Neuseeland Südinsel Rundreise: 4 Wochen Route & Tipps + Karte

Zuletzt aktualisiert am 11.09.2026

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Türkisfarbene Gletscherseen, schneebedeckte Berge, wilde Küsten, Regenwald, traumhafte Wanderungen und einige der schönsten Roadtrip-Strecken, die ich je gefahren bin: Für mich ist die Südinsel Neuseelands eines der spektakulärsten Reiseziele überhaupt.

Wenn du eine Neuseeland Südinsel Rundreise planst und noch nach einer passenden Route suchst, findest du hier meine komplette 4-wöchige Route zum Nachfahren. Ich zeige dir unsere einzelnen Stopps, Unterkünfte und Highlights, verrate dir, wie viele Kilometer wir gefahren sind und was ich bei einer erneuten Reise eventuell anders machen würde.

Ich selbst habe Neuseeland bereits zweimal bereist und war sowohl mit dem Campervan als auch mit dem Mietwagen unterwegs. Die hier beschriebene Neuseeland Südinsel Route haben wir im November und Dezember, also im neuseeländischen Frühling beziehungsweise Frühsommer, unternommen.

Kurz gesagt: Wenn du rund vier Wochen Zeit hast, ist diese Route ideal, um viele der großen Highlights der Südinsel zu sehen, ohne jeden Tag stundenlang im Auto verbringen zu müssen.

Du bist noch nicht sicher, welche Orte du überhaupt einplanen möchtest? Dann findest du hier meine schönsten Sehenswürdigkeiten auf der Südinsel Neuseelands.

Neuseeland Südinsel Rundreise auf einen Blick

  • Reisedauer: 4 Wochen / 27 Tage
  • Start & Ende: Christchurch
  • Fortbewegung: Mietwagen
  • Reisezeit unserer Tour: November und Dezember
  • Gefahrene Strecke: ca. 3.000 km
  • Übernachtungen: Hotels, Motels und Apartments
  • Route: Christchurch – Lake Tekapo – Aoraki/Mount Cook – Catlins – Te Anau/Milford Sound – Queenstown – Wānaka – West Coast – Abel Tasman – Picton – Kaikōura – Christchurch
  • Geeignet für: Naturfans, Roadtrip-Liebhaber, Wanderer und alle, die möglichst viele unterschiedliche Landschaften der Südinsel erleben möchten

Unsere 4-Wochen-Route über die Südinsel Neuseelands

Unsere Rundreise verlief im Uhrzeigersinn:

Christchurch → Lake Tekapo → Aoraki/Mount Cook → Catlins → Te Anau & Milford Sound → Queenstown → Wānaka → Haast → Franz Josef Glacier → Greymouth → Mapua & Abel Tasman → Picton → Kaikōura → Christchurch

Tage Reiseziel Nächte
1–3 Christchurch 3
4–5 Lake Tekapo 2
5–6 Aoraki/Mount Cook / Twizel 1
7–8 Catlins 2
9–10 Te Anau & Milford Sound 2
11–14 Queenstown 4
15–16 Wānaka 2
17 Haast 1
18 West Coast / Greymouth 1
19–23 Mapua & Abel Tasman 5
24–25 Picton & Queen Charlotte Sound 2
26–27 Kaikōura 2

Vier Wochen sind für diese Route angenehm. Wenn du nur drei Wochen Zeit hast, würde ich eher einzelne Regionen streichen, statt überall nur eine Nacht zu verbringen. Besonders Queenstown, Wānaka, Fiordland und Abel Tasman verdienen meiner Meinung nach mehrere Tage.

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Tag 1-3 – Christchurch

Meine Neuseeland Südinsel Rundreise startet in Christchurch. Die Stadt hat einen besonderen Stellenwert für mich, denn hier habe ich 2020 mehrere Wochen im landesweiten Corona-Lockdown verbracht und Christchurch somit auf eine ganz besondere Art und Weise kennen und lieben gelernt.

Vom Christchurch International Airport gelangst du mit dem Bus innerhalb von 30-60 Minuten in die Innenstadt (je nachdem, wo sich deine Unterkunft befindet). Mit dem Taxi oder Auto sind es knapp 20 Minuten.

Die Innenstadt von Christchurch lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden und hat einige Highlights zu bieten:

  • Ein Besuch des Erdbeben-Museums Quake City ist empfehlenswert. Hier erfährst du alles über das verheerende Erdbeben aus dem Jahr 2011.
  • Auch ein Besuch der Christchurch Art Gallery lohnt sich. Der Eintritt ist kostenfrei.
  • Durch den Stadtkern sowie entlang des Avon Rivers lässt es sich hervorragend zu Fuß schlendern. Am Fluss findest du auch das Canterbury Earthquake National Memorial.
  • Ein Ausflug in den Hagley Park und den Botanical Garden (kostenfrei) ist ebenfalls sehr lohnenswert.
  • Etwas außerhalb der Stadt befindet sich die Christchurch Gondola.
  • Kulinarisch ist Christchurch ebenfalls eine Entdeckungsreise wert. Neben zahlreichen modernen Cafés findest du auch elegante Lokale. Ein Besuch des Riverside Market lohnt sich ebenfalls.

Übernachtet habe ich in Christchurch in den netten Suites des Bealey Quarters. Die Unterkunft bietet unterschiedliche Zimmerkategorien (teils mit eigenem, teils mit Gemeinschaftsbad). In die Innenstadt sind es von hier aus zu Fuß ca. 15-20 Minuten.

