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Du planst eine Reise auf die Südinsel Neuseelands? Im folgenden Artikel verrate ich dir 11 Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeiten, die du die nicht verpassen solltest.
- Lesetipp: Südinsel Neuseeland Rundreise – Route, Reisetipps & Highlights
Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeiten – Meine 11 Highlights
Neben Australien ist Neuseeland eines dieser Traumreiseziele für mich, an die ich immer wieder reisen könnte. Zwei Mal habe ich es bislang bereits nach Neuseeland geschafft und trotzdem ist mein Neuseeland-Reisefieber noch immer nicht gestillt.
Oft werde ich gefragt, welche Insel ich schöner finde oder ob ich eher eine Reise auf die Nordinsel oder auf die Südinsel empfehlen würde. Was für eine schwierige Entscheidung! Denn beide Inseln haben wirklich atemberaubende Highlights zu bieten, die noch dazu sehr unterschiedlich sind.
Wenn ich mich allerdings entscheiden müsste, dann würde ich wahrscheinlich die Südinsel wählen, da man die Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeiten dann vielleicht doch noch einmal als ein wenig spektakulärer bezeichnen könnte. Insbesondere die dramatischen Southern Alps mit den schillernden (Gletscher)Seen sind landschaftlich kaum mehr zu toppen.
Welche Orte haben mich auf meinen Reisen besonders beeindruckt? Welche würde ich heute noch einmal besuchen? Und welche Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeiten würde ich dir für deine erste Reise wirklich empfehlen?
Hier kommen meine 11 persönlichen Highlights auf der Südinsel – mit meinen Erfahrungen und Tipps für deine Reiseplanung.
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- Lesetipp: Südinsel Neuseeland Rundreise – Route, Reisetipps & Highlights
Die 11 schönsten Sehenswürdigkeiten der Südinsel Neuseelands
Das sind die Orte, die mir von meinen Reisen über die Südinsel besonders im Gedächtnis geblieben sind:
- Lake Tekapo – türkisfarbener Gletschersee & Sternenhimmel
- Aoraki/Mount Cook & Lake Pukaki – mein landschaftlicher Favorit
- Catlins – wilde Küste, Wasserfälle & wenig Trubel
- Milford Sound & Fiordland – spektakuläre Fjordlandschaft
- Queenstown & Glenorchy – Berge, Lake Wakatipu & Abenteuer
- Wānaka – entspannter Ort vor grandioser Bergkulisse
- Haast Pass & Blue Pools – einer der schönsten Roadtrip-Abschnitte
- Franz Josef & Fox Glacier – Gletscher an der West Coast
- Pancake Rocks & West Coast – wilde Küste und ungewöhnliche Felsen
- Abel Tasman National Park – goldene Strände & Kajak-Abenteuer
- Christchurch – meine Lieblingsstadt auf der Südinsel
Welche Sehenswürdigkeiten sollte man auf der Südinsel nicht verpassen?
Wenn du zum ersten Mal nach Neuseeland reist und nur wenige Highlights auswählen kannst, würde ich Aoraki/Mount Cook und Lake Pukaki, Milford Sound, Lake Tekapo, Queenstown/Glenorchy und Abel Tasman priorisieren.
Was die Südinsel für mich aber wirklich besonders macht, ist ihre unglaubliche Abwechslung.
Du stehst vor schneebedeckten Bergen und türkisfarbenen Gletscherseen, fährst wenig später durch dichten Regenwald, erreichst die wilde West Coast und sitzt einige Tage später mit dem Kajak vor einem goldenen Strand.
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Lake Tekapo – Lake Tekapo – Türkisfarbener See & Sternenhimmel
Der wunderschöne Lake Tekapo befindet sich knapp 3 Autostunden südwestlich von Christchurch und liegt im Mackenzie Basin. Für mich gehört er definitiv zu den schönsten Orten der Südinsel.
Und was soll ich sagen?
Diese Farbe!
Das intensiv türkisfarbene Wasser vor der dramatischen Bergwelt der Southern Alps sieht teilweise fast unwirklich aus.
