Schon wieder ein Post über das hippe Williamsburg? Oh ja!
Ich habe eine Zeit lang in New York gelebt und gearbeitet und hatte dadurch das große Glück, die Stadt nicht nur als Touristin kennenzulernen. Williamsburg gehörte schon damals zu den Gegenden, in denen ich immer wieder unterwegs war und auch bei späteren New-York-Reisen hat es mich regelmäßig zurück nach Brooklyn gezogen. Ich liebe es, hier einfach durch die Straßen zu schlendern, durch kleine Geschäfte zu bummeln, einen Bagel zu essen und schließlich am East River mit Blick auf die Skyline zu verweilen.
Als ich diesen Artikel ursprünglich geschrieben habe, war Williamsburg vor allem als New Yorks Hipster-Hochburg bekannt. Inzwischen hat sich das Viertel noch einmal enorm verändert, und aus der einstigen Alternative zu Manhattan ist selbst eine ziemlich gefragte Adresse geworden. Trotzdem gehört Williamsburg für mich weiterhin zu den spannendsten Gegenden in Brooklyn.
Lohnt sich Williamsburg bei einer New-York-Reise? Meiner Meinung nach unbedingt. Vor allem dann, wenn du neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch ein ganz anderes New York kennenlernen möchtest. Williamsburg liegt am East River im Norden Brooklyns, direkt gegenüber von Manhattan. Besonders lohnen sich die Bedford Avenue mit ihren Läden und Cafés, der Domino Park und die Waterfront mit Skyline-Blick, Street Art und – am Wochenende in der Saison – die Märkte. Für einen ersten Besuch würde ich mindestens einen halben Tag einplanen, etwa vier bis fünf Stunden mit Essens- und Shoppingpausen.
In diesem Neighbourhood-Guide verrate ich dir meine persönlichen Williamsburg-Favoriten, ergänze aktuelle praktische Informationen und zeige dir eine Route, auf der du die schönsten Ecken bequem miteinander verbinden kannst.
Williamsburg auf einen Blick
- Lage: Im Norden von Brooklyn, direkt am East River gegenüber von Manhattan.
- Zeit: Für Highlights, Bummeln und Pausen mindestens vier bis fünf Stunden.
- Anreise: Subway L bis Bedford Avenue oder NYC Ferry nach North Williamsburg.
- Besonders schön: Waterfront und Skyline, Bedford Avenue, Cafés und saisonale Märkte.
Williamsburg in Brooklyn: Mehr als nur die Hipster-Hochburg
Ob Hipster, Yuppie oder Yuppipster: Williamsburg hat viel mehr zu erzählen als die Geschichte eines besonders angesagten Szeneviertels. Hier leben seit Generationen ganz unterschiedliche Nachbarschaften, unter anderem jüdische, puerto-ricanische und andere lateinamerikanische Communities. Gerade diese Vielfalt macht Brooklyn so interessant und geht leicht verloren, wenn Williamsburg immer nur als Kulisse für coole Cafés und trendige Hotels beschrieben wird.
Die Entwicklung zum Kreativviertel nahm besonders seit den 1990er-Jahren Fahrt auf, als steigende Mieten in Manhattan Künstler, Musiker und andere Bewohner nach Brooklyn zogen. So war früher zum Beispiel einmal SoHo das In-Viertel, in dem sich aufgrund damals noch bezahlbarer Mietpreise Kreative ansammelten. Doch angesagte Dinge sprechen sich in New York rasend schnell herum: Neue Läden und Restaurants ziehen Besucher an, Investoren entdecken die Gegend, die Mieten steigen und langjährige Bewohner geraten unter Druck. Gentrifizierung wird dieser Strukturwandel genannt.
In Williamsburg lässt sich das inzwischen ziemlich deutlich erkennen. Neben älteren Wohnhäusern und ehemaligen Industriegebäuden stehen neue Wohnkomplexe, an der Waterfront liegen gepflegte Parks und auf manchen Straßen ist aus dem einst individuellen Shoppinggefühl eine ziemlich teure Angelegenheit geworden. Das ist durchaus spannend zu beobachten, aber nicht jede Veränderung ist für die Menschen, die hier leben, automatisch eine Verbesserung.