Gefahrene Kilometer: 11 km, 0:20 h (vom Flughafen in die Stadt)
Unterkunft: Bealey Quarter, Bealey Avenue, Edgeware, Christchurch

Tag 4-5 – Lake Tekapo

An Tag 4 der Reise holen wir unseren Mietwagen am Flughafen ab und los geht die Neuseeland Südinsel Rundreise.

  • Tipp: Benötigst du einen Mietwagen für deinen Neuseeland-Roadtrip? Hier geht es zum Mietwagen-Preisvergleich, bei dem ich meinen Neuseeland-Mietwagen gebucht habe.

Erstes Reiseziel ist der atemberaubend schöne Lake Tekapo. Tagsüber malerisch schön, nachts strahlend. Als Teil des UNESCO Dark Sky Reservats eignet sich das Gebiet perfekt für Sternenbeobachtungen.

Lake Tekapo liegt knapp 3 Autostunden südwestlich von Christchurch im Mackenzie Basin. Das Städtchen blickt nach Norden über den bemerkenswerten türkisfarbenen See auf die dramatische Bergwelt der Südalpen. Das schillernde türkisfarbene Wasser des Lake Tekapo entsteht übrigens durch feines Gesteinsmehl, das von Gletschern abschleift und ins Wasser gelangt.

Der See ist definitiv ein Highlight auf der Südinsel Neuseelands und man kann sich in dieser wunderschönen Aussicht verlieren. Früh aufstehen lohnt sich übrigens, denn die Morgendämmerung zaubert eine wunderschöne Stimmung.

Reisetipps für deinen Aufenthalt am Lake Tekapo:

  • Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am Lake Tekapo beobachten.
  • Church of the Good Shepherd besuchen
  • Cowans Hill Walk unternehmen
  • bei klarem Himmel Sterne beobachten (entweder alleine oder bei einer Stargazing Tour mit Guide)
  • Besuche das Astro Café auf dem Gipfel des Mount John. (Vor deinem Ausflug dorthin solltest du aber unbedingt die Öffnungszeiten des Cafés überprüfen).
  • Unternehme eine Wanderung am Lake Tekapo, z.B. den Rundweg zum Mount John Observatory oder den Cowans Hill Hike.

Am Lake Tekapo stehen einige traumhaft schöne Unterkünfte, teilweise mit direkter Aussicht auf den See. Während meiner ersten Reise über die Südinsel mit dem Campervan habe ich auf dem grandiosen Lakes Edge Holiday Park auf einem Stellplatz direkt am Wasser übernachtet. Auf dem Campingplatz werden aber auch Zimmer und Hütten angeboten.

Bei meiner zweiten Neuseeland-Reise mit dem Mietwagen habe ich in der Hütte Sunset Chalet übernachtet. Die Hütte ist klein, aber richtig gemütlich und hat für zwei Personen alles, was man benötigt. Direkt daneben befindet sich die etwas größere Hütte Lakeview Cottage mit direktem Ausblick auf den See. Bis zum See sind es von hier aus knapp fünf Minuten zu Fuß.

Gefahrene Kilometer: Christchurch → Lake Tekapo, 225 km, 2:50 h
Unterkunft: Sunset Chalet, 8b Murray Place, Lake Tekapo 7999

  • Lesetipp: Alle Wanderungen, Aussichtspunkte und meine Unterkunftstipps findest du in meinem ausführlichen Lake Tekapo Guide.

Golden Hour am Lake Tekapo

Church of the Good Shepard

Tag 5-6 – Aoraki/Mount Cook

Aoraki/Mount Cook ist mit 3724m der höchste Berg Neuseelands und könnte wahrscheinlich in keinem schöneren Setting liegen. Die Gipfel befinden sich südöstlich der Southern Alps, mit dem Tasman-Gletscher im Osten und dem Hooker-Gletscher im Südwesten.

Vom Lake Tekapo kommend hast du vom südlichen Ende des türkis-schimmernden Lake Pukaki bereits eine sagenhafte Aussicht auf den Mount Cook und die Alpenlandschaft. Ein Stopp am Lake Pukaki Viewpoint lohnt sich. Ein weiteres grandioses Fotomotiv bietet sich dir vom Lake Pukaki Viewpoint an der Mount Cook Road.

Blick über den türkisfarbenen Lake Pukaki auf Aoraki Mount CookDie Aussicht vom Lake Pukaki View Point an der Mount Cook Road

Am Mount Cook findest du zahlreiche Wandermöglichkeiten. Empfehlenswert (insbesondere für Einsteiger) ist der Hooker Valley Track, der mit einer Länge von 10 Kilometern und einem Höhenunterschied von nur etwa 100 Metern als einfach eingestuft werden kann. Das Ende des Hinwegs befindet sich am Gletschersee Hooker Lake – hier kannst du mit Blick auf Mount Cook entspannt picknicken, bevor du den Rückweg der Wanderung antrittst.

Weitere Highlights rund um Aoraki/Mount Cook

  • Tasman Glacier / Tasman Lake
  • Kea Point Track
  • Mueller Lake Lookout
  • Scenic Flight
  • geführte Gletschertouren je nach Saison

Übernachtet habe ich an diesem Tag in Twizel in den modernen Magic on Maryburn Apartments (Pink Room). Twizel ist ein netter kleiner Ort mit einigen Geschäften, Cafés und Restaurants. Wenn du Fisch magst, lohnt sich ein Besuch bei High Country Salmon.

