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Traumziel Südafrika!
Schon Ewigkeiten stand das Land im Süden des afrikanischen Kontinents auf meiner Sehnsuchts-Bucket-List. Ich konnte es kaum erwarten, Land, Leute und Tierwelt endlich kennenzulernen.
Drei Wochen ging es auf eigene Faust mit dem Mietwagen durch Südafrika, inklusive Krüger Nationalpark, Garden Route und Kapstadt.
Diese Reise gehört definitiv zu meinen liebsten Roadtrips überhaupt.
Vor allem die Tage im Kruger Nationalpark haben mich nachhaltig beeindruckt. Noch heute sehe ich die Elefanten, Giraffen und Zebras vor mir, die plötzlich direkt neben unserem Auto standen.
Aber auch die Panorama Route, die wilde Garden Route, unsere Kanutour in Wilderness, die Weinregion Stellenbosch und der Blick vom Tafelberg haben diese Reise für mich so abwechslungsreich gemacht.
In diesem Guide findest du deshalb unsere komplette 21-Tage-Südafrika-Route von Johannesburg bis Kapstadt – mit unseren tatsächlichen Tagesetappen, Unterkünften, gefahrenen Kilometern und meinen persönlichen Erfahrungen.
Südafrika Rundreise in 3 Wochen auf einen Blick
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Reisedauer: 21 Tage vor Ort / 3 Wochen
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Anreise: Nachtflug nach Johannesburg vor Tag 1
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Rückreise: Nachtflug ab Kapstadt am Abend von Tag 21
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Start: Johannesburg
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Ende: Kapstadt
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Route: Johannesburg → Waterval Boven → Panorama Route / Blyde River Canyon → Kruger Nationalpark → Johannesburg → Gqeberha → Oyster Bay → Tsitsikamma → Nature’s Valley → Robberg → Knysna → Wilderness → Hermanus → Stony Point → Franschhoek → Stellenbosch → Kapstadt
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Fortbewegung: zwei Mietwagen + ein Inlandsflug
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Dokumentierte Mietwagenstrecke: rund 2.700 Kilometer – hinzu kommen Safari- und lokale Ausflugsfahrten
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Reisezeit: Dezember
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Reisestil: individuelle Selbstfahrer-Rundreise
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Meine größten Highlights: Kruger Nationalpark, Panorama Route, Robberg Nature Reserve, Wilderness und Kapstadt mit Kap-Halbinsel
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Mein persönliches Highlight: ganz klar die Safaris im Kruger Nationalpark
Meine 21-Tage-Südafrika-Route
| Tage | Übernachtung / Region | Highlights |
|---|---|---|
| 1 | Waterval Boven | Ankommen & erste Fahrt Richtung Kruger |
| 2–3 | Blyde River Canyon | Panorama Route, Three Rondavels, Bourke’s Luck Potholes, God’s Window |
| 4–5 | Kruger / Imbali | Erste Tierbegegnungen & geführte Safaris |
| 6–7 | Marloth Park / Kruger | Self-Drive & geführte Safari |
| 8 | Johannesburg | Rückfahrt & Flughafenübernachtung |
| 9 | Oyster Bay | Flug nach Gqeberha, Jeffreys Bay & Meer |
| 10–11 | Tsitsikamma | Suspension Bridges & Waterfall Trail |
| 12 | Knysna | Nature’s Valley & Robberg Nature Reserve |
| 13–14 | Wilderness | Knysna, Kanutour & Wasserfall |
| 15 | Hermanus | Küste & optional Whale Watching |
| 16–17 | Stellenbosch | Stony Point, Franschhoek & Winelands |
| 18 | Kapstadt | V&A Waterfront & erster Stadtüberblick |
| 19 | Kapstadt | Muizenberg, Boulders Beach, Chapman’s Peak & Tafelberg |
| 20 | Kapstadt | Cape Point, Kap der Guten Hoffnung & Helikopterflug |
| 21 | Kapstadt | Signal Hill & Heimreise |

Welche Route eignet sich für 3 Wochen Südafrika?
Für eine erste 3-wöchige Südafrika Rundreise finde ich die Kombination aus Panorama Route, Kruger Nationalpark, Garden Route, Winelands und Kapstadt besonders abwechslungsreich.
Unsere Reise startet in Johannesburg, führt zunächst Richtung Kruger und anschließend per Inlandsflug an die Garden Route. Von dort geht es mit einem zweiten Mietwagen bis Kapstadt.
So bekommst du innerhalb von 21 Tagen Safari, Natur, Küste, Weinregion und Stadt miteinander kombiniert, ohne die riesige Distanz zwischen Kruger und Garden Route komplett mit dem Auto zurücklegen zu müssen.
Unsere Südafrika Rundreise: 21 Tage zum Nachfahren
Tag 1 – Ankunft in Johannesburg, Mietwagen und Reise nach Waterval Boven
Von Frankfurt aus startete das Afrika-Abenteuer mit dem Nachtflug nach Johannesburg. Mit nur einer Stunde Zeitverschiebung war die Ankunft am nächsten Morgen entspannt.
Da ich im Flugzeug leider nie sonderlich gut schlafen kann, sollten an diesem Tag nur noch einige wenige Kilometer zurückgelegt werden. Nachdem wir kurzerhand unseren Mietwagen direkt am Flughafen abgeholt hatten, ging es gleich raus aus der Stadt und weiter in das knapp 260km entfernte Waterval Boven, das heute auch unter dem Namen Emgwenya bekannt ist.
Dort wartete auch schon die erste, ganz besondere Unterkunft auf uns: die Acra Retreat Mountain View Lodge. Gastgeber Holger begrüßte uns gleich freundlich auf Deutsch. Vor einigen Jahren hatte er das Anwesen selbst auf der Reise durch Südafrika erworben und beherbergt seitdem Reisende aus aller Welt.
Einquartiert hatten wir uns hier, um nach dem Flug einfach ein wenig auszuspannen. Bei der tollen Lage in der Natur und mit einem grandiosen Ausblick auf das Tal von Waterval Boven fiel das keineswegs schwer.
Gefahrene Strecke: 258km, 2:50h
Unterkunft: Acra Retreat Mountain View Lodge, Waterval Boven
Was für eine Aussicht, oder? Hier hätte ich definitiv auch noch länger bleiben können.
Tag 2 – Panorama Route & Blyde River Canyon
Bevor es weiter in den Kruger Nationalpark geht, steht ein erstes Highlight auf unserer Reiseroute des dreiwöchigen Südafrika-Roadtrips: der Blyde River Canyon!
Die malerische Landschaft rund um den Canyon bietet auf der Panorama Route wundervolle Aussichtspunkte und sollte auf dem Weg von Johannesburg in den Kruger Nationalpark keinesfalls übersprungen werden.
Den Blyde River Canyon kannst du entweder mit dem Auto entlang der R532 mit seinen zahlreichen Aussichtspunkten bereisen oder aber auf Wanderwegen zu Fuß erkunden.
Aus Zeitgründen entschied ich mich für die erste Variante, wurde aber trotzdem keinesfalls enttäuscht. Auch wenn die Sonne nicht die ganze Zeit über schien, zeigte sich die Natur gleichwohl von ihrer schönsten Seite.
Zwei Nächte blieben wir in der Gegend und quartierten uns im Blyde Canyon, A Forever Resort ein. Die großzügige und sehr gepflegte Anlage beherbergt zahlreiche Self-Service-Hütten mit Küchenzeile, Grillplatz und eigenem Badezimmer (ein Restaurant und ein kleiner Shop befinden sich ebenfalls auf dem Areal).
Auch wenn die Hütten bereits etwas in die Jahre gekommen sind, ist die Anlage als Ausgangspunkt für die Panorama Route auf jeden Fall zu empfehlen. Auf dem Gelände befinden sich zudem gleich zwei Aussichtspunkte auf die Three Rondavels, für die man sonst als Besucher Eintritt bezahlen müsste.
Gefahrene Strecke: 166km, 2:25h
Unterkunft: Blyde Canyon, A Forever Resort

Tag 3 – Blyde River Canyon, Three Rondavels, Bourke’s Luck Potholes & Graskop
Nach der Ankunft im Blyde River Canyon am Tag zuvor hatten wir lediglich einen kurzen Blick auf die Three Rondavels gewagt (für mich definitiv das Highlight der Panorama Route). Nun nahmen wir uns aber einen ganzen Tag Zeit, die zahlreichen Stopps ausgiebig zu erkunden.
