Vancouver – Highlights für eine der coolsten Städte der Welt!

Vancouver – was für eine Wahnsinnsstadt! Nicht umsonst wurde die Metropole an der kanadischen Westküste schon mehrmals zu einer der lebenswertesten Städte der Welt gekürt. Am Wasser gelegen, urban, modern und so wunderschön, dass man sich sogar überlegen könnte dort einmal für eine längere Zeitspanne zu bleiben. Mich hat Vancouver im Nu um den Finger gewickelt und ich wäre gerne länger geblieben als die 2 Tage, die uns insgesamt in dieser tollen Stadt zur Verfügung standen. In Vancouver startete unser großes Kanadaabenteuer und auch wenn wir es kaum erwarten konnten, in die Wildnis Kanadas aufzubrechen, so zog mich Vancouver gleich absolut in seinen Bann! Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man das erste Mal in einer neuen Stadt ankommt und auf Anhieb weiß

Hier wird es mir gefallen!

Genau so ging es mir mit dieser wundervollen Stadt, die sich inmitten eines Panoramas aus Wasser, Bergen und Wolkenkratzern befindet. Meine Highlights stelle ich euch heute auf der Sunny Side vor und träume dabei weiterhin von dieser wundervollen Metropole an der kanadischen Küste!

Gastown

Den ersten Tag in Vancouver beginnen wir dank Jetlag früh. Auch wenn wir am Vortag trotz Ankunft am frühen Nachmittag relativ lang durchgehalten hatten, waren wir dann doch um kurz nach fünf wieder hellwach. Tatsächlich aber störte uns der Jetlag in Kanada überhaupt nicht und wir behielten das frühe Aufstehen sogar auch weiterhin bei, denn die Attraktionen waren früh morgens alle noch nicht so überlaufen und abends wurde es ohnehin schon recht früh dunkel. Als Frühaufsteher hatten wir also am meisten vom Tag. Nach einem gemütlichen Aufstehen und fertig machen ging es also erst einmal los in Richtung Gastown. Das ehemalige Arbeiterviertel ist heute ein sehr beliebter Stadtteil der Vancouveraner. Hippe Boutiquen, coole Bars und Restaurants. Tagsüber belebt, abends trendiges Ausgehviertel – nicht nur die Hipster der Stadt fühlen sich hier wohl. Der älteste Teil Vancouvers ist sehenswert und nicht nur wegen des bekannten Touristenmagnets – der Steam Clock in der Water Street – zu empfehlen. Man hat das Gefühl, dass man sich in Gastown trotz Trendviertel gut unter die Einwohner mischen kann und einen Eindruck davon erhält, warum die Stadt so lebenswert ist.

Stadttour

Schon öfter habe ich in unbekannten Städten an einer „Free Walking Tour“ teilgenommen. Die Idee hinter solchen Touren: Die Stadttour selbst ist kostenlos, am Ende kann aber jeder Teilnehmer dem Tourguide ein Trinkgeld hinterlassen. In Vancouver entschied ich mich für die Free Walking Tour der „Tour Guys“. Je nach Tag werden in der Woche unterschiedliche Touren angeboten, wobei ich an einem Montag an der knapp anderthalbstündigen Downtown & Waterfront Tour teilnahm. In entspannter Atmosphäre erkundeten wir auf der Tour das Financial District, Downtown und die Wasserfront und hatten die Gelegenheit die Stadt auf diese Weise bereits etwas kennen zu lernen. Die Tour war dabei mit anderthalb Stunden zeitlich genau richtig, um einige Infos zu erfahren, aber nicht mit Daten und Fakten überhäuft zu werden.

Die Tour beinhaltete u.a.:

  • Vancouver Art Gallery
  • Court District
  • Fairmont Hotel Vancouver
  • Christ Church Cathedral
  • Vancouver Convention Centre
  • Vancouver Harbour


Seawall Water Walk

Wer in Vancouver ist, wird kaum umhin kommen sich in die tolle Wasserfront zu verlieben. Wunderschön angelegt ist der Seawall Water Walk, bei dem man gar nicht so genau weiß, wo man zuerst hinschauen soll: auf das Wasser, wo im Minutentakt Wasserflugzeuge abheben und ankommen, die Bergfront auf der anderen Seite des Fjords (West Vancouver) oder die supermodernen Wohn- und Geschäftsgebäude, die sich an der Wasserfront nebeneinander reihen. Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie viel die Mieter für diesen grandiosen Blick hinblättern müssen – viel lieber denkt man da schon an die netten Stunden auf deren Balkonen, die sie dort sicherlich verbringen werden. Ein Spaziergang an der Wasserfront ist auf jeden Fall ein absolutes Muss, wenn man in Vancouver ist. Ich hätte dort Stunden lang verweilen und den Boots- und Flugverkehr beobachten können.

