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Australien – was für ein Wahnsinnsland! Spätestens seit meinem Auslandsstudium vor einigen Jahren in Adelaide ist es um mich geschehen. Australien ist ein unglaublich tolles Reiseziel und eines meiner absoluten Lieblingsländer. Umso mehr konnte ich meinen Roadtrip entlang der australischen Südwestküste kaum erwarten.
Zwei Wochen lang ging es mit dem Mietwagen von Perth Richtung Süden.
Vorbei an:
- einsamen Traumstränden
- der Weinregion Margaret River
- riesigen Karri-Wäldern
- kleinen Küstenorten
- Nationalparks
- bis zu den unfassbar schönen Stränden rund um Esperance
Du planst ebenfalls einen Roadtrip durch Südwestaustralien im australischen Bundesstaat Western Australia?
In diesem Guide findest du unsere komplette 14-Tage-Route von Perth über Margaret River und Albany bis Esperance und zurück über den Wave Rock – mit tatsächlichen Tagesetappen, gefahrenen Kilometern, Unterkünften und persönlichen Erfahrungen.
Außerdem habe ich den Beitrag im September 2026 umfassend aktualisiert, denn seit unserer Reise hat sich an einigen Orten ziemlich viel verändert.
Was meine ich mit „Südwestaustralien“?
Wenn ich in diesem Artikel von Südwestaustralien spreche, meine ich unseren Roadtrip durch den Süden des australischen Bundesstaates Western Australia – von Perth über Margaret River, Albany und die Südküste bis Esperance.
Offiziell durchquert die Route dabei mehrere Tourismusregionen, darunter Destination Perth, Australia’s South West und Australia’s Golden Outback. Auch die heute touristisch vermarktete Route South West Edge verläuft in weiten Teilen ähnlich von Perth bis Esperance.
Roadtrip durch Südwestaustralien – Die Eckdaten
Reisedauer: 14 Tage / 2 Wochen Start & Ende: Perth Route: Perth → Fremantle → Penguin Island → Busselton → Margaret River → Cape Leeuwin → Pemberton / Gloucester Tree → Nornalup → Denmark → Albany → Hopetoun → Esperance → Hyden / Wave Rock → Perth Dokumentierte Fahrstrecke: ca. 2.517 Kilometer, zuzüglich lokaler Fahrten rund um Perth Unsere Reisezeit: Januar / australischer Sommer Fortbewegung: normaler Mietwagen Übernachtungen: Hotels, Motels, Hostels & Chalets 4WD notwendig? Für unsere Hauptroute nein Meine größten Highlights: Margaret River, Valley of the Giants, Cable Beach, Great Ocean Drive, Cape Le Grand & Lucky Bay Mein persönliches Strandhighlight: definitiv die Gegend rund um Esperance
Zwei Wochen Roadtrip durch Südwestaustralien – Die Route
| Tage | Übernachtung / Region | Highlights |
|---|---|---|
| 1–2 | Perth | Ankommen & Perth entdecken |
| 3 | Fremantle | Fremantle Prison & entspanntes Freo |
| 4 | Busselton | Penguin Island, Wildlife Cruise & Busselton Jetty |
| 5 | Margaret River | Cape Naturaliste, Sugarloaf Rock & Canal Rocks |
| 6 | Margaret River | Lake Cave, Boranup Forest & Leeuwin Estate |
| 7 | Nornalup | Hamelin Bay, Cape Leeuwin & Gloucester Tree |
| 8 | Albany | Valley of the Giants, Denmark, Greens Pool & Elephant Rocks |
| 9 | Albany | National Anzac Centre, The Gap, Natural Bridge & Cable Beach |
| 10 | Hopetoun | Castle Rock, Granite Skywalk & Fahrt nach Hopetoun |
| 11 | Esperance | Great Ocean Drive & Traumstrände |
| 12 | Esperance | Cape Le Grand National Park & Lucky Bay |
| 13 | Esperance | Lucky Bay & Great Ocean Drive |
| 14 | Perth | Wave Rock in Hyden & Rückfahrt nach Perth |
Tag 1-2 – Entspanntes Ankommen in Perth
Südwestaustralien haben noch nicht ganz so viele Touristen auf dem Schirm, wie das Gebiet nördlich von Perth.
Und das obwohl hier mindestens genauso viele wunderschöne Naturhighlights auf dich warten wie auf der Strecke von Perth nach Exmouth oder Broome.
Ganz gleich in welche Richtung du nun aber aufbrichst, so wird dein Ausgangspunkt an der australischen Westküste sehr wahrscheinlich Perth sein.
Die wunderschöne Stadt am Swan River hat mir unglaublich gut gefallen. Perth eignet sich hervorragend, um erst einmal in Australien anzukommen und dich vom australischen Lifestyle begrüßen zu lassen (hier geht es zu meinem ausführlichen Blogartikel über Perth: „Perth – Reisetipps, Highlights & Unterkunftsmöglichkeiten“).
Fast eine Woche habe ich in Perth verbracht, bevor es schließlich mit dem Mietwagen auf zweiwöchige Erkundungstour durch den Südwesten Australiens ging. Da aber vielleicht nicht jeder Reisende so viel Zeit für Perth im Gepäck hat, habe ich für deinen Roadtripguide einmal 2 Tage aufgeschrieben, die du dir für Perth auf jeden Fall nehmen solltest.
