Wochenendausflug: Drachenfels, Königswinter

Schon wieder ein Beitrag in meiner Blogkategorie „Heimatherz“. Bei dem schönen Wetter muss man ja auch einfach raus in die Natur, findet ihr nicht auch? Das vergangene Wochenende habe ich daher genutzt und mich vor die Tore Kölns nach Königswinter begeben. Das nur knapp 30km von der Großstadt entfernte, bei Bonn gelegene Städtchen ist sowohl mit dem Zug als auch dem Auto von Köln aus in guten 40 Minuten zu erreichen. Mein eigentliches Ziel war aber gar nicht die Stadt Königswinter selbst, sondern der Drachenfels, ein Berg im Siebengebirge, der sich besonders gut für einen entspannten Wochenendausflug anbietet.

Der Drachenfels – Ein sagenhafter Ort

Genau zwischen Königswinter und Bad Honnef gelegen ist der Berg ein beliebtes Ausflugsziel im Rheintal. Neben der Burgruine auf dem Drachenfels selbst, gilt es tolle Aussichtspunkte und das Schloss Drachenburg zu entdecken. Nicht unerwähnt bleiben sollten natürlich auch die schönen Wanderwege, die, ganz gleich ob Anfänger oder Fortgeschrittener, für jeden etwas zu bieten haben. Den Namen erhielt der Drachenfels übrigens aufgrund der Sage, dass einst ein gefährlicher Drache auf dem Fels lebte und die Bewohner des Rheintals das Fürchten lehrte. Jedes Jahr wurde ihm eine Jungfrau geopfert, bis der junge Reiter Siegfried den Drachen tötete und zum sagenhaften Held wurde.

Beliebtes Ausflugsziel

Bei schönem Wetter im Frühjahr und Sommer kann es auf den Wanderwegen ganz schön voll werden. Insbesondere die Wege zum Schloss und zur Burgruine sind dann teilweise so gut besucht, dass die Menschenmengen beinahe eine ganze Volkswanderung darstellen könnten. Die umliegenden Wege durch die Wälder sind allerdings recht wenig bewandert und hier kann man dann tatsächlich einmal, etwas entfernt vom Trubel, in der Natur abschalten. Die Wanderwege sind allesamt gut ausgeschildert und auf Übersichtskarten kann man immer wieder nachprüfen, wo genau man sich gerade befindet.Gerade bei schönem Wetter machen die Spazierwege viel Spaß und es gibt einige Restaurants und Hütten zum einkehren. Ganz nett ist beispielsweise das Milchhäuschen, ein Restaurant mit gutbürgerlicher Küche inmitten des Waldes gelegen, in dem man bei Sonnenschein entspannt auf der Terrasse Platz nehmen kann.

Hoch hinaus

Zum Drachenfelsgipfel in knapp 320 Metern Höhe gelangt man in ca. 40 Minuten zu Fuß. Wer Lust hat, kann auf die Wanderung aber auch gleich verzichten und in der Drachenfelsbahn für 10,00 EUR den Berg hinauf und wieder hinunterfahren.

Tipps und Tricks

  • Feste Schuhe mitbringen: Die Wanderwege zum Drachenfels und dem Schloss Drachenburg sind zwar meist geteert und ziemlich locker zu begehen, teilweise ist es aber doch recht steil, weshalb man vielleicht nicht unbedingt Flip Flops tragen sollte.
  • Eigene Snacks einpacken: Rund um den Drachenfels gibt es zwar einige schöne Restaurants, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt. Wer aber keine Lust hat, viel Geld auszugeben, der kann sich ganz einfach seine eigenen Snacks mitbringen und diese beispielsweise auf dem Plateau ganz oben auf dem Berg zu sich nehmen. Hier hat man einen schönen Blick über das Tal und kann, wenn man Glück hat, beim Lunch auch noch die Sonnenstrahlen genießen.
  • Der frühe Vogel…: Gerade im Sommer ist der Drachenfels sehr gut besucht und teilweise staut es sich auf manch engen Wegen. Es empfiehlt sich daher, schon früh aufzubrechen, damit man dem großen Trubel im besten Fall ein wenig entgehen kann..
Sonja

Born and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Neben dem Schreiben ist das Fotografieren eine ihrer größten Leidenschaften und wo ginge das schon besser als rund um den Globus? Du willst noch mehr erfahren? Hier geht’s lang!

2 Comments
  1. Ein schöner Artikel 🙂
    Ich finds immer lustig was über den Drachenfels zu lesen, weil ich ganz in der Nähe in Bad Honnef wohne 🙂
    Am Wochenende ist bei gutem Wetter auf jeden Fall immer viel los. Wenn man lieber etwas mehr seine Ruhe hat empfehle ich immer lieber den Weg durch den Wald von Rhöndorf aus zu nehmen, da gibts auch noch einige schöne Aussichtspunkte. Ich hab auch mal darüber geschrieben, war allerdings im Herbst da.
    http://mosaiksteine-blog.de/2015/11/das-siebengebirge-im-herbst.html
    Liebe Grüße

    1. Vielen Dank für den Tipp! Bei mir war es auf jeden Fall nicht so still, dass ich Kastanien oder Haselnüsse von den Bäumen hätte fallen hören 😉 Klar, wäre auch die falsche Jahreszeit gewesen, aber du weißt, was ich meine 😀 Es war einfach zu viel los…!

Leave a Reply

Your email address will not be published.