Gefahrene Kilometer: Lake Tekapo → Mount Cook/Twizel, 172 km, 2:00 h
Unterkunft: Magic on Maryburn Apartmens (Pink Room), 21 Maryburn Road, 7901 Twizel, Neuseeland

Aoraki Mount Cook vom Hooker Lake am Hooker Valley TrackBlick auf den Mount Cook am Hooker Lake

Tag 7-8 – Catlins

Die Südinsel Neuseelands ist abwechslungsreich. Standen wir am Tag zuvor noch inmitten der Südalpen geht es nun an die Südostküste des Landes – genauer gesagt in die Catlins. Neben dichter Bewaldung und zahlreicher Wasserfälle erwartet dich hier auch eine raue Küstenlandschaft mit hohen Chancen auf Tierbeobachtungen.

Meine Highlights in den Catlins:

  • Nugget Point: Dieser Ort ist wirklich besonders. Über den interessanten Steinformationen im Wasser thront ein äußerst pittoresker Leuchtturm. Auf dem Weg dorthin läufst du entlang einer beeindruckenden Steilküste. Wenn du Glück hast, kannst du hier Seelöwen beobachten.
  • Die Wasserfälle: Wenn du Wasserfälle magst, dann wirst du die Catlins lieben. Am besten haben mir die McLean Falls und die Purakaunui Falls gefallen – beide sind jeweils über einen Walk durch die schöne Waldlandschaft zu erreichen.
  • Lake Wilkie mit seinen hübschen Spiegelungen der umliegenden Umgebung.

Sicher ebenfalls sehenswert sind die Cathedral Caves – Küstenhöhlen, die du nur während Ebbe betreten kannst. Leider war die Zufahrtsstraße dorthin bei meiner Reise gesperrt.

Nicht unbedingt empfehlen kann ich die Reise bis nach Slope Point. Das ist der südlichste Punkt des neuseeländischen Festlandes. Auch wenn es ganz cool war, mal an diesem Ort zu stehen, so ist dieser landschaftlich nicht ganz so beeindruckend. Steht dir nur eine begrenzte Zeit in den Catlins zur Verfügung, würde ich mich eher auf die anderen Highlights konzentrieren.

Übernachtet haben wir in den Catlins in dem kleinen Ort Owaka, der ein sehr guter Ausgangspunkt für die Erkundungstouren war. Neben einem Supermarkt und einer Tankstelle findest du hier auch eine lustige Kuriosität: das „Teapot Land“ (eine Sammlung der unterschiedlichsten Teekannen). Unsere Unterkunft, das Catlins Area Motel, wirkte auf den ersten Blick etwas altbacken, aber tatsächlich war das Zimmer sehr gemütlich, hervorragend ausgestattet, geräumig und insbesondere sehr sauber.

  • Tipp: Alternative: Wenn du mehr Zeit hast, kannst du zwischen Mount Cook und den Catlins zusätzlich Dunedin und die Otago Peninsula einplanen.

Gefahrene Kilometer: 550 km, 8:00 h (verteilt über 2 Tage)
Unterkunft: Catlins Area Motel, 32 Ryley Street, Owaka 9535, Neuseeland

Reisetipp: Vor der Reise in die Catlins kann dein nächster Stopp auch noch etwas nördlicher von den Catlins liegen. Denn auch Dunedin und die wunderschöne Otago Peninsula sind einen Besuch wert. Da ich diesen Küstenabschnitt bereits bei einer früheren Neuseelandreise gesehen habe, habe ich ihn während dieser Reise ausgelassen.

Nugget Point Lighthouse

Die „Nuggets“

Purakaunui Falls

Tag 9-10 – Milford Sound / Te Anau

Wir verlassen die raue Küstenlandschaft der Catlins und fahren bis nach Te Anau, dem für mich besten Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Milford Sound/Piopiotahi.

Von dort aus erkunden wir das beeindruckende neuseeländische Fjordland. Die meisten Touren zu den Fjorden, z.B. Milford Sound, starten entweder aus Te Anau oder Queenstown. Der Vorteil des Tourbeginns ab Te Anau ist, dass die Anreise deutlich kürzer ausfällt als von Queenstown (dauert ca. 2 Stunden länger).

Aus Te Anau fährst du bis zu Milford Sound anderthalb Stunden und hast somit deutlich mehr Zeit, auf dem Weg dorthin auch immer mal wieder am Wegesrand anzuhalten und die Landschaft zu erkunden.

Du kannst die Strecke entweder mit dem eigenen Auto zurücklegen oder eine Tour buchen. Ich habe mich für eine sehr empfehlenswerte Tagestour entschieden. Fast neun Stunden waren wir unterwegs und haben von unserem Tourguide sehr viel über das Fjordland lernen können. Für weitere Einblicke schau auch gerne mal in meinen Instagram-Highlights nach, die ich zu meiner Neuseeland-Reise abgespeichert habe.

Das Wetter im Fjordland und am Milford Sound ist immer ein kleines Überraschungspaket. Mit 200 Regentagen im Jahr ist die Chance groß, dass es auch bei deinem Ausflug dorthin regnen wird. So war es auch bei uns, was aber eine ganz besondere Stimmung erzeugt hat.

Auch wenn Milford Sound der bekannteste Sound des Fjordlandes sein mag, kannst du auch andere Fjorde erkunden. So zum Beispiel den größeren und nicht ganz so touristischen Doubtful Sound.