Mietwagen für unseren Roadtrip
Wir selbst waren anschließend mit einem normalen Mietwagen unterwegs.
Einen 4WD brauchst du für die von uns gefahrene Hauptroute grundsätzlich nicht.
Perth ist eine tolle Stadt, um erst einmal in Ruhe in Australien anzukommen
Tag 3 Roadtrip Südwestaustralien – Perth nach Fremantle
Endlich geht er los, der Roadtrip durch den Südwesten Australiens!
Die erste Fahrtstrecke ist aber tatsächlich recht überschaubar, denn von Perth aus geht es zunächst in das nur knapp 20km entfernte Städtchen Fremantle. Fremantle, oder auch „Freo“ genannt, ist toll. Eine entspannte Stadt mit vielen klasse Restaurants, Shops und Cafés.
In Fremantle kann ich dir empfehlen, das Fremantle Prison zu besuchen. Das Gefängnis von Fremantle ist eine der bedeutendsten historischen Attraktionen Westaustraliens. 2010 wurde es als erstes Gebäude in Westaustralien sogar als World Heritage Site gelistet.
Auf geführten Touren kannst du das Gefängnis, das knapp 140 Jahre als solches genutzt wurde und noch bis 1991 in Betrieb war, erkunden.
Besonders cool und skurril zugleich:
Im Gefängnis kannst du sogar übernachten, denn einer der Gefängnistrakte wurde vor wenigen Jahren in ein Hostel umgebaut. Wenn du möchtest, kannst du also in einer echten, ehemaligen Gefängniszelle schlafen. Das habe ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen, denn ich liebe ungewöhnliche Unterkünfte.
Gefahrene Strecke: 23km, 0:30h
Unterkunft: Fremantle Prison YHA, Fremantle
Hier habe ich selbst übernachtet
Fremantle Prison YHA
€ · Hostel in einem ehemaligen Gefängnistrakt
🛏️ Fremantle Prison YHA ansehen
Alternative in Fremantle
Später habe ich außerdem noch einmal im Celina’s Oceanview Studio übernachtet und mich dort ebenfalls total wohlgefühlt.
Tag 4 – Route Südwestaustralien – Penguin Island, Busselton Jetty
Erstes Ausflugsziel an diesem Tag unseres Roadtrips durch Südwestaustralien ist Penguin Island.
Die kleine Insel, die von Fremantle aus in knapp 40 Minuten zu erreichen ist, hat eine vielfältige Tierwelt und eine wunderschöne Meeres- und Küstenlandschaft zu bieten. Tatsächlich beheimatet Penguin Island die größte Pinguinkolonie an der Westküste Australiens.
In meinem ursprünglichen Artikel hatte ich noch das damalige Penguin Discovery Centre mit handaufgezogenen Pinguinen und Fütterungen beschrieben. Das gibt es heute leider nicht mehr. Das Discovery Centre ist dauerhaft geschlossen.
Penguin Island ist außerdem inzwischen nur saisonal zugänglich: aktuell von 15. Oktober bis in die erste Juniwoche.
Während der Brutzeit bleibt die Insel geschlossen. Zusätzlich wird die Insel im Sommer geschlossen, wenn eine Höchsttemperatur von 35 °C oder mehr vorhergesagt wird, damit die Tiere an heißen Tagen möglichst ungestört bleiben.
Was ich dagegen auch heute noch sofort wieder machen würde? Die Bootstour rund um die Insel. Die Tour war total klasse, denn wir haben nicht nur richtig viel über die Tier- und Wasserwelt lernen können, sondern haben auf der Tour auch Seelöwen, Stachelrochen und Delfine gesehen.
Ein sehr ähnliches aktuelles Angebot kombiniert die Wildlife Cruise durch den Shoalwater Islands Marine Park mit der Überfahrt nach Penguin Island. Wildtierbeobachtungen sind natürlich niemals garantiert.
Am Nachmittag geht es weiter nach Busselton.
Auf dem Reiseprogramm steht hier der Busselton Jetty. Dieser ragt ganze 1,841 Kilometer in die Geographe Bay hinaus und ist der längste auf Holzpfählen errichtete Jetty der Südhalbkugel.
Den Steg bin ich bis zur Spitze und wieder zurück spaziert, du kannst aber auch den „Jetty Train“ nehmen und dich ganz gemütlich über den Steg kutschieren lassen. Außerdem befindet sich am Ende des Stegs das Underwater Observatory.
Lecker gegessen haben wir in Busselton dann noch im Restaurant „Coco’s Thai“ (55 Queen St, Busselton WA 6280), bevor es in die heutige Unterkunft Ithaca 1896 Manor ging.
Gefahrene Strecke: 222km, 2:40h
Unterkunft: Ithaca 1896 Manor, Busselton
Was für ein schöner Sonnenuntergang am Busselton Jetty
Tag 5 – Cape Naturaliste Lighthouse, Sugarloaf Rock, Canal Rocks
An diesem Tag des Roadtrips durch den Südwesten Australiens stehen wunderschöne Küstenlandschaften im Leeuwin-Naturaliste National Park auf dem Programm.