Immer wieder bieten sich am Wegesrand der R532 Möglichkeiten, Aussichtspunkte wahrzunehmen, z.B. auf die Bourke’s Luck Potholes, Berlin Falls oder God’s Window. Für jeden von ihnen wird eine kleine Eintrittssumme berechnet.
Die kleine Stadt Graskop am südlichen Ende der Panorama Route bietet sich sodann für einen Lunch- und Tank-Stop an. Nichts falsch machen kann man hier bei Harrie’s Pancakes, wo sowohl deftige als auch süße Pancakes serviert werden und für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.
Gefahrene Strecke: 102km, ca. 5 Std. mit Zwischenstopps
Unterkunft: Blyde Canyon, A Forever Resort
Am Wegesrand der R532 befinden sich zahlreiche Aussichtspunkte, wie dieser hier auf die Bourke’s Luck Potholes
Tag 4 – Auf dem Weg in den Kruger Nationalpark
Am vierten Tag unserer Reise machten wir uns auf den Weg in den Kruger Nationalpark. Unglaublich gespannt war ich auf die Erfahrungen, die dort auf mich warten würden und wollte endlich die Tierwelt in einem der größten Wildschutzgebieten Afrikas kennenlernen.
Für den Kruger Nationalpark hatte ich insgesamt fünf Tage des dreiwöchigen Südafrika-Roadtrips eingeplant. Und ganz ehrlich? Ich hätte noch länger bleiben können. Neben der Unterkunft in einem privaten Game Reserve nahe des Orpen Gates im Park selbst, sollte es außerdem zu einer zweiten Location am südlichen Rand des Nationalparks gehen.
Zunächst stand aber die Fahrt zu unserer heutigen Unterkunft auf dem Programm. Knapp 180km trennten uns von der Imbali Safari Lodge im mittleren Teil des Nationalparks. Eine Strecke, die wir gut in zweieinhalb Stunden hätten hinter uns bringen können – eigentlich.
Leider begingen wir den Fehler und richteten uns nach den Google Maps Angaben, die uns schnurstracks zum Eingangstor eines benachbarten privaten Game Reserves brachten, welches wir leider nicht passieren durften. Somit ging es einen Teil der Strecke wieder zurück. Zum Glück hatten wir noch genügend Zeitpuffer eingeplant, um auch mit Umweg noch rechtzeitig vor Schließung des Krüger Nationalparks um 18:30 Uhr am Park Gate anzukommen.
Auch wenn bei unserer Dezemberreise die Gates zu dieser Uhrzeit schlossen, ist das nicht das ganze Jahr über so. Aktuell schließen die Gates je nach Monat zwischen 17:30 und 18:30 Uhr. Auch die morgendlichen Öffnungszeiten ändern sich saisonal. SANParks weist zusätzlich darauf hin, dass sich Zeiten ändern können.
Deshalb: Vor der Fahrt unbedingt noch einmal die aktuellen Gate-Zeiten prüfen.
- Mein Tipp für dich: verlasse dich nicht unbedingt auf die GPS-Koordinaten, sondern erkundige dich bei deiner Unterkunft, welche Strecke du am besten fahren solltest.
- An den Park-Gates kannst du dir dann Karten für den Park selbst kaufen, nach denen ich mich im Park dann auch ausschließlich richtete.
- Plane immer etwas Zeitpuffer ein, denn die berechneten Zeitangaben von Google Maps stimmen nicht immer.
- Lesetipp: In diesem Blogartikel habe ich dir alle wichtigen Informationen zusammengefasst, die du vor deiner Reise in den Kruger Nationalpark wissen solltest!
Die letzten anderthalb Stunden auf dem Weg zu unserer Lodge fuhren wir dann bereits durch den Park selbst und konnten unseren Augen kaum trauen, als die ersten Elefanten, Nashörner, Giraffen und Zebras zum Greifen nah auf einmal direkt vor uns standen.
In diesem Moment ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen und ich hätte die Tiere Stunden beobachten können. Doch wir wollten noch vor Anbruch der Dunkelheit in der Unterkunft eintreffen, sodass wir erst einmal nur kurze Stopps zur Tierbeobachtung einlegen konnten.
Angekommen in der Lodge hieß es dann aber erst einmal: absolut entspannen. Wunderschön mitten im Nirgendwo gelegen, bietet die Imbali Safari Lodge traumhaft schöne Hütten in unterschiedlichen Größen mit Blick in die Natur.
Gefahrene Strecke: ca. 270km, ca. 5,5 Std. (mit Umweg)
Unterkunft: Imbali Safari Lodge, Mluwati
Eine der ersten Tierbegegnungen im Krüger Nationalpark. Niedlich, oder?
Tag 5 – Auf Safari in Südafrika
4:45 Uhr – die Weckzeit für den fünften Tag unseres Afrika-Abenteuers, denn an diesem Tag unseres 3-Wochen-Roadtrips durch Südafrika ging es das erste Mal auf Safari! Wie aufregend!
Die Imbali Safari Lodge bietet täglich zwei Game Drives an (in der Zimmerrate bereits inkludiert). Einen Morning Drive von 5:30 Uhr bis 8:30 Uhr und einen Evening Drive von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
Nach einem Morning Tea und Coffee in der Lounge ging es in kleiner Runde in den Safari-Jeep und los auf ein Abenteuer, das ich sicher niemals vergessen werde.
Und gleich auf der ersten Safari hatten wir das Glück, Büffel, Elefanten, Giraffen, Zebras, eine Hyänenmama mit ihren zwei Jungen sowie eine Pantherschildkröte und vieles mehr zu sehen.
Der restliche Tag bestand darin, einfach ein bisschen zu entspannen, was bei der wunderschönen Lage der Lodge inmitten der Natur funktionierte wie an keinem anderen Ort.
Hier konnte ich einfach mal die Seele baumeln lassen, bevor es dann am Nachmittag schon wieder auf den nächsten Game Drive ging. Auch dieses Mal hatten wir unglaublich viel Glück und konnten u.a. drei Geparden sehen.
- Auch wenn die Übernachtung in einem privaten Game Reserve nicht günstig ist, hat sich wirklicher jeder Cent gelohnt. Ich habe die Safaris als sehr persönlich empfunden und möchte diese Erfahrung absolut nicht missen! Der große Vorteil an einem Private Game Reserve ist zudem, dass nur die Ranger, nicht aber Privatpersonen mit ihren Autos durch das Areal fahren dürfen.
Unterkunft: Imbali Safari Lodge, Mluwati
Frühstück nach dem Morning Drive auf dem Sonnendeck der Imbali Safari Lodge – manchmal hat man sogar Glück und es schaut ein Elefant vorbei!
An Elefanten werde ich mich wohl niemals satt sehen können
Was für ein Glück beim Evening Drive: zwei von nur noch knapp 110 Geparden im Krüger Nationalpark
Tag 6 – Kruger-Safari und Self-Drive durch den Kruger Nationalpark
Obwohl dies zunächst eigentlich nicht geplant war, unternahmen wir auch an diesem Morgen einen weiteren Morning Drive mit den Rangern der Imbali Safari Lodge. Die Erlebnisse am Tag zuvor waren zu atemberaubend und einprägend gewesen, dass wir gar nicht anders konnten als noch einmal früh am Morgen in die Natur aufzubrechen.
Genau die richtige Entscheidung, denn an diesem Morgen sahen wir neun (!) Löwen, die super entspannt in der Morgensonne dösten. Natürlich wird dir schon ein wenig mulmig, wenn man bedenkt, dass die Tiere mit einem kleinen Hops im wahrsten Sinne des Wortes bereits auf deinem Schoß sitzen könnten. Doch mit den erfahrenen Rangern fühlte ich mich zu keiner Zeit unsicher.

Aber auch den Self-Drive durch den Kruger Nationalpark wollten wir uns nicht entgehen lassen und so ging es nach dem Frühstück mit unserem Mietwagen zur zweiten Location. Das ist schon wirklich etwas ganz Besonderes, wenn der einzige Stau auf den Straßen von einer Elefantenherde oder einer Giraffenfamilie verursacht wird.
