bäume bezeichnet, tatsächlich handelt es sich bei den beiden bekannten Exemplaren am Eagle Beach aber um Fofoti-Bäume.
Gerade bei Sonnenuntergang sind sie natürlich ein tolles Fotomotiv.

Manchebo Beach: mein Tipp für entspannte Strandstunden und Sonnenuntergänge
Noch etwas entspannter habe ich den Manchebo Beach erlebt. Der breite helle Strand hat für mich sehr viel von dem, was ich mir unter einem schönen Karibikstrand vorstelle, ohne dabei so stark nach Hotelzone auszusehen wie Palm Beach.
Besonders schön fand ich Manchebo am späten Nachmittag. Die Sonnenuntergänge waren während meiner Aruba-Reise ohnehin ein Highlight und hier kannst du einfach im Sand sitzen und zuschauen, wie die Sonne langsam im Meer verschwindet.
Ein Sonnenuntergang, wie er im Bilderbuch steht – aufgenommen am Manchebo Beach

- Lesetipp: Mehr Eindrücke findest du auch in meinem separaten Artikel über den Manchebo Beach
Mangel Halto: einer meiner persönlichen Aruba-Favoriten
Besonders gut gefallen hat mir Mangel Halto. Der Strand ist sehr viel naturbelassener als Palm Beach und wird von Mangroven eingerahmt.
Gleichzeitig gehört Mangel Halto zu den bekanntesten Schnorchelspots der Insel. Im inneren, geschützteren Bereich findest du ruhigeres und flacheres Wasser. Weiter draußen am Riff beziehungsweise in den Durchlässen können dagegen stärkere Strömungen auftreten. Wer sich damit wohler fühlt, kann den Spot natürlich auch im Rahmen einer geführten Tour erkunden.
Auch ohne Schnorchelausrüstung lohnt sich der Stopp für mich. Mangel Halto gehört zu den Orten, an denen ich während meiner Reise einfach gerne noch länger geblieben wäre.
Der Mangel Halto Beach ist naturbelassen und von Mangroven umgeben
Baby Beach: ruhige Lagune im Süden
Baby Beach liegt bei San Nicolas im Süden der Insel und bildet eine große halbmondförmige Lagune mit flachem Wasser.
Gerade der geschützte innere Bereich eignet sich gut zum Baden. Wenn du schnorcheln möchtest, solltest du dich an die markierten Bereiche halten. Dort, wo sich die Lagune zum offenen Meer hin öffnet, verändern sich die Bedingungen.
Für mich würde Baby Beach vor allem in Kombination mit San Nicolas Sinn ergeben. Einen kompletten Tag nur wegen dieses einen Strandes würde ich persönlich nicht quer über die Insel fahren, als Abschluss eines Tages im Süden passt er aber hervorragend.
Lohnt sich Flamingo Beach auf Renaissance Island?
Kaum ein Aruba-Motiv ist in sozialen Netzwerken so präsent wie ein pinker Flamingo vor türkisblauem Meer.
Genau deshalb ist vielleicht besonders wichtig zu wissen, dass Flamingo Beach nicht an einem frei zugänglichen öffentlichen Strand liegt. Der Strand befindet sich auf Renaissance Island, der Privatinsel des Renaissance Wind Creek Aruba Resort.
Hotelgäste des Resorts haben unbegrenzten, kostenlosen Zugang zur Insel. Wenn du nicht dort übernachtest, kannst du trotzdem hinkommen. Das Resort bietet Island Passes für externe Besucher an. Die Tickets werden immer samstags um 9 Uhr für die kommende Woche (Sonntag bis Samstag) freigeschaltet. Wenn du einen festen Tag planst, solltest du dich also rechtzeitig zur Freischaltung um einen Pass bemühen. Verpflegung, Getränke und Cabana-Miete sind im Island Pass nicht enthalten und die Insel ist zudem komplett bargeldlos – Kreditkarte also nicht vergessen.
Flamingo Beach selbst ist als Adults-only-Bereich ausgewiesen.
Ich selbst war während meiner Reise nicht auf Renaissance Island und bin darüber im Nachhinein auch nicht traurig. Mich hat die sehr starke Inszenierung der Flamingos als Fotomotiv persönlich nie besonders angesprochen und ich hatte nicht das Gefühl, dadurch etwas Entscheidendes von Aruba verpasst zu haben.