Von Busselton ging es zunächst in Richtung Cape Naturaliste mit einem ersten Zwischenstopp an der hübschen Bunker Bay.
Angekommen am Cape Naturaliste Lighthouse entschieden wir uns für den 2,2km langen Lighthouse Loop. Ein einfach zu gehender Loop Trail, der einmal um den Leuchtturm herum führt. Wer möchte, kann zusätzlich an einer geführten Lighthouse-Tour teilnehmen.
Ausgeschert sind wir zwischendurch auf den Whale Lookout Trail. In der passenden Saison lohnt es sich, an den Küstenaussichtspunkten nach Walen Ausschau zu halten. Im südwestlichen Western Australia ist besonders das Frühjahr dafür interessant; rund um Busselton und Dunsborough werden Whale-Watching-Touren typischerweise zwischen September und November angeboten.
Im Anschluss folgte ein toller Küstenabschnitt dem nächsten. Wir machten einen Abstecher zum Sugarloaf Rock (unbedingt auf die Abzweigung „Sugerloaf Road“ achten, denn dieser Spot ist nicht wirklich ausgeschildert) – ein riesiger Felsen im Meer, der eine tolle Kulisse abgibt.
Sugarloaf Rock – Nur ein Highlight im Leeuwin-Naturaliste Nationalpark
Der Weg Richtung Margaret River führt uns weiter zu den Canal Rocks, eine Felsformation, die in den Indischen Ozean hinausragt. Hier verbringen wir eine ganze Weile, klettern über die Felsen und beobachten das Wasser, wie es sich seinen Weg durch kleine Kanäle zwischen den Felsen bahnt.
Am späten Nachmittag erreichen wir die Weinregion Margaret River. Auf dem Weg zu unserer heutigen Unterkunft, dem Surfpoint Resort, passieren wir bereits zahlreiche hübsche Weingüter und freuen uns auf die nächsten beiden Tage in dieser Gegend.
Das Surfpoint Resort liegt etwas außerhalb des Ortskerns von Margaret River, ganz in der Nähe des Surfers Point, an dem auch an diesem Tag unzählige Kitesurfer auf das Meer hinaus brettern.
Die Unterkunft ist richtig nett gelegen und das Doppelzimmer mit Kingsize Bett hübsch eingerichtet. Hier fühlen wir uns auf Anhieb wohl.
- Restaurantipp in Margaret River: Zum Abendessen geht es ins „Morries“ (2/149 Bussell Hwy, Margaret River WA 6285), wo wir ganz vorzügliche (australisch-moderne) Tapas essen (unbedingt ausprobieren – sehr lecker!).
Gefahrene Strecke: 105km, 1:40h
Unterkunft: Surfpoint Resort, Margaret River
Tag 6 – Lake Cave, Leeuwin Estate, Margaret River
Den Tag lassen wir ganz gemütlich in unserer netten Unterkunft bei einem entspannten Frühstück (eine Küche für die Gäste ist vorhanden) starten, ehe wir zu unserem heutigen Ausflugsziel aufbrechen.
Auf dem Reiseprogramm steht die Lake Cave, eine von mehreren beeindruckenden Höhlen (u.a. gibt es noch die Mammoth Cave oder die Giant Cave, etwas weiter entfernt die Jewel Cave), die du dir in der Nähe von Margaret River anschauen kannst.
Wir entscheiden uns für eine geführte Tour und steigen bis in die Höhle, die sich 62 Meter unter der Erde befindet, hinab. Wow, das ist wirklich richtig beeindruckend und kann ich dir absolut für deine Reise empfehlen!
Die Lake Cave nahe Margaret River – Eine Höhlenführung 62m unter der Erde ist sehr beeindruckend
Danach fahren wir ein Stück weit durch den Boranup Forest.
Auf der, sich durch den Wald schlängelnden Straße lassen sich sehr schöne Fotoaufnahmen schießen. Wenn du möchtest, kannst du auch aussteigen und ein wenig durch den Wald spazieren.
Boranup Forest
Im Anschluss fahren wir zum Leeuwin Estate (Stevens Rd, Margaret River WA 6285).
Das Weingut liegt toll mitten in der Natur und auf der Terrasse essen wir himmlisch gut zu Mittag.
In der Weinregion Margaret River solltest du dir unbedingt ein Weingut anschauen. In fast jedem von ihnen kannst du an Wine Tastings oder geführten Touren teilnehmen und dabei mehr über die Region und den hier angebauten Wein erfahren.
Gefahrene Strecke: 80km, 1:15h
Unterkunft: Surfpoint Resort, Margaret River
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Tag 7 – Hamelin Bay, Cape Leeuwin, Gloucester Tree
Wir starten früh in den Tag, denn wir möchten einiges an Strecke zurücklegen. Unser Tagesendziel wird Nornalup in der Nähe von Denmark sein.
Erster Stopp dieses Tages unseres Roadtrips durch Südwestaustralien ist die hübsche Hamelin Bay.
Die Bucht ist für die hier lebenden Stachelrochen bekannt. Leider benehmen sich einige Touristen hier mal wieder semioptimal und füttern die Sting Rays. Doch die Stachelrochen in der Bucht sind nach wie vor wilde Tiere. Wie immer gilt natürlich auch hier, etwas Abstand zu halten.