Eine Empfehlung für Te Anau habe ich außerdem noch für dich. In einem kleinen Kino wird hier der Film „Fiordland on Film“ gezeigt (ca. 30 Min.), der beeindruckende Helikopteraufnahmen des Fjordlandes zeigt. Wir haben uns direkt nach unserer Tour vor dem Kino absetzen lassen und uns den Film angeschaut, was ein toller Abschluss des Tages war.

Gefahrene Kilometer: 460 km, 5:45 h (davon 230 km im Rahmen der Milford Sound Tour)
Unterkunft: Kingsgate Hotel Te Anau, 20 Lakefront Drive, Te Anau 9600, Neuseeland

Bootstour Milford Sound

Tolle Wasserfälle dank viel Regen

Ein „Kea“

Tag 11-14 – Queenstown (Neuseeland Südinsel Rundreise)

Nach dem Fjordland geht es weiter nach Queenstown. Die Stadt liegt wunderschön in den Bergen und direkt am Lake Wakatipu. Wir verbringen hier direkt mehrere Tage am Stück, erkunden die Stadt und unternehmen einige Tagesausflüge. Tatsächlich ist Queenstown auch einer der Orte, an denen ich auf dieser Route bewusst mehrere Nächte einplanen würde.

Queenstown ist eine Abenteurer-Stadt. Es gibt wirklich zahlreiche Aktivitäten, die du hier unternehmen kannst, z.B. Bungee Jumping, Zipline-Touren, River Rafting, Helikopterflüge und, und, und. Langweilig wird dir hier sicher nicht.

Meine Queenstown Highlights:

  • Tagesausflug nach Glenorchy: Knapp 45 Minuten Panorama-Fahrt am See entlang trennen Queenstown von dem kleinen Ort Glenorchy. Wir sind sogar noch etwas weiter bis nach „Paradise“ gefahren. Neben einem Ortsschild gibt es hier nicht wirklich viel zu sehen – außer die wunderschöne Natur natürlich. In Glenorchy selbst ist der Spaziergang auf dem Glenorchy Walkway sowie ein Besuch des Dumpling-Restaurants empfehlenswert.
  • Queenstown Hill Hike: Diese Wanderung ist meiner Ansicht nach ein Must Do wenn du in Queenstown bist. Vom Gipfel des Berges hast du eine grandiose Aussicht auf die Stadt, den See und die Berge!
  • Ausflug in die historische Stadt Arrowtown
  • Queenstown Gondola: Fahre mit der Gondel und genieße einen super Ausblick auf die Stadt und den Lake Wakatipu.
  • Fergburger & Bakery: Vor diesem Lokal ist immer eine Schlange – aber das Warten lohnt sich. Die Burger sind wirklich sehr lecker! Auch die Fergbakery ist zu empfehlen!

Unterkünfte in Queenstown sind nicht günstig – deshalb lohnt sich ein früher Preisvergleich. Allerdings findest du hier auch einige der wohl spektakulärsten Ferienwohnungen mit Ausblicken, von denen man noch lange träumen kann. Ich selbst habe im Stadtteil Fernhill übernachtet. Dieser ist von der Innenstadt 2,5 km entfernt und ich fand es äußerst entspannt, nicht direkt im Trubel der Stadt zu wohnen.

Gefahrene Kilometer: Te Anau → Queenstown, 270 km, 3:40 h
Unterkunft: Falcon’s View Inn, 6 Matakauri Place, Fern Hill, 9300 Queenstown, Neuseeland

Queenstown – Wunderschön am Lake Wakatipu und in den Südalpen gelegen

Queenstown Hill Walk

Tag 15-16 – Wānaka  

Weiter geht die Fahrt nach Wānaka. Wenn du aus Queenstown nach Wanaka aufbrichst, empfehle ich dir auf jeden Fall die Anfahrt über die Crown Range Road. Die Panoramastraße führt zunächst in Nadelöhr-Kurven zu einem wunderschönen Aussichtspunkt.

Auf der Weiterfahrt haben wir dann außerdem noch einen Stopp am historischen Hotel Cardrona und in „Bradrona“ eingelegt. Letzteres ist ein Zaun, der mit unzähligen BHs behangen ist (definitiv ein interessantes Fotomotiv).

Crown Range Road Nadelöhr-Kurven

Von Queenstown nach Wanaka

Wānaka selbst habe ich als eine unglaublich entspannte Stadt wahrgenommen und im Nachhinein wäre ich hier gerne noch länger geblieben.

Viele Reisende lockt es unter anderem aufgrund der Wanderung zum Roy‘s Peak nach Wanaka. Der 16km lange Track dauert ca. 5-6 Stunden und du legst übe 1200 Höhenmeter zurück. Aus Zeitgründen haben wir uns in Wanaka gegen den Roy‘s Peak entschieden und stattdessen die deutlich kürzere (1,5 Stunden) Wanderung auf den Mount Iron unternommen, die nicht weniger spektakuläre Ausblicke bietet.

Ebenfalls nicht fehlen darf bei deiner Reise nach Wanaka natürlich ein Besuch des Wanaka Tree. Der Baum, der sich im Lake Wanaka befindet, ist definitiv ein Motiv, das man nicht jeden Tag sieht.

Übernachtet haben wir in Wanaka im sehr zentral gelegenen und empfehlenswerten Bella Vista Motel Wanaka. Direkt in der Nähe befinden sich nicht nur einige Cafés und Restaurants, sondern auch ein sehr netter Outdoor Food Court in der Brownston Street.

