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Du planst eine Reise in den Zion National Park? Dann liegt ein grandioses Ausflugsziel vor dir! Ich selbst bin fast ein bisschen traurig, dass ich auf meinem Roadtrip durch den Westen der USA nicht mehr Zeit für den wunderschönen Zion National Park eingeplant hatte. Nach den Eindrücken des Bryce Canyon National Park am Tag zuvor wartete im Zion National Park nämlich ein weiteres absolutes Reisehighlight auf mich.
Fast eine Ewigkeit schien mir der Ausflug in den Joshua Tree National Park und zum Grand Canyon schon her zu sein, obwohl ich erst vor einigen Tagen dort gewesen war, aber in der Zwischenzeit eben schon wieder so viele neue Eindrücke hatte sammeln können.
Und obwohl ich auf unserem USA-Roadtrip schon wirklich viele tolle Landschaften gesehen hatte, konnte mich der Zion National Park noch einmal auf eine ganz andere Weise begeistern. Was diesen Nationalpark so besonders macht, welche Wanderungen sich lohnen und was du für deinen Besuch wissen musst, verrate ich dir in diesem Artikel.

Zion National Park auf einen Blick
Der Zion National Park liegt im Südwesten Utahs, direkt bei Springdale. Für einen Besuch würde ich mindestens einen vollen Tag einplanen, für größere Wanderungen besser zwei. Die bekanntesten Highlights sind der Zion Canyon, The Narrows und Angels Landing. Der Shuttle im Canyon ist kostenlos. Für den Parkeintritt und einzelne Wanderungen gelten besondere Regeln, die ich dir weiter unten erkläre.
Zion National Park – sagenhafte Canyonlandschaft
Der Zion National Park erstreckt sich über rund 600 km² im Südwesten Utahs und zeigte sich mir schon wieder komplett anders als all das, was wir bisher auf unserer Reiseroute gesehen hatten. Insbesondere war er der bisher grünste aller Nationalparks und beeindruckte mit einer großartigen Canyonlandschaft, die der Virgin River im Laufe von Millionen Jahren geformt hatte.
Den Zion National Park erkundest du gewissermaßen „von unten“, das heißt, du befindest dich bereits mitten im Canyon, wenn du vom Visitor Center aus startest, und kannst dir – je nach Ausflugsziel, beispielsweise Angels Landing – deinen Weg nach oben suchen.
Bisher hatten wir nur den Bryce Canyon auf einer Wanderung auch „von unten“ betrachten können, dessen Erscheinungsbild aber kaum mit der Landschaft des Zion National Parks vergleichbar ist. Gewaltige Felsen aus rötlichem und braunem Sandstein ragen hier über unseren Köpfen hervor und bilden mit den grünen Pflanzen und dem Wasser des Virgin Rivers eine wunderschöne Kulisse.

Mein Besuch im Zion National Park
Auf meiner USA-Westküsten-Rundreise hatten wir am Vortag den Bryce Canyon erkundet und waren anschließend nach Springdale gefahren, wo wir übernachteten. Von unserem Hotel war es am nächsten Morgen nach dem Frühstück nicht mehr weit bis zum Zion National Park, sodass wir gleich mit unserer Erkundungstour starten konnten.
Wie schon in den Nationalparks zuvor mussten wir auch hier den Shuttle-Bus nehmen, um zu den einzelnen Ausflugszielen zu gelangen. Das war nicht weiter schlimm, denn endlich hatten mal alle „Roadtripper“ die Gelegenheit, die Landschaft einfach nur zu genießen, ohne sich zusätzlich aufs Fahren konzentrieren zu müssen.
Leider hatten wir für den Zion National Park nur einen Teil des Tages eingeplant, denn am frühen Nachmittag sollte es schon weiter nach Las Vegas gehen. Im Nachhinein wirklich schade, denn gerade die vielen Wanderwege hätten sicherlich noch den einen oder anderen zusätzlichen Tag gerechtfertigt. Dass wir auf der Weiterfahrt dann auch noch wegen einer Fahrbahnsperrung in einen dicken Stau gerieten und fast doppelt so lange brauchten wie geplant, machte die Sache nicht unbedingt besser. Aber so ist das eben manchmal auf einem Roadtrip!

