London Calling – 36 Stunden in der britischen Hauptstadt

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Schon mehrmals war ich im schönen London, auch wenn der letzte Besuch bereits einige Jahr lang her ist. Umso mehr freute ich mich auf meine anstehende, wenn auch kurze Reise in die britische Hauptstadt. 36 Stunden lang sollte mein Aufenthalt dort gerade einmal dauern. Doch selbst an anderthalb Tagen gibt es in London einiges zu sehen. Möglich ist das vor allem deshalb, weil viele Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen sind. Meine Reisetipps für 36 Stunden in London!

Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden

Auch wenn dir nur wenig Zeit in London zur Verfügung steht, kann man auch an einem Tag sehr viele Sehenswürdigkeiten ganz einfach zu Fuß erkunden. Eine Stadt besichtige ich ohnehin am liebsten auf zwei Beinen, da man so nicht nur vieles zu sehen, sondern auch vom Flair der Stadt eine Menge mitbekommt. Wie die Erkundungstour durch London aussehen kann, zeige ich im folgenden Abschnitt, wobei man den Spaziergang ganz einfach in dieser Reihenfolge nachlaufen kann:

    Buckingham Palace

    Ich weiß auch nicht genau wieso, aber ein Besuch des Buckingham Palace gehört für mich bei der Londonreise einfach dazu. Obwohl ich den Wohnsitz der britischen Königin nun schon unzählige Male gesehen habe, zieht es mich auf jeder Reise doch wieder für einen kurzen Zwischenstopp dorthin. Auf verschiedenen Touren kann man sogar hinter die Fassaden der berühmten Londoner Sehenswürdigkeit blicken. Bei meinem Besuch blieb es dieses Mal zwar beim kurzen „Hallo sagen“ von außen, aber bei einem längeren Aufenthalt in der Stadt lohnt es sich auf jeden Fall, den berühmten Palast auch einmal von innen zu bestaunen.

    • Tipp: Empfehlen kann ich, gleich früh am Morgen zum Buckingham Palace zu spazieren. Als eine der beliebtesten Touristenattraktionen in London ist hier immer viel los und ab Mittags kann es auch schon mal richtig voll werden. Da macht das Sightseeing dann auch keinen Spaß mehr. Morgens sind die Touristenmengen dagegen meist noch überschaubar!

    St. James’s Park

    Direkt angrenzend an den Buckingham Palace findet man den hübschen St. James’s Park, der zu den königlichen Parks in London gehört. Östlich des Buckingham Palace gelegen eignet sich ein Spaziergang durch den Park perfekt um zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie der Downing Street oder Big Ben zu gelangen.

    Downing Street

    Am östlichen Ende des St. James’s Park befindet sich die berühmte Downing Street, in der sich traditionell der Amts- und auch Wohnsitz des Premierministers des Vereinigten Königreichs befindet. Auch die aktuelle Premierministerin May residiert hier hinter Hausnummer 10, weshalb das Haus und die Straße besonders abgesichert sind. Anschauen kann man sich die Straße aber gleichwohl.

    Westminster Abbey

    Unweit der Downing Street befindet sich direkt die nächste Sehenswürdigkeit: Westminster Abbey. Die Kirche, in der unter anderem Prinz William und Kate heirateten, gehört zu den bekanntesten Kirchen der Stadt und darf auf dem Spaziergang durch London nicht fehlen. Hier befindet sich u.a. auch der Krönungsstuhl, auf dem seit 1308 jeder König/jede Königin des Vereinigten Königreichs gekrönt wurde – auch die aktuelle Königin, Elizabeth II. Doch die königliche Abbey ist nicht nur Kirche, sondern auch Grabstätte einer Vielzahl der Mitglieder der königlichen Familie zugleich. In der Poet’s Corner sind außerdem zahlreiche Dichter begraben, darunter unter anderem Charles Dickens.

    Big Ben

    Gleich neben Westminster Abbey befindet sich Big Ben und der Palace of Westminster. In letzterem tagt das britische Parlament, bestehend aus dem House of Commons und dem House of Lords. Als Big Ben wird dabei die schwerste der fünf Glocken des Uhrenturms des Elizabeth Towers bezeichnet. Einen tollen Blick auf Big Ben und den Palace of Westminster hat man von der Westminister Bridge.

    London Eye

    Überquert man die Themse auf der Westminster Bridge gelangt man zum Coca Cola London Eye, dem höchsten Riesenrad Europas. Tatsächlich wurde das Riesenrad damals mit der Intention gebaut, den Betrieb nur 5 Jahre lang aufrecht zu erhalten. Aufgrund des großen Erfolges der Attraktion wurde dieser Plan jedoch schnell verworfen und so steht das Riesenrad auch heute, 18 Jahre nach Inbetriebnahme noch immer. Eintrittskarten für die Fahrt gibt es ab 29,00 €.

    Tate Modern und Shakespeare’s Globe

    Vom London Eye kann man herrlich an der Themse und dem Gebiet South Bank entlang spazieren. Von hier aus hat man einen schönen Blick über das gegenüberliegende Stadtzentrum und kann in kleinen Cafés und Restaurants einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Bis zur Tate Modern, einem der weltbekanntesten und größten Museen für moderne Kunst, spaziert man ca. zwanzig Minuten. Der Besuch in der Tate Modern ist übrigens kostenlos, cool oder? Wer noch ein bisschen weiter am Fluss entlang spaziert gelang übrigens zum Shakespeare’s Globe. In dem Freilufttheater stehen die Zuschauer während der Aufführungen unter freiem Himmel im Innenhof des runden Gebäudes. Hier erfährst du, welche Stücke während deines Aufenthalts in London laufen!