Meine schönsten Sehenswürdigkeiten und Tipps für Williamsburg
Williamsburg steht seit meiner Zeit in New York bei fast jeder späteren Reise wieder auf dem Programm. Hier durch die Straßen zu schlendern und durch die Geschäfte zu bummeln, macht einfach Spaß. Super spannend finde ich es auch jedes Mal wieder aufs Neue, wie schnell sich das Viertel weiterentwickelt. Das sind die Ecken, die ich dir für deinen Besuch besonders ans Herz legen würde.
1. Mit der NYC Ferry nach Williamsburg übersetzen
Schon die Anreise kann ein echtes Highlight sein. Ich würde dir besonders bei schönem Wetter empfehlen, mit der NYC Ferry über den East River nach Williamsburg zu fahren. Vom Wasser aus siehst du die Skyline Manhattans aus einer ganz anderen Perspektive und bekommst direkt ein Gefühl dafür, wie schön Brooklyn am Fluss liegt.
Wichtig für deine Planung: Es gibt die beiden Anlegestellen North Williamsburg an der North 6th Street/Kent Avenue und South Williamsburg an der 440 Kent Avenue. Die East-River-Verbindung wird zu bestimmten Zeiten in zwei Teilrouten aufgeteilt, die nicht beide Anlegestellen bedienen. Schau deshalb vor der Fahrt auf die offizielle East-River-Routenübersicht der NYC Ferry. Aktuelle Tarife findest du auf der Ticketseite. Die Fähre ist nicht Teil des normalen Subway-Tarifs.
Für meinen Spaziergang würde ich an North Williamsburg aussteigen und dann ganz entspannt durch die Straßen ziehen. Alternativ kommst du mit der Subway-Linie L bis Bedford Avenue, mitten ins lebendige Zentrum des Viertels.
Mein Tipp für die Fähre: Wenn du bei deiner New-York-Reise gleich mehrere Strecken mit der NYC Ferry zurücklegen möchtest, könnte sich ein 2-Tages-Ticket lohnen. Hier findest du das unbegrenzte 2-Tages-Ticket für die NYC Ferry bei GetYourGuide.
2. An der Waterfront und im Domino Park abhängen
Direkt am East River gelegen, kann man sich nur allzu gut vorstellen, wie viel Lebensqualität dieser Teil Brooklyns bietet. Besonders schön finde ich die Aussicht auf Manhattan und seit 2018 gibt es dafür eine weitere tolle Adresse: den Domino Park auf dem Gelände der ehemaligen Domino-Zuckerraffinerie.
Die neu angelegte Flusspromenade bietet dir einen sagenhaften Blick auf die Skyline, dazu alte Industrieelemente, Grünflächen, Sitzgelegenheiten und einen erhöhten Spazierweg. Ein spannender Kontrast zwischen dem industriellen Williamsburg von früher und dem neu gestalteten Ufer von heute.
Ganz in der Nähe liegt inzwischen auch Domino Square, ein öffentlicher Platz mit wechselnden Veranstaltungen und saisonalen Angeboten. Was bei deinem Besuch dort stattfindet, kannst du im offiziellen Veranstaltungskalender nachsehen. Die NYC-Ferry-Anlegestellen befinden sich übrigens nicht direkt im Domino Park. Plane von dort einen zusätzlichen Spaziergang ein.

3. Auf der Bedford Avenue bummeln und shoppen
Entlang der Bedford Avenue findest du Boutiquen, Vintage-Läden, Cafés und Restaurants. Es macht einfach Spaß, ohne festes Ziel loszulaufen und hier und da in einen Laden hineinzuschauen.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr mich die vielen individuellen Geschäfte bei meinen ersten Spaziergängen begeistert haben. Inzwischen gibt es auch mehr bekannte Marken, weshalb ich dir gar keine endlose Liste angeblicher Geheimtipps versprechen möchte. Gerade hier wechseln die Läden schnell. Mein Tipp ist deshalb ganz simpel: Lass dir beim Bummeln Zeit und schau auch in die kleinen Seitenstraßen.