Ganz im Gegenteil: Gerade Orte wie der Arikok Nationalpark, die wilde Küste oder Mangel Halto haben mir viel mehr von der Insel gezeigt. Wenn Flamingo Beach für dich trotzdem ein großer Reisewunsch ist, ist das natürlich völlig in Ordnung. Mir ist lediglich wichtig, Aruba nicht auf dieses eine Instagram-Motiv zu reduzieren.
Aktivitäten auf Aruba
Die Unterwasserwelt erkunden: Scuba Diving & Schnorcheln auf Aruba
Keinesfalls fehlen darf bei deiner Reise nach Aruba die Erkundung der Unterwasserwelt. Neben Korallenriffen und einer bunten Tierwelt, findest du in den Gewässern vor der Insel außerdem zahlreiche Schiffswracks – z.B. die SS Antilla, das Jane Sea Wreck oder das Pedernales Wreck.
Doch damit nicht genug: unter Wasser findest du hier außerdem auch noch zwei Flugzeugwracks. Cool, oder? Keine Sorge, die beiden Flugzeuge sind hier nicht abgestürzt, sondern wurden absichtlich sinken gelassen, um dort ein künstliches Riff zu schaffen. Die Plane Wrecks sind aber gleichwohl ein ganz besonderes Taucherlebnis auf Aruba und das sicher auch für erfahrene Taucher.
Soll es nicht ganz so weit in die Tiefe gehen, ist auch Schnorcheln auf Aruba super möglich und ein Highlight deines Inselaufenthalts. So kannst du dir die Antilla ebenfalls gut auf einem Schnorcheltrip anschauen. Auch das Baboo Shipwreck lässt sich hervorragend schnorchelnd erkunden, da ein Teil davon sogar über dem Wasser liegt.
Eine gute Übersichtskarte mit allen Tauchstationen findest du hier.

San Nicolas: Street Art im Süden Arubas
Du bist Street-Art-Fan? Dann solltest du San Nicolas im Süden der Insel auf dem Schirm haben. Rund um die Main Street haben sich über die Jahre internationale und einheimische Künstler an zahlreichen Fassaden verewigt.
Du kannst durch San Nicolas fast wie durch eine kleine Open-Air-Galerie spazieren. Ich mag solche Orte besonders gerne. San Nicolas lässt sich außerdem hervorragend mit Baby Beach verbinden. Wenn du früh genug startest, würde ich zusätzlich Mangel Halto auf dem Hin- oder Rückweg einplanen.
Oranjestad: Arubas Hauptstadt würde ich eher nebenbei entdecken
Zwischen all den Naturhighlights gehört natürlich auch Oranjestad zu Aruba. Die Hauptstadt ist eine lebendige Hafenstadt mit farbenfrohen Gebäuden, Geschäften, Restaurants und der Straßenbahn, die durch die Innenstadt fährt. Für mich wäre Oranjestad allerdings kein kompletter Sightseeing-Tag.
Wenn du ohnehin dort bist, lohnt es sich, ein bisschen durch die Straßen zu schlendern und beispielsweise Fort Zoutman anzuschauen. Das historische Fort gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Oranjestads und beherbergt heute das historische Museum.
Gerade wenn du dich für die Geschichte der Insel interessierst, ist das eine schöne Ergänzung zu den vielen Natursehenswürdigkeiten.
Aruba Aloe: ein Stück Inselgeschichte
Aloe ist auf Aruba nicht einfach irgendein Souvenirprodukt. Der Anbau hat eine lange Geschichte auf der Insel und war wirtschaftlich zeitweise enorm wichtig. Aruba gehörte historisch sogar zu den weltweit bedeutenden Aloe-Exporteuren.
Die Aruba Aloe Factory, das Museum und die Plantage in Hato kannst du besuchen und dir dort anschauen, wie aus der Pflanze die verschiedenen Produkte entstehen. Im Museum erfährst du außerdem mehr über die Geschichte des Aloe-Anbaus auf Aruba.
Die Factory-&-Museum-Tour wird aktuell kostenlos angeboten. Da sich Tourzeiten ändern können, würde ich vor deinem Besuch noch einmal kurz auf der offiziellen Seite nachschauen.
