Eat, Sleep, Repeat auf Norderney!

…oder auch: ich esse mich durch die Insel, laufe alles wieder ab
und schlafe am Strand!

So ging es zumindest whereareyoumarie, die uns heute in einem neuen Gastbeitrag auf der Sunny Side über ihre “Schlemmer”-Reise nach Norderney berichtet! Wer es übrigens lieber etwas südländischer mag, der sollte unbedingt auch einmal in ihren Mallorca-Reisebericht reinlesen!

In 10 Jahren hat sich viel getan!

Diesmal ging es nach 10 Jahren mal wieder auf Norderney. Eine Insel in der Nordsee mit einer der bequemsten und einfachsten Anreisemöglichkeiten. Du kannst mit dem Zug bis zum Fähranleger fahren (bei der Bahn kann man die Fähre schon mitbuchen, wenn man Norderney als Ziel eingibt), oder dein Auto mit der Fähre mitnehmen. Am schönsten erkundet sich die Insel aber zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Das beste Urlaubswetter gibt es im Durchschnitt in den ersten beiden Augustwochen. Aber trotzdem sollte die Regenjacke nie fehlen. Egal, Schietwetter hin oder her – wir hatten SONNE.

Die Insel hat sich in den letzten 10 Jahren sehr verändert. Viel wurde neu gebaut und eine richtige Insel für Familien mit Kindern ist es eigentlich nicht mehr. Norderney ist zur “In” Insel mutiert. Das merkt man auch an den Preisen. Die Preise für Hotels und Essen sind gesalzen. Übernachten kann man aber auch in Frühstückspensionen mit herrlich altem Charme und den immer sehr besonderen Insulanern als Inhaber. Wer lieber eine Ferienwohnung /-haus möchte sollte sich eins in Richtung Nordstrand suchen. Da ist der Strand breit und unendslang.

Solltest du deinen kleinen vierbeinigen Freund mit in den Urlaub nehmen wollen, ist Norderney auch bestens für euch geeignet. Bis auf wenige Abschnitte (meist die mit Strandkorb) darfst du überall deinen Hund mitnehmen. Auch für den Vierbeiner bitte am Strand den Sonnenschutz nicht vergessen.

Schlemmend über die Insel

Für den kleinen und großen Hunger zwischen durch gibt es zwar an jedem Strandabschnitt einen Kiosk, der hat aber nicht arg so viel zu bieten. Die Cafés und Restaurants am Strand sind sehr auf Gewinnerzielung aus und daher auch eher ungemütlich geworden. Surfcafe ist hier zum Beispiel nur noch der name on the door. Zu empfehlen aber trotzdem: das Restaurant an der weißen Düne. Sehr freundliche Bedienung, man kann im Strandkorb mit Schafsfellunterlage sitzen und den hausgemachten Eistee (5,90€) genießen. Wer gut zu Fuß ist, nimmt vom Nordstrand aus seine Füße in die Hand und geht los, ca. 7 km. Es gibt aber auch eine Bushaltestelle. Wer noch weiter möchte, sollte auf Ebbe und Flut achten. Ganz an der Spitze, beim Schiffswrack angekommen, kann man auch vom Wasser überrascht und eingeschlossen werden, da es bei Ebbe so aussieht, als könnte man überall hergehen.

Wenn man dann von dem ganzen im Sand spazieren wieder zurück ist, gibt es gefühlt 1000 und eine Möglichkeit Essen zu gehen. Am besten hat mir das “Italienische Viertel” gefallen. Mit Abstand die beste Pizza, die ich seit langem gegessen habe gibt es bei Dino´s Pizza. Ich trete durch die Tür ein und lande in: Italien. Italienische Musik, 5 Italiener die eine Pizza nach der anderen backen und die Hitze vom Ofen lassen einen in eine andere Welt eintauchen. Kleiner Tipp: immer bis ganz vorne hin gehen zum Bestellen. Die meisten warten nur auf ihre Pizza (alles auch zum Mitnehmen). Als Nachtisch gibt’s ein Eis aus der Eisdiele nebenan – die Eistüten sind spitze.

Hast du Lust auf Waffel und Crepes, dann darfst du nicht an Koppe´s Crepes & Waffel Bistro vorbeigehen. Lecker!

Für deinen Gyrosteller, Schnitzel oder Fischbrötchen mit Theaterfaktor ist das Grillstuebchen die richtige Adresse. Abends kann man von der Terrasse des Rock Cafés gut people watching betreiben. Fast überall bekommt man auch das Norderneyer Bier (preis/L 9,95€) aus Norderneyer Wasser. Eins der wenigen Dinge die auch wirklich dort hergestellt werden. In den meisten Kneipen wird drinnen jedoch geraucht. Nicht für jeden was, auch nicht für mich. Deshalb gab’s die Flasche Wein am Strand. Der Tipp für den Abend schlechthin.

Sonja

Born and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Neben dem Schreiben ist das Fotografieren eine ihrer größten Leidenschaften und wo ginge das schon besser als rund um den Globus? Du willst noch mehr erfahren? Hier geht’s lang!

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