Doch nicht nur tagsüber ist Lake Tekapo malerisch schön. Als Teil des UNESCO Dark Sky Reservats eignet sich das Gebiet nachts perfekt für Sternenbeobachtungen.
Lake Tekapo ist definitiv ein Highlight auf der Südinsel Neuseelands. Besonders schön ist es hier zur Golden Hour. Empfehlen kann ich dir auch das frühe Aufstehen. Denn insbesondere die Morgendämmerung zaubert hier eine wunderschöne Stimmung.
Was sollte man am Lake Tekapo gesehen haben?
Zu meinen Tipps gehören:
- Church of the Good Shepherd
- Spaziergang am Lake Tekapo
- Mount John
- Cowans Hill Walk
- Golden Hour am See
- Sternenbeobachtung
Lake Tekapo liegt in einer international bekannten Dark-Sky-Region. Wenn der Himmel klar ist, solltest du deshalb nachts unbedingt noch einmal vor die Tür gehen.
- Noch mehr Tipps: In meinem ausführlichen Lake-Tekapo-Guide findest du meine schönsten Aussichtspunkte, Wanderungen und weitere Reisetipps.
Wie lange sollte man am Lake Tekapo bleiben?
Ich würde mindestens eine, besser zwei Nächte einplanen. Damit hast du auch eine zweite Chance auf einen klaren Sternenhimmel, wenn das Wetter am ersten Abend nicht mitspielt.
Mount Cook – Highlight auf der Südinsel Neuseelands
Aoraki/Mount Cook ist der höchste Berg Neuseelands (3724 m) und gehört zu meinen absoluten Lieblingsorten in Neuseeland.
Denn in einem schöneren Setting könnte sich Mount Cook wohl kaum befinden. Südöstlich der Southern Alps gelegen, umgeben von wunderschönen Seen. Insbesondere beim Anblick des türkis-schimmernden Lake Pukaki wirst du aus dem Staunen so schnell nicht mehr herauskommen. Diese Farbe – beinahe unglaublich!
Vom Lake Pukaki Viewpoint an der Mount Cook Road hast du einen grandiosen Blick auf Aoraki/Mount Cook. Rund um den Berg kannst du außerdem zahlreiche Wanderungen unternehmen. Für Einsteiger eignet sich beispielsweise der 10km lange Hooker Valley Track.
Was sollte man rund um Mount Cook gesehen haben?
Meine Highlights sind:
- Lake Pukaki
- Mount Cook Road
- Hooker Valley Track
- Hooker Lake
- Kea Point
- Aoraki/Mount Cook Village
Wenn du gerne wanderst, gehört der Hooker Valley Track zu den bekanntesten Touren der Region. Der Weg führt durch das Hooker Valley bis zum Hooker Lake am Fuße von Aoraki/Mount Cook.
Seit Juli 2026 ist auch die neue zweite Hängebrücke geöffnet. Sie überspannt den Hooker River auf einer Länge von 189 Metern.
Wie viel Zeit für Mount Cook?
Ich würde mindestens einen kompletten Tag und eine Übernachtung einplanen.
Wenn du mehrere Wanderungen unternehmen möchtest, sind zwei Nächte noch besser.
Catlins – Raue Küstenlandschaft im Südosten
Diese Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeit wird oft ein bisschen vernachlässigt, was ich wirklich schade finde. Denn die Catlins, wie die Region im Südosten der neuseeländischen Südinsel genannt wird, hat landschaftlich einige Highlights zu bieten. Neben dichter Bewaldung erwartet dich hier auch eine raue Küstenlandschaft mit hohen Chancen auf Tierbeobachtungen.
Wenn du Wasserfälle magst, wirst du die Catlins lieben. Am besten gefallen haben mir die Purakanui Falls und die McLean Falls. Beide erreichst du jeweils über einen Walk durch die schöne Waldlandschaft der Catlins.