Gefahrene Kilometer: Queenstown → Wānaka, 72 km, 1:10 h
Unterkunft: Bella Vista Motel Wanaka, 2 Dunmore Street, Wānaka 9305, Neuseeland

Mount Iron Hike Ausblick

Wanaka Tree

Tag 17-19 – West Coast

Tag 17 – Von Wanaka nach Haast

Aus der Stadt geht es nun in den „wilden Westen“ Neuseelands. Die Westküste ist sehr naturbelassen und du findest hier nur einige wenige Ortschaften. Vor deiner Reise dorthin solltest du unbedingt die Wettervorhersage checken, da die Lage an der Tasmanischen See oft unbeständig ist und es hier auch öfter mal zu Straßensperrungen aufgrund von Überflutungen kommen kann.

Von Wanaka aus starten wir über den Haast Pass Richtung Westen. Im Mount Aspiring National Park halten wir immer wieder am Wegesrand und erkunden die Landschaft.

Empfehlenswert sind:

  • Blue Pools
  • Fantail Falls
  • Thunder Creek Falls
  • Roaring Billy Falls

An der West Coast kann sich das Wetter schnell ändern. Kontrolliere deshalb vor längeren Fahrten immer Wetter und Straßenzustand.

Die Nacht verbringen wir in der Ortschaft Haast, in der es auch einen kleinen Supermarkt gibt.

Gefahrene Kilometer: Wānaka → Haast, 145 km, 1:55 h
Unterkunft: Haast River Motels & Holiday Park, 52 State Highway 6, Haast 7844, Neuseeland

Tag 18 – Von Haast nach Greymouth (inkl. Franz Josef Gletscher)

Wir starten den Tag mit einer sehr schönen kurzen Wanderung, dem Ship Creek Walk in der Nähe von Haast. Der Spaziergang führt dich am Strand entlang durch einen uralten Sumpfwald.

Im Anschluss halten wir am sehenswerten Knights Point Lookout und am Lake Matheson, bevor es zu den Gletschern geht. In Neuseeland befinden sich zahlreiche Gletscher, die meisten davon in den Südalpen. Die wohl bekanntesten Gletscher sind der Fox Glacier und der Franz Josef Glacier.

Zugänge und Wanderwege können sich aufgrund von Wetter, Hochwasser, Steinschlag oder Erdrutschen kurzfristig ändern. Prüfe deshalb unmittelbar vor deinem Besuch immer die aktuellen Informationen.

Wenn du einen Gletscher aus der Nähe erleben möchtest, so ist dies nur mittels einer geführten Tour möglich. Angeboten werden u.a. Eisklettertouren oder Helikoptertouren.

Nach dem Gletscherbesuch fahren wir noch knapp zwei Stunden weiter durch die wunderschöne Landschaft der Westküste bis nach Greymouth, wo wir erneut in einem Bellavista Motel übernachten.

Gefahrene Kilometer: Haast → Greymouth inklusive Stopps, 315 km, 3:55 h
Unterkunft: Bella Vista Motel Greymouth, 33 High Street, Greymouth 7805, Neuseeland

Franz Josef Glacier

Pancake Rocks

Nine Mile Lookout

Tag 19 – Von Greymouth nach Mapua

Während der Neuseeland Südinsel Rundreise jagt ein Highlight das nächste. Standen wir am Tag zuvor noch in der Alpenlandschaft am Franz Josef Glacier, passieren wir an diesem Tag den für mich schönsten Küstenabschnitt der Westküste.

Erster Stopp ist der Aussichtspunkt am Nine Mile Lookout (s. Bild oben), mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Küstenlandschaft. Danach geht es zu einem weiteren Highlight, den Pancake Rocks. Die beeindruckenden Steinformationen haben ihren Namen erhalten, weil sie durch mehrere Steinschichten an einen Pancake Stack erinnern.

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist der Truman Track, ein knapp 30-minütiger Walk, der dich zunächst durch einen Waldabschnitt bis zu einem einsamen Strand führt, an dem sich auch ein Blowhole befindet.

Immer wieder halten wir auf der Weiterfahrt an der Küste und genießen die wunderschöne Aussicht. Tagesendziel ist Mapua, ein kleiner Hafenort in der Nähe von Nelson, von dem aus wir an den folgenden Tagen den Abel Tasman National Park erkunden werden.

In Mapua übernachten wir in einer wirklich grandiosen Unterkunft. Das stylishe Orange Apartment hat ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und würde sich definitiv auch für längere Aufenthalte eignen.

Gefahrene Kilometer: 309 km, 4:11 h
Unterkunft: Mapua41South, 5 Aranui Road, 7005 Mapua, Neuseeland

Unterkunft in Mapua nahe dem Abel Tasman National Park

Tag 20-23 – Abel Tasman National Park

Von Mapua aus erkunden wir den wunderschönen Abel Tasman National Park, der landschaftlich ganz anders ist als das, was wir bisher gesehen haben. Wir entscheiden uns hier für eine richtig coole Tagestour, auf der es in einer kleinen Gruppe mitsamt Tourguide zunächst auf einer zweistündigen Kayaktour auf das Meer hinaus geht (an der Küste entlang). Eine ganz besondere Art, die Gegend zu erkunden. Sofern du eher auf das Kayakfahren verzichten möchtest, wird eine ähnliche Tour auch mit einem Segelboot angeboten.

Zur Mittagszeit legen wir an einem entlegenen Strand an und werden von unserem Tourguide mit Lunch, Getränken und Kaffee versorgt, bevor es danach zu Fuß weitere (knapp) 2,5 Stunden durch das Waldgebiet des Nationalparks zurück zum Ausgangsort geht – inklusive zahlreichen tollen Ausblicken auf das Meer und die Küstenlandschaft.