Zion National Park besuchen – Anreise, Shuttle und Eintritt
Wenn du den Zion National Park auf deinem Roadtrip durch den Westen der USA besuchen möchtest, lässt er sich besonders gut mit dem Bryce Canyon kombinieren. Die beiden Nationalparks liegen etwa zwei Autostunden voneinander entfernt und könnten landschaftlich trotzdem kaum unterschiedlicher sein. Vom Bryce Canyon kommend führt die Strecke normalerweise über den östlichen Parkeingang und den Zion-Mount Carmel Highway mit seinen schönen Felsformationen und dem historischen Tunnel.
Gerade auf dieser Straße kann es durch Bauarbeiten oder Steinschlag allerdings zeitweise Sperrungen geben. Prüfe deshalb vor der Anreise die aktuellen Straßenbedingungen.
Mit dem Shuttle durch den Zion Canyon
Während du einige Straßen im Nationalpark mit dem Mietwagen selbst befahren kannst, ist der Zion Canyon Scenic Drive während der Shuttle-Saison für die meisten privaten Fahrzeuge gesperrt. Um zu den beliebten Wanderwegen zu gelangen, nutzt du deshalb den kostenlosen Park-Shuttle.
Das funktioniert ziemlich unkompliziert: Am Zion Canyon Visitor Center steigst du in einen der Shuttle-Busse und kannst anschließend an den verschiedenen Haltestellen aussteigen, wandern gehen und später einfach weiterfahren. Die Fahrt bis zur letzten Haltestelle, dem Temple of Sinawava, dauert ungefähr 45 Minuten. Hier beginnt unter anderem der Riverside Walk, über den du auch den Einstieg zu den berühmten Narrows erreichst.
Die Busse fahren während des regulären Betriebs häufig alle 5 bis 10 Minuten. Eine Reservierung benötigst du nicht. Die genauen Betriebszeiten ändern sich allerdings je nach Jahreszeit, weshalb du vor deinem Besuch unbedingt einen Blick auf den aktuellen Shuttle-Fahrplan werfen solltest.
Mein Tipp: Früh starten!
Gerade während der Hauptreisezeit sind die Parkplätze am Visitor Center schnell voll. Du kannst dein Auto auch in Springdale stehen lassen und mit dem kostenlosen Springdale-Shuttle bis in die Nähe des Parkeingangs fahren. Und merke dir bei längeren Wanderungen unbedingt, wann der letzte Park-Shuttle zurückfährt!
Falls du mit einem größeren Camper unterwegs bist, solltest du zusätzlich die Fahrzeugbeschränkungen auf dem Zion-Mount Carmel Highway prüfen. Seit Juni 2026 dürfen Fahrzeuge, die bestimmte Längen-, Breiten-, Höhen- oder Gewichtsgrenzen überschreiten, die Strecke zwischen Canyon Junction und dem Osteingang nicht mehr befahren. Bei einzelnen Fahrzeugen liegt die zulässige Breite beispielsweise bei maximal 2,39 Metern, einschließlich der Spiegel.
- Für die allgemeine Mietwagenwahl auf deinem USA-Roadtrip findest du weitere Informationen in meinem Beitrag Mietwagen USA: Tipps zu Buchung und Versicherung.
- Oder hier kannst du direkt Mietwagenpreise bei Check24 vergleichen.
Wie viel kostet der Eintritt in den Zion National Park?
Der reguläre Eintritt beträgt derzeit 35 US-Dollar pro privatem Pkw und ist sieben Tage gültig. Für den normalen Parkbesuch ist keine Vorabreservierung notwendig.
Seit Januar 2026 gibt es allerdings eine wichtige Änderung für Reisende ohne US-Wohnsitz: Ab einem Alter von 16 Jahren wird zusätzlich zum normalen Eintritt eine Gebühr von 100 US-Dollar pro Person fällig, sofern kein entsprechend gültiger Jahrespass vorliegt.