In Hamelin Bay kannst du außerdem einen kurzen 800 Meter langen Coastal Explorer Walk unternehmen.
Weiter geht es über den kleinen Ort Augusta zum Cape Leeuwin, dem südwestlichsten Punkt Australiens. Hier treffen der Indische Ozean und der Südliche Ozean (Südpolarmeer) aufeinander. Möchtest du dir das nicht entgehen lassen, benötigst du ein Ticket für den Besuch des Cape Leeuwin Lighthouse.
Das Areal um den Leuchtturm ist noch recht neu und sehr schön angelegt. Hier kannst du mehr über die Leuchtturmwächter erfahren und wenn du möchtest, auch den Leuchtturm während einer Leuchttumtour selbst erklimmen.
Am Cape Leeuwin Lighthouse (südwestlichster Punkt Australiens) treffen Indischer Ozean und Südlicher Ozean aufeinander
Auf dem Rückweg stoppen wir kurz in Augusta und kaufen Leckereien in der Augusta Bakery & Café (121 Blackwood Ave, Augusta WA 6290). Gestärkt geht es weiter in den knapp anderthalb Stunden Fahrtzeit entfernten Gloucester Nationalpark.
Ein kurzer Stopp an den Beedelup Falls, über die eine kleine Hängeseilbrücke gespannt ist, entpuppte sich leider als nicht ganz so beeindruckend. Der Wasserfall hatte kaum Wasser und der Rundweg war aufgrund von Bauarbeiten leider gesperrt. Das war unsere damalige Erfahrung und natürlich kein allgemeines Urteil über den Ort.
Weiter ging es über den Karri Forest Explorer zum Gloucester Tree. An dem Baum sind seitlich im Baumstamm kleine „Stufen“ befestigt, sodass du am Baum entlang bis zu einer kleinen Aussichtsplattform an der Spitze klettern kannst. Aber Vorsicht, hier bist du nicht gesichert (so wirklich gar nicht)!
Seit unserer Reise hat sich hier viel verändert: Der Gloucester Tree war aufgrund von Sicherheitsarbeiten mehrere Jahre fürs Klettern geschlossen. Seit Juli 2026 ist er wieder geöffnet.
Die neue Aussichtsplattform befindet sich jetzt auf 37 Metern Höhe. Der Aufstieg erfolgt weiterhin über Metallstifte und enthält nahezu senkrechte Abschnitte. Das alte Erlebnis bleibt für mich trotzdem unvergessen. Nur würde ich heute unbedingt die aktuelle Infrastruktur und Hinweise vor Ort beachten.
Ursprünglich wurden diese Baum-Lookouts übrigens dafür verwendet, um von oben die Gegend nach Buschbränden abzusuchen. Gleich mehrere solcher Bäume findest du in der Umgebung.
Am Nachmittag geht es weiter zu unserer heutigen Unterkunft, den Nornalup Riverside Chalets. Hier schlafen wir in einer kleinen Hütte mit Blick auf den Frankland River. Tagsüber kannst du Kanus ausleihen und direkt von der Unterkunft aus aufs Wasser starten!
Gefahrene Strecke: 350km, 4:40h
Unterkunft: Nornalup Riverside Chalets, Nornalup
Tag 8 – Valley of the Giants, Greens Pool, Elephant Rocks
Erstes Ausflugsziel des Tages ist das Valley of the Giants, in dem sich der sehr coole Tree Top Walk befindet.
Dabei handelt es sich um eine Brückenkonstruktion, auf welcher du auf Höhe der Baumkronen durch den Wald spazieren kannst! Das ist richtig beeindruckend und macht noch dazu mächtig Spaß!
Auf einmal ist man ganz klein – auf dem Treetop Walk im Valley of the Giants
Nach einem Zwischenstopp in dem kleinen Ort Denmark und einem kleinen Lunch in der leckeren Denmark Bakery (Shop 9,Fig Tree Square, 27 Strickland Street, Denmark WA 6333) brechen wir zu den nächsten Highlights auf: Greens Pool und Elephant Rock.
Bei ersterem handelt es sich um einen hübschen Strandabschnitt und bei letzterem um eine ulkige Felsformation im Wasser, die mal wieder ein beeindruckendes Panorama abgibt. Hier lassen wir uns richtig viel Zeit und genießen den Nachmittag am Meer.
Am frühen Abend treffen wir in Albany ein, wo wir lecker italienisch bei Little Italy Restaurant & Pizzeria (220 York St, Albany WA 6330) zu Abend essen.
Gefahrene Strecke: 155km, 2:05h
Unterkunft: Six Degrees Boutique Hotel, Albany
Tag 9 – Albany, The Gap, Cable Beach
In Albany übernachten wir gleich zwei Nächte. Mit über 30.000 Einwohnern ist Albany seit einigen Tagen mal wieder „eine richtige Stadt“ mit vielen Geschäften, Cafés und Restaurants.
Hier besuchen wir das National Anzac Centre, zwei richtig coole Aussichtspunkte (Apex Lookout und Lookout beim Anzac Centre) und die beeindruckende Brückeninstallation „The Gap“ sowie die „Natural Bridge“ im Torndirrup National Park. The Gap, eine Brückenkonstruktion, die teils über die Meeresschlucht zwischen zwei Felsen verläuft, empfinde ich als ehrfurchteinflößend – Wahnsinn, wie die gewaltigen Wassermassen hier auf den Felsen prallen.