Nach der Tour legen wir außerdem noch einen Stopp am Split Apple Rock ein. Es ist unschwer zu erkennen, warum der Stein diesen Namen erhalten hat.

In Mapua genießen wir es, einige Tage am Stück zu bleiben. Im Norden der Südinsel ist es direkt viel wärmer als im Alpengebiet und wir erkunden bei Sonnenschein das kleine Hafenörtchen und fahren an einem der Tage auch einmal nach Nelson.

Gefahrene Kilometer: 130 km, 2:00 h
Unterkunft: Mapua41South, 5 Aranui Road, 7005 Mapua, Neuseeland

Kayak Tour Abel Tasman National Park

Split Apple Rock

Tag 24-25 – Picton / Queen Charlotte Sound

Wir verlassen den Abel Tasman National Park und fahren nach Picton. Leider ist die Panoramaroute entlang des State Highway 6 zwischen Havelock und Picton (Queen Charlotte Drive) aufgrund von vorherigen starken Überschwemmungen gesperrt, sodass wir einen kleinen Umweg über den State Highway 63 fahren.

Picton selbst ist ein beschaulicher kleiner Ort. Empfehlenswert ist hier ein Snack bei Toasties und der Eisdiele Scoop (unbedingt die neuseeländische Eissorte Hokey Pokey probieren!). Vom Hafen in Picton legt übrigens auch die Interisland Ferry an und ab, sodass man von dort aus in ca. 3,5 Stunden nach Wellington übersetzen kann.

Wir bleiben auf der Südinsel und erkunden den Queen Charlotte Sound auf einer Bootstour. Sehr cool: Auf den Inseln der Sounds leben einige Menschen und du kannst auf einer Bootstour dem Postboot dabei helfen, die Post zu deren Häusern auszuliefern.

Gefahrene Kilometer: Mapua → Picton, 210 km, 2:40 h
Unterkunft: Allports Sea view Apartment, Waikawa, Neuseeland

Blick auf den Queen Charlotte Sound bei Picton auf der Südinsel NeuseelandsQueen Charlotte Sound, Picton

Tag 26-27 – Kaikoura

Unsere letzten Tage der Neuseeland Südinsel Rundreise sind angebrochen. Wir verbringen sie in der Küstenstadt Kaikoura.

Bekannt ist Kaikoura unter anderem für die gute Möglichkeit, Wale zu sehen. Empfehlenswert ist eine Whale Watching Tour, die hier übrigens das ganze Jahr über angeboten werden. Ebenfalls sehr schön war der Kaikoura Peninsula Walkway, der dich unter anderem direkt an der Seelöwen-Kolonie vorbeiführt.

Übernachtet haben wir in Kaikoura etwas außerhalb des Stadtzentrums in der modernen Ferienwohnung The Fairways Luxury Accommodation Kaikoura.

Gefahrene Kilometer: Picton → Kaikōura, 160 km, 2:10 h
Unterkunft: The Fairways Luxury Accommodation Kaikoura, 1 Kersage Drive, Ocean Ridge, Kaikōura 7340, Neuseeland

Bye bye, Neuseeland!

Schweren Herzens heißt es nun Abschied nehmen von Neuseeland, das einmal mehr gezeigt hat, was für ein grandioses Reiseland es doch ist – mit einer unglaublich schönen Natur und den herzlichsten Menschen. Eines ist auf jeden Fall klar: Meine letzte Neuseeland Südinsel Rundreise bzw. Reise nach Neuseeland wird es nicht gewesen sein.

Warst du auch schon einmal in Neuseeland oder planst deine Reise dorthin? Ich freue mich über deine Kommentare!

Sonnenuntergang an der Küste von Kaikōura auf der Südinsel NeuseelandsSonnenuntergang in Kaikoura

Was solltest du für eine Südinsel-Rundreise vorab buchen?

Gerade wenn du zwischen Dezember und Februar reist, würde ich einige Dinge nicht erst spontan vor Ort organisieren. Der neuseeländische Sommer ist die beliebteste Reisezeit und Unterkünfte sowie beliebte Aktivitäten können früh ausgebucht sein.

Mietwagen für die Südinsel

Für diese Route ist ein Mietwagen meiner Meinung nach ideal. Du bist flexibel, kannst spontan an Aussichtspunkten halten und bist nicht an Busfahrpläne gebunden.

Wir haben die komplette Rundreise ebenfalls mit einem Mietwagen gemacht. Für die rund 3.000 Kilometer lange Route fand ich diese Variante besonders praktisch.

Wichtig: In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Außerdem wirken Strecken auf der Karte oft kürzer, als sie tatsächlich sind. Viele Straßen sind kurvig, schmal oder führen durch bergiges Gelände. Plane deshalb lieber etwas mehr Fahrzeit ein.

Campervan als Alternative

Die Südinsel lässt sich natürlich auch hervorragend mit einem Camper oder Wohnmobil bereisen. Bei meiner ersten Neuseeland-Reise war ich selbst mit einem Campervan unterwegs.

Wenn du zwischen Mietwagen und Camper schwankst, würde ich Preise für beide Varianten vergleichen. Ein Camper bietet dir mehr Flexibilität beim Übernachten, ein Mietwagen ist dagegen häufig einfacher zu fahren und in Kombination mit Motels oder Apartments sehr komfortabel.

Unterkünfte vorbuchen

In der Hauptsaison würde ich Unterkünfte an besonders beliebten Orten wie Lake Tekapo, Aoraki/Mount Cook, Queenstown, Wānaka und Abel Tasman frühzeitig reservieren.