Gut zu wissen: Der Nationalpark-Pass kann sich schnell lohnen
Der America the Beautiful Non-Resident Annual Pass kostet 2026 insgesamt 250 US-Dollar und deckt bei Einfahrt im privaten Pkw den Eintritt für die Insassen einschließlich der zusätzlichen Nonresident-Gebühren ab. Für zwei Erwachsene ohne US-Wohnsitz würden Zion und Bryce Canyon ohne Pass zusammen bereits 470 US-Dollar kosten – mit dem Pass dagegen 250 US-Dollar. Gerade auf einer Rundreise mit mehreren Nationalparks würde ich deshalb unbedingt vorher vergleichen.
Die genauen Regeln und aktuellen Preise findest du direkt beim National Park Service. Weitere allgemeine Tipps zur Reiseplanung habe ich dir in meinem USA-Roadtrip-Planungsguide zusammengestellt.
Die schönsten Wanderungen und Highlights im Zion National Park
USA-Westküstenreisen sind definitiv Outdoor-Reisen! Du hast während deines Roadtrips durch den Westen der USA die Möglichkeit, so viele tolle und vor allem ganz unterschiedliche Landschaften zu erkunden. Der Zion National Park gehört auf jeden Fall dazu und ist landschaftlich einfach nur wunderschön.
Plane deshalb am besten schon im Vorhinein genug Zeit ein und überlege dir gut, was du im Zion National Park alles erleben möchtest. Da uns selbst leider nicht genug Zeit blieb, alle Wanderungen auszuprobieren, habe ich dir neben meinen persönlichen Eindrücken auch einige besonders schöne, recherchierte Trails zusammengestellt.
| Wanderung | Zeit ca. | Besonderheit |
|---|---|---|
| Riverside Walk | 1–1,5 Std. | Leichter Weg am Fluss; Einstieg zu The Narrows |
| Canyon Overlook | ca. 1 Std. | Kurze, stellenweise felsige Tour mit weitem Ausblick |
| Emerald Pools | ab ca. 1 Std. | Becken und saisonale Wasserfälle; mehrere Wegvarianten |
| Angels Landing | 4–5 Std. | Anspruchsvoll; Permit für den letzten Abschnitt |
| Pa’rus Trail | ca. 2 Std. | Entspannter Weg am Virgin River |
Die Zeiten sind ungefähre Orientierungswerte für Hin- und Rückweg. Informiere dich vor jeder Wanderung über aktuelle Sperrungen und Bedingungen.
Riverside Walk – entlang des Virgin Rivers
Ein besonders schöner und vergleichsweise einfacher Wanderweg ist der Riverside Walk, der an der letzten Shuttle-Haltestelle Temple of Sinawava beginnt und dich entlang des Virgin Rivers immer tiefer in den Canyon hineinführt.
Auf dem etwa 3,5 Kilometer langen Hin- und Rückweg bist du von gewaltigen Felswänden umgeben und kannst die Landschaft genießen, ohne dafür eine besonders anstrengende Wanderung unternehmen zu müssen. Am Ende des Weges beginnt übrigens auch die berühmte Narrows-Wanderung, bei der es direkt durch den Fluss weitergeht.

Canyon Overlook Trail – tolle Aussicht mit kurzer Wanderung
Wenn du den Zion National Park auch einmal von oben betrachten möchtest, könnte der Canyon Overlook Trail genau das Richtige für dich sein. Der Weg ist insgesamt nur rund 1,6 Kilometer lang (Hin- und Rückweg) und führt über stellenweise felsiges, etwas ausgesetztes Gelände zu einem Aussichtspunkt mit weitem Blick über die Canyonlandschaft.
Besonders praktisch: Der Ausgangspunkt befindet sich direkt am Zion-Mount Carmel Highway, östlich des Tunnels. Falls du ohnehin vom Bryce Canyon kommst, kannst du diese Wanderung wunderbar bei der Anreise einplanen. Allerdings sind die Parkmöglichkeiten dort recht begrenzt.
Emerald Pools – Wasserfälle und natürliche Becken
Eine weitere schöne Wandermöglichkeit sind die Emerald Pools. Hier erwarten dich mehrere natürliche Wasserbecken, die von hohen Sandsteinfelsen umgeben sind und je nach Jahreszeit von kleineren Wasserfällen gespeist werden. Du kannst zwischen verschiedenen Wegen zu den Lower, Middle und Upper Emerald Pools wählen und die Strecke entsprechend deiner Zeit und Kondition aussuchen.