Butterfly Farm Aruba
Gerade für Familien kann die Butterfly Farm ein schöner Zwischenstopp sein. Bei einer geführten Tour erfährst du unter anderem mehr über den Lebenszyklus der Schmetterlinge, anschließend kannst du weiter durch den tropischen Garten spazieren.
Die geführten Touren dauern ungefähr 20 bis 25 Minuten und sind im Eintritt enthalten. Besonders praktisch finde ich weiterhin den Return-Pass: Mit deinem Ticket kannst du die Farm während desselben Urlaubs mehrfach besuchen.
Morgens sind die Schmetterlinge besonders aktiv und du hast eine bessere Chance zu beobachten, wie frisch geschlüpfte Tiere aus ihren Puppen kommen.
Aktuell ist die Butterfly Farm täglich von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Die letzte Führung startet um 16 Uhr. Da solche Zeiten natürlich geändert werden können, würde ich sie trotzdem vorab noch einmal prüfen.


Donkey Sanctuary
Wenn wir schon bei den Tierhighlights auf Aruba sind, möchte ich dir auch noch die Donkey Sanctuary vorstellen.
Esel gehören seit Jahrhunderten zur Geschichte Arubas und wurden früher vor allem als Transport- und Arbeitstiere eingesetzt. Das Schutzgebiet in Bringamosa kümmert sich heute um gerettete Esel und kann besucht werden.
Der Eintritt ist nach aktuellem Stand kostenlos, Spenden sind natürlich willkommen. Geöffnet ist derzeit täglich von 9 bis 16 Uhr.
Und mit etwas Glück begegnest du Eseln auf Aruba übrigens auch außerhalb der Sanctuary. Für mich gehören solche unerwarteten Begegnungen ja häufig zu den Erinnerungen, die am Ende viel stärker hängen bleiben als irgendein Pflichtprogrammpunkt aus dem Reiseführer.
Wie süß – auf Aruba triffst du mit etwas Glück auch auf frei lebende Esel
Den Sonnenuntergang beobachten
Also wenn Aruba eines kann, dann sind das Sonnenuntergänge! Ich bin ein riesiger Fan von Sonnenuntergängen am Strand und da sich die Strände Arubas hauptsächlich im Westen der Insel befinden, hast du zahlreiche Möglichkeiten traumhafte Sonnenuntergänge am Strand zu beobachten.
Ebenfalls immer schön anzusehen: der Sonnenuntergang vom Wasser aus. Auf Aruba werden einige Sunset Cruises angeboten, die es dir ermöglichen die Sonne mit einem kühlen Getränk in der Hand vom Boot aus zu genießen.
Die Tour der Jolly Pirates, an der ich teilgenommen habe, kann ich allerdings nur bedingt empfehlen. Wer Lust auf einen Party-Sonnenuntergang hat, dem könnte diese Schifffahrt zum Sonnenuntergang aber ganz gut gefallen. Ich mag es lieber etwas ruhiger und würde beim nächsten Mal eine privatere Tour auswählen.

Weitere Aruba Sehenswürdigkeiten, die du auf dem Schirm haben kannst
Während meiner Reise habe ich natürlich nicht jede einzelne Sehenswürdigkeit der Insel besucht. Damit dieser Guide dir trotzdem bei der Planung hilft, möchte ich dir einige weitere Orte nennen, die häufig in Inselrouten auftauchen.
Ayo und Casibari Rock Formations
Mitten auf Aruba findest du bei Ayo und Casibari große Felsformationen, die du auf kurzen Wegen erkunden kannst. Besonders Ayo ist auch kulturhistorisch interessant, weil sich dort historische Felszeichnungen befinden.
Wenn du genug Zeit hast und gerne noch mehr von der trockenen Landschaft im Inselinneren sehen möchtest, lassen sich die Felsformationen gut in eine Rundfahrt integrieren. Bei einer knappen Reisedauer würde ich persönlich allerdings zunächst Nationalpark und Küste priorisieren.