Meine konkreten Unterkünfte findest du zusätzlich bei jeder Etappe dieser Route.

Aktivitäten vorab reservieren

Einige Erlebnisse würde ich ebenfalls vorher reservieren – insbesondere, wenn du nur wenige Tage am jeweiligen Ort hast.

Dazu gehören für mich insbesondere:

Beste Reisezeit für eine Neuseeland Südinsel Rundreise

Da Neuseeland auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten zu unseren entgegengesetzt.

Frühling: September bis November

Eine schöne Roadtrip-Zeit mit längeren Tagen und noch etwas weniger Andrang. Das Wetter kann allerdings sehr wechselhaft sein.

Sommer: Dezember bis Februar

Die beliebteste Zeit für eine Rundreise. Die Tage sind lang und viele Wanderungen lassen sich besonders gut unternehmen.

Gleichzeitig ist dies die Hauptsaison. Mietwagen, Camper, Unterkünfte und beliebte Aktivitäten solltest du deshalb möglichst früh reservieren.

Herbst: März bis Mai

Eine meiner liebsten Alternativen. Es wird ruhiger, die Temperaturen können weiterhin angenehm sein und gerade im März ist eine Rundreise sehr gut möglich.

Winter: Juni bis August

Spannend für Wintersport und verschneite Berglandschaften, für die hier beschriebene klassische Roadtrip-Route jedoch anspruchsvoller. Besonders in alpinen Regionen musst du mit winterlichen Straßenverhältnissen rechnen.

Wir selbst waren im November und Dezember unterwegs und würden diesen Zeitraum wieder wählen.

Mietwagen oder Camper für die Südinsel?

Ich habe Neuseeland inzwischen mit beiden Varianten bereist: mit Campervan und mit Mietwagen plus Unterkünften.

Mietwagen + Hotels, Motels oder Apartments

Vorteile:

  • einfacher zu fahren
  • komfortablere Übernachtungen
  • häufig geringerer Treibstoffverbrauch
  • unkomplizierter in Städten
  • viele Motels und Apartments besitzen eine Küchenzeile

Campervan

Vorteile:

  • echtes Roadtrip-Feeling
  • mehr Flexibilität
  • Schlafplatz immer dabei
  • spektakuläre Campingplätze
  • weniger tägliches Ein- und Auspacken

Welche Variante günstiger ist, hängt stark von Saison, Campergröße, Mietwagenpreisen und Unterkunftswahl ab.

Ich würde deshalb vor der Buchung beide Varianten für deine konkreten Reisedaten vergleichen.

Praktische Tipps für deine Neuseeland Südinsel Rundreise

Linksverkehr

In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Plane an den ersten Tagen etwas zusätzliche Zeit ein, um dich an das Fahren zu gewöhnen.

Mobiles Internet und eSIM

Für Navigation, Wetterchecks, spontane Unterkunftsbuchungen und aktuelle Straßeninformationen ist mobiles Internet eigentlich ein Muss. Beachte allerdings, dass du gerade in abgelegenen Regionen nicht überall Empfang hast.

Fahrzeiten nicht unterschätzen

300 Kilometer in Neuseeland fühlen sich häufig länger an als 300 Kilometer auf einer deutschen Autobahn.
Kurvige Straßen, Berge, einspurige Brücken und unzählige Fotostopps sorgen dafür, dass du für viele Etappen mehr Zeit brauchst.

Reiseversicherung

Bei einer mehrwöchigen Fernreise würde ich vor der Abreise prüfen, ob deine Auslandskrankenversicherung Neuseeland und deine komplette Reisedauer abdeckt.

Ich selbst habe bisher immer sehr gute Erfahrungen mit den HanseMerkur Reiseversicherungen gemacht.

Häufige Fragen zur Neuseeland Südinsel Rundreise

Wie lange braucht man für die Südinsel Neuseelands?

Für eine größere Rundreise würde ich mindestens drei Wochen empfehlen. Vier Wochen ermöglichen ein wesentlich entspannteres Tempo und mehrere Nächte an einzelnen Orten.

Welche Route ist für vier Wochen ideal?

Eine schöne Rundroute führt von Christchurch über Lake Tekapo, Mount Cook, Catlins, Fiordland, Queenstown, Wānaka und die West Coast bis zum Abel Tasman National Park und anschließend über Picton und Kaikōura zurück nach Christchurch.

Wie sieht eine Neuseeland Südinsel Rundreise in 3 Wochen aus?

Mit drei Wochen kannst du bereits große Teile meiner Route fahren, solltest aber an einigen Orten Nächte reduzieren oder eine Region auslassen.

Möglich wäre beispielsweise:

Christchurch → Lake Tekapo → Mount Cook → Catlins → Te Anau → Queenstown → Wānaka → West Coast → Abel Tasman → Kaikōura → Christchurch

Wie sieht eine Neuseeland Südinsel Rundreise in 2 Wochen aus?

Bei zwei Wochen Zeit für deine Neuseeland Südinsel Rundreise würde ich mich auf eine kompaktere Route konzentrieren:

Christchurch → Lake Tekapo → Mount Cook → Queenstown → Te Anau/Milford Sound → Wānaka → West Coast → Christchurch

Abel Tasman, Picton, Kaikōura und die Catlins würde ich dann eher auf eine weitere Reise verschieben.

Wann ist die beste Reisezeit für die Südinsel?