Im Frühjahr oder nach Regenfällen führen die Wasserfälle häufig mehr Wasser. Im Hochsommer kann das Ganze dagegen deutlich weniger spektakulär ausfallen. Welche Wege aktuell zugänglich sind, erfährst du in der offiziellen Wanderübersicht.
Angels Landing – für alle, die hoch hinaus möchten
Angels Landing gehört sicherlich zu den bekanntesten Wanderungen des Zion National Parks und ist vor allem wegen der spektakulären Aussicht über den Canyon beliebt. Allerdings hat es diese Wanderung in sich. Auf dem letzten Abschnitt führt der Weg über einen schmalen Felsgrat, auf dessen beiden Seiten es steil bergab geht. An einigen Stellen helfen befestigte Ketten, dennoch solltest du für diese Tour unbedingt schwindelfrei und trittsicher sein.
Für die ungefähr 8,7 Kilometer lange Wanderung (Hin- und Rückweg) solltest du vier bis fünf Stunden einplanen.
Wichtig: Angels Landing nur mit Permit
Für den letzten Abschnitt ab Scout Lookout benötigst du ein Permit aus einem Losverfahren. Die Bewerbung kostet derzeit 6 US-Dollar pro Antrag. Bei Erfolg kommen 3 US-Dollar pro Person hinzu. Bis zum Scout Lookout kannst du dagegen ohne Angels-Landing-Permit wandern – auch das ist schon eine anstrengende Tour mit tollen Ausblicken. Die Details findest du auf der offiziellen Permit-Seite.
- Tipp: Du kannst auch an einer geführten Angels Landing Tour mit Tour Guide teilnehmen, in der die Genehmigungen bereits inklusive sind.
Noch mehr schöne Aussichtspunkte
Du möchtest lieber etwas gemütlicher unterwegs sein? Dann lohnen sich auch der Court of the Patriarchs Viewpoint und Big Bend, zwei schöne Stopps entlang der Shuttle-Route. Der überwiegend befestigte Pa’rus Trail führt außerdem vom Visitor Center entlang des Virgin Rivers bis zur Canyon Junction und zurück (insgesamt rund 5,6 Kilometer). Teile der Strecke sind auch für Fahrräder freigegeben.
Aktueller Hinweis (Oktober 2026): Der ebenfalls beliebte Watchman Trail ist laut National Park Service seit Ende August wegen Reparaturen gesperrt. Prüfe vor deiner Reise, ob er wieder zugänglich ist.

Geplant fürs nächste Mal: The Narrows
Wie bereits erwähnt, stand uns im Zion National Park leider nicht genug Zeit für alle Highlights zur Verfügung. Ein ganz besonderes Reisehighlight würde ich gerne beim nächsten Mal unternehmen: die Durchwanderung der Narrows.
Die Narrows erreichst du, indem du mit dem Shuttle bis zur letzten Haltestelle „Temple of Sinawava“ fährst und anschließend den etwa dreißigminütigen Fußweg entlang des Riverside Walk zurücklegst. Dort wird der Canyon immer schmaler und irgendwann führt der Weg nur noch direkt durch den Virgin River weiter. Du wanderst also mitten durch das Wasser, während links und rechts die gewaltigen Felswände aufragen. Ziemlich beeindruckend, oder?
Da du dabei auch schon mal hüfttief oder noch tiefer im Wasser stehst, ist die Durchwanderung allerdings nicht immer ganz ungefährlich.
Braucht man für The Narrows ein Permit?
Das kommt auf die Route an. Für die beliebte Bottom-up-Wanderung, bei der du vom Temple of Sinawava aus durch den Fluss wanderst und anschließend auf demselben Weg zurückkehrst, brauchst du kein Permit. Wie weit du gehst, entscheidest du je nach Wasserstand und Kondition selbst, spätestens bei Big Spring musst du umkehren.
Für die wesentlich längere Top-down-Wanderung ab Chamberlain’s Ranch durch die gesamte Schlucht benötigst du dagegen ein Wilderness Permit. Diese rund 26 Kilometer lange Tour ist erheblich anspruchsvoller und muss sorgfältig geplant werden.