Ein weiteres Highlight ist der Nugget Point mit seinen interessanten Steinformationen im Meer inklusive pittoreskem Leuchtturm und beeindruckender Steilküste. Sehenswert sind außerdem die Küstenhöhlen Cathedral Caves, die du nur bei Ebbe betreten kannst.
Was sollte man in den Catlins gesehen haben?
- Nugget Point
- Purakaunui Falls
- McLean Falls
- Cathedral Caves
Was würde ich heute in den Catlins auslassen?
Wenn deine Zeit knapp ist, würde ich persönlich Slope Point nicht priorisieren. Ja, es ist ganz cool, einmal am südlichsten Punkt des neuseeländischen Festlands zu stehen.
Landschaftlich fand ich andere Orte in den Catlins aber wesentlich beeindruckender. Und genau deshalb würde ich meine Zeit lieber dort verbringen. Das ist natürlich Geschmackssache, aber vielleicht hilft dir meine Einschätzung bei der Auswahl.
Milford Sound & das Fjordland
Die Südinsel Neuseelands ist landschaftlich unglaublich abwechslungsreich. Bist du an einem Tag noch durch das Alpenland gewandert, befindest du dich am nächsten vielleicht schon in der mystischen Welt des Fjordlandes.
Als ich vor zahlreichen Jahren einmal ein Foto von Milford Sound gesehen hatte, wusste ich: Da muss ich unbedingt einmal hin! Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall nicht enttäuscht. Im Gegenteil, sie wurden noch übertroffen.
Auch wenn Milford Sound mit seinem signifikanten Berg Mitre Peak der wohl bekannteste Fjord und deshalb auch recht touristisch ist, kann ich dir eine Reise dorthin nur empfehlen.
Allein die Anfahrt über die Milford Road ist für sich allein gesehen bereits ein Neuseeland Highlight. Denn du fährst hier durch die unvergleichliche Landschaft des Fjordlandes mit gletschergeformten Tälern, Wäldern, Seen und Wasserfällen – wirklich atemberaubend schön.
Gekrönt wir das Ende der Hinfahrt dann mit der Ankunft am Milford Sound, welchen du am besten mit einer Bootstour erkundest.
Sieh dir unbedingt auch die übrigen Möglichkeiten an, das Fjordland zu erkunden. Denn dieses besteht eben nicht nur aus Milford Sound, sondern auch anderen Fjorden – wie z.B. Doubtful Sound.
Für weitere Einblicke schau auch gerne mal in meinen Instagram-Highlights nach, die ich zu meiner Neuseeland-Reise abgespeichert habe.
Lohnt sich eine Bootstour am Milford Sound?
Für mich ganz klar: Ja. Vom Wasser aus bekommst du noch einmal einen völlig anderen Eindruck davon, wie gewaltig die steilen Felswände tatsächlich sind.
Lass dich von Regen nicht sofort abschrecken. Wir hatten davon reichlich. Der Vorteil? Überall schossen plötzlich Wasserfälle die steilen Felswände hinunter. Ich hatte mir Milford Sound zuvor schon wunderschön vorgestellt, aber diese dramatische Regenstimmung hat den Ort für mich noch beeindruckender gemacht.
Milford Sound oder Doubtful Sound?
Wenn du mehr Zeit hast und eine noch abgeschiedenere Fjordlandschaft erleben möchtest, kannst du dir außerdem den wunderschönen Doubtful Sound anschauen.
Milford Sound würde ich bei einer ersten Reise trotzdem priorisieren, da der Fjord zu einen der Top Sehenswürdigkeiten der Südinsel zählt.
Queenstown – Berge, Lake Wakatipu & Abenteuer
Queenstown ist ein Ort, in dem dir defintiv nicht so schnell langweilig wird. Dir werden hier zahlreiche Abenteuer-Aktivitäten geboten, zum Beispiel Bungee Jumping, Zipline-Touren, River Rafting, Helikopterflüge und viele mehr.