Für einen klassischen Roadtrip sind insbesondere Frühling, Sommer und früher Herbst interessant. Dezember bis Februar ist Hochsaison. November sowie März können gute Alternativen sein, wenn du etwas außerhalb der Hauptreisezeit unterwegs sein möchtest.

Was kostet eine Neuseeland Südinsel Rundreise?

Die Kosten einer Südinsel-Rundreise schwanken stark und hängen vor allem von Reisezeit, Flugpreisen, Fahrzeug, Unterkunftsstandard, Aktivitäten und deinen persönlichen Ansprüchen und Vorlieben ab.

Zu den größten Kostenpunkten gehören:

  1. Flüge nach Neuseeland
  2. Mietwagen oder Camper
  3. Unterkünfte beziehungsweise Campingplätze
  4. Treibstoff
  5. Verpflegung
  6. Aktivitäten
  7. Versicherungen

Wir haben uns während unserer Reise häufig selbst verpflegt, wodurch sich gerade bei vier Wochen einiges sparen lässt.

Mein Tipp: Motels und Apartments mit Küchenzeile sind für einen längeren Neuseeland-Roadtrip extrem praktisch.

Braucht man auf der Südinsel einen Mietwagen?

Nicht zwingend – aber für eine individuelle Rundreise ist ein Mietwagen oder Camper meiner Meinung nach die beste Möglichkeit. Viele Naturhighlights lassen sich damit wesentlich flexibler erreichen.

Mietwagen oder Camper für die Südinsel?

Beides funktioniert gut. Ein Mietwagen ist komfortabler und leichter zu fahren; ein Camper bietet mehr Flexibilität und das klassische Roadtrip-Gefühl. Ich selbst habe Neuseeland bereits mit beiden Varianten bereist.

Fährt man in Neuseeland links?

Ja. In Neuseeland herrscht Linksverkehr.

Muss man Unterkünfte im Voraus buchen?

Während der Hauptreisezeit von Dezember bis Februar würde ich beliebte Orte definitiv vorbuchen. Besonders Lake Tekapo, Mount Cook, Queenstown und Abel Tasman würde ich nicht dem Zufall überlassen.

Was kostet eine Neuseeland Südinsel Rundreise?

Die Kosten einer Südinsel-Rundreise schwanken stark und hängen vor allem von Reisezeit, Flugpreisen, Fahrzeug, Unterkunftsstandard, Aktivitäten und deinen persönlichen Ansprüchen und Vorlieben ab.

Zu den größten Kostenpunkten gehören:

  1. Flüge nach Neuseeland – meist der größte Einzelposten bei einer Fernreise
  2. Mietwagen oder Camper – für 4 Wochen und ca. 3.000 km ein spürbarer Posten, Camper oft teurer als Mietwagen + Motel zusammen
  3. Unterkünfte – Motels und Apartments mit Küchenzeile sind meist günstiger als Hotels
  4. Treibstoff – bei 3.000 km über die gesamte Reise relevant
  5. Verpflegung – mit Küchenzeile lässt sich viel sparen
  6. Aktivitäten – Touren wie Milford Sound, Kajaktouren oder Helikopterflüge können sich deutlich summieren
  7. Versicherungen – Auslandskranken- und Reiseversicherung nicht vergessen

Wir haben uns während unserer Reise häufig selbst verpflegt, wodurch sich gerade bei vier Wochen einiges sparen lässt.

Weitere Neuseeland Reisetipps

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Du möchtest auch die Nordinsel bereisen?

Dann schau dir meine komplette Neuseeland Nordinsel Rundreise an. Dort findest du meine Route über Auckland, Bay of Islands, Coromandel, Hobbiton, Rotorua, Tongariro, Wellington und Mount Taranaki.

Hey, ich bin Sonja!

Schön, dass Du da bist! Liebst Du es genauso sehr wie ich, die Welt zu entdecken? Hier auf der Sunny Side nehme ich dich mit auf meine Reiseabenteuer und verrate dir zahlreiche Reisetipps für Reiseziele rund um den Globus! Du willst mehr erfahren? Hier geht’s lang!

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8 Comments
  1. Dass Neuseeland landschaftlich einiges zu bieten hat, habe ich schon oft gehört, doch deine Bilder beweisen das erst recht. Wahnsinn, wie vielseitig die Natur ist und der Abel Tasman Nationalpark sieht wirklich traumhaft aus! Da würde ich auch zu gerne mit dem Kayak entlang paddeln. Danke dir für die Tipps 🙂
    Liebe Grüße,
    Katharina

  2. Hallo Sonja,
    neben Tasmanien reizt mich Neuseeland schon lange und deshalb habe ich auch gerne deinen Bericht gelesen bzw. eure Route angeschaut! Leider ist es so weit weg und wir sind auf die Ferien angewiesen, weshalb Australien und Neuseeland wohl erst mal nicht in Frage kommt, aber vielleicht ja irgendwann. Bis dahin gibt es ja immer wieder solche schönen Blogartikel.
    Liebe Grüße, Klaus

    1. Hallo liebe Daria,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Das Wetter kann in Neuseeland generell sehr schnell wechseln. Nicht umsonst gibt es den
      Neuseeland-Scherz, dass man vier Jahreszeiten an einem Tag erleben kann! Zwiebellook ist also angesagt. 😉 Dabei können auch die Temperaturen stark schwanken, rund um die Gletscher war es z.B. bei meiner letzten Reise recht kühl, im Norden der Südinsel (Abel Tasman) dann aber richtig schön angenehm warm.

      Viele liebe Grüße
      Sonja

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