Highlight in Albany für mich ist allerdings der wunderschöne Cable Beach (nicht zu verwechseln mit dem bekannteren Cable Beach in Broome).
Diesen findest du auf dem Weg zu The Gap ebenfalls im Torndirrup Nationalpark. Der Strandabschnitt ist wunderschön anzuschauen und hier haben wir eine ganze Weile verbracht und den Wellen zugeschaut, wie sie am Strand aufschlagen.
Gefahrene Strecke: 42km, 0:46h
Unterkunft: Six Degrees Boutique Hotel, Albany
Keine Menschenseele zu sehen am wunderschönen Cable Beach bei Albany
Tag 10 – Castle Rock (Mount Barker), Hopetoun
Knapp 30 Minuten nördlich von Albany, findest du den Castle Rock.
Hier solltest du unbedingt den Trail bis zur künstlich angelegten Aussichtsplattform auf dem Berggipfel wandern. Einmal mehr fasziniert es mich, was die Australier da mitten in der Natur mit dem Granite Skywalk für eine coole Touristenkonstruktionen gebaut haben.
Die Wanderung geht recht steil bergauf, sodass du unbedingt festes Schuhwerk und genug zu Trinken einpacken solltest. Oben angekommen hast du dann einen richtig klasse Ausblick auf die Umgebung und kannst in der Ferne sogar das Meer sehen.
Auch wenn der Trail insgesamt nur knapp 4,7 km lang ist, dauert die Wanderung aufgrund der hohen Steigung knapp 1 Stunde pro Strecke und kann in der Hitze auch schon mal anstrengend sein. Nimm dir also genug Zeit für dieses Highlight, die Aussicht von oben entlohnt jedwede Anstrengung.
Am frühen Nachmittag geht es auf unserem Roadtrip durch Australiens Südwesten noch knapp drei Stunden weiter Richtung Osten, wo wir im kleinen Örtchen Hopetoun in der netten Unterkunft Hopetoun Motel and Chalet Village übernachten.
Gefahrene Strecke: 350km, 3:50h
Unterkunft: Hopetoun Motel and Chalet Village, Hopetoun
Tag 11 – Great Ocean Drive, Esperance
Nach der Fahrt in das knapp zwei Stunden entfernte Esperance begeben wir uns gegen Mittag auf den wunderschönen Great Ocean Drive, ein 40km langer Rundweg, der direkt an der Küste verläuft.
WOW! Was sind da für paradiesische Strände und tolle Ausblicke auf die Küste dabei! Definitiv ein großes Highlight auf unserem Roadtrip durch Südwestaustralien.
Für den Rundweg kannst du dir locker einen halben Tag einplanen, denn es gibt richtig viele Stopps entlang des Weges, an denen du jeweils grandiose Ausblicke auf das türkisblaue Wasser genießen kannst (möchtest du hier baden gehen, plane lieber etwas mehr Zeit ein).
Ebenfalls entlang des Great Ocean Drives befindet sich der „Pink Lake“, der zwar inzwischen keine pinke Farbe mehr hat, aber trotzdem noch hübsch anzuschauen ist.
In Esperance bleiben wir für drei Übernachtungen und kehren abends in unserer Unterkunft, dem Bayview Motel ein. Das Motel ist einfach, aber absolut in Ordnung mit großen Zimmern und einer guten Ausgangslage für Ausflugsziele ins Ortszentrum und in der Umgebung.
Gefahrene Strecke: 220km, 2:40h
Unterkunft: Bayview Motel, Esperance
Ein Strand schöner als der andere auf dem Great Ocean Drive
Tag 12 – Cape Le Grand Nationalpark, Lucky Bay
Auf das heutige Ausflugsziel hatte ich mich bereits ewig und schon lange vor Start des Südwestaustralienroadtrips gefreut.
Es geht in den Cape Le Grand Nationalpark, der vor allem für die wunderschöne Lucky Bay bekannt ist. Der Strand wurde nicht umsonst bereits zum schönsten Strand Australiens gekürt. Der Strandabschnitt erstrahlt nicht nur in den schönsten Farben, sondern wenn du Glück hast, kannst du sogar auf Kängurus am Strand treffen.
Hatte ich bei meiner Reise an die Ostküste Australiens noch ziemlich früh aufstehen müssen, um die Kängurus am Strand im Cape Hillsborough Nationalpark zu treffen, so tummeln sich die Kängurus auch tagsüber an der Lucky Bay.
Doch die Lucky Bay ist nicht das einzige Highlight im Cape Le Grand Nationalpark, hier findest du einen Traumstrand nach dem anderen. Das ist auch die perfekte Zeit, um einmal entspannt in einer dieser Paradiesbuchten ins Meer zu springen.
- Lesetipp: Lucky Bay & Cape Le Grand National Park – Tipps & Die schönsten Strände
Bist du mit einem Allradfahrzeug unterwegs, kannst du viele Strände (u.a. auch die Lucky Bay) mit deinem Auto befahren und stehst somit quasi in erster Reihe zum Strand. Prüfe aber vorher unbedingt: aktuelle Bedingungen, lokale Beschilderung und welche Bereiche tatsächlich freigegeben sind.