Landschaftlich ist Queenstown wunderschön in den Bergen und direkt am Lake Wakatipu gelegen, weshalb du rund um Queenstown herum viele tolle Ausflüge unternehmen kannst. Besonders gut hat mir die Queenstown Hill Wanderung und ein Tagesaufslug nach Glenorchy gefallen. Auch ein Besuch der historischen Stadt Arrowtown lohnt sich.
Was sollte man in und um Queenstown gesehen haben?
- Wanderung auf den Queenstown Hill – mit einem fantastischen Blick über Queenstown, Lake Wakatipu und die umliegenden Berge
- Skyline Queenstown – Mit der Seilbahn auf den „Bob’s Peek“ fahren
- Glenorchy – allein die Straße entlang des Lake Wakatipu bis nach Glenorchy ist wunderschön
- Arrowtown – historisches Goldgräberstädtchen mit netten Shops und Cafés
- durch Queenstown spazieren und sich mit einem Eis oder Kaffee ans Ufer des Lake Wakatipu setzen
In Queenstown kannst du wirklich viel erleben und Abenteurer kommen hier keinesfalls zu kurz:
Wie viel Zeit für Queenstown einplanen?
Ich würde dir mindestens zwei, besser sogar drei oder vier Übernachtungen in Queenstown empfehlen.
Wanaka – Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeit
Ob Wanaka vielleicht die entspannteste Stadt der neuseeländischen Südinsel ist? Zumindest kam es mir so vor. Ich kann auch gut nachvollziehen warum, wenn man sich nur einmal anschaut, wie schön man hier lebt.
- Reisetipp: Wenn du aus Queenstown nach Wanaka aufbrichst, empfehle ich dir auf jeden Fall die Anfahrt über die landschaftlich sehr schöne Crown Range Road. Und unterwegs kannst du noch einen Stopp am historischen Cardrona Hotel einlegen.
Im Winter locken die Skigebiete, im Sommer reizen die Wasseraktivitäten auf dem Lake Wanaka. Dieser erstreckt sich vor einer wunderschönen Bergkulisse, welche noch dazu zu zahlreichen Wandertouren einlädt.
Die bekannteste ist die Wanderung auf den Roy’s Peak. Der 16km lange Track dauert ca. 5-6 Stunden und du legst über 1200 Höhenmeter zurück. Empfehlenswert ist als Alternative die nicht ganz so anstrengende und deutlich kürzere Wanderung (1,5 Stunden) auf den Mount Iron.
Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich der berühmte Wanaka Tree. Der Baum, der sich im Lake Wanaka befindet, ist definitiv ein Motiv, das man nicht jeden Tag sieht.
Haast Pass – Neuseeland Südinsel Highlight
Der Haast Pass verbindet Wanaka mit der Westküste der neuseeländischen Südinsel und bietet dir zahlreiche Stopps entlang des Weges, für die es sich lohnt ein wenig Zeit einzuplanen.
Der Weg führt dich durch den Mount Aspiring Nationalpark und bietet dir immer wieder Möglichkeiten anzuhalten und die Natur zu erkunden. Empfehlenswert sind zum Beispiel Stopps an den Blue Pools (die ihrem Namen wirklich alle Ehre machen) sowie an den Fantail Falls, Thunder Creek Falls und den Roaring Billy Falls.
Du wirst bereits perfekt auf die entlegene „wilde“ Westküste eingestimmt, denn große Ortschaften wirst du bereits hier vergeblich suchen. Stattdessen befindest du dich wirklich inmitten der beeindruckenden Natur.
Franz Josef & Fox Gletscher – Gletscher an der West Coast
Die meisten der Gletscher Neuseelands befinden sich in den Südalpen. Die wohl bekanntesten Gletscher sind der Fox Glacier und der Franz Josef Glacier, welche sich quasi auf der anderen Seite / der Rückseite von Aoraki/Mount Cook befinden. Der Zugang erfolgt jedoch nicht über den Mount Cook Nationalpark, sondern über die Westküste.