Stanley Park

Den Stanley Park könnte man beinahe als Stadtteil Vancouvers bezeichnen. Mit über 400 Hektar bietet die im Norden der Stadt gelegene Grünfläche auf jeden Fall genug Platz für die Einwohner, dem Stadttrubel zu entfliehen. Den Park kann man gut zu Fuß, mit dem Auto oder auch auf dem Fahrrad erkunden. Wer mehr über den Park erfahren möchte, dem stehen verschiedene Touranbieter zur Verfügung. So werden beispielsweise auch geführte Fahrradtouren durch den Park angeboten. Eines gilt aber für jedes Fortbewegungsmittel: genießen und die Vancouveraner um diese grüne Oase beneiden.

Vancouver Lookout

Nun ja, schön ist der 177m hohe Turm namens „Harbour Centre“ auf dem sich der Vancouver Lookout befindet nicht gerade. Die Aussicht von der Aussichtsplattform in 130m Höhe ist dafür aber umso beeindruckender. Den 360°-Blick über die Stadt sollte man sich während des Vancouver Aufenthalts nicht entgehen lassen. Bei gutem Wetter sieht man nicht nur die Wolkenkratzer dicht vor den eigenen Augen in Downtown Vancouver, sondern auch die in West Vancouver auf der gegenüberliegen Fjordseite gelegenen. Nicht zu vergessen ist da natürlich auch der Blick auf die schneebedeckten Berge in der Ferne und die regelmäßig ankommenden und abliegenden Wasserflugzeuge im Hafen.

  • Preis: 17,50 $ pro Person
  • Tipp: Das Ticket gilt für den ganzen Tag. Empfehlenswert ist daher, sich die Tickets bereits morgens zu kaufen und das erste Mal hochzufahren und am Abend zum Sonnenuntergang noch einmal wieder zu kommen.

Schlemmend durch die Stadt 

Kulinarisch ist Vancouver wirklich ein Highlight! Warum? Weil es SO viel Angebot gibt! Beinahe hinter jeder Ecke findet man das nächste coole Lokal und könnte wahrscheinlich auch den ganzen Tag damit verbringen, von einem zum nächsten zu ziehen. Empfehlenswert ist das süße Café “Artigiano“, das sich beispielsweise auch gut zum Frühstücken eignet. Für abends empfehle ich das Restaurant “Cardero’s” an der Wasserfront, mit Blick auf den Fjord und Live-Musik. Einen schönen Blick auf das Wasser hat man übrigens auch von den Restaurants des berühmten Pan Pacific Hotels aus. Die Hotel- und Restaurantbars sind auch für Gäste zugänglich, die nicht im Hotel wohnen und auch wenn das Hotel zu einem der teuersten der Stadt gehört, sind die Preise in den Restaurants durchaus in Ordnung.

Grouse Mountain – Aus der Stadt in die Natur

Das tolle an Vancouver ist nicht nur die Urbanität der Stadt, sondern dass man die Metropole relativ schnell in Richtung Natur verlassen kann. So befinden sich nördlich von Vancouver zwei beliebte Ausflugsziele: der Stadtberg „Grouse Mountain“ und die „Capilano Suspension Bridge“. Beides erreicht man mit einem Free Shuttle Bus, der regelmäßig (ca. alle 15-20 Minuten) vor dem Convention Centre abfährt und wer genug Zeit hat, kann sogar beide Ziele an einem Tag gut gemeinsam erkunden. Der über 1200m hohe Berg „Grouse Mountain“ lohnt sich sowohl im Winter zum Skifahren als auch im Sommer zum Wandern oder Spazieren. In den Sommermonaten wird den Besuchern hier zudem einiges an Programm geboten. So leben auf dem Berg beispielsweise zwei Grizzlybären, die als Waisen aufgefangen und dort aufgezogen wurden. Auch eine Zipline gibt es dort oben, an der man durch die Wälder, die den Berg umgeben “fliegen” kann. Das aktuelle Programm kann man gut auf der Homepage der Bergtouristik nachlesen. Doch nicht nur wegen des Programms lohnt sich ein Ausflug. Highlight ist natürlich der tolle Blick über die Stadt und die Berge. Für gerade mal 44 $ bekommt man dort oben auf jeden Fall ziemlich viel geboten und einmal mehr musste ich daran denken, wie cool es für die Einwohner sein muss einen Berg quasi direkt vor der Haustür zu haben.

  • Übrigens: Die beiden Grizzlybären Grinda und Coola auf Grouse Mountain kann man auch über eine Webcam beobachten.

Lesenswert

Viele weitere Vancouver Tipps findet ihr bei meinen Bloggerkollegen:

Vancouver Hafen

Sonja

Born and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Neben dem Schreiben ist das Fotografieren eine ihrer größten Leidenschaften und wo ginge das schon besser als rund um den Globus? Du willst noch mehr erfahren? Hier geht’s lang!

No Comments Yet

Leave a Reply

Your email address will not be published.