Gefahrene Strecke: 130km, 2:10h
Unterkunft: Bayview Motel, Esperance
Ein Moment, den man so schnell nicht vergisst – Kängurus an der Lucky Bay
Tag 13 – Lucky Bay, Great Ocean Drive
Heute stand eigentlich die Wanderung auf den Frenchman Peak auf dem Programm, ein 3km langer recht anspruchsvoller Walk auf den Gipfel des Berges. Da das Thermometer allerdings an diesem Tag 40 Grad anzeigt, entscheiden wir uns spontan gegen die anspruchsvolle Wanderung, auf der man kaum sonnengeschützt unterwegs ist.
Stattdessen entspannen wir den Tag noch einmal an der Lucky Bay und fahren danach zum zweiten Mal den Great Ocean Drive entlang.
Bist du auf der Suche nach Traumstränden, bist du in Esperance definitiv an der richtigen Adresse

Gefahrene Strecke: 120km, 1:50h
Unterkunft: Bayview Motel, Esperance
Tag 14 – Wave Rock
Schweren Herzens verlassen wir die schöne Gegend rund um Esperance und brechen bereits früh morgens Richtung Wave Rock auf.
Heute steht tatsächlich einmal viel Fahrtstrecke auf dem Programm, denn nach dem Besuch des Wave Rock soll es wieder nach Perth gehen (7-8 Stunden Fahrtzeit entfernt).
Beim Wave Rock handelt es sich um eine interessante Felsformation, die wie eine Welle geformt ist und sich im kleinen Ort Hyden befindet. Wir entscheiden uns gegen eine Übernachtung in diesem Ort, da es abgesehen vom Wave Rock in der Gegend ansonsten nicht wirklich viel zu sehen gibt.
Am Wave Rock merken wir das erste Mal, was es bedeutet, im australischen Outback zu sein. Weit und breit niemand zu sehen, aber stattdessen tausende Fliegen, die um deinen Kopf schwirren. Das ist nicht wirklich spaßig und wir sind einfach nur froh, dass wir uns die (zwar ziemlich dämlich dreinschauenden, aber so nützlichen) Fliegennetze gekauft hatten, die wir über unsere Hüte und das Gesicht ziehen.
Nach dem Besuch des Wave Rock und einem kurzen Caféstopp in Hyden geht die Fahrt weiter. Tatsächlich ist dies der einzige Tag des gesamten zweiwöchigen Roadtrips durch Südwestaustralien, an dem wir mit über 700km eine recht lange Fahrtstrecke zurücklegen, bevor wir am frühen Abend dann schlussendlich wieder in Perth eintreffen.
Kaum zu glauben, aber unser zweiwöchiger Roadtrip durch den Südwesten Australiens ist damit auch schon wieder vorbei. Mit wunderschönen Erinnerungen im Gepäck schlafen wir an diesem Abend ganz beseelt in unserer coolen Unterkunft, dem Ibis Styles East Perth ein.
Gefahrene Strecke: 720km, 7:45h
Unterkunft: Ibis Styles East Perth, Perth
Wave Rock im australischen Outback
Reisetipps für deinen Roadtrip durch Südwestaustralien
Bevor es für dich auf den Roadtrip durch Südwestaustralien geht, habe ich dir im folgenden noch einige nützliche Tipps für deine Reise zusammengefasst.
Welche bekannten Highlights fehlen bewusst?
Diese Route ist keine Liste sämtlicher Sehenswürdigkeiten, die Western Australia zu bieten hat. Und das soll sie auch gar nicht sein.
- Rottnest Island: Rottnest Island ist fantastisch und lässt sich sehr gut mit Perth beziehungsweise Fremantle kombinieren. Aber: In unsere eigentliche zweiwöchige Südwest-Runde haben wir es nicht integriert, da wir Rottnest Island im Anschluss auf unserem weiteren dreiwöchigen Roadtrip von Perth nach Exmouth besucht haben.
- Fitzgerald River National Park: Wir haben den Park selbst nicht besucht. Mit einem zusätzlichen Tag rund um Hopetoun würde ich ihn heute aber definitiv näher anschauen.
- Bremer Bay: Auch Bremer Bay lag nicht auf unserer Route. Gerade saisonal kann die Region sehr spannend sein, aber auch hier gilt: Zwei Wochen bleiben zwei Wochen.
- Stirling Range & Bluff Knoll: Ebenfalls nicht Teil unserer tatsächlichen Reise. Wenn Wandern dein Hauptthema ist, kannst du die Region natürlich zusätzlich einplanen.
Mir ist an dieser Stelle aber wichtig: Ich möchte dir keine vermeintlich „perfekte Route“ mit Orten füllen, die wir selbst auf dieser Reise gar nicht besucht haben. Dieser Artikel zeigt: unsere tatsächliche Reise – plus das, was ich heute nach meiner eigenen Erfahrung ändern würde.
Für wen eignet sich diese Südwestaustralien-Route?
