Der Weg ist das Ziel – Ein Hoch auf den Roadtrip!

Aufbruchstimmung.

Reisefieber.

Abenteuer.

Endlose Weiten vor mir, unendliche Weiten hinter mir. Die Musik wird laut aufgedreht, die Fensterscheibe herunter gefahren und noch ehe die ersten Zeilen von Edward Sharpe & The Magnetic Zero’s zu „Home“ in meinen Ohren klingen, spüre ich den Fahrtwind, wie er sanft in mein Gesicht weht. Und dort ist es, dieses Gefühl, das den ganzen Körper in Nullkommanichts elektrisiert, sich darin ausbreitet wie ein Lauffeuer und ihn voll und ganz einnimmt. Das mein Herz tanzen lässt und meine Seele baumeln. Es ist ein Rausch, dieses Gefühl, wenn der Fuß das Gaspedal durchdrückt und ich vor mir nichts sehe außer Natur – Natur und die Straße, die mich durch sie führen wird.

Die beste Art zu Reisen?

Habe ich jemals richtig gereist, bevor ich vor Jahren auf meinen ersten Roadtrip aufbrach? Wie konnte ich nur eine Reise erleben, ohne diesen Nervenkitzel zu spüren, den das Ungewisse mit sich bringt? Einfach drauf los fahren, wann man möchte und wohin man möchte. Sich von der Natur verzaubern lassen und dort verweilen, wo es einem am besten gefällt. Jeden Tag ein neues Abenteuer erleben! Sich einfach mal treiben lassen. Den Gedanken freien Lauf lassen. Vielleicht sogar noch mehr: Endlich überhaupt mal wieder klar denken können. Alltag, Arbeit und Stress weit hinter sich lassen und vollkommen unabhängig sein. Den Horizont kaum mehr am Ende der Straße sehen und ihn doch zugleich so sehr erweitern.

Es war auf einem Roadtrip, als ich die Bedeutung des Zitats

Der Weg ist das Ziel.

das erste Mal so richtig verstand, nein, als es für mich das erste Mal richtig Sinn ergab. Der Weg ist mein Ziel. Geh raus! Begib dich auf die Reise! Die Reise, die wir Leben nennen. Lebe im Hier und Jetzt. Lebe den Moment. Genieße jeden Moment. Denn es dauert nur einen Augenblick, dann hast du ihn wieder verloren. Halte ihn fest – in deinen Gedanken. Speicher ihn ab – in deinen Erinnerungen.

Gewissermaßen sind Roadtrips eine, (wenn auch kleine, eine kurze) Reise des Lebens, auf der wir aber vielleicht mehr lernen können als manch einer je lernen mag.

Die uns die Möglichkeit geben, die Welt zu entdecken.
Und zwar mit den eigenen Augen.

Sie wahrzunehmen.
Mit den eigenen Sinnen.

Sie kennenzulernen.
Mit den eigenen Empfindungen gegenüber fremden Kulturen, Menschen und Bräuchen.

Wenn man sich selbst kennenlernt

Doch nicht nur fremde Menschen, Kulturen und Lebensarten lernt man kennen. Allem voran ist es die eigene Person, die man am besten kennen lernt. Lernt, wie man mit dem Unbekannten umgeht. Wie man in fremden Umgebungen zurecht kommt. Lernt, auf sein Bauchgefühl zu hören und seinen Gefühlen zu vertrauen.

Und wenn der Wind ganz langsam in mein Gesicht weht, packt es mich wieder, dieses Gefühl, das ich so liebe. Das meinen gesamten Körper elektrisiert. Es ist die Vorfreude auf die nächste kleine Reise dieses Lebens. Auf den Roadtrip, der mein Herz tanzen und meine Seele baumeln lässt.

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