Bushiribana und die natürlichen Brücken
Die Bushiribana Gold Mill Ruins habe ich bereits weiter oben erwähnt. Zusammen mit der rauen Nordküste, der Baby Bridge und den Überresten der eingestürzten Natural Bridge ergibt sich daraus eine kleine Route für alle, die gerne mit dem Auto verschiedene kurze Stopps anfahren.
Welche Aruba Sehenswürdigkeiten lassen sich gut miteinander kombinieren?
Auch wenn Aruba klein ist, würde ich deine Tage nach Regionen aufteilen. So verbringst du weniger Zeit damit, kreuz und quer über die Insel zu fahren, und hast an den einzelnen Orten tatsächlich Zeit.
- Im Norden lassen sich California Lighthouse, Alto Vista Chapel und die Küstenlandschaft gut miteinander kombinieren. Anschließend kannst du über Arashi oder Boca Catalina zurück Richtung Westküste fahren und den Tag am Eagle oder Manchebo Beach beenden.
- Im Süden würde ich Mangel Halto, San Nicolas und Baby Beach zusammenlegen. Genau diese Route würde ich bei meiner nächsten Aruba-Reise wieder fahren – allerdings ohne an jedem Ort nur schnell für zehn Minuten auszusteigen.
- Für den Arikok Nationalpark würde ich einen eigenen Tag oder zumindest einen sehr großzügigen halben Tag reservieren. Quadirikiri Cave, Fontein Cave, Boca Prins und Dos Playa lassen sich gut miteinander verbinden. Möchtest du zusätzlich Conchi besuchen, solltest du vorher genau wissen, wie du dort hinkommst und entsprechend mehr Zeit einplanen.
- Oranjestad und Aruba Aloe passen wiederum gut zusammen und eignen sich beispielsweise für einen etwas ruhigeren Vormittag oder Nachmittag.
Übernachten auf Aruba: Wo ist die beste Ausgangslage?
Stellt sich natürlich irgendwann noch die Frage, wo du auf Aruba übernachten kannst.
Bei meinen Reisen bevorzuge ich kleinere Boutique-Hotels, Apartments oder besondere Unterkünfte meistens gegenüber den großen Hotelketten. Beides findest du auf Aruba, z.B.:
| Unterkunft | Gut geeignet für | Preisniveau / Charakter |
|---|---|---|
| Swiss Paradise Villas & Suites | Paare, Familien und Reisende mit Mietwagen | €€ / Apartments und Villen, ruhiger gelegen |
| Manchebo Beach Resort & Spa | Strandurlaub und entspannte Tage an der Westküste | €€€ / direkt am Manchebo Beach |
| Ocean Z Boutique Hotel | Paare und Reisende, die kleinere Hotels bevorzugen | €€€ / Boutiquehotel im Norden |
Rund um Palm Beach gibt es sehr viel Infrastruktur, Restaurants und große Resorts – genau deshalb ist die Gegend für viele praktisch, mir persönlich aber etwas zu touristisch.
Rund um Eagle Beach und Manchebo Beach wirkt die Westküste entspannter. Eine private Villa oder ein Apartment kann wiederum besonders praktisch sein, wenn du ohnehin einen Mietwagen hast und die Insel erkunden möchtest.
- Lesetipp: Ausführliche Informationen zu Mietwagen und Reiseorganisation findest du bewusst in meinem ausführlichen Aruba-Reisetipps-Artikel.
Im Manchebo Beach Resort and Spa werden Yoga-Kurse direkt am Strand angeboten

Für die Foodies: Meine Restauranttipps auf Aruba
Aruba hat kulinarisch einiges zu bieten. Tatsächlich war ich überrascht von der Vielfalt der unterschiedlichen Restaurants auf dieser kleinen Insel. Kulinarisch ist hier wirklich fast alles vertreten: italienische Küche, Fischrestaurants, karibische deep fried Gerichte, aber auch eine Vielzahl hipper Bars und Cafés mit Acai Bowls, Smoothies etc.
Craft – Gesund in den Tag starten
So lässt es sich definitiv in den Tag starten: im hippen Café „Craft“ kannst du morgens leckere Bowls, Waffeln und Smoothies frühstücken. Dazu ein Kaffee oder ein beeriges Saftgetränk, hier kann man es sich auf jeden Fall gut gehen lassen. Abends bietet dir das Menü dann Cocktails und Craft Beer.