Ich würde unsere Route besonders empfehlen, wenn du:
- gerne individuell mit dem Mietwagen reist
- Traumstrände liebst
- Natur und Küstenlandschaften wichtiger findest als Großstädte
- Margaret River und seine Weinregion erleben möchtest
- gerne kleinere Wanderungen machst
- Wildlife spannend findest
- kein Problem mit längeren Fahrtstrecken hast
- Perth und Esperance in einer Reise kombinieren möchtest
Weniger passend ist sie, wenn du nur sehr wenig fahren möchtest, jeden Tag mehrere Stunden am selben Strand verbringen willst oder deinen Schwerpunkt ausschließlich auf Perth und Margaret River legen möchtest. Dann würde ich die Route deutlich kürzer halten.
Wann ist die beste Reisezeit für Südwestaustralien?
Wir selbst waren im Januar auf dieser Route unterwegs. Also mitten im australischen Sommer. Für unsere sehr strandlastige Route fand ich das grundsätzlich großartig.
Aber: Nicht jeder Sommermonat ist automatisch für jeden die perfekte Reisezeit.
Dezember bis Februar
Ideal, wenn du viel Zeit am Meer verbringen möchtest, lange Tage liebst, baden möchtest und das klassische Sommer-Roadtrip-Feeling suchst
Aber: Es kann sehr heiß werden. Wir selbst hatten beispielsweise bei Esperance 40 °C.
Außerdem ist Sommer Hauptreisezeit und das Buschfeuerrisiko kann erhöht sein.
März bis Mai
Für mich eine sehr interessante Alternative. Die Tage sind häufig milder und gerade für: Wandern, Roadtrips und Aktivitäten draußen angenehm.
Juni bis August
Winter, also kühler und feuchter. Aber ebenfalls reizvoll, insbesondere für Whale Watching und gemütlichere Aufenthalte in der Weinregion.
September bis November
Eine richtig spannende Zeit. Dann beginnt die Wildblumensaison, das Wetter wird milder und an verschiedenen Küstenabschnitten sind Wale unterwegs.
Die Region bewirbt den Frühling insbesondere für Wildflowers, Wandern und Wildlife, während der Sommer ideal für Küste und Roadtrips ist.
Wann würde ich persönlich fahren?
Für genau unsere Route mit viel Strand und Esperance wahrscheinlich wieder zwischen: November und März. Wenn Wildblumen und Wandern für mich wichtiger wären, dann eher September bis November.
Mietwagen oder Camper?
Wir selbst haben den kompletten Roadtrip mit: normalem Mietwagen und festen Unterkünften gemacht.
Mietwagen Vorteile aus meiner Sicht:
- unkompliziert und flexibel
- kleineres Fahrzeug
- angenehmer auf längeren Strecken
- abends richtiges Bett
Camper
Natürlich eignet sich Western Australia auch hervorragend für einen Camper-Roadtrip. Wir selbst haben diese Route allerdings nicht mit einem Camper gefahren, sondern unseren daran folgenden Roadtrip zwischen Perth und Exmouth.
Wenn Camping eher dein Reisestil ist, kannst du die Strecke auch sehr gut mit dem Camper fahren.
🚐 Camper für Western Australia vergleichen
Brauche ich einen 4WD für Südwestaustralien?
Für unsere Hauptroute: nein.
Wir sind mit einem normalen Mietwagen gefahren. Perth, Margaret River, Albany, Esperance, Cape Le Grand und Hyden lassen sich über normale Straßen erreichen.
Auch viele kleinere Ausflüge wie Boranup Drive sind mit 2WD möglich. Ein 4WD wird vor allem interessant, wenn du gezielt unbefestigte 4WD-Tracks, abgelegene Regionen oder freigegebene Strandabschnitte befahren möchtest.
Aber selbst dann: Prüfe unbedingt den Mietvertrag. Nur weil ein Auto Allradantrieb hat, bedeutet das nicht automatisch, dass dein Vermieter Strandfahrten erlaubt.
Bushfires: wichtig bei einer Sommerreise
Buschfeuer können in Western Australia grundsätzlich ganzjährig auftreten. Bei Hitze, Trockenheit und Wind steigt das Risiko.
Nationalparks und Wanderwege können deshalb kurzfristig geschlossen werden. Die Parkverwaltung rät ausdrücklich davon ab, Trails bei Extreme oder Catastrophic Fire Danger zu nutzen.
Vor Wanderungen und Nationalpark am besten Park Alerts und Emergency WA prüfen.
Was solltest du vor dem Roadtrip buchen?
Wir selbst haben damals erstaunlich viel spontan gebucht. Sogar im Januar. Das hat bei unserer Reise sehr gut funktioniert.
Welche Positionen ich heute vorab buchen würde:
- Mietwagen: Gerade über Weihnachten, Januar und australische Ferienzeiten zu empfehlen.
- Unterkünfte in Esperance: Hier würde ich nicht bis zum Vorabend warten.
- Penguin Island Wildlife Cruise: Vor allem wenn dein Tagesplan wenig Spielraum lässt.
- Margaret River Wine Tour: Insbesondere am Wochenende und in der Hauptsaison.
- Besondere Unterkünfte: Zum Beispiel Fremantle Prison YHA, wenn genau diese Erfahrung Teil deiner Reise sein soll.
Unsere Unterkünfte auf dem Südwestaustralien Roadtrip
Preisniveau:
€ = eher günstig · €€ = mittleres Preisniveau · €€€ = gehoben.
