Hamburg – schon immer war die Stadt an der Elbe für mich eine der schönsten Städte Deutschlands. Schon öfter hatte ich bereits die Gelegenheit, in den hohen Norden zu reisen und habe mich jedes Mal ein kleines bisschen mehr in die schöne Hafenstadt verliebt. Auf meinen jetzigen Trip habe ich mich daher umso mehr gefreut.

Ein Wochenende in Hamburg, der Stadt, über die Lotto King Karl bereits so schön gesungen hat:

„Hamburg meine Perle, du wunderschöne Stadt, du bist mein Zuhaus, du bist mein Leben.“

„Mein Zuhaus“ ist Hamburg zwar (noch?) nicht, trotzdem fühle ich mich irgendwie dort schon sehr heimisch. Meine fünf Highlights für das perfekte Wochenende im wunderschönen Hamburg verrate ich dir in diesem Artikel

Der Klassiker – Bootstour

Hamburg ohne Wasser kann man sich kaum vorstellen.

Zum Glück müssen wir das ja auch gar nicht und wenn du schon einmal vor Ort bist, solltest du so oft es geht den schönen Hafen oder die Alster genießen (Urlaubsfeeling!). Doch es muss nicht gleich die teure Touristen- Hafenrundfahrt sein.

Denn was nicht unbedingt jeder auf Anhieb weiß: mit dem gewöhnlichen U-Bahn-Ticket (Ringe A/B) kannst du auch die Fähre nehmen und somit die Stadt auf dem Wasserweg erkunden.

Bei einer solchen Fährenfahrt fehlt zwar der Tour Guide, allerdings hast du vom Schiff aus auch bei dieser Fahrt bereits einen tollen Blick auf beispielsweise die Elbphilharmonie (was für einen tollen Blick man von „Elphis“ Aussichtsplattform hat, hatte ich dir hier übrigens schon einmal gezeigt), den Fischmarkt und die Hamburger „Skyline“.

Mein Tipp: Bei den „Landungsbrücken“ in die Linie Nr. 62 einsteigen und bis zur Haltestelle „Neumühlen“ fahren und dann den nächsten Tipp befolgen.

Kaffee in der Strandperle

Strandperle? Ein Strand in Hamburg? Ganz genau!

Wenn du mal ein bisschen die Seele baumeln lassen möchtest, kannst du mit der Fähre (Linie Nr. 62) bis zur Haltestelle „Neumühlen/Övelgönne“ fahren und dort am kleinen Sandstrand entlang spazieren.

Für die Stärkung zwischendurch bietet sich dir hier die Möglichkeit in einem der, am Ufer gelegenen Lokale einzukehren. Versuch es doch mal in meinem dortigen Lieblingscafé, der „Strandperle“.

Hier kannst du drinnen oder draußen sitzen und bei einem Latte Macchiato oder einer kleinen Mahlzeit die schöne Aussicht genießen.

Im Schanzenviertel durch Boutiquen stöbern

Das Hamburger Schanzenviertel hat sich in den letzten Jahren zu einem richtigen Szene-Viertel entwickelt, das mit einem ganz besonderem Flair aufwartet.

Mit eigener Partymeile, vielen kleinen Boutiquen, Restaurants und Cafés kannst du es dir hier ziemlich gut gehen lassen. Das Altbauviertel ist zudem mit seinen schönen Häuserfassaden äußerst nett anzuschauen.

Der Stadtteil, der übrigens erst seit 2008 den Namen „Sternschanze“ trägt, wurde in den vergangenen Jahren zunehmend aufgewertet, was nicht nur zum Anstieg der Mietpreise führte, sondern infolgedessen auch zu einer, nicht ganz sang- und klanglosen Verdrängung der bisherigen Bewohner.

Heute ist die „Schanze“ ein urbanes, hippes Viertel, das nicht nur für Nachtschwärmer die richtige Adresse ist.

Spaziergang an der Außenalster

Wenn du Glück hast und dein Hamburg-Trip mit gutem Wetter gesegnet ist, ist ein Spaziergang um die Außenalster immer ein guter Programmpunkt (falls es jedoch regnet, habe ich hier noch einige Hamburg bei Regen Tipps für dich).

Von Spaziergängern und Joggern geliebt, bietet die Außenalster mitten im Hamburger Zentrum ein wunderschönes Naherholungsgebiet. Der Rundgang beträgt ca. 7 – 8 km. Wenn dir das zu lang ist, kannst du dir einfach einen Startpunkt herauspicken und diesen mit Bus oder Bahn ansteuern, um die Strecke entsprechend zu verkürzen.

Und wenn du keine Lust auf einen Spaziergang hast, kannst du die Außenalster auch direkt vom Wasser aus erkunden, beispielweise mit einem Tret-, Ruder- oder Segelboot.

Ein Ausflug in die Speicherstadt

Bereits bei meinem ersten Hamburg-Besuch vor vielen Jahren hat mich die Speicherstadt fasziniert.

Der historische Lagerhauskomplex wurde 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel zum UNESCO Welterbe erklärt und steht bereits seit 1991 unter Denkmalschutz. Zwar lagern in der Speicherstadt heutzutage außer Teppichen kaum noch Waren, da sie ihre ursprüngliche Funktion als Freihafen, in dem Kaufleute Importwaren zollfrei lagern und verarbeiten konnten, durch die Containerschifffahrt inzwischen verloren hat.

Äußerst sehenswert ist der, auf Eichenpfählen errichtete Stadtteil jedoch gleichwohl. Bereits tagsüber ist die Speicherstadt sehr eindrucksvoll. Eine ganz andere, fast schon märchenhafte Atmosphäre entwickelt sich allerdings, sobald die Nacht über der Stadt hereinbricht.

Dann werden die vielen roten Backsteinhäuser und Stahlbrücken angestrahlt und die hell erleuchteten Häuserfassaden spiegeln sich wunderschön im dunklen Wasser.

Warst du schon mal im schönen Hamburg? Was hat dir dort besonders gut gefallen?

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