Leckere Bowls und Smoothies gibt es im Café „Craft“
Bugaloe Beach Bar & Grill
Hier kommt richtige Urlaubsstimmung auf. Das „Bugaloe“ befindet sich direkt auf einem Steg im Meer, sodass man quasi auf dem Wasser sitzt. Bei nettem Ausblick auf Palm Beach und dem Ozeanwind, der dir durchs Haar weht, kannst du hier Sandwiches, Wraps und Salate bestellen. In der Happy Hour gibt es noch dazu singende Kellner und jeden Sonntagabend Live-Musik!
Im Bugaloe kannst du quasi auf dem Wasser essen – Das Restaurant befindet sich auf einem Steg über dem Meer
Barefoot – Elegantes Dinieren in Flip Flops
Das „Barefoot“ ist ein kleines, aber feines Restaurant mit Blick aufs Meer. Hier sitzt du beim Essen direkt am Strand und kannst bei einem Glas Wein dem Sonnenuntergang zuschauen. Auf der Speisekarte findest du viel Fisch und Fleisch, aber auch einige vegetarische Alternativen.
Essen mit Aussicht – im „Barefoot“ kann man direkt am Strand dinieren und den Sonnenuntergang beobachten
Gute Stimmung im The West Deck
Und noch so eine coole Beach Bar. Im „The West Deck“ sitzt du ebenfalls direkt am Strand mit Blick aufs Wasser. Auf der Speisekarte stehen viele deep-fried-Speisen und Fischgerichte, die du hier am besten wie spanische Tapas bestellt. Probiere dich einfach durch das Menü und genieße dabei den Blick auf das Meer.
In der Karibik mag man es „deep fried“
Shoco Snack – Frühstücken wie die Einheimischen
Hast du Lust darauf, so zu frühstücken wie die Einheimischen? Dann solltest du das Bistro „Shoco Snack“ ausprobieren. Essen kannst du hier für Aruba typisches Gebäck wie Pastechi oder Empanadas. Tatsächlich haben wir dort keine Touristen angetroffen, obwohl nur wenige Meter weiter unsere Jeep-Safari startete.

Screaming Eagle – Im Liegen essen
Im „Screaming Eagle“ kannst du dein Essen im Bett zu dir nehmen. Außergewöhnlich, ja, aber will man das denn eigentlich überhaupt? Für mich war es nichts, deshalb haben wir auch draußen auf der Terrasse zu Abend gegessen. Das Restaurant wurde vor vielen Jahren sogar einmal vom Caribbean Journal besonders hoch eingestuft. Das Essen war wirklich ausgesprochen gut, als #1 Restaurant in der Karibik würde ich es persönlich aber nicht bezeichnen.
Papiamento
Magst du gerne Gegrilltes, dann bist du im „Papiamento“ genau richtig. Hier werden die Gerichte (teilweise) auf heißem Stein serviert und grillen somit direkt am Tisch noch weiter. Wunderschön sitzt du hier in einem kleinen Innenhof mit Lichterketten und Palmen. Das ist nicht nur eine tolle Atmosphäre, sondern das Essen hat auch wirklich sehr, sehr lecker geschmeckt.
Aruba – Die etwas andere Karibikinsel
Gefallen hat es mir auf der One Happy Island – besonders toll fand ich, dass die Insel so vielfältig und abwechslungsreich ist. Man kann hier stundenlang am Strand liegen und im türkisblauen Meer baden, muss es aber eben nicht. Die Insel hat landschaftlich wirklich viel zu bieten und das ist insbesondere deshalb erstaunlich, weil sie gerade einmal nur fast doppelt so groß ist wie Sylt.
Happy kid at the beach – Du liebst Strände genauso gerne wie ich? Dann schau dir doch mal meine Strandliebe-Strandübersicht an!
Aruba Sehenswürdigkeiten FAQ
Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Aruba?
Zu meinen persönlichen Highlights gehören der Arikok Nationalpark mit Quadirikiri Cave, Fontein Cave und der wilden Küste, außerdem Mangel Halto, Eagle und Manchebo Beach sowie San Nicolas. Für einen schönen Aussichtsstopp im Norden lohnt sich außerdem das California Lighthouse.