Die Einordnung dient nur zur groben Orientierung, da Preise je nach Saison und Reisedatum stark variieren.
| Region | Unsere Unterkunft | Preisniveau / Charakter |
|---|---|---|
| Fremantle | Fremantle Prison YHA |
€ · ungewöhnliches Hostel im ehemaligen Gefängnis |
| Busselton | Ithaca 1896 Manor |
€€ · historisches Guesthouse |
| Margaret River | Surfpoint Resort |
€€ · entspannte Unterkunft nahe der Küste |
| Nornalup | Nornalup Riverside Chalets |
€€ · Chalets am Frankland River |
| Albany | Six Degrees Boutique Hotel |
€€ · zentrale Unterkunft in Albany |
| Hopetoun | Hopetoun Motel & Chalet Village |
€€ · Motel & Chalets für den Zwischenstopp |
| Esperance | Bayview Motel |
€€ · einfaches Motel & guter Ausgangspunkt |
| Perth | ibis Styles East Perth |
€€ · modernes Stadthotel für die letzte Nacht |
Wie teuer ist ein 2-Wochen-Roadtrip durch Südwestaustralien?
Die Preise hängen extrem davon ab wann du reist, welches Auto du buchst, wie spontan du deine Hotels reservierst und wie viele Touren du machst.
Die größten Kostenblöcke sind:
| Kostenpunkt | Was du einplanen solltest |
|---|---|
| Mietwagen | Für unsere Hauptroute reicht ein normaler Pkw |
| Kraftstoff | Für rund 2.500 km plus lokale Fahrten |
| Unterkünfte | 13 Nächte je nach Route und Perth-Aufenthalt |
| Nationalparks | Einzeleintritte oder Holiday Park Pass vergleichen |
| Aktivitäten | Penguin Island Cruise, Höhlen, Wine Tour, Tree Top Walk etc. |
| Essen | Supermarkt, Cafés, Restaurants & Weingüter |
Internet & eSIM in Western Australia
Auch wenn du in Australien grundsätzlich einen guten Mobilfunkempfang hast, solltest du nicht davon ausgehen, dass er zwischen kleineren Orten perfekt ist.
Deshalb würde ich vor dem Roadtrip unbedingt: Offline-Karten herunterladen. Genau das haben wir selbst gemacht. Und es hat hervorragend funktioniert.
Wenn du bereits vor der Reise eine eSIM einrichten möchtest:
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Häufige Fragen zu unserem Südwestaustralien Roadtrip
Reichen zwei Wochen für Südwestaustralien?
Ja. Für eine Route von Perth über Margaret River und Albany bis Esperance finde ich zwei Wochen sehr gut. Du musst allerdings bereit sein, einige längere Fahrtage einzuplanen.
Wie viele Kilometer sind es?
Unsere dokumentierten Tagesetappen ergeben insgesamt ungefähr: 2.517 Kilometer. Hinzu kommen kleinere lokale Fahrten, insbesondere rund um Perth und einzelne Sehenswürdigkeiten.
Welches ist der schönste Abschnitt?
Es gibt so viele schöne Abschnitte auf der Route. Aber für mich persönlich sind es Esperance und Cape Le Grand.
Great Ocean Drive und Lucky Bay gehören für mich zu den absoluten Highlights dieses Roadtrips.
Wie viele Tage würde ich für Margaret River einplanen?
Mindestens: zwei Nächte.
So hast du genug Zeit für: Küste, Höhle, Karriwald, Weingüter und gutes Essen. Mit drei Nächten wird es noch entspannter.
Lohnt sich Esperance trotz der langen Strecke?
Für mich: absolut. Gerade Great Ocean Drive und Cape Le Grand waren einige meiner größten Highlights. Ich würde Esperance bei dieser Route nicht streichen.
Wann ist Penguin Island geöffnet?
Aktuell ist Penguin Island ungefähr von 15. Oktober bis in die erste Juniwoche zugänglich. Während der winterlichen Brutzeit bleibt die Insel geschlossen. Zusätzlich gibt es sommerliche Schließungen, wenn mindestens 35 °C vorhergesagt werden.
Kann man Kängurus an der Lucky Bay sehen?
Ja, Kängurus halten sich tatsächlich regelmäßig rund um Lucky Bay und den Campingplatz auf. Aber: Eine Sichtung ist natürlich nie garantiert. Bitte Wildtiere weder füttern noch anfassen.
Was ist die South West Edge?
Die South West Edge ist eine offiziell vermarktete Roadtrip-Route durch den Süden Western Australias.
Sie verbindet Perth mit Esperance und führt anschließend beispielsweise über Hyden oder Kalgoorlie zurück nach Perth.
Unsere eigene Route überschneidet sich in vielen Teilen damit, ist aber unsere persönlich gefahrene Variante.
Wann ist die beste Reisezeit?
Für unsere strandorientierte Route würde ich persönlich November bis März besonders attraktiv finden.
Für Wildblumen, Wandern und mildere Temperaturen ist dagegen der australische Frühling zwischen September und November sehr interessant.
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Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. So ein Roadtrip ist wirklich eine spannende Sache. Das kann ich wirklich jedem empfehlen.
Mit besten Grüßen
Nina
Sehr gerne 🙂 Freut mich, wenn dir der Artikel gefällt. Das war ein wirklich klasse Roadtrip 🙂
Viele Grüße
Sonja