Bist du erst einmal in den USA, solltest du vor allem die Wetterlage im Auge behalten, denn bei der Schneeschmelze im Frühjahr und bei heftigen Gewittern können die Wasserstände schnell steigen. Bei zu hoher Strömung oder einer offiziellen Sturzflutwarnung wird die Route gesperrt. Für diese Wanderung brauchst du außerdem geeignete Schuhe und gegebenenfalls einen Wanderstock. Passende Ausrüstung kannst du dir in Springdale ausleihen.
Informiere dich unmittelbar vorher über die aktuellen Bedingungen für The Narrows. Da uns für die Tour leider nicht genug Zeit zur Verfügung stand, blieb es dieses Mal beim Wandern durch den Nationalpark, was natürlich für sich genommen schon sehr beeindruckend war. Sollte ich aber irgendwann einmal die Gelegenheit auf einen weiteren Besuch dort haben, würde ich die Durchwanderung der Narrows auf jeden Fall nachholen wollen.

Weitere Aktivitäten im Zion National Park
Natürlich kannst du den Zion National Park nicht nur zu Fuß erkunden. Je nach Saison werden beispielsweise geführte Reitausflüge angeboten. Wer es abenteuerlicher mag, kann sich mit Canyoning, Klettern oder Bouldern beschäftigen, während der Pa’rus Trail und der Zion Canyon Scenic Drive auch für Fahrradfahrer interessant sind. Und wenn du abends noch in der Nähe bist, lohnt sich bei klarer Sicht bestimmt auch ein Blick in den Sternenhimmel. Ganz besonders ist auch ein Rundflug mit dem Hubschrauber.
Für einige Aktivitäten sind besondere Genehmigungen erforderlich. Am besten informierst du dich dazu direkt beim National Park Service.
Wie viel Zeit solltest du für den Zion National Park einplanen?
Nachdem wir selbst leider nur einen Teil des Tages dort verbracht haben, würde ich dir heute empfehlen, wenn möglich mindestens einen vollen Tag für den Zion National Park einzuplanen.
Wenn du wenig Zeit hast, kannst du beispielsweise morgens mit dem Shuttle bis zum Temple of Sinawava fahren, dort den Riverside Walk unternehmen und auf dem Rückweg bei Big Bend oder Court of the Patriarchs halten. Falls du noch genügend Zeit hast, kannst du eine weitere kürzere Wanderung anschließen. Allein für die Shuttle-Fahrt bis zum Ende des Canyons und zurück gehen bereits ungefähr eineinhalb Stunden drauf. Mit Wartezeiten und Spaziergängen wird daraus schnell ein Tagesausflug.
Meine Empfehlung für deinen Roadtrip
Ein voller Tag ist für einen ersten Eindruck schön, zwei Tage wären für mich die bessere Wahl. Dann kannst du den Zion Canyon in Ruhe erkunden und hast zusätzlich Zeit für eine größere Wanderung wie The Narrows oder Angels Landing – natürlich nur bei passenden Bedingungen und mit dem gegebenenfalls erforderlichen Permit. Wenn du vom Bryce Canyon anreist, lässt sich der Canyon Overlook Trail außerdem gut mit der Fahrt nach Springdale verbinden.
Wann ist die beste Reisezeit für den Zion National Park?
Grundsätzlich kannst du den Zion National Park das ganze Jahr über besuchen, wobei jede Jahreszeit ihre Vor- und Nachteile hat. Besonders angenehm zum Wandern sind häufig das Frühjahr und der Herbst, wenn die Temperaturen etwas milder sind. Im Frühjahr kann allerdings die Schneeschmelze zu hohen Wasserständen im Virgin River führen, sodass die Narrows zeitweise nicht zugänglich sind.
Im Sommer wird es im Zion Canyon mitunter über 38 °C heiß. Außerdem können Gewitter und plötzliche Sturzfluten auftreten. Wir selbst waren im August unterwegs, was für die Kombination der verschiedenen Stopps unserer Route gut passte, für längere Wanderungen aber nicht unbedingt die angenehmste Jahreszeit ist.