Wie viele Tage braucht man für Arubas Sehenswürdigkeiten?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten würde ich mindestens drei volle Tage einplanen. Mit vier bis fünf Tagen kannst du die einzelnen Regionen deutlich entspannter erkunden und hast zusätzlich Zeit für Strand und Schnorcheln.
Wie viel Zeit sollte man für den Arikok Nationalpark einplanen?
Ich würde mindestens einen größeren halben Tag einplanen, besser einen ganzen Tag. Möchtest du zusätzlich Conchi besuchen, solltest du mehr Zeit reservieren und vorher klären, ob du per 4×4, Tour oder zu Fuß dorthin möchtest.
Kann man mit einem normalen Mietwagen zum Natural Pool fahren?
Nein. Conchi liegt in sehr unwegsamem Gelände und ist nicht mit einem normalen Pkw erreichbar. Möglich sind unter anderem ein geeigneter 4×4, eine geführte Jeep-Tour oder eine Wanderung. ATVs und UTVs sind innerhalb des Arikok Nationalparks nicht erlaubt.
Welche Sehenswürdigkeiten sollte man auf Aruba zusammen besuchen?
Im Norden lassen sich California Lighthouse, Alto Vista Chapel und Arashi beziehungsweise Boca Catalina kombinieren. Für den Süden passen Mangel Halto, San Nicolas und Baby Beach gut zusammen. Für den Arikok Nationalpark würde ich dagegen einen eigenen Tag reservieren.
Ist Flamingo Beach frei zugänglich?
Nicht frei zugänglich, aber auch nicht ausschließlich Hotelgästen vorbehalten. Flamingo Beach befindet sich auf Renaissance Island. Hotelgäste des Renaissance Wind Creek Aruba Resort haben unbegrenzten Zugang, für alle anderen bietet das Resort Island Passes für aktuell 125 $/Person an (max. 5 Gäste pro Buchung), die immer samstags um 9 Uhr für die Folgewoche freigeschaltet werden. Verpflegung und Cabanas sind nicht inklusive, die Insel ist bargeldlos. Da sich Preise und Kontingente ändern können, würde ich das vor der Reise direkt über die offizielle Buchungsseite prüfen.
Brauche ich für Aruba einen Mietwagen?
Wenn du lediglich an einem Strand beziehungsweise in der Hotelzone bleiben möchtest, nicht unbedingt.
Wenn du Arikok, Mangel Halto, San Nicolas, den Norden und verschiedene Strände flexibel erkunden möchtest, finde ich einen Mietwagen dagegen sehr praktisch. Mehr dazu findest du in meinem Aruba-Reisetipps-Artikel.
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Mehr Informationen
Hallo Sonja,
ein wunderbarer Artikel über die traumhaften Karibikinsel! Deine Bilder sind sehr schön und ich habe sie mit Nostalgie angeschaut. Ich finde, obwohl Aruba im ganzen Jahr ein tolles Reiseziel ist, ist die Insel für die deutschen Reisenden noch nicht so bekannt. Wir haben dort 9 Tage verbracht und alles mit Mietwagen entdeckt. Von den über 20 Stränden haben wir 17 aufgesucht. Unser Favorit war der Arashi Beach. Mehr über die anderen Strände können Interessenten auf der Seite https://www.travelsicht.de/aruba-straende/ lesen.
Wir fanden den Nationalpark, die Natural Pools und die labyrithartigen Felsenformationen auch wunderschön gefunden. Was war dein Favorit auf der Insel?
Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß mit dem Blog und gute Reise!
Viele Grüße,
Ildi
Lieber Ildi,
das stimmt, Aruba haben Viele irgendwie noch nicht so wirklich auf dem Schirm – ein Grund mehr, diese schöne Insel mit unseren Blogs bekannter zu machen 🙂 Eine tolle Strandübersicht habt ihr da zusammengestellt. Kennst du denn eigentlich schon meine Strandliebe-Aktion hier auf dem Blog – vielleicht habt ihr ja Lust mitzumachen: https://jointhesunnyside.de/die-schoensten-straende/
Mein Favorit waren u.a. die tollen Höhlen im Arikok Nationalpark und die raue Küste dort an der Nordseite der Insel 🙂
Viele Grüße
Sonja