Unser heutiges Ziel sollte die Kruger Riverside Lodge sein, die außerhalb des Parks im angrenzenden Ort Marloth Park liegt. Wir ließen uns viel Zeit, um dort anzukommen, genossen die Landschaft um uns herum. Am liebsten wäre ich bis zur letzten Sekunde im Park geblieben, so sehr faszinierten mich die wunderschöne Natur und die zahlreichen Tiersichtungen!
Gefahrene Strecke: 155km – ca. 6 Std. (wir haben uns viel Zeit gelassen)
Unterkunft: Kruger Riverside Lodge, Marloth Park
Und dann liegen da auf einmal neun Löwen vor dir!!

Tag 7 – Half-Day Safari im Krüger Nationalpark
Auch heute können wir es einfach nicht lassen. Hatten wir uns eigentlich vorgenommen, am letzten Tag im Kruger Nationalpark noch einmal selbst durch den Park zu fahren, entschieden wir uns doch noch total spontan am Abend zuvor, an einem weiteren geführten Morning Drive teilzunehmen.
Dies stellte sich jedoch als gar nicht so einfach heraus. Im Dezember sind die Touren meist gut (aus)gebucht und wir hatten das große Glück, dass wir über die Managerin unserer Unterkunft noch zwei Plätze ergattern konnten.
Heute würde ich deshalb sagen: Wenn dir die Safari wichtig ist, buche sie vorher.
Auch bei Tagesbesuchen solltest du an stark frequentierten Tagen vorsichtiger planen. SANParks begrenzt die Zahl der Tagesgäste und wenn die maximale Besucherzahl erreicht ist, werden nur noch Gäste mit vorgebuchter Übernachtung eingelassen.
Überglücklich (und ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde) standen wir also auch an diesem Tag wieder um 4:00 Uhr morgens auf und begaben uns auf unsere letzte Safari des dreiwöchigen Südafrika-Roadtrips.
Unser Tourguide Sven fuhr mit uns bis ca. 11.45 Uhr durch die Natur und führte uns unter anderem zu mehreren Elefantenherden, Zebras, Giraffen an einem Wasserloch, zwei Löwinnen in der Morgensonne. Mein Highlight an diesem Morgen: die Sichtung eines wunderschönen Spitzmaulnashorns.
Ein Spitzmaulnashorn („Black Rhino“) – einfach wunderschön, nicht wahr?
Auf den geführten Safaris lernen wir viel über die Tierwelt und die Natur um uns herum und ich versuche ganz wissbegierig jede Information so gut es nur geht aufzunehmen.
Beseelt von unseren letzten Tierbegegnungen, machten wir es uns den Rest des Tages in der Kruger Riverside Lodge gemütlich. Die Lodge bietet auf der oberen Etage eine schöne Veranda mit Blick über den Crocodile River in den Park. Die Zimmer sind nett eingerichtet und bieten soweit alles, was man braucht.
Unterkunft: Kruger Riverside Lodge, Marloth Park
Tolles Aussichtsdeck in der Kruger Riverside Lodge
Noch einmal auf Safari?
🦏 Geführte Kruger-Safari: Gerade während der Hochsaison würde ich heute nicht mehr bis zum Vorabend warten.
Tag 8 – Fahrt nach Johannesburg
Für den achten Tag unserer Reise hatten wir uns nicht viel vorgenommen, außer der Rückfahrt nach Johannesburg.
Von dort würden wir früh am nächsten Morgen mit dem Flieger nach Port Elizabeth aufbrechen. Ganz gemütlich frühstückten wir ein letztes Mal in der Lodge und fuhren dann die knapp 4,5 Stunden zurück nach Johannesburg.
Einen Lunch-Stop legten wir in Waterval Boven ein, da die kleine Stadt ungefähr auf der Hälfte der Strecke liegt und wir diese von der Hinfahrt schon kannten. In Johannesburg übernachteten wir an diesem Tag im Holiday Inn Airport Hotel. Nichts besonderes, aber für eine (kurze) Nacht und aufgrund der Nähe zum Flughafen vor dem Abflug absolut in Ordnung.
Gefahrene Strecke: 447km – 4:30h
Unterkunft: Holiday Inn Aiport Hotel, Johannesburg
Tag 9 – Flug nach Gqeberha & weiter nach Oyster Bay
Obwohl wir das frühe Aufstehen ja inzwischen gewohnt waren, fiel es mir an den vorherigen Safari-Vormittagen doch um einiges leichter. Die Aussicht auf eine atemberaubende Safari auf der einen und ein frühmorgendlicher Flug auf der anderen Seite sind dann doch zwei unterschiedliche Paar Schuh.
Nichtsdestotrotz ging es auch an diesem Morgen früh los zum Flughafen JNB, wo wir zunächst ohne Probleme unseren Mietwagen zurückgaben und sodann nach Gqeberha (vormals Port Elizabeth) aufbrachen.
Dort angekommen schnappten wir uns kurzerhand den zweiten Mietwagen der Reise und machten uns auf den Weg zur Garden Route beziehungsweise zunächst zu unserem Zwischenziel des Tages: Jeffreys Bay.
Der kleine Küstenort überraschte mich – und das nicht unbedingt positiv. Nachdem ich in den Tagen zuvor die Stille und Ruhe in der Natur absolut genossen hatte, war es mir hier einfach viel zu überfüllt. Als kleinen „Kulturschock“ könnte ich dies fast schon beschreiben, war die Strandpromenade am Dolphin Beach doch einfach komplett überlaufen. (Später habe ich mir sagen lassen, dass es in Jeffreys Bay ziemlich touristisch sein kann, man aber auch sehr schöne ruhige Ecken findet.) Gut zu Mittag gegessen haben wir hier aber gleichwohl, mit einem netten Blick auf den Strand im „Kitchen Windows“.
Danach ging es dann weiter zu unserem heutigen Übernachtungsort Oyster Bay. Das kleine Dorf liegt knapp 40km von Jeffreys Bay entfernt und ich konnte es kaum abwarten, in unserer tollen Unterkunft anzukommen – der Oyster Bay Beach Lodge.
Wunderschön direkt am Strand gelegen, hatten wir von unserem Zimmer aus direkten Meerblick und waren einfach nur froh, wieder ein bisschen abgelegener und mitten in der Natur sein zu können.
Mit dem Haus-Hund Basil spazierten wir am Nachmittag noch gemütlich am Strand entlang. Den Abend genossen wir mit anderen Reisenden bei einem Glas Wein und leckerem Abendessen, das uns Gastgeber Nick persönlich zubereitete.
So lässt es sich leben, oder? Von unserem Zimmer in der Oyster Bay Beach Lodge haben wir direkten Meerblick
Gefahrene Strecke: 120km – 1:35h
Unterkunft: Oyster Bay Beach Lodge, Oyster Bay
Tag 10 – Tsitsikamma Nationalpark & Suspension Bridges
Mit Meeresrauschen einzuschlafen und wieder aufzuwachen – einfach wunderbar! Die Lage der Oyster Bay Beach Lodge ist wirklich super und ich wäre liebend gerne noch länger geblieben. Nichtsdestotrotz ging es an diesem Tag unseres dreiwöchigen Südafrika-Roadtrips weiter, in den knapp 80km entfernten Tsitsikamma Nationalpark.
Der Nationalpark bietet eine Vielzahl an Aktivitäten, u.a. Bungee Jumping, Blackwater Tubing oder Zipline-Touren. Wir interessierten uns aber vor allem für die Walking/Hiking Trails.
Für den Tag der Ankunft nahmen wir uns dabei erst einmal den 2km kurzen Mouth Trail vor, der über einen kurzen Walk durch den Wald zu drei Hängeseilbrücken führt. Die längste von ihnen ist über die Stelle gespannt, an welcher der Storms River ins Meer mündet.
2026 wurden die Hängebrücken saniert. Für die Abschlussarbeiten waren sie vom 20. bis 31. Juli vollständig geschlossen, laut SANParks sollte der volle öffentliche Zugang ab 1. August 2026 wiederhergestellt sein.
Übernachtet haben wir in der Storms River Village.
Der kleine Ort bildet einen guten Ausgangspunkt für die Aktivitäten in und um den Nationalpark und bietet neben Unterkünften auch einen Shop und einige Restaurants (zu empfehlen ist z.B. das „Tsitrus Cafe„). Möglich ist es auch, im Nationalpark selbst zu übernachten (die Buchung läuft über SANParks). Da die wenigen Unterkünfte aber grundsätzlich schnell ausgebucht sind, solltest du dich hier am besten schon frühzeitig um Verfügbarkeiten kümmern.