Auch im Winter ist der Nationalpark schön, allerdings solltest du mit Schnee, Eis und möglichen Wegsperrungen rechnen. Wenn du zeitlich flexibel bist und viel wandern möchtest, würde ich deshalb eher das Frühjahr oder den Herbst ins Auge fassen.
Übernachtungsmöglichkeiten am Zion National Park
Neben den Campingplätzen im Zion National Park gibt es in der Nähe zahlreiche, teilweise ziemlich coole Unterkünfte. Besonders praktisch finde ich Springdale, denn der kleine Ort liegt direkt am südlichen Parkeingang und macht die Anreise zum Zion Canyon angenehm unkompliziert.
Wir selbst haben auf unserem Roadtrip im Red Cliffs Lodge Zion, a Tribute Portfolio Hote (ehemals La Quinta by Wyndham at Zion Park/Springdale) übernachtet, nachdem wir am Vortag noch den Bryce Canyon besucht hatten. Für unsere Reiseroute war die Lage ideal, denn so konnten wir am nächsten Morgen gleich nach dem Frühstück zum Nationalpark aufbrechen.
Wenn du ebenfalls in Springdale übernachten möchtest, könntest du dir außerdem diese beiden Unterkünfte genauer anschauen:
- Cable Mountain Lodge: Besonders interessant, wenn du möglichst nah am Fußgängereingang des Nationalparks übernachten möchtest. Auf Booking.com ansehen.
- Nama Stay: Eine kleinere Unterkunft als Alternative zu den klassischen großen Hotels in Springdale. Auf Booking.com ansehen.
Die beiden zuletzt genannten Unterkünfte sind recherchierte Vorschläge und keine Hotels, die ich selbst getestet habe. Preise, Ausstattung und Verfügbarkeit solltest du vor deiner Buchung prüfen. Gerade in der Hauptsaison würde ich möglichst früh reservieren.
Camping im Zion National Park
Wenn du lieber mitten in der Natur übernachten möchtest, sind unter anderem der Watchman Campground nahe dem Visitor Center und die saisonalen Campingplätze South Campground und Lava Point interessant. Die Plätze sind gerade während der Hauptreisezeit schnell ausgebucht und Reservierungen erforderlich. Alle Informationen findest du auf der offiziellen Camping-Seite.

Lohnt sich der Zion National Park?
Definitiv! Der Zion National Park gehört für mich zu den schönsten Naturhighlights auf unserem Roadtrip durch den Westen der USA und hat mich insbesondere durch seine gewaltigen Sandsteinfelsen und die überraschend grüne Canyonlandschaft begeistert.
Besonders schön fand ich, dass du den Canyon direkt zwischen den riesigen Felswänden erkundest und die Landschaft dadurch noch einmal ganz anders erlebst als beispielsweise am Grand Canyon. Und auch die Fortbewegung mit dem Shuttle-Bus fand ich bei den ohnehin vielen Stunden, die wir auf unserem Roadtrip im Auto verbracht haben, wirklich angenehm.
Nur eines würde ich bei einem erneuten Besuch definitiv anders machen: mehr Zeit einplanen! Schließlich gibt es im Zion National Park noch so viele schöne Wanderwege und natürlich die Narrows, die ganz oben auf meiner persönlichen Reisewunschliste stehen. Wenn du also gerade deine USA-Rundreise planst, kann ich dir einen Besuch auf jeden Fall empfehlen. Und wenn du die Gelegenheit dazu hast, gönn dir ruhig einen zusätzlichen Tag für diesen wunderschönen Nationalpark!
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z.B. Helikopterrundflug, Geführte Tour Angels Landing u.v.m.
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Zion ist wirklich wunderschön. Bei meinem ersten Besuch war ich nur dort, weil wir „sowieso durchgefahren“ sind . Aber der Park hat so viel zu bieten. Auch toll: Canyon Overlook, eine ganz kurze Wanderung mit einem tollen Ausblick am Ende.
Beim nächsten Mal muss ich dort auch unbedingt noch länger bleiben! 🙂 Ich muss gestehen, ich hatte vorher gar nicht viel über den Zion NP gehört, also gilt es jetzt für mich umso mehr ihn noch bekannter zu machen 🙂
Das sind wirklich beeindruckende Fotos! Love it ♥
Kisses von Firstpug 🙂
Dankeschön 🙂