Wenn du einen Gletscher aus der Nähe erleben möchtest, so ist dies nur (noch) mittels einer geführten Tour möglich. Angeboten werden u.a. Eisklettertouren oder Helikoptertouren.
Wie auch schon während meiner Rundreise durch Westkanada fand ich es auch in Neuseeland wieder total beeindruckend vor einem Gletscher zu stehen. Man kann beinahe kaum begreifen, wie viele Jahre sich dieser bereits auf unserer Erde befinden soll. Gleichzeitig ist es gerade hier in Glacier Country und vor dem Franz Josef Gletscher bzw. Fox Gletscher stehend wirklich erschreckend, wie sehr die Gletscher insbesondere in den letzten zwanzig Jahren zurückgegangen sind.
Kann man heute noch zum Franz Josef Glacier laufen?
Hier hat sich seit meinem Besuch einiges verändert. Heute führt ein kurzer Walk durch den Regenwald zu einem Aussichtspunkt über das Gletschertal. Der Fluss hat den weiteren Zugang zu Fuß ins Tal abgeschnitten. Das macht den enormen Rückzug des Gletschers irgendwie noch greifbarer.
Wenn du das Eis wirklich aus der Nähe erleben möchtest, kommen vor allem Helikopterflüge oder geführte Gletschertouren infrage.
Würde ich einen Helikopterflug buchen?
Wenn das Budget vorhanden ist und ein Gletscherflug zu deinen absoluten Wunsch-Erlebnissen gehört: Ja!
Bedenke aber, dass bei diesen Touren an der West Coast immer die Wetterbedingungen im Blick behalten werden müssen und es auch schon mal zu kurzfristigen Absagen kommen kann.
Nine Mile Lookout & Pancake Rocks (West Coast)
Am Nine Mile Lookout hätte ich noch Stunden stehen und die Wellen beobachten können. Im Grunde handelt es sich dabei lediglich um einen Parkplatz mit Blick auf die sagenhafte wilde Westküste der Südinsel. Man könnte den Ort hier fast stellvertretend für den gesamten Küstenabschnitt zwischen Greymouth und den Pancake Rocks benennen. Denn entlang des Weges wartet wirklich eine schönere Aussicht als die nächste nach jeder Kurve auf dich.
Die Westküste ist wirklich anders als der Rest der Südinsel Neuseelands und durch die einsame Lage ist man hier gefühlt noch ein Stück näher an der traumhaft schönen Natur. (Ich liebs!)
Ebenfalls an der Westküste befinden sich die ulkigen Steinformationen namens Pancake Rocks und ich hätte vor meiner Reise nicht gedacht, dass mich dieser Ort so sehr begeistern würde. Ein paar Felsformationen im Meer, was kann daran schon so beeindruckend sein? So einiges, wie sich dann herausstellen sollte.
Ihren Namen haben die Felsen erhalten, weil sie durch mehrere Steinschichten an einen Pancake Stack erinnern. Meterweit ragen sie aus dem Meer in die Höhe und bieten ein wirklich beeindruckendes Motiv. Das Arreal kannst du auf einem nett angelegten Wanderweg inklusive Erklärtafeln erkunden.
An einigen Stellen innerhalb der Klippenlandschaft treffen vertikale Luftschächte auf horizontale Tunnel, welche bei Flut zu einem Blowhole werden und das Meereswasser explosionsartig nach oben schießen lassen.
Abel Tasman National Park (Kajak, Wandern & goldene Strände)
Im Norden der Südinsel Neuseelands wartet ebenfalls ein grandioses Neuseeland Highlight auf dich: der wunderschöne Abel Tasman Nationalpark – ein Küstenparadies, das einmal mehr so anders ist als die übrigen Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeiten.
Hier hast du die perfekte Kombi aus entspanntem Strandleben und Abenteuerreise. Empfehlen kann ich dir, den Nationalpark sowohl vom Wasser als auch an Land zu Fuß zu erkunden.