Gefahrene Strecke: 77km – 1:05h
Unterkunft: Tsitsikamma Backpackers, Stormsriver Village
Tag 11 – Tsitsikamma Nationalpark
Nach dem Frühstück ging es am Vormittag erneut in den Nationalpark. Heute stand der drei Kilometer lange (one-way) Waterfall Trail auf dem Programm.
Dieser bildet die ersten drei Kilometer des Otter Trails und endet an einem hübschen Wasserfall. Obwohl die Gesamtstrecke nur 6km beträgt, dauert der Walk insgesamt knapp drei bis dreieinhalb Stunden. Denn den Großteil der Strecke kletterst du hier über große Felsbrocken an der Küste. Das macht einen riesigen Spaß, feste Schuhe und Beachtung der Ebbe- und Flutzeiten sind aber ein Muss!
Gefahrene Strecke: ca. 30km – 15 Min. (bis zum Nationalpark-Gate und zurück)
Unterkunft: Tsitsikamma Backpackers, Stormsriver Village

Tag 12 – Nature’s Valley – Robberg Nature Reserve – Knysna
Am zwölften Tag des 3 Wochen Roadtrips durch Südafrika verlassen wir den Tsitsikamma Nationalpark mit einem kurzen Zwischenstopp an der Bloukrans Bridge.
Mit 216m gehört die Brücke zu einer der höchsten Bungee-Jumping-Brücken der Welt und befindet sich knapp 23km vom Nationalpark entfernt. Wir schauen uns das Spektakel lieber aus der Ferne an und staunen nicht schlecht, wie viele Abenteurer hier – gefühlt im Minutentakt – den Sprung in die Tiefe wagen.
Weiter ging es danach zu Nature’s Valley, einem kleinen Ferienort direkt am Meer. Besonders schön: der Salt River mündet hier in einer hübschen Lagune in den Ozean. Total entspannt wirkt dieser kleine Ort und ich kann mir gut vorstellen, wie es sich die Südafrikaner hier in den Ferien gut gehen lassen.
Auf der Weiterfahrt entlang der Garden Route zum Robberg Nature Reserve stoppten wir an dem Weingut „Newstead Wine Estate“ und lunchen ganz vorzüglich! Gut gestärkt geht es weiter zur Halbinsel Robberg, die hinter Plettenberg Bay liegt und jeden Naturliebhaber erfreuen wird. Auf drei Trails (die ineinander übergehen) lässt sich die ganze Halbinsel entlang der Küste umrunden. Wahnsinns-Ausblicke garantiert!
Aktuell gibt es drei klassische Rundwege:
- Gap Circuit: 2,1 km / etwa 30 Minuten
- Witsand Circuit: 5,5 km / etwa 2 Stunden
- Point Circuit: 9,2 km / etwa 4 Stunden.
Wir entscheiden uns für eine Kombination aus dem Trail „The Gap“ und dem „Witsand Trail“ und können unseren Augen kaum trauen, so schön ist die Natur hier. Für den längsten Trail „The Point“ hatten wir vor Einbruch der Dunkelheit leider nicht mehr genug Zeit, sonst wären wir auch super gerne um die ganze Halbinsel gewandert.
Unsere heutige Unterkunft ist das Protea Hotel by Marriott, das sehr schön am Hafen in Knysna liegt. Abends kannst du hier ganz unbeschwert noch am Hafen entlang spazieren und in einem der zahlreichen Restaurants den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein und gutem Essen genießen.
Gefahrene Strecke: 120km – 1:50h
Unterkunft: Protea Hotel by Marriott Knysna Quays, Knysna
Im Robberg Nature Reserve lohnt sich eine Wanderung um die Halbinsel mit solch tollen Ausblicken
Tag 13 – Knsyna & Wilderness
Bevor es weiter nach Wilderness geht, erkunden wir Knysna und die Umgebung. Da die Südafrikaner bereits im Weihnachtsurlaub sind, ist die Stadt total überfüllt und es macht nicht wirklich viel Spaß, durch die vollen Straßen zu fahren.
Wir nehmen die Brücke zur Insel Thesen Island. Die hübschen Villen mit direktem Boots-/Wasserzugang sind nett anzuschauen.
Im „WHE+“ trinken wir noch schnell einen Kaffee mit Blick aufs Wasser, bevor es zum nächsten Stopp, dem „The Heads Viewpoint“ geht. Von hier hat man einen netten Blick auf die Lagune, innerhalb derer sich Knysna befindet.
Weiter geht es danach in das knapp 50km entfernte Wilderness. Der Ort mit dem schönen Namen gefällt mir auf Anhieb. Hier ist es gleich viel entspannter und nicht so überfüllt wie in Knysna.
In Wilderness gibt es einige wunderschöne Unterkünfte mit Traumblick auf die Küste. Unsere Unterkunft Serenity at Wilderness ist heute leider nicht mehr buchbar, aber hier findest du eine Vielzahl an Alternativen:
Gefahrene Strecke: 65km – 1:15h
Unterkunft: Serenity at Wilderness, Wilderness
Im „Serenity at Wilderness“ lässt es sich definitv aushalten
Tag 14 – Wilderness: Kanu & Wanderung zum Wasserfall
In Wilderness bleiben wir gleich zwei Nächte und starten den Tag mit einer Kanufahrt auf dem Touwsriver.
Unser Ziel: ein Wasserfall in den umliegenden Bergen. Knapp eine halbe Stunde paddeln wir in unserem Kanu über den Fluss und steigen schließlich am Endpunkt mitten im Wald aus, um das letzte Stück bis zum Wasserfall (weitere knapp 45 Minuten) durch die Natur zu wandern. Am Wasserfall angekommen, setzen wir uns auf die Steine und picknicken mit Blick auf das Wasser und den umliegenden Wald.
- Die Kanufahrt inklusive Wanderung war wirklich ein sehr schönes Erlebnis. Das solltest du dir in Wilderness auf keinen Fall entgehen lassen.
- Die Kanus kannst du die z.B. bei „Eden Adventures“ ausleihen.
Gefahrene Strecke: 15km – 20 Min.
Unterkunft: Serenity at Wilderness, Wilderness

Tag 15 – Hermanus
Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Schon zwei Wochen unseres 3-Wochen-Roadtrips durch Südafrika sind vorüber und nun soll schon die letzte Woche angebrochen sein?
Die Zeit verging wie im Flug und ich versuche, jede verbleibende Südafrika-Minute zu genießen.
Weiter geht es heute nach Hermanus. Der Ort ist insbesondere in der Whale Season ein beliebtes Reiseziel für Whale Watching Touren.
Southern Right Whales kommen überwiegend von Juni bis November an die Cape Whale Coast. Hermanus bietet außerdem sehr gute Möglichkeiten, Wale vom Land aus entlang der Küste zu beobachten.
Wenn deine Reise in diese Monate fällt, würde ich den Stopp entsprechend stärker für Whale Watching nutzen.
Wir sind außerhalb der Saison da und wählen den Ort als Zwischenstopp auf dem Weg nach Stellenbosch und Kapstadt. Unsere heutige Unterkunft ist das B&B 138 Marine Beachfront Guesthouse, in welchem unsere Gastgeberin uns direkt mit einer Dinner-Reservierung im The Wine Glass überrascht hat. Das moderne Lokal bietet eine riesige Auswahl an Weinen. Wir entscheiden uns für einen Weißwein aus der Gegend und leckere spanische Tapas – absolute Empfehlung in Hermanus!
Gefahrene Strecke: 371km – ca. 4:00h
Unterkunft: 138 Marine Beachfront Guesthouse, Hermanus
Tag 16 – Stony Point, Franschoek, Stellenbosch
Unser heutiges Tagesziel der Südafrika-Rundreise soll die Weinregion Stellenbosch vor den Toren Kapstadts sein.
Wir entscheiden uns für einen Zwischenstopp in Stony Point, wo eine Pinguinkolonie lebt (Alternative zu Boulders Beach). Auf der R44 fahren wir danach auf dem Clarence Drive weiter bis nach Gordon’s Bay. Die Straße entlang der Küste ist absolut sehenswert und bietet wunderschöne Ausblicke auf die Küstenlandschaft und die angrenzenden Berge. In der Walsaison kann man zudem an den zahlreichen Viewpoint-Buchten anhalten und nach Walen im Meer Ausschau halten.