4. Bei Artists & Fleas nach besonderen Fundstücken stöbern
Wenn du am Wochenende in Williamsburg unterwegs bist, kannst du beim Artists & Fleas vorbeischauen. Dieser Indoor-Markt an der 70 North 7th Street vereint unabhängige Designer, Vintage-Verkäufer, Schmuck, Kunst und ausgefallene Fundstücke. Eine richtig schöne Ergänzung zur Bedford Avenue, wenn du lieber etwas Besonderes statt des nächsten typischen Souvenirs mit nach Hause nehmen möchtest.
Der Markt ist laut offizieller Website derzeit samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
5. Street Art in Williamsburg entdecken
Auf den Straßen wurde schon bei meinen ersten Besuchen Musik gespielt und an den Häuserwänden gab es immer wieder neue Street-Art-Kunstwerke zu entdecken.
Allerdings ist Street Art eine Momentaufnahme. Das Wandbild, das du auf meinen älteren Fotos siehst, kann längst übermalt worden sein. Deshalb würde ich keine einzelne Hauswand als garantiert aktuellen Fotospot verkaufen. Schau beim Spaziergang lieber bewusst nach rechts und links und lass dich überraschen. Wenn du dich intensiver für die Künstler und die Entwicklung der New Yorker Street-Art-Szene interessierst, lohnt sich zusätzlich ein Abstecher ins benachbarte Bushwick. Darüber habe ich einen eigenen Artikel geschrieben: NYC Neighbourhoods: Hello Bushwick!.

6. Einen Bagel bei Bagelsmith essen
Ein Bagel gehört für mich in New York einfach dazu und Bagelsmith ist einer meiner längsten Williamsburg-Favoriten. Wenn du in der Gegend unterwegs bist, kannst du dir hier einen Bagel holen und den Spaziergang mit einer kleinen Pause verbinden. Die Filiale an der 189 Bedford Avenue gibt es weiterhin. Außerdem betreibt Bagelsmith einen Standort an der 566 Lorimer Street.
Für Kaffee oder ein ausgiebigeres Frühstück findest du rund um die Bedford Avenue zahlreiche Möglichkeiten. Meine konkreten Café- und Restaurantadressen habe ich dir weiter unten zusammengestellt. Trotzdem würde ich immer genügend Zeit lassen, um spontan in den Laden einzukehren, der mich gerade anlacht. Das ist ohnehin oft die schönste Art, Williamsburg zu entdecken.
Noch ein Tipp für die Foodies: In der warmen Jahreszeit findet in Williamsburg der große Outdoor-Food-Markt Smorgasburg statt. An den Ständen kannst du dich durch ganz unterschiedliche Küchen probieren und anschließend direkt am East River sitzen.
Der Food Markt liegt im Marsha P. Johnson State Park, 90 Kent Avenue. Die Saison läuft typischerweise vom Frühjahr bis in den Herbst. Da Termine und Händler wechseln können, schau am besten kurz vor deinem Besuch bei Smorgasburg nach. Der Eintritt zum Markt ist kostenlos, Essen und Getränke bezahlst du einzeln.
Auch außerhalb der Marktzeiten lohnt es sich, den Marsha P. Johnson State Park wegen des Blicks auf Manhattan auf dem Schirm zu haben.
8. Den Sonnenuntergang von der Westlight Rooftop Bar genießen
Ein Cocktail mit Aussicht? In Williamsburg hast du dafür eine wirklich tolle Adresse. Die Westlight Rooftop Bar befindet sich im 22. Stock des Hotels The William Vale an der 111 North 12th Street und bietet einen großartigen Blick auf Manhattan und den East River.
Wenn du dort zum Sonnenuntergang etwas trinken möchtest, würde ich rechtzeitig eine Reservierung prüfen. Die aktuellen Öffnungszeiten und Reservierungsmöglichkeiten findest du direkt bei Westlight. Beachte auch die Altersregeln am Abend, falls du mit Kindern unterwegs bist.
9. Am McCarren Park eine andere Seite des Viertels sehen
Du möchtest nach all den Läden und Cafés lieber ein bisschen Nachbarschaftsleben mitbekommen? Dann lauf Richtung McCarren Park, einem größeren Park an der Grenze von Williamsburg und Greenpoint. Hier treffen sich die Menschen zum Sport, Spazierengehen und Entspannen. Williamsburg ist eben nicht nur Ausflugsziel, sondern vor allem ein Stadtviertel, in dem Menschen ihren Alltag verbringen.