Ich habe hier eine richtig coole Tagestour unternommen, während der es in einer kleinen Gruppe mitsamt Tourguide zunächst auf einer zweistündigen Kayaktour auf das Meer hinaus ging (an der Küste entlang) und wir danach auf einer mehrstündigen Wanderung den Nationalpark erkundet haben.
Christchurch – Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeit
Und noch eine Stadt hat es in die Liste meiner 11 Neuseeland Südinsel Sehenswürdigkeiten geschafft, meine Lieblingsstadt in Neuseeland: Christchurch (und das nicht nur, weil ich hier 2020 mehrere Wochen im Corona-Lockdown verbracht habe).
Was sollte man in Christchurch gesehen haben?
- Avon River
- Botanic Gardens
- Hagley Park
- Riverside Market
- Christchurch Art Gallery
- Quake City
- historische Tram
Welche Highlights dich hier noch erwarten, habe ich bereits in einem ausführlichen Blogartikel zusammengefasst, den ich dir an dieser Stelle verlinke.
- Lesetipp: Hier geht es zu meinem Blogartikel über Christchurch „Christchurch Reisetipps & Sehenswürdigkeiten“
Häufige Fragen zu den Sehenswürdigkeiten auf Neuseelands Südinsel
Was muss man auf der Südinsel Neuseelands unbedingt sehen?
Zu meinen persönlichen Must-sees gehören Aoraki/Mount Cook & Lake Pukaki, Milford Sound, Lake Tekapo, der Abel Tasman National Park sowie Queenstown und Wanaka.
Wenn du mehr Zeit hast, würde ich außerdem die Catlins und die West Coast einplanen.
Was ist die schönste Sehenswürdigkeit auf der Südinsel?
Für mich persönlich ist die Region rund um Aoraki/Mount Cook und Lake Tekapo das landschaftliche Highlight der Südinsel.
Dicht gefolgt von Milford Sound und der Westküste.
Ist die Nordinsel oder die Südinsel schöner?
Beide Inseln sind landschaftlich sehr unterschiedlich und ich mag sie beide.
Wenn ich mich allerdings entscheiden müsste, würde ich persönlich die Südinsel wählen, weil die Sehenswürdigkeiten hier noch einmal etwas spektakulärer und abwechslungsreicher sind als diejenigen auf der Nordinsel.
Welche Sehenswürdigkeiten eignen sich für die erste Südinsel-Reise?
Wenn du zum ersten Mal auf der Südinsel bist, würde ich mich auf die großen landschaftlichen Kontraste konzentrieren: Lake Tekapo und Mount Cook, Milford Sound, Queenstown/Wānaka und Abel Tasman National Park.
Wie plane ich aus diesen Sehenswürdigkeiten eine Rundreise?
Genau dafür habe ich einen separaten, ausführlichen Guide geschrieben.
Dort findest du unsere Route, Reihenfolge der Stopps, Übernachtungsorte, Kilometer sowie Tipps für Mietwagen und Camper.
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Liebe Sonja,
du hast sehr schöne und informative Blogbeiträge über Neuseeland hier auf deinem Blog. Danke dir für die vielen tollen Tipps, die mir sicher bei meiner Reiseplanung helfen werden! Wir werden insgesamt 4 Wochen Zeit haben, um beide Inseln zu erkunden. Ich bin mir noch etwas unsicher, ob wir einen Schwerpunkt legen sollten. Reisezeit wird November sein. Du schreibst ja, dass dir beide Inseln gefallen haben, aber hast du eine Tendenz?
Liebe Grüße
Sabine
Liebe Sabine,
auch wenn jede Insel ihre eigenen Highlights hat, würde ich die Südinsel bevorzugen, da die Natur hier im Vergleich zur Nordinsel noch ein bisschen spektakulärer ist (insbesondere die Südalpen rund um Aoraki / Mount Cook und die Gletscher). Ich würde an deiner Stelle also wahrscheinlich etwas mehr Zeit auf der Südinsel verbringen, z.B. 1,5 Wochen Nordinsel und 2,5 Wochen Südinsel.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß!!
Viele liebe Grüße
Sonja