Ab Gordon’s Bay fahren wir durch die Berge einen kleinen Umweg, da wir unbedingt den Franschoek Pass nehmen möchten, um nach Franschoek und dann schließlich nach Stellenbosch zu gelangen. Durch die Berge und vorbei an den ersten Weingütern führt uns der Weg in den noblen Weinort Franschoek. Zum Lunch kehren wir bei „Le Petite Ferme“ ein und genießen das leckere Essen mit Blick auf die Weinregion.
Unsere heutige Unterkunft befindet sich in Stellenbosch. Über Weihnachten quartieren wir uns in das hübsche Devon Valley Hotel ein. Wunderschön im Devon Valley gelegen, haben wir vom Zimmer und der Terrasse einen super Blick auf das Weintal und die Berge.
Gefahrene Strecke: 190 km – ca. 3:00h
Unterkunft: The Devon Valley Hotel, Stellenbosch
Tag 17 – Weihnachten in Stellenbosch
Es ist Weihnachten!
Und wir lassen es uns im Devon Valley Hotel einfach gut gehen. Wir entscheiden uns bewusst gegen die obligatorische Weintour und verbringen den Tag stattdessen am Pool und genießen Weihnachten in der Sonne.
Auch wenn die Familie natürlich fehlt, entlohnt die schöne Umgebung, der leckere Wein und das gute Essen dann doch ein wenig.
Unterkunft: The Devon Valley Hotel, Stellenbosch
Mal etwas anderes: Weihnachten am Pool mit Blick in die Weinberge
Tag 18 – Kapstadt
Es ist soweit, der letzte Reisestopp des 3-Wochen-Roadtrips durch Südafrika ist erreicht. Wir brechen morgens schon nach Cape Town auf, beziehen unsere Unterkunft und starten mit einer Tour im Hop-On/Hop-Off-Bus in den Tag.
Die Sightseeing Busse sind eine gute Möglichkeit, sich einen ersten Überblick über die Stadt und die Umgebung zu verschaffen.
An der V&A Waterfront steigen wir aus und schlendern durch den coolen Crafts Market „The Watershed„. Bei unserer Reise haben wir danach noch im damaligen V&A Food Market gegessen. Heute würde ich stattdessen beispielsweise den Time Out Market direkt an der Waterfront ausprobieren.
Leider ist der Tafelberg an diesem Tag mit Wolken verhangen, sodass wir uns gegen eine Fahrt auf die Aussichtsplattform entscheiden. Mit dem Bus geht es zurück nach Camps Bay, wo sich unsere Unterkunft befindet.
- Wenn du ein Auto hast, bietet sich der Ort als guter Ausgangspunkt an. Von hier bist du schnell auf dem Tafelberg, in Hout Bay und dem Chapman’s Peak Drive. Auch in die Stadt selbst sind es mit dem Auto nur ca. 15 Minuten.
- Sehr zu empfehlen ist in Camps Bay allerdings das Restaurant The Hussar Grill, wo du wirklich ganz vorzügliche Steaks essen kannst.
Gefahrene Strecke: 41km – ca. 50 Min.
Unterkunft: South Beach Camps Bay Boutique Hotel, Kapstadt
Tag 19 – Muizenberg, Boulders Beach, Chapman’s Peak Drive, Tafelberg
Heute geht es wieder raus aus der Stadt, denn wir möchten die Kap-Halbinsel erkunden. Die Halbinsel bietet viele tolle Aktivitäten, Highlights und Aussichtspunkte, sodass man hier auch gut mehrere Tage verbringen kann.
Auf dem Weg nach Boulders Beach halten wir zunächst für einen kleinen Strandspaziergang in Muizenberg. Der Surferort ist nicht nur für seine Wellen, sondern auch die bunten Strandhäuschen bekannt. Die farbenfrohen Hütten (z.B. am St. James Beach) dienen als Umkleidekabinen und sind einfach nett anzuschauen.

Der Strand ist für die große Kolonie südafrikanischer Pinguine bekannt, die hier lebt. Schon ein wirklich besonderes Bild, was sich dir hier bietet: unzählige Pinguine sonnen sich auf dem weißen Sand in hübscher Strandkulisse.
Boulders Beach ist an diesem Tag total überlaufen und es macht wenig Spaß, sich zwischen den vielen Touristen den Blick auf die Pinguine regelrecht zu erkämpfen.
- Mein Tipp: unbedingt früh zur Kap-Halbinsel aufbrechen, um den Touristenmassen zu entgehen!
Beim nächsten Mal würde ich für die Begegnung mit den Pinguinen wohl eher diese Kayaktour wählen. Begleitet von einem Guide hat man hier die Möglichkeit, die Pinguine (und wahrscheinlich auch die Menschenmassen aus sicherem Abstand) vom Wasser aus zu beobachten und erfährt zusätzlich noch Informationen zu der Kolonie und ihrem Lebensraum.
Tolle Kulisse am Boulders Beach – Leider sind die süßen Pinguine auch ein richtiger Touri-Magnet
Da wir schon am Boulders Beach und dem stockenden Verkehr dorthin bemerkten, dass wir mit den Touristenmassen an diesem Tag wenig Spaß haben würden, entscheiden wir uns spontan, am nächsten Tag für den Kap-Nationalpark wiederzukommen.
Somit geht es kurzerhand über Noordhoek und den Chapman’s Peak Drive zurück nach Kapstadt. Den Strand von Noordhoek solltest du dir übrigens unbedingt anschauen – was für ein wunderschöner, breiter Sandstrand, an dem du stundenlang einfach nur entlang spazieren kannst!
Das nächste Highlight auf dem Weg zurück nach Kapstadt: der Chapman’s Peak Drive, der gleich hinter Noordhoek Beach beginnt. Die weltberühmte Küstenstraße beeindruckt mit sagenhaften Ausblicken auf die Steilküste der Kap-Halbinsel und gehört definitv zu deren Highlights!
- Da die enge Straße entlang der Küste aufgrund von schlechten Wetterbedingungen nicht immer befahrbar ist, solltest du vor deiner Reise hier überprüfen, ob der Drive überhaupt geöffnet ist.
Der Chapman’s Peak Drive – eine Panoramastraße die ihresgleichen sucht
Zurück in Kapstadt wartet ein weiteres Highlight auf uns! Bei bestem Wetter möchten wir heute noch auf die Aussichtsplattform des Tafelbergs fahren.
Wir haben Glück und müssen nicht allzu lange warten, bis wir mit der Gondel, die uns hinauf auf das Wahrzeichen Kapstadt fahren wird, betreten können. Wahnsinn! Schon von der Gondel aus, die steil in schwindelerregende Höhe Richtung Aussichtsplattform fährt, hat man unglaubliche Ausblicke auf die Stadt, das Meer, Lion’s Head und Signal Hill.
Oben angekommen kann ich meinen Augen kaum trauen: Was für ein wunderbarer Anblick auf diese tolle Stadt zu meinen Füßen!
Ein weiteres Highlight: wir beobachten, wie die Sonne ganz langsam über dem Meer untergeht und Kapstadt in ein wunderschönes abendliches Dämmerungslicht taucht.
- Die Aussichtsplattform des Tafelbergs kannst du auch zu Fuß erreichen. Der kürzeste Aufstieg dauert etwa zwei Stunden und sollte nicht unterschätzt werden.
Unglaublicher Sonnenuntergang über dem Meer von der Aussichtsplattform des Tafelbergs

Gefahrene Strecke: 108km – ca. 3h (Aufenthalt an den Stopps nicht eingerechnet)
Unterkunft: South Beach Camps Bay Boutique Hotel, Kapstadt
Tag 20 – Kap-Halbinsel und Hubschrauberflug
Um 7:30 Uhr brechen wir im zweiten Anlauf von Camps Bay Richtung Kap-Halbinsel auf. Weil uns die Fahrt so gut gefallen hat, nehmen wir erneut die Route über den Chapman’s Peak Drive Richtung Kap-Halbinsel Nationalpark und freuen uns, dass wir uns mit dem Auto an der Ticketstation nicht anstellen müssen – der Plan, vor den Touristenmassen einzutreffen, hat also mit dem frühen Aufstehen gut funktioniert.