Der Park hat Spiel- und Sportflächen sowie einen öffentlichen Außenpool, der saisonal betrieben wird. Den Park selbst würde ich vor allem dann einbauen, wenn du mehr als einen halben Tag Zeit hast.
10. Über die Williamsburg Bridge zurück nach Manhattan spazieren
Wenn du nach all den Eindrücken noch Energie übrig hast, kannst du über die Williamsburg Bridge zurück nach Manhattan laufen. Von der Brücke aus erlebst du den East River, die Schienen und die Häuser Brooklyns noch einmal aus einer anderen Perspektive. Die Strecke ist allerdings kein kurzer Fotostopp: Rechne für die Überquerung zu Fuß grob eine halbe Stunde ein, je nach Tempo und Pausen auch länger.
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die New Yorker Brücken sind. Die Williamsburg Bridge wirkt rauer und industrieller als die berühmte Brooklyn Bridge, und genau das passt irgendwie zu diesem Viertel.

Essen und Kaffee trinken in Williamsburg: Meine Tipps
Wenn ich in New York unterwegs bin, gehört eine kleine Essenspause für mich fast genauso zum Programm wie das eigentliche Sightseeing. Mein persönlicher Klassiker in Williamsburg bleibt Bagelsmith, den ich dir oben schon vorgestellt habe. Aber natürlich ist die Food-Szene im Viertel heute noch viel größer, und gerade deshalb finde ich es hilfreich, ein paar konkrete Adressen zu kennen, statt einfach nur „geh irgendwo brunchen“ zu empfehlen.
- Devoción (148 Grand Street): Ein großes, begrüntes Café mit Schwerpunkt auf Kaffee aus Kolumbien. Wenn du zwischen Shopping und Waterfront einen gemütlichen Kaffeestopp suchst, klingt das für mich nach einer schönen Option. Adresse und Öffnungszeiten stehen auf der offiziellen Café-Seite.
- Sunday in Brooklyn (348 Wythe Avenue): Eine beliebte Adresse für Frühstück, Brunch und Dinner. Gerade am Wochenende kann es beim Brunch zu Wartezeiten kommen, da laut Restaurant nur wenige Tische dafür reserviert werden. Du findest die aktuellen Zeiten und Hinweise auf der Restaurantwebsite.
- Lilia (567 Union Avenue): Falls du Williamsburg mit einem besonderen Abendessen verbinden möchtest, ist dieses italienische Restaurant mit hausgemachter Pasta eine interessante Möglichkeit. Für einen spontanen Zwischenstopp auf meiner Route ist es weniger geeignet; ich würde frühzeitig die Reservierungsmöglichkeiten bei Lilia prüfen.
Wenn du eher schnell Kaffee und etwas Gebäck mitnehmen möchtest, gibt es außerdem Butler: einen kleinen Coffee-/Pastry-Kiosk an der 101 North 8th Street und ein größeres Café an der 95 South 5th Street.
Du musst natürlich nicht alle Adressen abhaken. Ich würde für einen halben Tag einen Essensstopp auswählen und mir den Rest der Zeit fürs Herumstreifen lassen. Wenn du an einem Samstag im Frühjahr oder Sommer kommst, kannst du stattdessen gleich bei Smorgasburg essen.
Mein Vorschlag für einen Spaziergang durch Williamsburg
Du brauchst für Williamsburg keinen durchgetakteten Sightseeing-Plan. Ich würde das Viertel unbedingt zu Fuß erkunden, denn viele der schönsten Ecken entdeckst du ohnehin ganz nebenbei. Wenn du es trotzdem gerne etwas konkreter magst, könnte ein halber Tag so aussehen:
- Mit der NYC Ferry bis North Williamsburg fahren und den ersten Blick auf Manhattan genießen.
- An der Waterfront und im Marsha P. Johnson State Park entlangschlendern; samstags in der Saison bei Smorgasburg essen.
- Über die North 7th Street zu Artists & Fleas laufen, wenn der Markt geöffnet ist.
- Auf der Bedford Avenue bummeln, einen Bagel bei Bagelsmith holen und bei Lust auf Vintage an der North 5th Street bei Awoke Vintage vorbeischauen.
