5 grandiose Kopenhagen Reisetipps!

Nyhavn Kopenhagen

Lange hat es nicht gebraucht, bis Kopenhagen mich verzaubert hat. Das könnte auch daran liegen, dass ich Städte am Wasser einfach liebe. Ein Grund mehr, warum zumindest für mich der Touri Klassiker schlechthin – eine Bootstour durch die Stadt – auf meiner „Copenhagen Highlights“-Liste auf keinen Fall fehlen durfte. Was es sonst noch in meine Top 5 geschafft habt? Lest selbst!

Von dicken Wälzern und schwarzen Diamanten

Hinter den gläsernen Fenstern dieses Schmuckstücks verbergen sich wahre Schätze. Nicht nur der Bücherbestand der Royal Danish Library, sondern auch das National Museum of Photography. Den Namen „Black Diamond“ hat die Bibliothek allerdings nicht wegen ihrer gut beherbergten Schätze, sondern aufgrund ihrer gläsernen schwarzen Fassade und ihrer eckigen Form erhalten. Jeder der Freude an Architektur hat, ist hier äußert gut aufgehoben und kann bei Betreten der Bibliothek die beeindruckend moderne Innengestaltung bestaunen. Direkt am Wasser gelegen, bietet sich ein Abstecher in die Bibliothek beispielsweise während eines Spaziergangs entlang des Ufers an.

SMØRREBRØD zum Lunch

Smørrebrød, Smørrebrød, röm pöm pöm pöm! Um das gute alte dänische Butterbrot kommt man in Kopenhagen einfach nicht herum. Und sollte es auch gar nicht! Teils äußerst fantasievoll gestaltet, ist das belegte Vollkornbrot nicht nur ein Gaumen-, sondern oftmals auch ein Augenschmaus. Ausnahmslos empfehlen kann ich den Stand „Hallernes Smørrebrød“ in der Torvehallerne direkt am Norreport. In den zwei nebeneinander liegenden Martkhallen sind diverse Köstlichkeiten in schönem Ambiente zu finden. Bei „Hallernes Smørrebrød“ werden jedoch zweifelsohne die am eindrucksvollsten hergerichteten belegten Brote angeboten, bei deren Herstellung man sogar live zugucken kann.

Christiania – Hier ist alles erlaubt

Inmitten der dänischen Hauptstadt liegt im Stadtteil Christianshavn die Freistadt Christiania. Dabei handelt es sich um eine alternative Wohngegend, die 1971 von dänischen Hippies auf ehemaligem Kasernengelände zur Freistadt erklärt wurde. Christiania beherbergt ca. 1000 Gesellschaftsaussteiger (so genau weiß das wohl niemand), die heutzutage in ihrem selbstgeschaffenen rechtsfreien Raum leben. Fotoaufnahmen sind hier verboten und wenn man so durch die Straßen schlendert und der manch ein oder anderen skurrilen Gestalt begegnet, dann hält man sich auch freiwillig an dieses Verbot. Christiania hat einen zwiegespaltenen Ruf. Unter den Kopenhagenern wird die Gegend eher gemieden, von der Regierung allerdings geduldet. Ganz ungefährlich scheint es dort nicht immer zu sein, so berichtete beispielsweise Spiegel Online über eigens gemachte negative Erfahrungen. Bedroht habe ich mich selbst dort nicht gefühlt, kann mir gleichwohl aber vorstellen, dass es in Christiania auch mal ungemütlich zugehen kann, denn mehr oder weniger ist innerhalb der Stadtgrenzen alles erlaubt.

Interessant ist ein Besuch des autonomen Gebietes aber allemal. Dabei könnte das „Hippie-Viertel“ kaum bunter sein, nicht nur bezogen auf die Farben der Häuser, sondern ebenfalls auf die Unterschiedlichkeit der Menschen die hier leben. In der Gegend sprießt es zudem nicht nur die Kreativität ihrer Einwohner, sondern angeblich auch die ein oder andere Pflanze aus dem eigenen Drogenanbau. Dies ist recht einfach nachzuvollziehen, wenn man sich erst einmal durch die Freistadt geschnüffelt hat.

 

Nørrebro erkunden

Ein Ausflug in den trendigen Kopenhagener Stadtteil Nørrebro lohnt sich. Kleine Boutiquen, süße Cafés und tolle Antiquitätenläden ziehen sich durch das hippe Viertel, das nordwestlich der Innenstadt liegt. Hier kann man stundenlang durch Geschäfte bummeln oder in einem der kleinen Cafés einkehren und sich unter das Kopenhagener Volk mischen.

 

 

 

BOOTSTOUR

Last, but not least, wie bereits angesprochen: die berüchtigte Touri-Bootstour. Normalerweise erkunde ich eine Stadt am liebsten auf eigene Faust und zu Fuß. Doch sofern auch nur ein Fluss durch die Stadt fließt, zieht es mich einfach aufs Wasser (wie ihr schon hier und hier erfahren konntet). Entschieden hatte ich mich dabei für eine Hafenrundfahrt des Anbieters „Netto“, Startpunkt Nyhavn. Sechzig Minuten lang schippert man über die Kopenhagener Wasserstraßen und fährt dabei bereits die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt an (u.a. Little Mermaid, Black Diamond, Christianshavn). Gerade bei schönem Wetter eine tolle Gelegenheit, die Stadt noch einmal von einem anderen Blickwinkel aus erkunden zu können.

Sonja
Sonja

Born and raised in Germany hat es Sonja bereits mehrmals in die Ferne gezogen. Gelebt und gearbeitet hat sie dabei unter anderem schon im sonnigen Australien und zuletzt in der Weltmetropole New York. Neben dem Schreiben ist das Fotografieren eine ihrer größten Leidenschaften und wo ginge das schon besser als rund um den Globus? Du willst noch mehr erfahren? Hier geht's lang!

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