Zunächst fahren wir bis zum Cape Point, dem südlichsten Punkt der Halbinsel. Vom erhöhten Leuchtturm inklusive kleiner Aussichtsplattform hat man einen schönen Blick auf die Küste auf der einen und das unendlich wirkende Meer auf der anderen Seite. Man könnte fast meinen, an diesem Ort sei tatsächlich das „Ende“ Afrikas erreicht. Der südlichste Punkt befindet sich allerdings knapp 300km östlich des Cape Points am Kap Aguhals.
Im Anschluss erkunden wir den Nationalpark und natürlich darf das obligatorische Foto am Kap der guten Hoffnung auch nicht fehlen. Wir lassen uns den gesamten Vormittag Zeit, den schönen Nationalpark zu erkunden, stoppen immer wieder an den ausgewiesenen Stellen und genießen die tollen Aussichten auf das Meer und die Küste.
Gegen Mittag brechen wir wieder Richtung Kapstadt auf und staunen nicht schlecht über die kilometerlange Autoschlange am Eingang des Nationalparks.
Zurück in Cape Town wartet noch ein absolutes Highlight am Ende unserer Reise auf uns: Ein Helikopterflug über die Stadt!
Unglaublich, wie klein Kapstadt, die Häuser und Berge auf einmal von oben aussehen. Knapp zwanzig Minuten fliegen wir in großer Runde einmal um die Stadt, vorbei am Chapman’s Peak Drive und Noordhoek Beach sowie Muizenberg und einmal um den Tafelberg herum. Ein Wahnsinns-Erlebnis, das ich dir nur ans Herz legen kann. Mir wird es sicher noch sehr lange im Gedächtnis bleiben.

Nach diesem Highlight geht es an unserem letzten ganzen Tag in Kapstadt noch einmal nach Bo-Kaap.
Dieser Stadtteil Kapstadts ist für seine vielen bunten Häuser bekannt. Das Viertel ist geschichtsträchtig: im 17. und 18. Jahrhundert ließen sich hier freigelassene Sklaven aus den kap-holländischen Kolonien nieder. Im Bo-Kaap-Museum kannst du mehr über die Gegend erfahren.
Gefahrene Strecke: 140km – ca. 3h (Aufenthalt an den Stopps nicht eingerechnet)
Unterkunft: South Beach Camps Bay Boutique Hotel, Kapstadt
Seht ihr die bunten Häuser am Strand von Muizenberg, von denen ich euch weiter oben erzählt habe? Aus der Luft sehen sie auf einmal wie Spielzeughäuser aus.
Tag 21 – Signal Hill und Heimreise
Der letzte Tag unseres 3-Wochen-Roadtrips durch Südafrika ist angebrochen. Kaum glauben kann ich, wie schnell die Zeit in diesem tollen Land verflogen ist und welche zahlreichen atemberaubende Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen ich mit nach Hause nehmen werde.
Da der Heimflug nach Frankfurt erst am Abend startet, unternehmen wir noch einen letzten Ausflug auf den Signal Hill.
Von hier aus kann man nicht nur wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten, sondern tagsüber auch hervorragend Paragliden. Wir setzen uns zu den anderen Schaulustigen und beobachten, wie zahlreiche Abenteuerlustige (jeweils in Begleitung eines Guides) über den Signal Hill in die Lüfte abheben. Was für eine wunderschöne Aussicht sich diesen über der Stadt mit Blick auf das Meer, Lions Head und Tafelberg bieten muss.
Ganz wehmütig genieße ich den Anblick des Meeres und die letzten Sonnenstrahlen auf der Haut, bevor es schon wenig später schweren Herzens zum Flughafen und schließlich mit dem Nachtflug Richtung Heimat geht.
Gefahrene Strecke: 30km – ca. 40 Min. (Aufenthalt am Stopp nicht eingerechnet)
Südafrika – Traumhaftes Roadtrip-Reiseziel
Auch nach 21 Tagen in Südafrika habe ich definitiv noch nicht genug von diesem traumhaften Reiseziel gesehen und wäre gerne noch länger geblieben. Ich hoffe, dass ich dich mit meinem Routenbeispiel für einen Roadtrip durch Südafrika inspirieren konnte und du viele nützliche Informationen und Ideen für deine eigene Planung mitnehmen konntest.

Bye, bye Südafrika – wir werden uns ganz sicher irgendwann wiedersehen!
Würde ich diese Südafrika-Route heute genauso fahren?
Im Großen und Ganzen: ja.
Die Kombination fand ich richtig gut: Panorama Route → Kruger → Garden Route → Winelands → Kapstadt
Vor allem den Inlandsflug zwischen Nordosten und Garden Route halte ich weiterhin für sinnvoll. Eine Sache würde ich für Reisen ab Ende 2026 allerdings unbedingt prüfen.
Bei unserer Reise mussten wir: Kruger → Johannesburg fahren → dort übernachten → am nächsten Morgen nach Port Elizabeth fliegen. Das kostet Reisezeit.
Airlink hat inzwischen angekündigt, ab 16. November 2026 eine direkte Linienverbindung zwischen Kruger Mpumalanga International Airport / Mbombela (MQP) und Gqeberha (PLZ) aufzunehmen. Die Verbindung soll montags, mittwochs und freitags angeboten werden und die Buchung ist bereits geöffnet.
Welche bekannten Südafrika-Highlights fehlen bewusst?
Es gibt einige bekannte Stopps, die häufig in 3-Wochen-Südafrika-Routen vorkommen und in unserer Reise nicht enthalten sind.
- Addo Elephant National Park: Wir sind von Johannesburg nach Gqeberha geflogen und hätten den Addo Elephant National Park grundsätzlich integrieren können. Wir entschieden uns jedoch dagegen, da wir zuvor bereits mehrere intensive Safari-Tage im Kruger erlebt hatten.
- Cape Agulhas: Auch der tatsächlich südlichste Punkt Afrikas lag nicht auf unserer Route. Wir entschieden uns stattdessen für: Hermanus, Stony Point, Franschhoek und Stellenbosch. Und ich würde diese Entscheidung für unsere Reise wieder treffen.
- De Hoop Nature Reserve: Auch De Hoop haben wir ausgelassen, nicht weil es sich nicht lohnen würde, sondern weil drei Wochen auch nur drei Wochen bleiben und man irgendwo priorisieren muss.
Ich möchte dir an dieser Stelle auch keine Orte in eine vermeintlich „perfekte Route“ schreiben, die wir selbst auf dieser Reise überhaupt nicht besucht haben. Unsere Route zeigt unsere tatsächliche Reise und soll dir für deine Routenplanung als Inspiration dienen.
Für wen eignet sich diese 3-Wochen-Südafrika-Route?
Unsere Route würde ich besonders empfehlen, wenn du zum ersten Mal nach Südafrika reist und möglichst unterschiedliche Seiten des Landes kennenlernen möchtest.
Sie passt besonders gut, wenn du:
- Safari und Wildlife erleben möchtest
- gerne individuell mit dem Mietwagen reist
- Kruger und Garden Route miteinander kombinieren möchtest
- Natur und Wandern magst
- die Winelands erleben möchtest
- mehrere Tage für Kapstadt haben möchtest
- sehr lange Strecken teilweise mit einem Inlandsflug überbrücken möchtest
Die Route ist weniger ideal, wenn du hauptsächlich Safari machen möchtest. Dann würde ich wesentlich mehr Zeit im Nordosten einplanen.
Oder wenn du ausschließlich Kapstadt und Garden Route sehen möchtest. Dann brauchst du Johannesburg und Kruger nicht zwingend.
Wann würde ich diese Südafrika-Route heute fahren?
Die perfekte Jahreszeit für ganz Südafrika gibt es nicht.
Denn: Kruger und Kapregion haben unterschiedliche Klimazonen.
Wir waren im Dezember unterwegs und insgesamt hat das sehr gut funktioniert.
Unsere Erfahrung im Dezember
Vorteile:
- sommerliche Temperaturen an der Garden Route
- lange Tage
- Kapstadt im Sommer
- Weihnachten in den Winelands
- grüne Landschaft im Kruger
Nachteile:
- südafrikanische Ferien / Hochsaison
- teilweise sehr volle Orte
- viel Betrieb am Boulders Beach und in Knysna
- sommerliche Hitze und Niederschläge im Nordosten
- dichteres Grün kann Tierbeobachtungen schwieriger machen
Wann würde ich heute fahren?