- Weiter südlich über die Grand Street Richtung Domino Park laufen. Für eine Pause bieten sich Devoción oder Sunday in Brooklyn an – je nachdem, ob dir eher nach Kaffee oder einem richtigen Essen ist.
- Im Domino Park die Skyline vom Ufer aus bewundern und ein bisschen verweilen.
- Wenn du noch Lust hast, zu Fuß über die Williamsburg Bridge nach Manhattan zurückkehren. Alternativ mit Subway oder Fähre zurückfahren.
Für diese Route würde ich je nach Shopping- und Essenspausen etwa vier bis fünf Stunden einplanen. Du möchtest danach noch auf eine Rooftop Bar? Dann verlängere den Tag und geh später Richtung North 12th Street zu Westlight. Wer morgens mit der Subway an der Bedford Avenue beginnt, kann die Route natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge laufen.
Gut zu wissen: Die Route ist als entspannter Spaziergang gedacht, nicht als Pflichtprogramm. Westlight, McCarren Park und Lilia liegen nicht direkt auf der kompakten Halbtagestour und eignen sich eher als zusätzliche Abstecher.

Wenn du noch mehr meiner früheren Eindrücke sehen möchtest, schau in meine Fototour durch Williamsburg. Die Bilder zeigen das Viertel aus einer früheren Phase und sind gerade deshalb ein spannender Vergleich zu dem Williamsburg von heute. Noch mehr schöne New-York-Motive findest du in meinen liebsten Fotospots in New York.
Williamsburg auf eigene Faust oder mit einer Tour erkunden?
Ich selbst mag Williamsburg besonders dann, wenn ich ohne großes Programm durch die Straßen laufen kann. Für den ersten Besuch brauchst du meiner Meinung nach keine geführte Tour. Wenn du allerdings die Hintergründe zur Entwicklung des Viertels, seiner Architektur oder seiner Food-Szene kennenlernen möchtest, kann sich ein Rundgang durchaus lohnen.
Bei einer Food-Tour bekommst du mehrere kulinarische Stopps, während eine Neighbourhood-Tour eher die Geschichte und Veränderungen der Gegend aufgreift. Achte bei der Buchung darauf, ob sich die Tour tatsächlich auf Williamsburg konzentriert, wo sie startet und welche Verkostungen im Preis enthalten sind. Die unten verlinkten Angebote kannst du für deinen Reisetermin direkt beim Anbieter prüfen.
Wenn du lieber mit Guide unterwegs sein möchtest, findest du hier die beiden passenden Williamsburg-Angebote:
- NYC: Best of Brooklyn Rundgang (Williamsburg) – ein geführter Spaziergang mit Schwerpunkt auf dem Viertel und seiner Geschichte.
- Brooklyn: Entdecke Williamsburg – Gourmet- & Shoppingtour mit Guide – für alle, die Kulinarik und Bummeln verbinden möchten.
Wo übernachten in Williamsburg?
Wenn du während deiner New-York-Reise nicht unbedingt mitten im Trubel von Manhattan übernachten möchtest, ist Williamsburg eine tolle Alternative. Durch die gute Subway- und Fähranbindung erreichst du Manhattan recht unkompliziert und kannst abends das Williamsburg-Feeling mit Cafés, Restaurants und Bars direkt vor der Haustür genießen.
Wenn du häufig nach Manhattan fahren möchtest, ist die Entfernung zur L-Subway an der Bedford Avenue für mich wichtiger als ein besonders hipper Hotelname.
In den vergangenen Jahren haben sich hier einige richtig coole Hotels angesiedelt. Diese drei Adressen passen für mich thematisch besonders gut zu einem Aufenthalt in Williamsburg.
The William Vale
Das The William Vale ist mit seiner markanten Architektur und den Balkonen ein echter Hingucker. Es liegt an der North 12th Street und ist vor allem interessant, wenn dir Aussicht und Design wichtig sind. Hier befindet sich auch die Westlight Rooftop Bar, die ich weiter oben schon erwähnt habe.
- Hotel ansehen: The William Vale bei Booking.com – hier kannst du Verfügbarkeit und Preise für deinen Reisezeitraum prüfen.
Wythe Hotel
Das Wythe Hotel an der 80 Wythe Avenue steckt in einem ehemaligen Fabrikgebäude und verbindet alte Backsteinarchitektur mit einem modernen Boutiquehotel-Konzept. Wenn du genau dieses industrielle Brooklyn-Flair magst, ist es eine interessante Option.