    Millennium Bridge

    In „Harry Potter und Halbblutprinz“ fällt die Millennium Bridge einem Angriff der Totesser zum Opfer und stürzt über der Themse zusammen. Im wirklichen Leben steht sie aber noch sicher an Ort und Stelle und eignet sich auf dem London-Spaziergang, um wieder auf die gegenüberliegende Themseseite zu gelangen. Von der Brücke aus kann man sogar die Tower Bridge in der Ferne sehen und hat ebenfalls einen tollen Blick auf die St. Paul’s Cathedral, die sich am Nordende der Brücke befindet.

    • Apropos: Um Harry Potter kommt man in London kaum umhin, ob es nun der Besuch des Harry Potter Shops an der King’s Cross Station oder der Besuch der Filmsets auf einer Warner Bros. Tour ist – die Engländer sind stolz auf ihren Zauberlehrling!

    St. Paul’s Cathedral

    In der imposanten St. Pauls Cathedral wurden 1981 Lady Diana und Prinz Charles vermählt. Ein Besuch der schönen Kathedrale darf auf der Tour durch London natürlich nicht fehlen, selbst wenn es nur ein kurzer Stopp zur Ansicht von außen sein sollte.

    Covent Garden

    Von der St. Paul’s Cathedral knapp 20-25 Minuten zu Fuß entfernt befindet sich eine weitere beliebte Sehenswürdigkeit: der Central Market im Londoner Stadtgebiet Covent Garden. Der ehemalige Gemüse- und Obstmarkt ist beliebtes Ausflugsziel, kann man die überdachte Markthalle doch bei jedem Wetter besuchen. Heute finden sich in den Markthallen insbesondere Schmuck- und Kleidungsläden, aber auch einige nette kleine Shops zum Stöbern und Bummeln. Covent Garden ist übrigens neben den Markthallen außerdem noch für das Royal Opera House bekannt.

    Trafalgar Square

    Auf dem Rückweg Richtung Ausgangspunkt (Buckingham Palace) geht es nun noch einmal am größten öffentlichen Platz Londons, dem Trafalgar Square vorbei. Inmitten des Platzes steht das berühmte Denkmal „Nelson’s Column“ mit der Statue Admiral Nelsons auf der Spitze. Unweit entfernt befindet sich die National Gallery, deren Eintritt übrigens ebenfalls nichts kostet.

    Empfehlung: Hipster Paradies Shoreditch

    Super gut gefallen hat es mir übrigens im Londoner Stadtviertel Shoreditch – hier findet man viele coole Cafés und Bars und die Gegend ist noch nicht so überlaufen wie andere Trendviertel. Mit den vielen Graffitis an den Wänden und dem urbanen Flair hat mich die Gegend ein ganz kleines bisschen an das hippe Williamsburg in New York erinnert. Hier macht allein das “durch die Straßen spazieren und gucken” schon Spaß und natürlich das Einkehren in eines der vielen hippen Cafés.

    Restaurant Tips

    • Paper & Cup: Super süßes kleines Café in Shoreditch. Hier ist der Name Programm, neben Café und anderen Leckereien, kann man sich an der großen Auswahl an Büchern bedienen und gemütlich schmökern.
    • Rosa’s Thai Café: Lust auf leckeres Thai-Essen in modernem Ambiete? Das geht bei Rosa’s Thai Café, welches es gleich mehrmals in London gibt.
    • Carrot Cake bei Caffè Nero: Diesen Kuchen müsst ihr unbedingt probieren. Bei der Café-Kette „Caffè Nero“ gibt es einen vorzüglichen Carrot Cake, den man am besten mit einem großen White Chocolate Mocca genießt.
    • Snack bei Pret-a-manger: Ich liebe diese Bistro-Kette seit ich damals für meinen Work-Aufenthalt in New York gelebt habe. Frische Snacks in Form von Suppen, Sandwiches oder Joghurts eignen sich für den kleinen Hunger zwischendurch.
    • Scones bei Marks and Spencer: In London gibt es sicherlich auch in vielen Cafés und Restaurant ganz vorzügliche Scones zur Tea Time, doch gar nicht mal so schlecht sind auch die günstigen Scones von der Selbstbedienungsecke bei Marks and Spencer.

    Quick Tips

    • Im Londoner Nahverkehr könnt ihr ganz einfach mit eurer kontaktlosen Kreditkarte bezahlen. Dafür müsst ihr einfach die Kreditkarte auf das dafür vorgesehene Feld vor der Absperrung zur U-Bahn oder am Eingang zu Tram und Bus halten und schon habt ihr ein Ticket erworben. Besonders cool: am Ende des Tages werden eure Ausgaben zusammengezählt und dir höchstens die Gebühr eines Tageskarte abgebucht! Sparen wird so ganz einfach und man muss sich nicht vor Betreten der U-Bahn Gedanken über den Ticketerwerb machen!
    • Schlemmen so viel wie möglich – London ist kulinarisch ein absolutes Paradies, beinahe an jeder Straßenecke gibt es ein hippes Restaurant neben dem anderen! Man könnte sich die gesamte Reise über also auch ohne Probleme durch die ganze Stadt schlemmen, ohne eine Sehenswürdigkeit gesehen zu haben! Auch beim Kurzaufenthalt in der britischen Hauptstadt sollte man daher die Stadt auf jeden Fall auch kulinarisch genießen!
    • Mit dem U-Bahn vom Flughafen in die Stadt: Wer von London Heathrow in die Stadt hineinfährt kann das auch super gut mit der U-Bahn tun. Die U-Bahnfahrt dauert 50-60 Minuten und auf diese Weise kann man nicht nur teure Bus- oder Taxifahrten, sondern auch den Londoner Verkehr entspannt umgehen.

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