Für genau diese kombinierte Route würde ich wahrscheinlich wieder Dezember wählen.
Im September oder Oktober wäre es insgesamt ein interessanter Kompromiss aus Kruger, Garden Route, Frühlingsbedingungen in der Kapregion und der Chance auf Wale in Hermanus. Die Southern Right Whales kommen hauptsächlich von Juni bis November an die Cape Whale Coast.
Das heißt ausdrücklich nicht, dass September und Oktober objektiv die beste Reisezeit für Südafrika sind. Wenn dein Fokus hauptsächlich auf Safari liegt, kann eine andere Jahreszeit besser passen.
Mietwagen in Südafrika: Meine Erfahrung & aktuelle Tipps
Für unsere Route würde ich auch heute wieder Mietwagen & Inlandsflug kombinieren. Einen 4WD brauchst du für die hier beschriebene Hauptroute nicht.
In Südafrika herrscht Linksverkehr. Gerade nach einem langen Nachtflug würde ich mir deshalb etwas Zeit geben. Nach einigen Kilometern gewöhnt man sich daran.
Internationaler Führerschein
Nach den aktuellen deutschen Reisehinweisen ist der internationale Führerschein erforderlich und nur zusammen mit dem deutschen Führerschein gültig.
Möglichst bei Tageslicht fahren
Gerade längere Überlandetappen würde ich so planen, dass du vor Dunkelheit ankommst. Das Auswärtige Amt rät ausdrücklich von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit ab.
Was ich außerdem beachten würde
- Türen während der Fahrt verriegeln
- keine Wertsachen sichtbar im Auto lassen
- Gepäck möglichst zuerst in der Unterkunft abgeben
- nach dem Verriegeln überprüfen, ob das Fahrzeug tatsächlich abgeschlossen ist
- aktuelle lokale Hinweise beachten
- längere Fahrtstrecken vorher planen
Das soll keine Panikmache sein, ich habe mich während der gesamten Südafrika Rundreise sicher gefühlt. Aber: etwas mehr Aufmerksamkeit als bei einem Roadtrip durch Deutschland halte ich für sinnvoll.
🚗 Mietwagen für Südafrika:
Einreise nach Südafrika: Das gilt 2026
Für deutsche Staatsangehörige ist für kurzfristige touristische Aufenthalte grundsätzlich kein vorab beantragtes Visum erforderlich.
Bei der Einreise wird üblicherweise eine Besuchsgenehmigung für die geplante Reise bis maximal 90 Tage erteilt.
Der Reisepass muss außerdem:
- noch mindestens 30 Tage über den geplanten Ausreisetag hinaus gültig sein
- mindestens zwei freie Seiten für Stempel enthalten.
Neu seit Juli 2026: elektronische Zollerklärung
Seit 1. Juli 2026 müssen Reisende innerhalb von 24 Stunden vor Abflug beziehungsweise vor Ein- und Ausreise eine elektronische Zollerklärung abgeben. Alternativ stehen laut Auswärtigem Amt Self-Service-Terminals am Flughafen zur Verfügung.
Da sich Einreisebestimmungen ändern können: Bitte vor deiner Reise noch einmal die aktuellen offiziellen Hinweise prüfen.
Was solltest du für diese Südafrika-Rundreise vorab buchen?
Wir selbst hatten auf dieser Reise ungewöhnlich viel bereits im Voraus gebucht. Und rückblickend war das gerade wegen unserer Dezemberreise sinnvoll.
Besonders früh würde ich heute reservieren:
- Kruger-Unterkünfte: Vor allem besondere Safari-Lodges.
- Geführte Kruger-Safaris: Wir haben selbst erlebt, wie schwierig kurzfristige Plätze im Dezember sein können.
- Kruger-Tagesbesuch: in der Hochsaison SANParks begrenzt die Zahl der Tagesgäste und ermöglicht Vorabreservierungen.
- Inlandsflug: Gerade wenn du künftig die angekündigte Direktverbindung MQP–Gqeberha nutzen möchtest.
- Mietwagen: Für diese Route benötigst du zwei getrennte Anmietungen.
- Hermanus Whale Watching: Wenn du während der Walsaison reist.
- Unterkünfte an der Garden Route: Besonders rund um Weihnachten und Neujahr.
- 🛡️ Auslandskrankenversicherung: Ich selbst habe bisher immer sehr gute Erfahrungen mit den HanseMerkur Reiseversicherungen gemacht.
Unsere Unterkünfte entlang der Südafrika-Route
Preisniveau:
€ = eher günstig · €€ = mittleres Preisniveau · €€€ = gehoben.
Die Einordnung dient nur zur Orientierung, da die Preise je nach Saison und Reisedatum stark schwanken können.
| Region | Unsere Unterkunft | Preisniveau / Charakter |
|---|---|---|
| Waterval Boven | Acra Retreat Mountain View Lodge |
€€ · Berglodge mit Aussicht |
| Blyde River Canyon | Blyde Canyon, A Forever Resort |
€€ · Resort & Self-Catering |
| Kruger Nationalpark | Imbali Safari Lodge |
€€€ · Safari Lodge inkl. Game Drives |
| Marloth Park | Kruger Riverside Lodge |
€€ · Lodge am Crocodile River |
| Johannesburg | Holiday Inn Airport Hotel |
€€ · Praktisches Flughafenhotel |
| Oyster Bay | Oyster Bay Beach Lodge |
€€ · Beach Lodge direkt am Meer |
| Storms River / Tsitsikamma | Stormsriver Village |
€ · Einfache Unterkunft für Aktivreisende |
| Knysna | Protea Hotel by Marriott Knysna Quays |
€€€ · Waterfront-Hotel |
| Wilderness | Serenity at Wilderness |
€€€ · Boutique-Unterkunft mit Meerblick |
| Hermanus | 138 Marine Beachfront Guesthouse |
€€€ · Boutique Guesthouse am Meer |
| Stellenbosch | The Devon Valley Hotel |
€€€ · Weinhotel in den Winelands |
| Kapstadt | South Beach Camps Bay Boutique Hotel |
€€€ · Boutique-Hotel in Camps Bay |
Häufige Fragen zu unserer Südafrika Rundreise in 3 Wochen
Sind drei Wochen für Südafrika genug?
Für unsere Route finde ich drei Wochen sehr gut.
Du kannst Kruger, Garden Route, Winelands und Kapstadt kombinieren, ohne jeden Tag die Unterkunft wechseln zu müssen.
Für ganz Südafrika reichen drei Wochen natürlich bei Weitem nicht.
Kann man Kruger, Garden Route und Kapstadt in drei Wochen kombinieren?
Ja.
Die große Entfernung zwischen Kruger und Garden Route würde ich allerdings mit einem Inlandsflug abkürzen.
Brauche ich einen 4WD?
Nein.
Für unsere Route und die öffentlichen Straßen im Kruger reicht grundsätzlich ein normaler Mietwagen.
Sollte ich im Kruger selbst fahren oder eine Safari buchen?
Für mich ist die Kombination aus geführter Safari und Self-Drive ideal.
Mit einem Ranger lernst du unglaublich viel. Beim Self-Drive hast du dafür komplette Freiheit.
Wie viele Tage würde ich für den Kruger einplanen?
Wir hatten ungefähr fünf Tage für die Kruger-Region. Das fand ich für unsere erste Reise sehr gut.
Weniger als zwei bis drei volle Safaritage würde ich persönlich nicht einplanen.
Wann ist die beste Reisezeit für unsere Route?
Die Reise im Dezember hat für uns sehr gut funktioniert, war während der südafrikanischen Ferien aber an mehreren Orten deutlich voller.
Als Kompromiss zwischen Kruger und Kapregion würde ich heute auch über eine Reise im September oder Oktober nachdenken.
Wann ist Whale Watching Zeit in Hermanus?
Southern Right Whales kommen hauptsächlich von Juni bis November an die Cape Whale Coast.
Brauche ich einen internationalen Führerschein?
Nach den aktuellen deutschen Reisehinweisen: ja.
Der internationale Führerschein ist zusammen mit dem deutschen nationalen Führerschein erforderlich.
Ist der Kruger Nationalpark ein Malariagebiet?
Ja.
Das Risiko ist saisonabhängig. Aktuell wird für September bis Mai ein saisonal hohes Risiko im Kruger genannt. Lass dich vor deiner Reise individuell reisemedizinisch beraten.