- Hotel ansehen: Wythe Hotel bei Booking.com – hier kannst du Verfügbarkeit und Preise für deinen Reisezeitraum prüfen.
Arlo Williamsburg
Das frühere The Williamsburg Hotel heißt seit 2023 Arlo Williamsburg. Falls du noch ältere Hotel-Empfehlungen unter dem alten Namen findest, ist also dieselbe Adresse an der 96 Wythe Avenue gemeint. Das Hotel bietet unter anderem Zimmer mit großen Fenstern und einen Rooftop-Bereich.
- Hotel ansehen: Arlo Williamsburg bei Booking.com – hier kannst du Verfügbarkeit und Preise für deinen Reisezeitraum prüfen.
Wenn du lieber in Manhattan übernachten möchtest, aber eine Unterkunft mit besonders schöner Aussicht suchst, findest du in meinem Artikel über New-York-Hotels mit Aussicht weitere Ideen.
Ein Ausflug nach Williamsburg lohnt sich!
Williamsburg gehört vielleicht nicht unbedingt zu den Gegenden, die bei einem „gewöhnlichen“ New-York-Besuch ganz oben auf dem Touri-Programm stehen. Das sollte es allerdings! Ein Ausflug in dieses Viertel ist nach wie vor zu empfehlen.
Denn Williamsburg ist einfach „so NYC“. Trotzdem irgendwie anders. Cool. Modern. Und hip – natürlich.
Mein Tipp: Du bist nur wenige Tage in New York? In meinem 5-Tage-New-York-Plan zeige ich dir, wie du einen Williamsburg-Besuch sinnvoll mit anderen Stadtvierteln kombinierst. Wenn du deine Reise noch ganz am Anfang planst, findest du außerdem alle wichtigen Einstiege in meinen New-York-Reisetipps.
Häufige Fragen zu Williamsburg in New York
Ist Williamsburg in Brooklyn einen Besuch wert?
Ja, absolut. Vor allem, wenn du schon ein paar der klassischen New-York-Sehenswürdigkeiten gesehen hast, ist Williamsburg eine schöne Abwechslung. Statt großer Museen und Wolkenkratzer erwarten dich hier individuelle Straßen, Cafés, Shopping, Parks am Wasser und immer wieder tolle Blicke auf Manhattan.
Wie viel Zeit sollte man für Williamsburg einplanen?
Für die Waterfront, Bedford Avenue und einen Bagel reichen ungefähr drei Stunden. Wenn du shoppen, einen Markt besuchen, in Ruhe essen und vielleicht noch auf eine Rooftop Bar möchtest, würde ich einen halben bis ganzen Tag einplanen. Am schönsten ist Williamsburg meiner Meinung nach ohnehin ohne Eile.
Wie kommt man von Manhattan nach Williamsburg?
Am einfachsten mit der L-Subway bis Bedford Avenue oder mit der NYC Ferry zu einer der beiden Williamsburg-Anlegestellen. Die Subway ist meist die praktischere Verbindung, die Fähre bei gutem Wetter für mich die schönere. Welche Fähre gerade an North oder South Williamsburg hält, hängt vom aktuellen Fahrplan ab.
Ist Williamsburg auch bei der ersten New-York-Reise sinnvoll?
Auf jeden Fall, wenn du genügend Zeit hast. Bei einem sehr kurzen ersten Besuch würde ich die großen Klassiker in Manhattan nicht komplett dafür streichen, aber ab vier oder fünf Tagen passt Williamsburg wunderbar in die Reise. Ich habe das Viertel auch in meinen 5-Tage-Plan für New York aufgenommen und würde es dort mit Lower Manhattan verbinden.
Ist Williamsburg auch bei der ersten New-York-Reise sinnvoll?
Auf jeden Fall, wenn du genügend Zeit hast. Bei einem sehr kurzen ersten Besuch würde ich die großen Klassiker in Manhattan nicht komplett dafür streichen, aber ab vier oder fünf Tagen passt Williamsburg wunderbar in die Reise. Ich habe das Viertel auch in meinen 5-Tage-Plan für New York aufgenommen und würde es dort mit Lower Manhattan verbinden.
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