Was kostet eine 3-wöchige Südafrika-Rundreise?
Das hängt stark von Unterkunftsstandard, Saison und Aktivitäten ab.
Zur groben Orientierung die Hauptkostenblöcke für unsere Route:
- Flüge (Frankfurt–Johannesburg / Kapstadt–Frankfurt): meist der größte Einzelposten
- Mietwagen (zwei Anmietungen) + Inlandsflug JNB–PLZ
- Unterkünfte: stark schwankend – von einfachen Guesthouses bis zur Safari-Lodge im Kruger, die deutlich mehr kostet als der Rest der Route
- Safaris im Kruger: geführte Game Drives, teils bereits in der Lodge-Rate enthalten
- Aktivitäten: z.B. Helikopterflug, Kanutour, Seilbahn Tafelberg
- Verpflegung & Sonstiges: vor Ort meist günstiger als in Deutschland
Am stärksten schlägt die Wahl der Kruger-Unterkunft zu Buche – hier lohnt sich ein Vergleich, wie viel dir das private Game-Reserve-Erlebnis wert ist.
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Hört sich nach einer wirklich traumhaften Reise an 🙂
Bei mir steht Südafrika auch ganz oben auf der Reisewunschliste und ist für 2020 angepeilt, deine Route würde ich auf jeden Fall auch direkt so nachreisen (wobei wir wohl eine Gruppenreise mit Tourguide suchen werden), jetzt bin ich mir auch sicher, dass ich für Südafrika besser drei Wochen, statt nur zwei planen sollte.
Liebe Grüße
Liebe Melli,
danke für deinen Kommentar!
Es war sooo toll 🙂 😍 Am besten, du planst direkt fünf Wochen ein 😅 Denn es gibt soo viel zu sehen! Aber ja, du hast schon recht, in drei Wochen ist es deutlich entspannter als in zwei und ich war froh, dass wir an manchen Orten auch gleich ein wenig länger bleiben konnten.
Liebe Grüße
Sonja
Liebe Sonja,
mit großer Begeisterung habe ich deinen Bericht gelesen – denn auch für mich geht es in wenigen Wochen nach Südafrika.
Viele deiner Tipps werde ich berücksichtigen und das ein oder andere Restaurant habe ich mir gemerkt 🙂
Vielen herzlichen Dank!
Liebe Grüße
Kathrin
Liebe Kathrin,
vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Das freut mich total, wenn ich ein bisschen inspirieren konnte 🙂 Ich wünsche dir gaaanz viel Spaß in diesem wunderschönen Land!
Viele liebe Grüße
Sonja
Wow, dein Block über Südafrika ist einfach Klasse.
Für mich gehts im Februar für 3 Wochen nach Südafrika.
Geplant ist ebenfalls Johannesburg – Kapstadt. Kannst du mir sagen, welches Budget ich einplanen muss ?
1-2 Highlight Unterkünfte dürfen drin sein. Der Rest sollte eher bei 20€-30€ pro Nacht/ pro Person liegen.
Liebe Grüße und danke für so viel Inspiration !
Anika
Liebe Anika,
ganz lieben Dank für deine freundliche Nachricht! Freut mich, dass ich ein bisschen zur Reise inspirieren kann 🙂 Also eine ganz genaue Preisanzahl kann ich dir natürlich nicht geben, da die Hotelpreise natürlich auch Schwankungen unterliegen. Im Schnitt (2-3 teure Unterkünfte bereits einberechnet, die etwas teurer als der Durschnitt waren) haben meine angegebenen Hotels aber ca. 80 EUR pro Person (DZ) gekostet, wobei das sicher auch günstiger in anderen Unterkünften gegangen wäre. Auf drei Wochen gerechnet, wären das bei mir also 1200 EUR allein für die Unterkünfte gewesen.
Ich hoffe, das hilft dir schon mal etwas weiter! Ich wünsche dir eine ganze tolle Zeit in Südafrika!
Liebe Grüße
Sonja
Hallo Sonja,
Mich würde interessieren wieviel du insgesamt für diese tolle REise bezahlt hast?
Also inkl. Flüge, Unterkünfte, Essen usw.
Wir planen dies für November und würden gerne wissen, was für kosten auf uns zukommen.
Danke.
VG Lydia
Hallo liebe Sonja,
ich plane ebenfalls gerade meine Reise
und würde sie genauso machen wie, nur angefangen in Kapstadt.
Erstmal lieben Dank für deine Inspiration 🙂
Meine Frage: hast du alle Unterkünfte vorab gebucht? Und hast du auch den Inlandsflug vorab gebucht?
Ich finde es total schwierig vorher alles zu planen, gerade mit dem Mietwagen. Weil eventuell gefällt dir ein Ort doch schöner, wo du vielleicht noch 1 Tag länger bleiben möchtest oder eben andersherum.
Und hast du immer darauf geachtet, im hellen wieder in deiner Unterkunft zu sein?
Vielen Dank!
Liebe Grüße
Celina
Hallo liebe Celina,
tatsächlich habe ich auf dieser Reise fast alle Unterkünfte im Voraus gebucht (was für mich eigentlich total untypisch auf Roadtrips ist 😅). Grund war vor allem, dass ich in der Hauptreisezeit unterwegs war und mir bei dieser spezifischen Reise wirklich nur dieses Zeitfenster zur Verfügung stand, ich aber alle besuchten Orte sehen wollte (und dafür war die Routenplanung so eigentlich perfekt).
Beides hat Vorteile. Normalerweise liebe ich es auf längeren Reisen auch immer eher spontan zu buchen und an Orten länger zu bleiben, wenn es mir dort gut gefällt. Der Vorteil des Vorab-Buchens ist, dass es ein bisschen entspannter ist zu wissen, wo man am Abend sein „muss“, ohne noch tagsüber nach einer Unterkunft suchen zu müssen. Beim Vorab-Buchen ist meist die Auswahl an verfügbaren Unterkünften auch noch etwas größer (kommt auf die Reisezeit an). Wenn du über Booking.com buchst, gibt es aber auch oft die Möglichkeit, noch bis kurze Zeit vor Anreise wieder zu stornieren. Das ist zwar auch nicht optimal, aber so bleibst du trotzdem etwas flexibel.
Den Inlandsflug habe ich bereits vorab gebucht und ja, ich habe schon regelmäßig darauf geachtet, nicht in der Dunkelheit unterwegs zu sein.
Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Spaß bei der Planung und deiner Südafrika-Reise! 🙂
Viele liebe Grüße
Sonja
Hallo liebe Sonja,
Vielen Dank für den tollen Bericht. Ist die Straße auf der Panorama Route auch für Personen mit Höhenangst geeignet oder ist recht und / oder links ein Abgrund?
Viele Grüße
Franziska
Hallo liebe Franziska,
vielen Dank für deinen Kommentar.☺️ Der größte Teil der Straße (R532) dürfte auch mit Höhenangst gut zu bewältigen sein. Du fährst zwar durch eine hügelige Landschaft, aber am Straßenrand sind keine tiefen Abgründe. In der Nähe der Three Rondavels ist das ein bisschen anders, da du hier recht nah am Blyde River Canyon vorbeifährst. Auch an einigen der Aussichtspunkte (z.B. God’s Window) stehst du erhöht. Natürlich kommt es auch immer darauf an, wie stark deine Höhenangst ist. Wenn du dir unsicher bist, würde ich dir empfehlen einfach mal bei Google Maps in die Street View Ansicht zu wechseln. Dabei bekommst du ein ganz gutes Gefühl davon, wie es in der Gegend aussieht. 🙂
Beste Grüße
Sonja
Hallo Sonja,
darf ich fragen, zu welchem Zeitpunkt du die Tour gefahren bist?
Ist das was für die Monate Juni bis August?
Viele Grüße
Doreen
Liebe Doreen,
vielen Dank für deinen Kommentar. Meine Reise fand im Monat Dezember statt. Von Juni bis September ist Winter in Südafrika, was nicht unbedingt ein Grund sein muss, in dieser Zeit nicht dorthin zu reisen. Es ist zwar kälter als im südafrikanischen Sommer und es regnet mehr, dafür ist es weniger überfüllt und ggf. etwas günstiger. Auf Safaris kann man oft besser Tiere sichten, da die Sträucher und Bäume ihre Blätter verloren haben. Außerdem startet ab Juni die Whale Watching Season. 🙂
Viele Grüße
Sonja